DGI-Blog

Category Archives: Informationskompetenz

Breaking News: Poynter Receives $3 Million Grant From Google.org to Lead a Program to Teach Teens to Tell Fact From Fiction Online

By | Informationskompetenz, Informationspraxis, Internet and Society, Internet und Gesellschaft, Junge DGI, Presse | No Comments

Diese Schlagzeile aus PR Newswire überschwemmt gerade einschlägige Newsdienste nicht nur in der Neuen Welt!  Worum gehts? Was hat diese Nachricht mit unseren Aktivitäten in der DGI zu tun?

Die Unterstützung erfolgt aus  The Google News Initiative: Building a stronger future for news.

Abendliche Grüße Ihr Luzian Weisel

Kommentar zu „SOWIPORT-Daten – ein Opfer des OPEN ACCESS“

By | Bibliothek und Information, Datenbanken, Dokumentation, Informationskompetenz | 2 Comments

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Zeiten von Fake News in der Politik und im Alltagsleben sowie Betrug und Fälschung in der Wissenschaft ist es ein falsches Signal, eine Quelle mit belastbaren fachlich ausgewählten und erschlossenen Dokumenten aus den Sozialwissenschaften zu schließen und den Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen so zu erschweren. In diesem Sinne unterstützt der Vorstand der DGI die Aufforderung von Benno Homann  (http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62219.html) und Marcell Schorer (http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62211.html) und appelliert an GESIS, sich dafür einzusetzen, die über SOWIPORT angebotenen Datenbanken über das neue Rechercheportal weiterhin zugänglich zu halten oder einen alternativen Zugangsweg zu eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Ockenfeld

Vorstand DGI

gfwm newsletter 3/2017 gerade veröffentlicht

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Gerade hat die Redaktion der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. die aktuelle Ausgabe des gfwm newsletters veröffentlicht. AutorInnen und Redaktion wünschen Ihnen sonnige Frühsommertage und eine informative Lektüre.

Stichworte aus dieser Ausgabe: Fachgruppe Ethik und Wissensmanagement – GfWM Knowledge Camp 2017 #gkc17 – GfWM Mitgliederversammlung 2017 – Neuigkeiten zu GfWM Regionalveranstaltungen in Linz, München und Stuttgart – FÜR SIE AUSGEWÄHLT: aktuelle und relevante Termine 2017 zum Thema Information und Wissen

Zum Download als interaktives PDF
Homepage der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V.
abonnieren, kommentieren, veröffentlichen: Ihr Kontakt zur Redaktion

Die DGI unterstützt den Science March Germany, 22. April 2017

By | Allgemein, Bildungspolitik, DGI, Informationskompetenz, Presse | 2 Comments

Warum?

Lassen wir zuerst die Initiatoren sprechen:

„Kritisches Denken und fundiertes Urteilen setzt voraus, dass es verlässliche Kriterien gibt, die es erlauben, die Wertigkeit von Informationen einzuordnen. Die gründliche Erforschung unserer Welt und die anschließende Einordnung der Erkenntnisse, die dabei gewonnen werden, ist die Aufgabe von Wissenschaft. Wenn jedoch wissenschaftlich fundierte Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen, wird jedem konstruktiven Dialog die Basis entzogen…“

Das zentrale Anliegen der DGI unterstützt diese Initiative:

Die Förderung von Informationskompetenz – in Bildung, Beruf und Gesellschaft – und speziell als Basis guter wissenschaftlicher Praxis.

Deshalb haben wir uns angeschlossen.

Hier geht es zur Resolution.

Luzian Weisel, im Namen des DGI-Vorstandes

gfwm THEMEN 12 im März 2017 – Schwerpunkt „Gatekeeper“

By | Allgemein, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft | No Comments

gfwm THEMEN ist die hochwertig gestaltete Fachpublikation der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe: „Gatekeeper“.

gfwm THEMEN 12 als PDF oder als Flippage online

Gatekeeper (Torwächter) sind das Bindeglied im Informationsnetzwerk zwischen Organisation und ihrer Umwelt. Sie unterstützen und steuern den Fluss von Information und Wissen nach innen und nach aussen.

Unter anderem in dieser Ausgabe:
– „Dem freien Geist keine Grenzen setzen und das Unkonventionelle denken“ – Interview mit Prof. Dr. Alexander Wöll, Präsident der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt Oder)
– Open Access Revisited – Die Debatte um die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens geht weiter
– Gatekeeper mit Gateway-Funktion – Das Projekt „Willkommen Standort Oberösterreich“
– Information Risk Management – too much Focus on Damage Prevention/Control currently

Ideen entwickeln, kommentieren, Kontakt:
Homepage gfwm THEMEN

Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft bewillligt!

By | Bibliothek und Information, Dokumentation, Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Projekte | No Comments

Diese nicht mehr ganz taufrische, aber sehr erfreuliche Nachricht von Dr. Thomas Stäcker, Wolfenbüttel, dass „die DFG der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Leipzig die Einrichtung eines Fachinformationsdienstes (FID) für Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft bewilligt hat“ begeistert die Vorstandsmitglieder der DGI. Und weiter heißt es „Der FID steht in der Tradition des früheren SSG b2i, wird aber nach Maßgabe der neuen Richtlinien andere Akzente setzen.“

So hat sich der gemeinsame Einsatz  für den FID mit unserer Ausbildungssektion KIBA – stellvertretend sei hier die Vorsitzende Frau Prof. Schade von der HAW Hamburg genannt – gelohnt, für unsere Communities eine Anlaufstelle in der Bildung und für die Forschung zu bieten.

Näheres hierzu finden Sie unter: http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60151.html

BG Ihr Luzian Weisel

DGI-Hinweis: 7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF), Kiel, 18. und 19.11.2016

By | Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Junge DGI, Nachwuchsförderung | No Comments

Gerne leite ich die nachfolgende Ankündigung von Frau Dr. Weller weiter …

7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF) – Beitragseinreichungen bis 15.10.2016

Ankündigung für den diesjährigen Studentischen Workshop informationswissenschaftlicher Forschung (SWiF).

SWIF findet diesmal am 18. und 19.11.2016 an der ZBW Leibniz-Informationszentrum in Kiel statt (siehe auch www.swif2016.jimdo.com).

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass sich Studierende aus verschiedenen Hochschulen kennenlernen können, um sich zum einen über allgemeine Aspekte des Studiums auszutauschen und zum anderen fachlich über eigene Interessensgebiete zu diskutieren.

Der fachliche Austausch basiert dabei vor allem auf Vorträgen zu studentischen Forschungsarbeiten mit anschließender Diskussion im Plenum. Zur Präsentation eignen sich alle studentischen Forschungsarbeiten, beispielsweise Ergebnisse aus Bachelor- oder anderen Abschlussarbeiten oder aus Projekten (Team- und Forschungsprojekte, usw.).

Interessierte Studierende der Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft und verwandter Fächer sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Thema um eine Teilnahme zu bewerben. Hierzu sollte ein kurzes Abstract bis zum 15.10.2016 bei den Organisatoren eingereicht werden (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite).

Natürlich sind auch betreuende ProfessorInnen / DozentInnen herzlich eingeladen, Ihre Studerende zum Workshop zu begleiten.

Wir hoffen, dass wir es auch im 7. Jahr von SWiF schaffen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und den Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße aus Kiel, Köln und Hamburg

Isabella Peters, Katrin Weller und Dirk Lewandowski

Dr. Katrin Weller

GESIS Leibniz Institute for the Social Sciences

Dept. Computational Social Science

Unter Sachsenhausen 6-8

D-50667 Köln

Germany

E-Mail: katrin.weller@gesis.org

Twitter: @kwelle

Web: http://katrinweller.net

Erfahrung trifft Neugier: Rückblick auf die studentische Konferenz „open.access – alles offen?!“ in Düsseldorf

By | Allgemein, DGI, Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Junge DGI, Nachwuchsförderung, Projekte | No Comments

Sehr geehrte Interessierte der Informations-Community,

die DGI engagiert sich stärker bei den Lernenden, Lehrenden und Forschenden in den Hochschuleinrichtungen für den Informationsnachwuchs. Davon haben Sie vielleicht schon gehört.

Es begann vor den Sommerferien mit der Kampagne Studierende vernetzt Euch!.

Es folgte die Unterstützung einer Veranstaltung an der Abteilung für Informationswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf.

Hierzu mein kurzer Bericht:

Die Konferenz </open.access> – alles offen?! wurde im Rahmen eines Seminars von Studierenden der HHU konzipiert, organisiert und von Frau Tamara Heck, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung, geleitet. Am 19.07. wurden zwischen 10-14 Uhr die Ergebnisse der Seminardiskussionen vorgestellt, die im Laufe des Sommersemesters erarbeitet wurden. Die Teilnahme war für Gäste kostenfrei.

„Frei zugängliches Wissen für jeden: Open Access – Was ist das? – Wie finde ich dieses freie Wissen? – Welche Auswirkungen hat Open Access auf Studierende, Wissenschaftler. Bibliotheken, Verlage und die Gesellschaft? – Welche Tools und Wege können mir im Studium weiterhelfen? – Welche Chancen bieten sich und worin liegen Vor- und Nachteile?“

Diese und weitere Fragen wurden von den Studierenden in Kurzreferaten vor- und zur Diskussion gestellt.

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Bild 1. Seminarteilnehmende und Gäste

Beim Abschlusspodium (Bild 2) beeindruckten die Studierenden mit ihrem erarbeiteten Wissen. Sie argumentierten jeweils in den Rollen eines Verlegers, Bibliothekars, Forscher, Studierenden sowie eines Bürgers. Ein Lerneffekt der Runde: „es gibt keine einfachen Lösungen, wir müssen kontinuierlich im Gespräch bleiben!“

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Bild 2. Teilnehmende des Abschlusspodiums

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) unterstützte die Studierendenkonferenz. Neben dem gesponserten Catering waren bei der Konferenz Schatzmeisterin Sigrid Riedel, Vorstand WTI-Frankfurt,  und Vizepräsident Dr. Luzian Weisel, FIZ Karlsruhe, vertreten. Gefragt bei den Studierenden war die Praxis-Erfahrung der beiden Firmenvertreter – die in ihrer Informationsarbeit mit den oben genannten „OA-Markteilnehmern“ regelmäßig und seit vielen Jahren zu tun haben. Im Gegenzug nahmen sie aktuelle Informationen zu Open Access, zu Kollaborationswerkzeugen, zu MOOCs und speziell zur Online-Plattform Sci-Hub mit, die Millionen Fachartikel illegal im Netz verfügbar macht.

Besten Dank, sehr geehrte Frau Heck, für dieses innovative Format und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch!

An dieser Stelle mein Aufruf an andere Ausbildungsstandorte: falls Sie als Studierende oder Lehrende innovative Formate haben und sich eine Unterstützung durch den Verband der Informationsfachleute Deutschlands wünschen – bitte nehmen Sie mit mir  über die DGI-Geschäftsstelle Kontakt auf.

Weitere Informationen zur Konferenz unter http://openaccess.phil.hhu.de/ bzw. demnächst in der Zeitschrift Information in Wissenschaft und Praxis (IWP).

Mit den besten Grüßen

Ihr Luzian Weisel

Vizepräsident DGI

DGI-Tipp des Tages: Citizen Science – Gemeinsam Wissen schaffen – mit Unterstützung der Informationsfachkräfte!?

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Heute teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit, dass „gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind“ gefördert werden sollen.

Weiter heißt es: „Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen. Dies möchte das BMBF mit der neuen Förderung weiter ausbauen und auch methodisch voranbringen. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Forschenden zu stärken, neue wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen und die Bürgerwissenschaften insgesamt weiterzuentwickeln.“

Aus meiner Sicht eine gute Gelegenheit für Informationsfachleute ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten anzubieten und einzubringen, damit „Gemeinsam WIssen schaffen“ möglich wird.

Was meinen Sie?

Mit den besten Grüßen aus Karlsruhe

Ihr Luzian Weisel

 

p. s.

hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung

https://www.bmbf.de/de/gemeinsam-wissen-schaffen-3240.html

und zum Webportal www.buergerschaffenwissen.de für Citizen Science-Projekte.

DGI-Tipp des Tages: neue Open-Access-Zeitschrift: Young Information Scientist (YIS)

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Gerade entdeckt …

Der österreichische Verein zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI) – ein Zusammenschluss einer Reihe
österreichischer Informationsfachleute – hat 2016 die neue Open-Access-Zeitschrift »Young
Information Scientist (YIS)« ins Leben gerufen.

In der ersten Ausgabe ist gleich ein spannender Artikel zur Informationskompetenz erschienen. Auf diesen möchte ich Ihre Aufmerksamkeit lenken. Nachfolgend die Nennung von Titel, Autor, Abstrakt und Quelle …

HG, Ihr Luzian Weisel

 

Zitatanfang

Informationsvisualisierung am Beispiel des Begriffs Informationskompetenz: Eine szientometrische Untersuchung unter Verwendung von BibExcel und VOSviewer

Jaklitsch, Markus, Young Information Scientist, 2016, vol. 1. [Journal article (Unpaginated)]

Zielsetzung — Aufgrund der rasch wachsenden Anzahl an Publikationen zur Informationskompetenz ergibt sich eine zunehmende Notwendigkeit von Überblicksarbeiten. Dieser Betrag hat das Ziel, mittels Science Mapping einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu schaffen. Forschungsmethoden — Unter Verwendung von BibExcel und VOSviewer wurden 1589 wissenschaftliche Artikel analysiert und drei verschiedene Visualisierungen erstellt. Ergebnisse — Es gibt ein relativ großes internationales Autorennetzwerk, in welchem die meisten Hauptakteure miteinander in Verbindung stehen. Die wichtigsten Schwerpunkte sind: Vermittlung von Informationskompetenz im Hochschulbereich, Prozessmodelle zum Informationssuchverhalten, Phänomenographie und Informationskompetenz im beruflichen Umfeld. Schlussfolgerungen — Viele der Schwerpunkte wurden schon vereinzelt in Review-Artikeln genannt, aber noch nie via Science Mapping zusammen visualisiert. Somit ermöglicht diese Arbeit erstmalig ein »big picture« der Produktionslandschaft. Künftige Arbeiten könnten die Literatur mit anderen Science Mapping Tools bzw. Visualisierungstechniken untersuchen.

Quelle:  http://eprints.rclis.org/29670/

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