DGI-Blog

Information. Wissenschaft & Praxis 2022 | Band 73 | Heft 5-6

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Liebe DGI-Mitglieder, liebe IWP-Lesende,

die Redaktion der IWP hofft, dass das Jahr 2022 trotz der zahlreichen weltweiten Krisen und Katastrophen für Sie privat und beruflich auch einiges Erfreuliche bereitgehalten hat und Sie einen goldenen, hoffentlich sonnenreichen Herbst genießen können.

Heute wollen wir Sie auf das vierte IWP-Heft des Jahrgangs 2022 hinweisen, das seit heute online für Sie zugänglich ist.

Sie haben als DGI-Mitglied über den Mitgliederbereich der DGI-Website freien Zugriff darauf. Bei Zugriffsschwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter mail@dgi-info.de.

Den Zugangscode für den freien Zugriff finden im Mitgliederbereich der Website unter der Kachel Information Wissenschaft & Praxis.

Das neue Heft enthält u.a. Beiträge zur Bibliometrie und Benutzerforschung sowie drei Tagungsberichte und eine anspruchsvolle Buchbesprechung. Außerdem gratulieren wir unserer Präsidentin zum 70. Geburtstag. Und wie immer, viele interessante Informationen und Neuigkeiten aus der DGI. Die Druckausgabe wird voraussichtlich noch im Oktober ausgeliefert.

In der Druckausgabe finden Sie auf Seite 264 den Call for Contributions für das Jubiläums-Symposium der DGI im September 2023, bei dem auch das Studierendenforum stattfinden soll. Bitte beteiligen Sie sich mit Vorschlägen und Einreichungen an beiden Veranstaltungen.

Und das erwartet Sie im aktuellen Heft:

Information. Wissenschaft & Praxis 2022 | Band 73 | Heft 5-6

Bibliometrie
Anett Sollmann und Dirk Tunger
Bibliometrie in Bibliotheken: Antworten auf häufige Fragen, S. 237

Archiv
Saskia Brunst
Instagram in Wirtschaftsarchiven am Beispiel des Historischen Archivs des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, S. 245

Benutzerforschung
Friedhelm Tischler, Tamara Heck und Marc Rittberger
Nützlichkeit und Nutzbarkeit von Metadaten bei der Suche und Bereitstellung von offenen Bildungsressourcen, S. 253

Denise Jäckel, Kerstin Helbig und Carolin Odebrecht
Desiderate zum Forschungsdatenmanagement 2013 und 2022, S. 265

Newcomer Corner
Charlotte Warkentin
Open Educational Resources-Praxis an Hochschulen. Beispiel Fachhochschule Potsdam, S. 277

Tagungsberichte
Frank von Hagel
Das attraktivere Museum. Frühjahrstagung 2022 der FG-Dokumentation im Deutschen Museumsbund e.V. am 11. Mai, S. 284

Margret Schild
#Freiräume Schaffen – Eindrücke vom 8. Bibliothekskongress 2022 in Leipzig, S. 289

Marlies Ockenfeld
Wir wissen mehr als wir äußern können. 17. ICKM vom 23. bis 24. Juni 2022 an der FH Potsdam, S. 293

Aus der DGI
75 Jahre DGI. Call for Contribution, S. 264
DGI-Mitgliederversammlung 2022, S. 298
Aktualisierung aller Kontaktdaten von DGI-Mitgliedern, S. 298
Historisches Archiv 1948 bis 1998, S. 298
DGI-Fachgruppe „Information und Gesellschaft“ (InfoGes), S. 299
Ehrenamt Digitalisiert, S. 299
Neue Online-Vortragsreihe der DGI, S. 299
DGI-Onlineseminare im Herbst/Winter 2022, S. 300

Buchbesprechung
Michael Borchardt
Florian Busch: Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen, S. 301

Personalie
Prof. Monika Hagedorn-Saupe 70, S. 305

Informationen
Mobiltelefon erst mit 13, S. 307
FIZ Karlsruhe im Leibniz-Ombudsgremium, S. 308
Deutsche wollen im Internet anonymer sein, S. 308
E-Science-Tage 2023, S. 309
BOBCATSSS 2023, S. 309
Vortragsreihe PTOS des ZPID, S. 309
Twitter-Quellen auf Nachrichtenwebsites, S. 309
Norm-Entwurf DIN 33910 vorgelegt, S. 310
Gendersternchen und Google, S. 310
Neue internationale Museums-Definition, S. 311
Bildungsbericht 2022 erschienen, S. 312

Terminkalender 2022/2023

Call for Paper: TIP – Team Award Information Professionals 2023

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Call for Paper

TIP – Team Award Information Professionals 2023

Nachwuchspreis zeichnet studentische Teamleistungen aus

Der TIP-Award – Team Award Information Professionals – zeichnet drei studentische Teamleistungen aus, die einen innovativen Beitrag zur konkreten Lösung von Fragestellungen der digitalen Transformation in der Berufspraxis von Bibliotheken und Informationseinrichtungen liefern und ist mit jeweils 800 Euro und max. 450 Euro Reisekosten dotiert.  Der Nachwuchspreis wird von b.i.t. Online, Schweitzer Fachinformationen und der Konferenz der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen (KIBA) verliehen.
Antragsberechtigt sind studentische Projektteams an bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachbereichen und Ausbildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Projektarbeit darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Der Bewerbung ist ein Abstract von max. 4.000 Zeichen und ggf. eine Projektdokumentation beizufügen, die das Forschungsvorhaben in Fragestellung, Zielsetzung, methodischen Vorgehen, Ergebnissen sowie den praktischen Anwendungsbezug für Bibliotheken und Informationseinrichtungen aufzeigen. Einreichungen sind bis zum 28. März 2023 unter tip@b-i-t-online.de möglich.
Die Preisverleihung und Präsentation der ausgezeichneten Projekte findet während des 111. Bibliothekartages vom 23. bis zum 26. Mai 2023 in Hannover statt.

Weitere Informationen sind unter www.b-i-t-online.de/daten/tipaward.php zu finden.

DGI-Vortragsreihe Herausforderungen und Chancen offener Infrastrukturen

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Neue Online-Vortragsreihe der DGI

Open überall: Open Access, Open Science, Open Scholarship, Open Educational Resources, Open (Research) Data, Open Infrastructures und ebenso: FAIR und CARE Principles wie auch Digital Humanities, Heritage Science, Digitalisierung, Forschungsinfrastrukturen, Repositorien – was steckt da konkret dahinter und bedeutet das für den Bereich Information und Dokumentation, in der Praxis und in der Wissenschaft?

Die Vortragsreihe der DGI mit dem Titel Herausforderungen und Chancen offener Infrastrukturen umfasst Online-Vorträge in loser Folge, die die Frage der Offenheit und Zugänglichkeit aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren. Was bedeutet Offenheit in den verschiedenen Disziplinen? Welche Typen von Informationsobjekte müssen berücksichtigt werden? Welche Infrastrukturen braucht es? Und wie gehen die unterschiedlichsten Informationseinrichtungen und Kulturerbe-Einrichtungen damit um? Die ersten drei Vorträge befassen sich mit den Perspektiven der Erziehungswissenschaft / Pädagogik, der Mathematik, den bildenden und darstellenden Künsten.

6. Oktober 2022, um 17:00 Uhr: Die vielen Stimmen der Open Educational Resources mit Johannes Hiebel (DIPF Leibnitz-Institute für Bildungsforschung und Bildungsinformation)

1. Dezember 2022, um 17:00 Uhr: Offene Forschung in der Mathematik mit Publikationen, Software und Forschungsdaten in zbMATH Open mit Moritz Schubotz (FIZ Karlsruhe – Leibniz-Instiut für Informationsinfrastruktur)

12. Januar 2023, um 17:00 Uhr: Openness anders denken mit Friederike Kramer (Universität der Künste, Berlin) und Anika Wilde (Hochschule für Schauspiel Ernst Busch, Berlin)

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2022

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Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2022:

RICHTIGE INFORMATIONEN – FALSCHE SCHLÜSSE

DIE CRUX MIT DER FEHLEINSCHÄTZUNG. TECHNIKEN & METHODEN.

19. Oktober 2022 | in Frankfurt vor Ort und digital im Livestream

Befördert durch den Aufstieg der sozialen Medien, dem Entstehen einer Fake-News-Industrie und dem wachsenden Misstrauen gegenüber publizierten Fakten in Online-Nachrichtenquellen wird es auch für Personen, die professionell mit Informationen umgehen, immer schwieriger, hochwertigen Content zu generieren und für Qualität und Wahrheitsgehalt geradezustehen.

Die diesjährige Fachkonferenz betrachtet das Zusammenspiel von Information und Interpretation und analysiert den Umgang mit (Falsch-)Informationen aus psychologischer, methodischer, gesellschaftlich-politischer und recherchepraktischer Sicht.

Als Speaker zu Gast: Prof. Dr. Matthias Spörrle, Professor für Wirtschaftspsychologie am Hochschulinstitut Schaffhausen und der Privatuniversität Schloss Seeburg; Prof. Dr. Thomas Mandl, Professor für Informationswissenschaften an der Universität Hildesheim; Carsten Gayer, Geschäftsführer Continental Europa bei M-Brain; André Wolf, Pressesprecher und Faktenchecker bei mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch.

Mehr Informationen und Tickets unter: https://steilvorlagen-2022.xcom.live/

Ankommen in der Bibliotheksarbeit in Deutschland

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wer aus dem Ausland kommt, dort im Bibliotheksbereich tätig war und nun in deutschen Bibliotheken arbeiten möchte, muss viele Hürden überwinden.

Der Brückenkurs “Ankommen in der Bibliotheksarbeit in Deutschland” soll dabei helfen, diese Hürden zu nehmen. Er richtet sich an Menschen, die in ihrem Herkunftsland einen Studien- oder Berufsabschluss (und/oder Berufserfahrung) im Bibliotheksbereich erworben haben und nun in Deutschland arbeiten möchten.

Um was geht es?

Der Kurs gibt einen Überblick über das Bibliothekssystem in Deutschland, Strukturen, Arbeitsweisen, rechtliche Grundlagen und aktuelle Themen und häufige Tätigkeiten in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken.

Und er informiert darüber, wie man einen ausländischen Studien- oder Berufsabschluss in Deutschland anerkennen lassen kann, wie man geeignete Stellenausschreibungen findet, welche Stellen für welchen Abschluss geeignet sind und wie ein Bewerbungsverfahren abläuft.

Für wen ist der Kurs gedacht?

Die Initiative entstand in einer Zeit, als täglich tausende Geflüchtete in Deutschland ankamen. Für die Teilnahme am Kurs spielt es aber keine Rolle, auf welchem Weg, aus welchem Grund und aus welchem Land jemand in deutschen Bibliotheken Fuß fassen möchte. Voraussetzung sind – neben der fachlichen Ausrichtung – lediglich Deutschkenntnisse auf mittlerem Niveau (B2). Unterrichtssprache ist Deutsch.

Wann und wie findet der Kurs statt?

Der zweiwöchige Kurs ist kostenlos und startet erstmals am 12. September 2022. Unterrichtssprache ist Deutsch. Der Kurs wird online durchgeführt.

Mehr Informationen zum Kurs auf deutsch, englisch, spanisch und ukrainisch finden Sie hier:
https://hu.berlin/brueckenkurs-bibliotheksarbeit

In den Newsletter zum Kurs eintragen können Sie sich hier:
https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/966786?lang=de

Wer führt den Kurs durch?

Initiiert und durchgeführt wird das Programm von Berufspraktiker*innen aus Bibliotheken, Hochschullehrer*innen an bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachbereichen, dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Berufsverband Bibliothek und Information e. V. und der Stadtbibliothek Pankow* Berlin (im Rahmen des Projekts 360 Grad).

Wie können Sie beitragen?

*Bitte leiten Sie diese Information an Kolleginnen und Kollegen weiter, die sich für das Angebot interessieren könnten* – und an Informationsstellen in Ihrer Region, die das Angebot an die Zielgruppe weitergeben können, z.B. Migrant*innen-Initiativen, Gleichstellungsbehörden, Jobcenter usw.

Haben Sie Fragen zum Brückenkurs? Bitte melden Sie sich gern.

Beste Grüße,

Stefan Schmunk

Prof. Dr. Stefan Schmunk

Information Science / Digital Library

Dekan Fachbereich Media der h_da

Beauftragter für Forschungsdatenmanagement der h_da

Hochschule Darmstadt – University of Applied Sciences

Fachbereich Media

Max-Planck-Str. 2

Mediencampus Dieburg

D-64807 Dieburg

Raum F14-39D

Germany

Mobile: +49 170 3448564

Phone: +49 6151 16-39441

Mail: stefan.schmunk@h-da.de

Skype: stefan.schmunk

https://mediencampus.h-da.de

https://orcid.org/0000-0001-9706-9757

Sonderkonditionen für ICKM am 23. und 24. Juni in Potsdam

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Liebe DGI-Mitglieder,

am 23. und 24. Juni 2022 findet – erstmals in Europa – an der Fachhochschule Potsdam die International Conference of Knowledge Management (ICKM) statt. Wissensmanagement hat bekanntermaßen viele Überschneidungen mit den Tätigkeiten von Informations Professionals und Themen der Informationswissenschaft.

Die DGI beteiligt sich als Partnerin dieser renommierten internationalen Konferenz deshalb mit einer eigenen Session am 23. Juni, in der es unter der Moderation unserer Präsidentin Monika Hagedorn-Saupe um verschiedene Facetten der Vermittlung von Informationskompetenz und Wissensmanagement im internationalen Austausch, in einem Pharmaunternehmen, bei der Ausbildung von Lehrkräften und bei der Wissensrepräsentation geht.

Das Programm der Session finden Sie unter https://dgi-info.de/ickm22/

Als Mitglied der DGI gilt für Sie ein ermäßigter Teilnahmebeitrag von 200,- Euro + MWSt. Bitte verwenden Sie dazu bei der Anmeldung unter https://ickm2022.fh-potsdam.de/#registration den Code ICKM22_DGI

Wenn Sie der Konferenz per Videokonferenz folgen möchten, können Sie dies für 99,- Euro + MWst.

Für Studierende gibt es den besonders günstigen Tarif von 30,- Euro + MWSt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Fachkolleginnen und -kollegen aus dem In- und Ausland zu treffen und die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Marlies Ockenfeld

DGI auf dem DIGITAL FUTUREcongress 2022

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Liebe DGI-Mitglieder,
endlich gibt es wieder Gelegenheiten uns persönlich zu treffen! Eine tolle Chance für ein Wiedersehen mit der DGI bietet der

DIGITAL FUTUREcongress am 17. Mai 2022 von 8:30 bis 17:30 im Messe Forum, Frankfurt am Main

Die Veranstaltung steht 2022 unter dem Motto „Rethink your Business Model“ und ist für (IT-)Entscheider von KMU und Industrie die bedeutendste Informations-, Austausch- und Networkingplattform zur zielführenden und erfolgreichen Realisierung ihrer digitalen Projekte.

Nutzen Sie für Ihren Besuch den Gratis-Ticketcode: DFC22VIPQM und treffen Sie an unserem Stand T11.

Studentische Abschlussarbeiten in den Berufsfeldern Archiv, Bibliothek, Informations- und Datenmanagement 2022 – Online-Veranstaltung

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Guten Tag,

gerne möchten wir Sie auf folgende Online-Veranstaltung hinweisen:

Studentische Abschlussarbeiten in den Berufsfeldern Archiv, Bibliothek, Informations- und Datenmanagement 2022
Donnerstag, den 5. Mai um 16.00 Uhr bis ca. 17.15 Uhr

Im März 2022 verteidigten die Potsdamer Fachhochschul-Studierenden der Studiengänge Archiv, Bibliotheksmanagement sowie Informations- und Datenmanagement ihre Abschlussarbeiten im Fachbereich. Die Themen ihrer Abschlussarbeiten wurden von den Studierenden selbst gewählt.
Im Rahmen dieser BRAGI-Veranstaltungsreihe werden besonders interessante und erfolgreich bearbeitete Bachelor- bzw. Masterarbeiten den FachkollegInnen und Interessierten vorgestellt. In einer 15-minütigen Abfolge erläutern die AbsolventInnen das von ihnen bearbeitete Thema und ihre Forschungsergebnisse.

  • Brunst, Saskia: Instagram in Wirtschaftsarchiven – umgesetzt am Beispiel des Historischen Archivs des Ostdeutschen Sparkassenverbandes
  • Gerber, Anja: Konzeption einer Forschungsdateninfrastruktur für multimodale digitale Daten- und Quellentypen am Beispiel des Standortes Wilsnack, St. Nikolai
  • Junge, Pheline: Einsatz und Applikationen von Archivpodcasts
  • Warkentin, Charlotte: Open Educational Resources Praxis an Fachhochschulen am Beispiel der Fachhochschule Potsdam

Lernen Sie im Rahmen unserer Veranstaltung den informationswissenschaftlichen Nachwuchs kennen!

Gastgeber: Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Informationswissenschaften und Brandenburgische Arbeitsgemeinschaft Information (BRAGI)

Referent/Innen: AbsolventInnen des Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam, moderiert durch Frau Prof. Dr. Angela Schreyer

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 05.Mai 2022 um 16:00 Uhr per Zoom statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Um eine Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte über das Formular auf der BRAGI-Homepage unter: http://fabdax.fh-potsdam.de/wp_bragi/aktuelle_veranstaltungen/
oder an die E-Mail: rueger@bibliothek.potsdam.de

Der Link zum Zoom-Meeting wird Ihnen einen Tag vor der Veranstaltung zugesendet.

Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen,

Margarita Reibel-Felten

Ehemaliger DGD-Präsident Peter Paul Canisius gestorben

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Peter Paul Canisius, geboren am 17. Oktober 1929, ist am 25. Dezember 2021 in seinem 93. Lebensjahr verstorben. Er wurde in Peine geboren und verbrachte seine Schul- und Jugendzeit in Minden, wo er 1949 das Abitur ablegte. Seinen Neigungen und Interessen entsprechend begann er eine Ausbildung in Journalistik und Bauingenieurwesen. An der Karlsruheer Technischen Hochschule Fridericiana schloss er diese mit dem Diplom ab. Sein Berufsleben begann er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundesanstalt für Wasserbau. Dort sammelte er Erfahrungen auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung und übernahm bald Verantwortung für den Aufbau der zentralen Rechenstelle der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung. 1968 wechselte er zur Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach, wo er für den Aufbau des Rechenzentrum BMV/BASt verantwortlich wurde. Seine Erfahrungen brachte er in die International Transport Research Documentation (ITRC) ein. 1982 bis 1987 leitete Canisius den Zentralbereich der BASt. mit einem breiten Verantwortungsspektrum wie Verwaltung, nationale und intermationale Forschung und Versuchsanlagen. 1987 wurde Canisius die Leitung des Bereichs Straßen- und Brückenbau übertragen, eine Position, von der er weiterhin auch stark nach außen wirkte. Er war Mitglied in den bautechnischen Lenkungsgremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV)  sowie in einschlägigen Gremein des DIN. Herausragend war in diesem Zusammenhang seine Aufgabe als Chairman des Technischen Komitees CEN/TC 227 „Road Construction and Maintenance Materials“. Diese Arbeiten wurden mit der Ehrennadel der FGSV und der DIN_Ehrennadel gewürdigt.

Prof. Dipl.-Ing. Peter Paul Canisius war 1977 in die DGD eingetreten. Im Oktober 1978 wurde der damalige Professor und Direktor der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach zum Präsidenten der DGD gewählt, ein Amt, das er neun Jahre lang bis 1987 innehatte. In diesem Zeitraum erfolgte die Gründung der Online-Benutzergruppe, es fanden die erste Online-Tagung und die erste KWID-Tagung statt. Ein besonderes Anliegen war für ihn stets die internationale Zusammenarbeit und die Pflege internationaler Beziehungen. So wurde während seiner Präsidentschaft auch das Projekt „Internationale Aufgaben der DGD“ aufgenommen. Ausgehend von seiner Mitarbeit im damaligen DIN-NABD (heute DIN-NID) Ende der 1970er Jahre war Canisius auch Mitglied im ISO/TC 46 Steering Committee, dem Beirat des Internationalen Normungskomitees ISO/TC 46, in dem für Deutschland der  DIN-NABD das Mitglied war. 2008 verlieh die DGI ihm die Ehrenmitgliedschaft.

1986 wurde Canisius Schatzmeister der FID und später Honorary Fellow der Fédération Internationale d‘lnformation et de la Documentation. Von 1989 bis 1998 war er Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) in Bonn. Er war in zahlreichen internationalen Fachgremien, unter anderem bei der OECD, der UNESCO und in den internationalen und europäischen Standar-disierungs­organisationen ISO und CEN leitend tätig. Dabei kamen ihm seine perfekten englischen und französischen Sprschkenntnisse zugute.

Canisius hat die Bundesregierung in mehreren zwischenstaatlichen Programmen der UNESCO vertreten: im Allgemeinen Informationsprogramm (PGI) und im Internationalen Informatikprogramm (HP). 1993 leitete er als erster Vertreter Deutschlands seit 27 Jahren die Sitzungen der Kommission I der 27. UNESCO-Generalkonferenz in Paris.

Ende 1994 war Canisius als Professor und Direktor sowie als Ständiger Vertreter des Präsidenten der Bundesanstalt für Straßenwesen in den Ruhestand getreten. Seither widmete er sich verstärkt seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Ab 1998 engagierte er sich als Gründungspräsident und Vorsitzender des internationalen Aufsichtsrats des Moskauer UNESCO-Instituts für Informationstechnologie im Bildungswesen. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat ihm im Juli 2000 die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Im selben Jahr wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.

In seiner Wahlheimat Köln engagierte Peter Canisius sich kultur- und gesellschaftspolitisch. Er war Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „Runden Tisch für Ausländer­freundlichkeit“, der auf seine Initiative 2002 in „Runder Tisch für Integration“ umbenannt wurde.

Sein letztes Lebensjahr verbrachte er in einem Stift in Göttingen, wo er auch während der Pandemie täglich Kontakt mit seiner Familie hatte. Bis zuletzt hat er aber auch außerhalb Gespräche gesucht und gefunden, zahlreiche Telefonate geführt, und sich gesellschaftspolitisch geäußert.Sein Rat, seine Anregungen, auch seine Warnungen, z.B. bezogen auf die Schutzbedürftigkeit der Demokratie, wurden gehört und geschätzt.

Die Anteilnahme der DGI gilt seiner Familie und seinen Freunden. Wir werden unserem Ehrenmitglied ein ehrendes Andenken bewahren.

Marlies Ockenfeld

Wechsel beim Arbeitskreis Bildung und Informationskompetenz (IKB)

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Die Stärkung der Informationskompetenz ist heute aktueller denn je: In Zeiten, die von zahlreichen Schlagzeilen zu Desinformation und Fake News beherrscht werden, bildet Informationskompetenz eine der Schlüsselqualifikationen der modernen Informationsgesellschaft. Die Förderung individueller Informationskompetenz und die Vermittlung ihres Nutzens ist eine Kernkompetenz der DGI.

Eine frühzeitige Vermittlung tragfähiger Konzepte durch Informationsfachleute, die Entfaltung der Informationskompetenz in der Schul-, Berufs- und Weiterbildung, sowie der Transfer der Kenntnisse in die Gesellschaft sind – aus Sicht der Informationsexperten der DGI – für eine erfolgreiche Berufskarriere und die informationelle Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland unverzichtbar. Der Erwerb dieser Fähigkeit ist die Basiskompetenz für eine mündige Teilhabe am demokratischen Gemeinwesen. Gerade junge Menschen dafür zu sensibilisieren, bildet die Voraussetzung für die Achtung demokratischer und ethischer Werte im Zeitalter allgegenwärtiger digitaler Kommunikation.

Die DGI-Fachgruppe AK Bildung und Informationskompetenz widmet sich der Stärkung der Informationskompetenz und weiterer verbundener Konzepte wie digitale Kompetenzen oder digitale Souveränität. Eine Auswahl bisheriger Aktivitäten sind auf der aktuellen Webseite zu finden (https://dgi-info.de/wissenschaft-praxis/dgi-fachgruppen/ikb/)

Wenn Sie mitwirken möchten und sich für die Arbeiten des AK interessieren, tragen Sie sich in die Mailverteilerliste ein. Dazu melden Sie sich gerne in der DGI-Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf neue Perspektiven und Ihre Ideen!

Die verantwortlichen DGI-Vorstandsmitglieder des AK sind aktuell Gesine Andersen, Sylvia Kullmann und Tamara Heck.