Am 7. Dezember 2021 fand online die Mitgliederversammlung 2021 der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) statt, diesmal mit digitalen  Wahlen zum Vorstand. Folgende acht Kandidatinnen und Kandidaten wurden dabei von der Mitgliederversammlung als neuer Vorstand dieser Fachgesellschaft gewählt.


Präsidentin


Prof. Monika Hagedorn-Saupe

Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Berlin

Studium der Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Soziologie und Psychologie sowie Mathematik.

Seit 1985 an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK).
1985 - 1994 Sachbearbeitung im Referat Besucherforschung / Museumsstatistik am Institut für Museumsforschung (vormals Institut für Museumskunde) der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Von 1994 bis 2019 dort Leiterin des Referats Besucherforschung /Museumsstatistik, Europa-Projekte und Stellvertretende Institutsleiterin
Seit 2018 Gesamtleitung des an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz angesiedelten Verbundprojekts „Museum4punkt0“ und seit 2020 kommissarische Leiterin der Geschäftsstelle der Deutschen Digitalen Bibliothek an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Seit 2006 Honorarprofessorin am Studiengang Museumskunde an der HTW-Berlin
Seit 2010 regelmäßig Lehraufträge am Studiengang Bildwissenschaften an der Donau-Universität Krems

Langjährige Sprecherin der Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund. Während der Mitgliedschaft im Vorstand des Deutschen Museumsbundes verantwortlich für die Erarbeitung des Leitfadens für die Dokumentation von Museumsobjekten. Präsidentin von CIDOC, dem Internationalen ICOM-Komitee für Dokumentation, Mitglied der europäischen Expertengruppe CEDCHE (Commission Expert Group on the common European Data Space for Cultural Heritage), Vizepräsidentin der Michael Culture Association sowie Mitglied im Vorstand von ICOM Europe.
Die Vermittlung der Bedeutung und der Rolle von Dokumentation und Informationswissenschaft waren konstanter Teil meiner langjährigen Berufstätigkeit und es war und ist mir immer ein Anliegen, einschlägige Standards zu entwickeln, zu befördern und zwischen verschiedenen Sparten, Museen, Archiven, Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen zu vermitteln. Auch deshalb bin ich seit 1996 persönliches Mitglied in der DGI. Außerdem bin ich maßgeblich an der Erarbeitung einer deutschen Sprachfassung des AAT (Art und Architecture Thesaurus) des Getty-Instituts beteiligt.

Ich möchte meine Erfahrungen und mein Wissen in Zukunft gerne verstärkt in die DGI einbringen.


Schatzmeister:


Michael Borchardt

INFOConsultant.de – Content + Information, Frankfurt am Main

Banklehre, Ausbildereignungsprüfung, Studium der Soziologie, Volkswirtschaft und Arbeitswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main - Abschluss als Diplom-Soziologe, Weiterbildung zum zertifizierten Qualitätsmanagementbeauftragten und Projektmanager.

Tätigkeiten bei verschiedenen Finanz- und IT-Dienstleistern als Berater für Informationsmanagement und Marketing sowie als freier Analyst. Heute selbständiger Berater und Coach für Klein- und Mittelstandsunternehmen (KMU) - Schwerpunkte Content, Wissensvermittlung und Digitalisierung. Mitglied im Vorstand des Informations- und Kommunikationsrings der Finanzdienstleister IK, Lehraufträge an der HdM Stuttgart, der Hochschule Darmstadt und der DHBW Mosbach.

Die klassischen Inhalte der Informationsvermittlung wie des Umgangs mit Information und Wissen befinden sich in einem rasanten Wandel. Neue digitale Prozesse in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz sind in der Lage, hochqualifizierte Arbeit zu ergänzen oder diese gar zu ersetzen. Ich möchte im Vorstandskollegium der DGI weiterhin die Traditionslinien unserer Fachgesellschaft aufnehmen und diese mit den neuen Herausforderungen verknüpfen – die Diskussion um eine inhaltliche, theoretisch wie praktisch, (neue) Standortbestimmung unserer Arbeit begleiten und voranbringen und dabei den organisatorischen und technischen Wandel wie die dazu notwendigen Instrumente zusammen denken und auch in geeigneten Lern- und Weiterbildungsformaten umsetzen. Dabei ist mir ebenfalls der Blick nach außen wichtig: mit welchen Verbänden, Vereinen oder Organisationen gemeinsam können wir als DGI unsere Ziele noch optimaler erreichen – und Effektivität wie Effizienz steigern? Welche Kommunikationsinstrumente und -kanäle bieten sich hierfür an – welche personellen Verzahnungen? Und wie gehen wir als Infoprofis und als DGI mit der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft durch „alternative Fakten“ und Fake News um?

Mitglied im Regionalkoordinator/innen-Team F-R-M der GfWM, in der Ernst-May-Gesellschaft, in der DJU Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, Berlin. Persönliches Mitglied der DGI seit 1993; seit 2016 Organisation des monatlichen DGI-Stammtischs in Frankfurt am Main.


Vorstand (in alphabetischer Reihenfolge)


Gesine Andersen

Zentrum für Lehrerbildung – Technische Universität Chemnitz

Studium Europalehramt für Grund- und Hauptschule mit den Fächern Englisch, Geographie und Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Abschluss: 1. Staatsexamen / Magistra Artium. Promotionsvorhaben im Rahmen des Projektes „Digitale Lernumgebungen in der Grundschule (DigiLeG)“ zum Thema ‚Informationskompetenz in der Grundschule‘

Seit 2020: Projektkoordination und wissenschaftliche Mitarbeit an der Professur für Sachunterricht am Zentrum für Lehrerbildung, Technische Universität Chemnitz. Von 2013 bis 2016: Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Institut für Mehrsprachigkeit an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe; von 2018 bis 2019: Volontariat zur wissenschaftlichen Dokumentarin am Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) Frankfurt a.M. und h_da Fachbereich Media, Dieburg

Gesine Andersen studierte Europalehramt an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mehrsprachigkeit der PH, absolvierte sie die postgraduale Fortbildung zur wissenschaftlichen Dokumentarin am Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) und der h_da Dieburg. Seit 2020 arbeitet sie am Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Chemnitz im BMBF-Projekt „Digitale Lernumgebungen für die Grundschule (DigiLeG)“. Sie promoviert zum Thema Informationskompetenz in der Grundschule.


Axel ErmertAxel Ermert

ehem. Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin (SMB), Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)

Studium der Soziologie, Informationswissenschaft u.a. FU Berlin

Normungsarbeit im DIN Deutsches Institut für Normung, NA Bibl.wesen/Dok., NA Terminologie
Lehrbeauftragter an zwei Berliner Fachhochschulen
Seit 1998 wiss. Mitarbeiter, Institut für Museumsforschung, Interessenbereich „Theorie des Museums“, Museum als Informationsinfrastruktur, Museumsdokumentation (Objektdokumentation und Sammlungsmanagement im Museum)
Mitarbeit an der „Terminologie der Information und Dokumentation (TID)“, DGI Schrift Informations-wissenschaft 9 (DGI, 2006)
Lehraufträge zu „Grundlagen der Dokumentation“, „Thesaurus und Terminologiearbeit“ FH Potsdam, HTW Berlin, Donau-Univ. Krems
Im Vorstand würde ich mich für die satzungsgemäße Aufgabe Terminologie der IuD / des Informationsbereichs, ihre Verbreitung, weitere Ausarbeitung, Repräsentation in der Hochschullehre und der Weiterbildung einsetzen sowie für die Normung im Bereich IuD und den engen Kontakt zum Archivwesen und zur Normung (DIN) stärken.
Mitglied in VDA, ISKO, EASE (Europ. Association of Science Editors), DMB (Deutscher Museumsbund), BAK, DTT (Deutscher Terminologietag), DIN-NID (Normenausschuss Information/Dokumentation), DIN-NAT (Normenausschuss Terminologie), DIN-NABau 36 (Erhaltung des kulturellen Erbes), DMB Fachgruppe „Dokumentation, ISO/TC 46/WG 4 „Vocabulary of information and documentation“ (ISO Norm 5127).
Persönliches Mitglied der DGD/DGI seit 1980; seit 1978 Stellv. Sprecher, seit 2003, Sprecher von (A)KTS Komitee für Terminologie und Sprachfragen

 


Dr. Tamara Heck

DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main

Studium der Anglistik/Amerikanistik, Ältere Anglistik und Informationswissenschaft an der Universität Düsseldorf. Promotion zum Thema „Recommender Systems for the Academic Field“ (2015) in der Informationswissenschaft (Düsseldorf).

Seit 2018 am DIPF, 2009-2016 wiss. Mitarbeiterin in der Abt. Informationswissenschaft an der Uni Düsseldorf. 2016-2018 am Digital Life Lab in Toowoomba, Australien.

Meine Forschung grenzt an Bereiche der Informationswissenschaft und Wissenschaftsforschung, im Kern beschäftige ich mich mit Informations(such)verhalten und Informationskompetenz sowie digitalen Informationsinfrastrukturen. Meine aktuellen Projekte untersuchen Themen wie Open Science und offene Lehrpraktiken und Bildungsmaterialien. Mit der DGI verbinde ich zwei wesentliche Aufgaben. Zum einen die Sichtbarmachung von gesellschaftlich relevanten Themen wie Informationskompetenz und Aspekte der Informations- und Wissensverarbeitung und -bereitstellung. Zum anderen die Mittler-Funktion zwischen Wissenschaft und Praxis. Gerade den letzten Aspekt halte ich für sehr wichtig, da Dialog und Transfer zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zunehmend gefordert und stetig relevanter werden, um Kommunikation und Zusammenarbeit gestaltbar zu machen. Mit dem DGI Forum und der Zeitschrift IWP hat die DGI schon Elemente des Dialogs etabliert, die es zu erhalten und auszubauen gilt, unter Berücksichtigung der sich ändernden Publikationslandschaft. Hier kann ich mir sehr gut weitere Aktivitäten und eine stärkere Partizipation mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs vorstellen, bspw. über die etablierten Gremien wie der KIBA.


Sylvia Kullmann

DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main

Studium der Informationswissenschaften (Diplom-Informationswirtin, M. Sc.).

Mehrjährige Berufserfahrung in unterschiedlichen Positionen in Wirtschaft und Öffentlichem Dienst.
Persönliches DGI-Mitglied seit 2014.

Seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Informationszentrum Bildung des DIPF bei Prof. Dr. Marc Rittberger.
Forschungsinteresse in den Bereichen Informationsinfrastrukturen, Informationskompetenz und –verhalten sowie zur theoretischen Fundierung der Informationswissenschaften.
Seit 2020 Lehrbeauftragte an der Hochschule Darmstadt.

Die Transformation unserer Lebens- und Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung erweitert das Spektrum der notwendigen Schlüsselqualifikationen freier und mündiger Bürger*innen. Informationskompetenz, digitale Kompetenzen sowie Wissenschaftskompetenz stellen wichtige Befähigungen dar, die für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs sowie im beruflichen Kontext immer bedeutsamer werden.
Als Vorstandsmitglied möchte ich den begonnenen Ausbau des Weiterbildungsprogramms der DGI aktiv mitgestalten. Die Ergänzung um attraktive Angebote zum Aufbau der oben genannten Kompetenzen für verschiedene Zielgruppen liegt mir dabei besonders am Herzen. Die Modernisierung des DGI-Zertifikatslehrgangs zum/zur Informationsassistent*in stellt für mich ein weiteres wichtiges Ziel dar.
Zudem möchte ich mich im Rahmen der Planung und Organisation der verschiedenen Veranstaltungen der DGI engagieren und dabei insbesondere zu einer gelungenen Kommunikation an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft beitragen.


Margret SchildMargret Schild

Theatermuseum Düsseldorf, Düsseldorf

Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen (FHBD) Köln, Abschluss: Diplom-Dokumentarin.

Bibliotheksstelle der Düsseldorfer Kulturinstitute (formale und inhaltliche Erschließung von Bibliotheksbeständen zu den Themen Bildende Kunst, Film, Literatur und Theater im Rahmen des Gesamtkatalogs der Kulturinstitute).

Seit 1993 Leitung der Bibliotheken des Theatermuseums und des Filmmuseums in Düsseldorf
Seit 2005 Koordination der Arbeiten zum Sammlungsmanagement in den Museen (d:kult-Verbund).

Meine Schwerpunkte liegen in der praktischen Erfahrung im Bereich der inhaltlichen und formalen Erschließung von Informationen und Objekten zur Kulturgeschichte (insbesondere Theater und Film). Ich setze mich für einen spartenübergreifenden Ansatz, die gemeinsame Nutzung von Normen und Standards in den verschiedenen Gedächtnisinstitutionen (Archive, Bibliotheken, Museen im kulturhistorischen Kontext) ein und bin vor allem auch daran interessiert, wie kleine (und häufig sehr spezialisierte) Informationseinrichtungen sich und ihre fachliche Kompetenz sowohl innerhalb der eigenen Institution als auch extern präsentieren und damit sichtbar werden können. Diese Einrichtungen benötigen wegen der wachsenden Komplexität der Anforderungen (z.B. in Hinblick auf Digitalisierung, Langzeitarchivierung, Urheber- und Nutzungsrechte, Einwerbung von Drittmitteln) Hilfe und Unterstützung, weil hier häufig sehr engagiertes, aber nur in Teilbereichen qualifiziertes Personal vorhanden ist bzw. von wenigen Personen viele Aufgaben und Tätigkeiten allein bewältigt werden müssen. Weitere wichtige Aspekte sind speziell zugeschnittene Fortbildungsmaßnahmen, die Vernetzung, der Aufbau u und die Pflege von Kontakten sowie die Betreuung von beruflichem Nachwuchs (z.B. Durchführung und Betreuung von Praktika), aber von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die ihre Zeit und ihr spezielles Interesse an einzelnen Themen in die Arbeit einbringen, aber nicht in die organisatorische Hierarchie eingebunden sind.

Gründungsmitglied der AKMB (1995–1999, 2005-2009 Vorstandsmitglied), seit 1995 Mitglied der ASpB, des Arbeitskreise Filmbibliotheken und aktive Mitarbeit in der Fachgruppe Dokumentation (insbesondere der AG Sammlungsmanagement seit 1999. Persönliches Mitglied der DGD/DGI seit 1986.


Gudrun Schmidt

Information|Wissen|Lernen, Frankfurt am Main

Diplom-Pädagogin (Erwachsenenbildung) und Wissenschaftliche Dokumentarin. Beratung, Seminare, Workshops rund um die Themen Information, Wissen und Kommunikation.

Berufliche Stationen:
-Deutsches Institut für internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Bibliothek
-Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Projektdokumentation, Leitung der zentralen IuD-Stelle, Wissensmanagement-Projekt, Geschäftsfeldentwicklung
-Welternährungsorganisation (FAO), Rom, Wissensmanagement
-Beratungseinsätze u.a. in EU-Projekten in Syrien und Ägypten
-Deutsch-Jordanische Universität, Amman, Wissensmanagement
-WTI-Frankfurt eG, Geschäftsfeldentwicklung, Projektleitung, Vorstand
-Seit 2018 selbständige Beraterin und Dozentin für Information, Wissen und Kommunikation.
Mitglied der DGI seit 1981, Mitglied der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) seit 2018

Meine Themen: Gerade auch wir Information Professionals müssen uns in Zeiten der Digitalisierung und immer schnellerer Umwälzungen in Gesellschaft und Arbeitsleben fachlich sowie im Hinblick auf fach- und branchenunabhängige Kompetenzen, wie Kommunikation, Teamfähigkeit, unternehmerisches Denken und Handeln, fit halten. Wir müssen uns stetig weiterentwickeln und zukunftssicher positionieren. Daher liegen mir zum einen die berufliche und persönliche Aus- und Weiterbildung in unserer Branche am Herzen, zum anderen aber auch die Frage, wie wir künftig der Öffentlichkeit unseren Beruf und den Nutzen, den wir schaffen, noch besser vermitteln können.


Prof. Dr. Luzian Weisel

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Eggenstein-Leopoldshafen

Studium der Meteorologie, Mathematik und Physik an der Universität Mainz. Promotionsstudium und wiss. Mitarbeiter an der Universität Karlsruhe, Institut für Meteorologie und Klimaforschung.

Seit 1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im FIZ Karlsruhe, 1990-1994 Projektmanager für die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. im BMFT-Vorhaben „Elektronische Fachinformation an Universitäten auf dem Gebiet der Physik“, 1995-1998 Leitung des Referats „Kundenberatung“ des FIZ Karlsruhe, 1999-2005 Leiter der Abteilung „Vertrieb Hochschulen und Öffentliche Einrichtungen“: Seit 2006 Mitarbeiter im Stab der Geschäftsführung. Seit 1994 Lehraufträge an der Berufsakademie Mannheim, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Hochschule der Medien (FH) Stuttgart, der HAW Hamburg und aktuell an der Hochschule Darmstadt.

30 Jahre Erfahrung im Information Retrieval, Management eines Call Centers und in der elektronischen Informationsberatung.
Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Vorträge auf Fachveranstaltungen, Moderation von Fachsitzungen und Diskussionsrunden, Rezensionen, Teilnahme an Expertenrunden und Podiumsdiskussionen in der Informationspraxis.

Die Förderung von Informationskompetenz ist für mich eine Initiative, die jetzt zu unserem „Kerngeschäft“ gehört und langfristig die Sichtbarkeit der Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Mitglieder und damit die Attraktivität der DGI – nicht nur beim Informationsnachwuchs – steigert. Darüber hinaus sind mir die Mitgliederentwicklung, die „Neukundengewinnung“, insbesondere die Nachwuchsförderung sowie die Berufsbildung besonders wichtig. Diese Aktivitäten gehen einher mit der Professionalisierung der Arbeitsweise der DGI sowie der Steigerung der Attraktivität des Warenkorbes für die Informationsspezialisten.

Persönliches Mitglied der DGI seit 1999; seit 2000 Mitglied im Vorstand der DGI, seit 2008 Vizepräsident der DGI, Sprecher der DGI-Arbeitskreis Bildung und Informationskompetenz (IKB).