DGI-Blog

Monthly Archives: März 2022

Wechsel beim Arbeitskreis Bildung und Informationskompetenz (IKB)

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Die Stärkung der Informationskompetenz ist heute aktueller denn je: In Zeiten, die von zahlreichen Schlagzeilen zu Desinformation und Fake News beherrscht werden, bildet Informationskompetenz eine der Schlüsselqualifikationen der modernen Informationsgesellschaft. Die Förderung individueller Informationskompetenz und die Vermittlung ihres Nutzens ist eine Kernkompetenz der DGI.

Eine frühzeitige Vermittlung tragfähiger Konzepte durch Informationsfachleute, die Entfaltung der Informationskompetenz in der Schul-, Berufs- und Weiterbildung, sowie der Transfer der Kenntnisse in die Gesellschaft sind – aus Sicht der Informationsexperten der DGI – für eine erfolgreiche Berufskarriere und die informationelle Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland unverzichtbar. Der Erwerb dieser Fähigkeit ist die Basiskompetenz für eine mündige Teilhabe am demokratischen Gemeinwesen. Gerade junge Menschen dafür zu sensibilisieren, bildet die Voraussetzung für die Achtung demokratischer und ethischer Werte im Zeitalter allgegenwärtiger digitaler Kommunikation.

Die DGI-Fachgruppe AK Bildung und Informationskompetenz widmet sich der Stärkung der Informationskompetenz und weiterer verbundener Konzepte wie digitale Kompetenzen oder digitale Souveränität. Eine Auswahl bisheriger Aktivitäten sind auf der aktuellen Webseite zu finden (https://dgi-info.de/wissenschaft-praxis/dgi-fachgruppen/ikb/)

Wenn Sie mitwirken möchten und sich für die Arbeiten des AK interessieren, tragen Sie sich in die Mailverteilerliste ein. Dazu melden Sie sich gerne in der DGI-Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf neue Perspektiven und Ihre Ideen!

Die verantwortlichen DGI-Vorstandsmitglieder des AK sind aktuell Gesine Andersen, Sylvia Kullmann und Tamara Heck.

Mit Volldampf voraus in Richtung „Openness“: Kompetenzen und Infrastrukturen mit Perspektiven

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Podiumsdiskussion

Freitag, 25. März 2022, 14-15.30

Anmeldung

Eine Veranstaltung in der Reihe: Quo vadis offene Wissenschaft? Eine virtuelle Open Access Woche für Berlin-Brandenburg.

Wissenschaftspolitische Strategien auf nationaler und europäischer Ebene fordern seit Jahren, das „Prinzip Offenheit“ in der Wissenschaft zu verankern. In diesem Prozess braucht es nicht nur die oft geforderten digitalen Infrastrukturen und angepassten Governance- und Finanzierungsmodelle. Auch die Kompetenzprofile des wissenschaftsunterstützenden Personals – fachliche, methodische wie soziale Kompetenzen – müssen sich verändern. Dies gilt besonders für Bibliotheken und ist für diese Herausforderung und Chance zugleich. Ob Digital Humanities oder neue Publikationsformate wie „ausführbare“ Publikationen, digitale Langzeitarchivierung oder die Umsetzung der FAIR-Prinzipien, die Unterstützung der Arbeit mit Forschungsdaten und -software oder der Einsatz von Forschungsinformationssystemen, in allen diesen Themenfeldern sind Aspekte der offenen Wissenschaft (Open Research) präsent. Zugleich erheben Bibliotheken aufgrund ihres Selbstverständnisses den Anspruch, hier als Partnerin aufzutreten und die Diskurse entscheidend mitzuprägen. Dies erscheint auch vor dem Hintergrund bedeutsam, dass kommerzielle Akteur*innen in diesen Feldern neue Märkte für sich erschließen.

Für das Personal selbst bieten sich damit vielfältige Entwicklungsoptionen, etwa in den Bereichen Datenkompetenz (data literacy), Projektmanagement oder Strategieentwicklung. Somit erscheinen Bibliotheken zunehmend als spannende Stationen in der beruflichen Qualifizierung, auch für den Quereinstieg.

Der Raum Berlin/Brandenburg mit seinen beiden wissenschaftlichen Ausbildungseinrichtungen – dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Fachbereich Informationswissenschaft der Fachhochschule Potsdam – und einer Vielzahl verschiedenster Bibliotheken als Ausbildungs- wie auch Beschäftigungsorte spielt für die Entwicklung des bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Personals eine zentrale Rolle.

Wir möchten auf diesem Podium mit Vertreter*innen der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Lehre, von Bibliotheken und der Wissenschaftspolitik folgende Aspekte diskutieren:

  • Sind Ausbildungs- und Studiengangs-Curricula ausreichend darauf angelegt, dem Wissensstand stetig und sogar vorausschauend angepasst werden zu können?
  • Bieten die institutionellen Rahmenbedingungen genug Flexibilität für die rasche Entwicklung neuer Tätigkeitsfelder?
  • Sind die Bibliotheken in der Lage, im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung notwendige Maßnahmen umzusetzen?
  • Wie können sich Bibliotheken aufstellen, um ihre Rolle als Mittlerin zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen zu stärken, etwa durch Engagement in den Feldern Citizen Science, OpenGLAM oder kollaborativer Wissensgenerierung und -verknüpfung (z.B. Wikidata)?
  • Wie kann die Hochschulpolitik den Wandel praktisch unterstützen und dabei für gute Arbeitsbedingungen sorgen?

Es diskutieren unter der Moderation von Dr. Dominik Scholl, Leitung Bildung, Wissenschaft & Kultur bei Wikimedia Deutschland

Elisa Herrmann, Abteilungsleitung Informationsbeschaffung und Informationsmanagement, Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Biodiversität

Prof. Dr. Ariane Jeßulat, Erste Vizepräsidentin der Universität der Künste

Prof. Dr. Antje Michel, Professorin für Informationsdidaktik und Wissenstransfer an der Fachhochschule Potsdam

Prof. Vivien Petras, PhD, Professorin für Information Retrieval an der Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Jan-Hauke Plaßmann, Referent in der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung

Die Bibliotheksgesellschaft braucht Ihre Unterstützung!

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Liebe Mitglieder, Freund:innen und Unterstützer:innen,

 
wie Sie wissen, begeht die Bibliotheksgesellschaft Potsdam e.V. in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Zusammen mit dem Jubiläum der Landesbibliothek, die 100 wird, und dem der SLB, die als solche 30 wird, ist 2022 ein wirklich besonderes Jahr, das wir mit vielen Veranstaltungen und Aktionen, gerne mit Ihnen feiern möchten.
 
Zusammen mit der Bibliothek haben wir uns etwas ganz Wunderbares ausgedacht (Dank an Frau Sell und Frau Weber!). Wir wollen einige Schätze aus der Landesbibliothek in Form eines großformatigen immerwährenden Kalenders aus dem Magazin holen, Ihnen zeigen und ggf. mitgeben. Dazu benötigen wir aber dennoch Ihre zusätzliche Unterstützung.
 
Als kleiner Verein können wir die Ko-Finanzierung des Projektes nicht ohne weiteres stemmen und kamen deshalb auf die Idee, über die Crowdfunding Plattform der Stadtwerke Potsdam weitere Mittel zu akquirieren. Dieses Angebot ist schon für andere Potsdamer Unterstützungsaktionen, z.B. auch für den Förderverein des Potsdam Museums, recht erfolgreich eingesetzt worden. Mehr dazu auch auf unserer Website: bibliotheksgesellschaft-potsdam.de.
 
Wir möchten Sie deshalb ganz herzlich bitten, einen Beitrag zum Gelingen unserer Aktion zu leisten auf:
 
 
Das Projekt wurde heute Vormittag gestartet und es ist schon jetzt eine beachtliche Summe zusammengekommen. Schauen Sie mal.
 
Wir danken Ihnen für Ihre persönliche Unterstützung und würden uns freuen, wenn Sie diese initiative durch Weitervermittlung an Freunde und Bekannte mit zum Erfolg führen könnten.
 
Herzliche Frühlingsgrüße – bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
 
Hans-Christoph Hobohm

Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm
Vorsitzender

Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V.
Geschäftsstelle: Stadt- und Landesbibliothek
im Bildungsforum Potsdam
Am Kanal 47 | 14467 Potsdam
https://bibliotheksgesellschaft-potsdam.de
https://twitter.com/PBG_SLB
E: bibliotheksgesellschaft@bibliothek.potsdam.de 
T: +49 331 50574390
Terminvereinbarungen: hobohm.youcanbook.me

9. Digitale Bibliothek „Digitale Daten: Offen für alle?“

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Digitale Bibliothek an der Universität Graz ist Schaufenster für neue Entwicklungen im Bereich der Wissenspräsentation und -speicherung für Bibliotheken, Museen, Archive und Forschungseinrichtungen. Nach pandemie-bedingter Pause freuen wir uns diese Plattform für Diskurs und Wissensaustausch im Herbst wieder anbieten zu können.
Wir laden Sie herzlich zur

9. Digitalen Bibliothek „Digitale Daten: Offen für alle?“
vom 22.-23. September 2022 ein!

Die Digitale Bibliothek 2022 wird neue Methoden und aufkommende Technologien für das Management von kulturellen Daten und Forschungsergebnissen im Zeitalter von Open Innovation und Open Science diskutieren und vorstellen.

Tagungstitel:

„Digitale Daten – Offen für alle?“
Freier Zugang zu Forschung und Bildung in Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen
Realität und Vision

Zur Veranstaltung können ab sofort Beiträge aus der Perspektive von Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zum Erhalt und der leichteren Zugänglichkeit zu digitalen Ressourcen vorgestellt werden, wobei auch die Diskussion von Erfahrungen und Strategien für die Bewältigung globaler Herausforderungen Teil der Ausführungen sein kann. Einreichungen können Themen wie Langzeitverfügbarkeit, rechtliche und ethische Aspekte (FAIR Prinzipien), Verknüpfung bestehender Informationsspeicher und Strategien zur Vermeidung von Barrieren in der Forschungskooperation und Wissensvermittlung (Open Access, Open Collaboration…) behandeln.

Leitthemen sind:

  • Inklusion und Barrierefreiheit: Chancengleichheit durch Technologie?
  • COVID-19: Eine Pandemie als Impuls für digitale Transformation?
  • OPENNESS, FAIR, CARE: Lippenbekenntnis oder Realität?
  • Neue digitale Arbeitswelt: Gemeinsam forschen, arbeiten und Wissen vermitteln.

Detailinformationen zum Call finden Sie auf folgender Webseite:
http://www.europeana-local.at/index.php?option=com_content&view=article&id=127:digbib2022&catid=7:veranstaltungen&Itemid=22

PDF Version des Calls http://www.europeana-local.at/images/call%20for%20papers_2022_f_deu.pdf

Einsendeschluss für Beiträge ist der 15. April 2022.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerda Koch