DGI-Blog

Karl Südekum erhält Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

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Dr. Karl Südekum (68) aus Würzburg bekommt heute das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Er war von 1998 bis 2016 Direktor der Universitätsbibliothek Würzburg und baute diese Einrichtung zu einem modernen Dienstleistungszentrum auf höchstem Niveau aus. Mit ihrem historischen Altbestand von europäischem Rang, der zwei Jahrtausende Mediengeschichte dokumentiert, ist die Universitätsbibliothek eine Schatzkammer der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Südekum setzte sich auch auf vielfältige Weise für die Aus- und Fortbildung im Bibliothekswesen in Bayern ein. So hatte er von 2001 bis 2010 den Vorsitz der Kommission für Aus- und Fortbildung im Bibliotheksverbund Bayern inne. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er unter anderem mitverantwortlich für die Reform der Ausbildung des gehobenen und des höheren Bibliotheksdienstes und für die Konzeption des Bachelor-Studiengangs „Bibliotheks- und Informationsmanagement“ der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege Bayern. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für den höheren Bibliotheksdienst in Bayern war er von 2000 bis 2002 bestellt. Anschließend war er bis 2015 als Mitglied dieses Prüfungsausschusses tätig. Gleichzeitig wirkte er als Korrektor und Prüfer bei den entsprechenden schriftlichen und mündlichen Prüfungen der Bayerischen Bibliotheksschule, die jetzt als Abteilung Bibliotheksakademie Bayern Teil der Bayerischen Staatsbibliothek ist, und unterrichtete hier auch zeitweise. Er war außerdem von 2007 bis 2013 Mitglied des Vorstandes des Deutschen Bibliotheksverbandes e. V. In dieser Funktion war er Ansprechpartner für mehrere Gremien und zugleich Vertreter im Steuerungsgremium des Bibliotheksindex. Er hat sich durch zahlreiche Vorträge sowie unermüdliche ehrenamtliche Gremientätigkeit für das Bibliothekswesen eingesetzt, vor allem auch auf dem Gebiet des Urheberrechts. Auf seine Initiative hin wurde 2009 eine Stellungnahme zu Open Access erarbeitet und veröffentlicht. Die Präsentation der Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ durch ihn bei einem Seminar des Goethe-Instituts in Kenia im Herbst 2009 und sein anschließendes Engagement führte im Folgejahr dazu, dass der kenianische Bibliotheksverband gemeinsam mit einer Stiftung in Nairobi nun ebenfalls einen solchen Preis auslobt. Von 2004 bis 2007 war er Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e. V. (DGI) und trug damit wesentlich zum Dialog zwischen Informations- und Bibliotheksbereich bei. Beim Lehrgang Informationsassistenz der DGI war er als Dozent tätig.

Wir gratulieren unserem langjährigen Mitglied Dr. Karl Südekum herzlich zu dieser Auszeichnung!

Call for Papers für die GNDCon 2018

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Am 3. und 4. Dezember 2018 findet bei der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main erstmalig die GNDCon statt. Unter dem Motto „Öffnung der GND“ sind alle an der Gemeinsamen Normdatei Interessierten herzlich dazu eingeladenan der Convention teilzunehmen und dazu aufgerufen, sich am Call for Papers zu beteiligen.

Für alle diejenigen, die bereits auf die Veranstaltung hingewiesen worden sind: Der Call for Papers wurde von den Veranstaltern in den letzten Tagen modifiziert, um ihn dem neuen Veranstaltungskonzept anzupassen. Der Einsendeschluss wurde bis zum 27. Juli 2018 verlängert.

Die thematischen Schwerpunkte der Convention sind:

Öffnung der GND für Museen, Archive, Verlage, Autoren – Verknüpfungen – Internationale Entwicklungen im Bereich der Normdaten der Nationalbibliotheken – Werkzeuge und Experimente – Ideen zum Aufbau einer Developer-Community – Datenschutz – Verbindungen zu anderen Normdaten und Thesauri – Vernetzung mit anderen Domänen – Wikipedia und Wikidata

Weitere Informationen zur GNDCon 2018 und zum CfP:

https://wiki.dnb.de/display/GNDCON2018/GNDCon+2018

DGI-Gemeinschaftsstand H752 auf dem 107. Bibliothekartag vom 12.-15. Juni

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Wir sind auf dem 107. Bibliothekartag vom 12. bis zum 15. Juni 2018 in Berlin – gemeinsam mit unseren Mitausstellern: LexisNexis, TIB Hannover, ZB MED Lebenswissenschaften, FIZ Karlsruhe – Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur und dem BAK
Stand H752 gleich neben dem Verbändeforum
Wir freuen uns auf alle Besucherinnen und Besucher!

DS-GVO und der DGI-Newsletter

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Guten Tag,

auch die DGI hat ihr Datenschutzkonzept und die Datenschutzerklärung an die Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundordnung (DS-GVO) angepasst. Sie finden unsere überarbeitete Datenschutzerklärung auf unsere Internetseite unter: https://dgi-info.de/datenschutzerklaerung/.  Diese gelten auch für unseren DGI-Newsletter. Damit wir Ihnen diesen weiterhin datenschutzkonform zusenden können, bitten wir Sie sich unter https://dgi-info.de/dgi-newsletter/ erneut anzumelden.

Team Award Information Professionals – Ausgezeichnete Projekte 2018

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Die Preisträger des Team Award Information Professionals 2018 stehen fest. Der Preis zeichnet drei studentische Teamleistungen, die einen innovativen Beitrag zur konkreten Lösung von Fragenstellungen der digitalen Transformation und Gestaltung der digitalen Gesellschaft in der Berufspraxis von Bibliotheken und Informationseinrichtungen liefern. Der Preis ist mit jeweils 800 Euro dotiert und wird von b.i.t.online, der ekz.bibliotheksservice GmbH, der KIBA und Schweitzer Fachinformationen vergeben.

2018 geht der TIP-Award an folgende Projekte:

Open Educational Resources an der Hochschule Hannover
(Stefan Dombek, Sebastian Wallwitz, Melf Sorgenfrei, Martin Heidenreich, Carolin Marx, Nadja Krauledat, Anna Wegelin, Stephanie Schröder und Saskia Brauns unter der Leitung von Dr. Anke Wittich an der HS Hannover)

Im Auftrag des e-Learning Centers der Hochschule Hannover wurde in dem Projekt ein Konzept für Open Educational Resources an der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit der Hochschulbibliothek entwickelt. Das Projekt verdeutlicht, dass die Verzeichnung und Bereitstellung von Materialien, die Aktualisierungsroutinen unterliegen und unter offenen Lizenzen bereitgestellt werden, herausfordernd ist.

Relaunch von Netzdurchblick, dem Internetratgeber für Jugendliche
(Freya Anders, Kevin Andersen, Anna-Lena Baumann, Katharina Bosse, Sarah Capell, Yulia Kochubei, Anna Lacova, Sarah Leuchte, Nina Moeller, Natalia Ryvkin, Irina Stempel, Ralf Strohbach und Anne Trogus unter der Leitung von Dr. Maika Büschenfeldt und Prof. Dr. Ulrike Verch an der HAW Hamburg)

Netzdurchblick ist ein Internetratgeber für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren, der 2009 an der HAW Hamburg von Studierenden im Auftrag der Landesmedienanstalt entwickelt und im Wintersemester 2017/2018 inhaltlich überarbeitet und technisch aktuellen Entwicklungen angepasst wurde. Das Ergebnis ist eine responsive und barrierefreie Website mit aktuellen, leicht verständlichen Texten und neuen Comicfiguren. Zu entdecken gibt es viele neue Infos rund um Fake-News, Gaming oder die Nutzung des Internets.

Neues aus der Akademie der Wissensschafe: Publikationsdienstleistungen wissenschaftlicher Bibliotheken
(Katja Diederichs, Lukas Lerche, Karin Ratsch, Okihito Utamura und Ulrike Wuttke unter der Leitung von Prof. Dr. Inka Tappenbeck an der TH Köln)

In dem Projekt wurden die Publikationsdienstleistungen von drei exemplarisch ausgewählten Hochschulbibliotheken vergleichend bewertet und Perspektiven für die Weiterentwicklung entworfen. Die Ergebnisse wurden in einem Animationsfilm übersetzt, der auf humorvolle und unterhaltende Weise einen Einblick in das komplexe Thema von Publikationsdienstleistungen wissenschaftlicher Bibliotheken gibt.

Die Vorstellung der prämierten Teamarbeiten und die Preisverleihung findet zum 107. Bibliothekartag am Donnerstag, 14. Juni von 11:00 bis 12:30 Uhr auf dem Podium am Stand der Verbände im Estrel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin statt.

Die Einreichungen bewertet hat die Jury mit Prof. Dr. Ursula Georgy (TH Köln), Prof. Dr. Joachim Griesbaum (Stiftung Universität Hildesheim), Erwin König (b.i.t.verlag), Marlies Ockenfeld (DGI), Barbara Schleihagen (dbv) und Isabel Bales (Schweitzer Fachinformationen).

IWP 2-3/2018 online

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Liebe Mitglieder der DGI,

seit ein paar Tagen ist Ausgabe 2-3/2018 der IWP bei De Gruyter online. Sie haben unentgeltlichen Zugang über den Mitgliederbereich der DGI-Website.

Und das erwartet Sie in der neuen Ausgabe:

Information - Wissenschaft und Praxis 2018 |Band 69 | Heft 2-3

Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt Big Data

Ulrich Herb
Zwangsehen und Bastarde. Wohin steuert Big Data die Wissenschaft?...81

Herbert Hrachovec
Schubladen und Wolkenfelder. Anmerkungen zur Bearbeitung großer Datenmengen...89

Andreas Vogl
Wer hat das bessere Bild? Der Wettbewerb um mediale Aufmerksamkeit in der Astronomie...95

Wissensmanagement

Michael Reiß
Wandel versus Stabilität im Informations- und Wissensmanagement: Optimierte Handhabung eines Spannungsfelds...115

Informationskompetenz

Luzian Weisel
Ten Years after – Stand und Perspektiven der DGI-Initiative für Informationskompetenz
Teil 2 - Perspektiven...121

Newcomer Corner

Vera Hillebrand
„Ich dachte mir, das ist nicht der Weg, den ich gehen will!” – Gründe für Langzeitmobilität europäischer InformationswissenschaftlerInnen...129

Tagungsberichte

Daniel Gros
Human-Computer-Interaction und Informationswissenschaft. Human Computer Interaction International Conference 2017 (HCII2017)...136

Elgin Helen Jakisch
Ringen um Relevanz auf der APE 2018: worauf wird es in Zukunft für akademische Verlage ankommen?...141

Ina Blümel, Silke Clausing, Franziska Altemeier, Amelie Andresen, Aline Brun, Carina Dony, Marisa Kaminski, Antje Pellowski, Helena Schugt und Anne Talk
Familiär im Norden – Nachlese zur 26. BOBCATSSS in Riga, Lettland...145

Buchbesprechung

Bernd Lorenz und Vesna Steyer
Petra Hauke, Andrea Kaufmann, Vivien Petras (Hrsg.): Bibliothek. Forschung für die Praxis. Festschrift für Konrad Umlauf zum 65. Geburtstag...149

Informationen

dcif startet mit Impulsveranstaltung ins Jahr 2018...151
RatSWD erörtert Modernisierung von Registern und textbasierter Forschung...151
EU verfehlt Open-Access-Ziel...152
„Forum Privatheit“ verteidigt Netzwerkdurchsetzungsgesetz...152
Immer mehr teilen statt zu besitzen...153
Soziales Netzwerken lohnt sich...153
Lesekompetenz entscheidend für Suchmaschinen-Ergebnisse...154
BIS und SAB werden Bibliosuisse...154

Nachrichten

Datenbanken aus sowiport stehen zum freien Download zur Verfügung...155
Tagung zur digitalen Transformation in der Wissenschaft...155
Neuer Vorstand für IKIS...155
GRIS – Forschungsinformationssystem wird weiterentwickelt...155
Call for Papers für GNDCon 2018...155
Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ bis 2022 verlängert...156
Die TIB im digitalen Wandel – Strategie bis 2022...156

Aus der DGI

DGI-Lehrgang Informationsassistenz 2018 beendet – Planung für 2019...157
DGI-Praxisseminare ein voller Erfolg...157
IWP-Jahresregister online...157
Informationskompetenz für Schulkinder und Eltern...157
Mitglieder stellen sich vor: 25 Jahre – infobroking lutz...158

Terminkalender...159

Die Auslieferung der Druckausgabe erfolgt Anfang Juni.

Viele Grüße
Ihre IWP-Redaktion

IWP 1/2018 online

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Guten Tag

seit ein paar Tagen ist Ausgabe 1/2018 der IWP bei De Gruyter online. Als DGI-Mitglieder haben Sie unentgeltlichen Zugang über den Mitgliederbereich der DGI-Website mit den neuen Zugangsdaten, die Ihnen zusammen mit Ihrer Beitragsrechnung mitgeteilt wurden.

Und das erwartet Sie in der neuen Ausgabe:

 

Information. Wissenschaft & Praxis 2018 | Band 69 | Heft 1

Themenheft: Düsseldorfer und Grazer Informationswissenschaft
Gastherausgeber: Wolfgang G. Stock, Christian Schlögl

Nutzungsverhalten

  • Christian Schlögl und Roland List
    Vergleiche von Zitaten, Downloads und Lesehäufigkeiten am Beispiel von zwei Volkswirtschaftslehre-Zeitschriften, S.1
  • Gerhard Reichmann
    Printmedien versus elektronische Medien. Eine empirische Studie zur Nutzung von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, S. 11

Empfehlungssysteme

  • Kevin Jasberg und Sergej Sizov
    Unsicherheiten menschlicher Entscheidungsfindung in Empfehlungssystemen.
    Oder: Was wir von den klassischen Naturwissenschaften übernehmen können, S. 21

Informationelle Städte

  • Barth et al.
    Informationswissenschaft in der Urbanistik. Teil 2: Erste empirische Ergebnisse zu smarten Städten, S. 31

New Comer Corner

  • Yasemin Caliskan, Rosa Entezari, Marc Eßer, Ulrike Ezold, Dennis Gelfart, Hafssa Mariami und Lisa Beutelspacher
    Spielend heilen. Ein systematisches Review zum Einsatz von Gamification in Therapie und Rehabilitation, S.47

Tagungsberichte

  • Elgin Helen Jakisch
    Spezialbibliotheken als digitale Grenzgänger. Eindrücke von der ASpB-Tagung, 15. bis 17. November 2017, S.55
  • Barbara Müller-Heiden und Marlies Ockenfel
    Lizenzangaben und Rechtedokumentationen im Dialog – Datenflüsse nachhaltig gestalten.
    Veranstaltung der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main am 7. November 2017, S.58
  • Marlies Ockenfeld und Luzian Weisel
    Informationsproduktion statt Informationsverwaltung – neue Selbstvergewisserung der Mediendokumentation, S.61

Aus der DGI

  • DGI-Praxisseminare 2018, S.66
  • Freier Sitz in DIN-Normungsgremium, S.66
  • DGI-Praxistage wieder da!, S.66
  • Neue DGI-Fachgruppe „Akademische Integrität“, S.67
  • Neue DGI-Fachgruppe „Register und Indexing“, S.67
  • Neuer Sprecher für DGI-Arbeitskreis Bildung und Informationskompetenz, S.67
  • DGI-Mitglieder stellen sich vor: Susanna Bartsch, freiberufliche Dozentin, S.68
  • Neue IWP-Zugangsdaten für DGI-Mitglieder, S.68

Personalie

  • H. Peter Ohly
    Dr. Ingetraut Dahlberg †, S.69

Buchbesprechungen

  • Marlies Ockenfeld
    Irmgard Christa Becker; Valeska Koal (Hrsg.): Archivisches Handeln. Strategien und Perspektiven unter dem Einfluss neuer Technologien. Ausgewählte Transferarbeiten des 47. und 48. Wissenschaftlichen Lehrgangs an der Archivschule Marburg, S.73
  • Marlies Ockenfeld
    Herbert Hertramph: Digital Cleaning. Informationsflut bewältigen, digital aufräumen und Ordnung halten mit System, S.74

Informationen

  • Herzlichen Glückwunsch GBI!, S.75
  • Rat für Informationsinfrastrukturen unter neuer Leitung, S.75
  • Deklaration zur European Open Science Cloud veröffentlicht, S.75
  • EU-Empfehlungen: Anerkennung für Open Science, S.76
  • ISO 28500 „Information und Dokumentation – WARC Dateiformat“, S.76
  • TU Berlin: Quellcode des DepositOnce veröffentlicht, S.76
  • GESIS: SOWIPORT eingestellt. Zugriff auf SOLIS und FORIS auch zukünftig möglich, S. 76
  • Kurzbericht zu den Steilvorlagen 2017, S.77
  • Digitization: Redefining and innovating new businesses am 12. Oktober 2017 S.77

Terminkalender

  • Terminkalender, S.78

Breaking News: Poynter Receives $3 Million Grant From Google.org to Lead a Program to Teach Teens to Tell Fact From Fiction Online

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Diese Schlagzeile aus PR Newswire überschwemmt gerade einschlägige Newsdienste nicht nur in der Neuen Welt!  Worum gehts? Was hat diese Nachricht mit unseren Aktivitäten in der DGI zu tun?

Die Unterstützung erfolgt aus  The Google News Initiative: Building a stronger future for news.

Abendliche Grüße Ihr Luzian Weisel

Symbolbild Eberbacher Gespräch zur Kryptograghie

Positionspapier zur Zukunft der Kryptografie

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Das Fraunhofer-Institut für Sicherheit in der Informationstechnik hat IT-Sicherheitsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Eberbacher Gespräch über „Next Generation Cryptography“ eingeladen, um die kommenden Herausforderungen für IT-Sicherheitstechnologien zu diskutieren. Die Teilnehmer des Eberbacher Gesprächs haben sieben Empfehlungen an Wirtschaft und Politik
ausgesprochen. Die Experten empfehlen, Mindeststandards für IT-Sicherheitslösungen in Wirtschaft und Industrie zu entwickeln, um mehr Business-IT-Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus soll ein „Handbuch für Kryptografie-Lösungen“ dabei helfen, schneller und leichter sichere IT-Produkte zu entwickeln. Die USA sind bereits dabei, alternative kryptografische Verfahren zu standardisieren. Deshalb appellieren die Experten an EU-Entscheidungsträger, rechtzeitig in die Entwicklung neuer Kryptografie-Alternativen zu investieren und die Förderung von agiler Kryptografie strategisch anzugehen, um die zukünftige technologische Weltkarte aktiv mitzugestalten. Eine Empfehlung der Experten: Auch die Europäische Union sollte Standards für Kryptografie entwickeln. Zudem soll ein Rat von Krypto-Weisen ins Leben gerufen werden, der Empfehlungen entwickelt und politische Vertreter in Fragen zu Entwicklung und Standardisierung beraten kann. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für IT-Sicherheitsfragen sensibilisiert und in Kryptografie ausgebildet werden.
Der vollständige Bericht kann gratis heruntergeladen werden unter
www.sit.fraunhofer.de/eberbach-crypto.

Ja zu Bibliosuisse – Signal für mehr Kooperation

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Die beiden größten Bibliotheksverbände der Schweiz, BIS und SAB, haben bei ihren außerordentlichen Generalversammlungen am 12. März 2018 in Biel mit deutlicher Mehrheit den Zusammenschluss zu einem Verband mit dem Namen Bibliosuisse beschlossen. Bibliothek Information Schweiz (BIS) votierte mit 346:26 Stimmen (93%) für den Zusammenschluss. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) beschloss die Fusion mit 128:20 Stimmen (86,5%). Er vereinigt über 2500 Bibliotheken, Dokumentationen und Mitarbeitende zu einer starken Interessenvertretung.

Die Vorstände der bisherigen Verbände haben an einer gemeinsamen Sitzung am Nachmittag nach den Generalversammlungen die AG Gründung ins Leben gerufen. Deren Auftrag lautet: «Die AG bereitet den Start von Bibliosuisse vor; insbesondere einen Vorschlag der erforderlichen Kompetenzen des Vorstands sowie seine Zusammensetzung (Wahlvorschlag zu Handen der ersten Generalversammlung am 29. August 2018), ein Prioritätenprogramm für das Verbandsjahr 2019, das Beitrags- und Organisationsreglement sowie ein Kommunikationskonzept samt Logo.»

Die schweizerischen Verbände folgen damit dem Trend zum Schulterschluss im Bibliotheksbereich.

Wünschenswert wäre auch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Vereinigungen des Informationswesens untereinander und mit den bibliothekarischen Interessenvertretungen. Die zunehmende Bedeutung von Metadaten und Netzpublikationen lässt die in Deutschland bestehende traditionelle Trennung  zwischen Dokumentation und Bibliothek zunehmend obsolet werden, nicht aber die spezifischen Expertisen und Erfahrungen aus beiden Bereichen.