DGI-Blog

Category Archives: Presse

„… in jeden Quark begräbt er seine Nase“* – gfwm THEMEN 13 – Neugier

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THEMEN ist die hochwertig gestaltete Fachpublikation der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe: „Neugier“.

gfwm THEMEN 13 als PDF oder als Flippage online

Wann waren Sie das letzte Mal richtig neugierig auf etwas Ihnen Unbekanntes? „Neugier“ ist ein Konstrukt, das unterschiedlichste Bewertungen erfahren hat. Die AutorInnen dieser Ausgabe berichten mit Blick auf praxisnahe und auch ungewöhnliche Anlässe über Erfahrungen und oft überraschende Erkenntnisse, die sie mit der Methode „Neugier“ gemacht haben.

Die Beiträge dieser Ausgabe:
– Neugier als Leitmotiv anwenden … und aushalten
– Neugier – Wichtige Voraussetzung für die berufliche Leistung von Wissensarbeitern? von Nicolas Walter (TU Darmstadt)
– Informationseinrichtungen im Wandel. von Gabriela Lüthi-Esposito (Pädagogische Hochschule Bern – PHBern)
– Entwicklungskorridore des Wissens in der Digitalisierung. von Prof. Dr. Heidi Schuhbauer (TH Nürnberg Georg Simon Ohm)
– Curiosity as method. von Marie Jakobsgaard Ravn (Project manager and specialist consultant)
– Neugier auf unser digitales Erbe – Access denied. von Stefan Zillich (re:Quest Berlin+Frankfurt Main)

Ideen entwickeln, kommentieren, Kontakt zu Redaktion und Herausgeber
stefan.zillich@gfwm.de

* J.-W. Goethe, Faust I (Prolog im Himmel)

gfwm newsletter 3/2017 gerade veröffentlicht

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Gerade hat die Redaktion der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. die aktuelle Ausgabe des gfwm newsletters veröffentlicht. AutorInnen und Redaktion wünschen Ihnen sonnige Frühsommertage und eine informative Lektüre.

Stichworte aus dieser Ausgabe: Fachgruppe Ethik und Wissensmanagement – GfWM Knowledge Camp 2017 #gkc17 – GfWM Mitgliederversammlung 2017 – Neuigkeiten zu GfWM Regionalveranstaltungen in Linz, München und Stuttgart – FÜR SIE AUSGEWÄHLT: aktuelle und relevante Termine 2017 zum Thema Information und Wissen

Zum Download als interaktives PDF
Homepage der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V.
abonnieren, kommentieren, veröffentlichen: Ihr Kontakt zur Redaktion

Die DGI unterstützt den Science March Germany, 22. April 2017

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Warum?

Lassen wir zuerst die Initiatoren sprechen:

“Kritisches Denken und fundiertes Urteilen setzt voraus, dass es verlässliche Kriterien gibt, die es erlauben, die Wertigkeit von Informationen einzuordnen. Die gründliche Erforschung unserer Welt und die anschließende Einordnung der Erkenntnisse, die dabei gewonnen werden, ist die Aufgabe von Wissenschaft. Wenn jedoch wissenschaftlich fundierte Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen, wird jedem konstruktiven Dialog die Basis entzogen…”

Das zentrale Anliegen der DGI unterstützt diese Initiative:

Die Förderung von Informationskompetenz – in Bildung, Beruf und Gesellschaft – und speziell als Basis guter wissenschaftlicher Praxis.

Deshalb haben wir uns angeschlossen.

Hier geht es zur Resolution.

Luzian Weisel, im Namen des DGI-Vorstandes

DGI-Tipp des Tages: Citizen Science – Gemeinsam Wissen schaffen – mit Unterstützung der Informationsfachkräfte!?

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Heute teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit, dass “gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind” gefördert werden sollen.

Weiter heißt es: “Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen. Dies möchte das BMBF mit der neuen Förderung weiter ausbauen und auch methodisch voranbringen. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Forschenden zu stärken, neue wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen und die Bürgerwissenschaften insgesamt weiterzuentwickeln.”

Aus meiner Sicht eine gute Gelegenheit für Informationsfachleute ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten anzubieten und einzubringen, damit “Gemeinsam WIssen schaffen” möglich wird.

Was meinen Sie?

Mit den besten Grüßen aus Karlsruhe

Ihr Luzian Weisel

 

p. s.

hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung

https://www.bmbf.de/de/gemeinsam-wissen-schaffen-3240.html

und zum Webportal www.buergerschaffenwissen.de für Citizen Science-Projekte.

Zukunft baut auf Erfahrung: Perspektiven vom Mundaneum bis heute

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Bericht von der DGI-Konferenz, 19. und 20. Mai 2016 in Frankfurt am Main von Elgin Helen Jakisch

Eine spannende DGI-Konferenz liegt hinter uns. Die Referenten ermöglichten hochinteressante Einblicke in ihre jeweiligen Erfahrungen und nahmen Bezug zu ihrer Geschichte und den Herausforderungen der Gegenwart. Viele Methoden haben mit der Digitalisierung Schritt gehalten. Viele der Ansätze waren zwar nicht neu, rückten aber die Stärken der „IuD-ler“ wieder mehr ins Bewusstsein. Wer ehrlich ist, bekennt, wie viel Arbeit wirklich gute Wissensorganisation bedeutet. Die DGI-Konferenz 2016 hat zur Konzentration auf diese wesentlichen Fragen einen guten Beitrag geleistet. Soweit so positiv. Doch allen Referenten und Teilnehmern wurde wieder einmal klar: der Nutzen des eigenen Tuns für Praxis und potentielle Kunden ist groß, muss jedoch erheblich besser kommuniziert werden. Der Auftrag lautet, sich als Infoprofi auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und damit deutlicher zu werben.

Reinhard Karger, Präsident der DGI, eröffnete die Tagung mit der Aufforderung, die Infoprofis sollten die Diskussion über gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Veränderungen zentral anführen. Wissensmanagement findet heute auf allen Ebenen stattErfahrungen sind ein Fundament, damit Informationskompetenz und -qualität nicht verschwinden. Karger diskutierte den Querschnitt seines in der IWP 2+3/2016 erschienenen Plädoyers über die Positionen der DGI.

Über Paul Otlets Visionen der Organisation des Weltwissens war von Prof. Dr. Frank Hartmann von der Bauhaus-Universität Weimar zu erfahren. Otlet wollte die Information aus den Büchern herausholen und die Fakten erschließen, in einer Zeit des Aufbruchs von Telegraphie, ersten globalen Denkens und Weltausstellungen. Denkt man die Vision zu Ende, ist die Wissensallmende logisch – Wissen sollte Gemeingut sein. Otlet wusste, dass vor der Information die Dokumentation steht und entwarf Ideen zur Vernetzung des Wissens – lange vor Google. Doch geriet Otlet in Vergessenheit, weil er nicht über seine Visionen kommuniziert hatte?

Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Universität Würzburg, referierte über das „RobotRecht“. Computer und Recht verzahnen sich, der Rechtsbegriff erweitert sich durch die Schnittstelle Maschine, Mensch und Netz. Der Mensch muss vor Folgen geschützt werden, die seiner Person oder der Gesellschaft schaden könnten, selbst wenn die Begeisterung über neue Wege der Datengenerierung und Vernetzung die Auswirkungen verschleiern.

Hauke Janssen von der Dokumentation des Magazins „Der Spiegel“ erläuterte das Fact-Checking und die Tätigkeiten der Informationsarbeiter seit Gründung der Zeitschrift. Hier ist eine ganze Abteilung mit der Verifikation aller Fakten in Artikeln beschäftigt – ein höchster Anspruch an Informationsqualität, unter dem Druck medialer Aufmerksamkeit in Echtzeit und permanenter interner Lobbyarbeit für die Dokumentation.

Lobby, Kommunikation über den Nutzen, gesellschaftliche Debatten – all dies setzte sich in der Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Reinhard Karger, Prof. Dr. Günther Neher (FH-Potsdam), Dr. Rafael Ball (ETH Zürich) und Dr. Hauke Janssen und unter reger Beteiligung des Publikums fort. Thema „Informationswissenschaft zwischen Krise und Renaissance“ – „Wege aus der Defensive“. Die Schließung des Studiengangs in Düsseldorf und das Urteil des Leibniz-Senats über die ZBMED stimmen nicht gerade optimistisch. Das Thema spielt in deutschen Medien jedoch keine Rolle, obwohl das anders sein sollte. Das Dilemma ist Uneinigkeit der Community in der eigenen Ausrichtung und mangelnde Kommunikation über den Nutzen des Berufsbildes mit fehlender Lobbyarbeit in der Politik. Fazit: das Eigenmarketing ist „verstaubt“, die Bekanntheit des Infoprofis schlecht. Dennoch finden Absolventen Jobs, vielleicht, weil sie ihren Beruf als „Kommunikationsoptionfür universelle Methoden begreifen- denn der Bedarf nach Ordnung des Wissens ist seit Otlet gleich geblieben.

Tag zwei startete mit der Präsentation der Neuausrichtung des IuD-Studiengangs an der FH-Potsdam, von Prof. Dr. Rolf Däßler, der betonte, dass IuD heute im Sinne von Datenmanagement verstanden werden muss. Ein Schwerpunt bildet die mathematischen Grundlagen – wichtig für jede Statistik. Viel Praxis, Werkstatt und Projektarbeit soll die Studenten fit für den Job machen. Danach präsentierten sich vier Studenten mit drei Projekt-, bzw. Masterarbeiten und stellten Ihre Ergebnisse und den Nutzen vor.

Prof. Dr. Marc Rittberger vom DIPF Frankfurt widmete sich den Erfahrungen der Logfileanalyse. Nichts in der webbasierten Welt geht ohne Tracking für die Webseitengestaltung und die Platzierung von Inhalten. Dabei ist das Verständnis über Nutzerverhalten genauso wichtig wie Quantitäten. Die Anpassung an mobile Geräte hat dem Thema erneut Schub gegeben.

Auch Prof. Dr. Ulrike Spree von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fragte nach den Erfahrungen guter und schlechter Wissensorganisation in den letzten 20 Jahren. Ihr Fokus lag auf Inhaltserschließung und Wissenspräsentation. Die Wissensarbeiter heute tun immer noch zu viel in Handarbeit. Nutzerverhalten wird auch hier nur bei kommerziellen Produkten systematisch, aber sonst viel zu wenig in Betracht gezogen. „Theorie und Praxis arbeiten immer noch nicht gut zusammen“, so ihr Fazit.

Babette Bolle von STN stellte die Funktionalitäten der neuen high-performance-Plattform für die Patentsuche vor. „Wenn man Gutes bewahren will muss man Veränderungen zulassen“, so Babette Bolle und erläuterte den Wandel von der Expertenplattform hin zur intuitiven Selbstrecherche.

Was tun für die Zukunft Medizininformation? Dr. Helge Knüttel, Rechercheur und Fachreferent für Medizin an der UB Regensburg, stellt die hochwertige Informationsversorgung in der Medizin durch den möglichen Wegfall vom Literaturservice DIMDI und der ZBMED in Frage und befürwortete die Sicherung von Know-How in öffentlicher und zentraler Hand. Aus seiner Sicht wäre das für die Gesundheitsversorgung die bessere Entscheidung.

Ulrich Herb von der UB Saarbrücken widmete sich zum Schluss der Kommerzialisierung von Open Access. Aus seiner Sicht ist das Versprechen der Gemeinnützigkeit oder Wissensallmende nur halbherzig umgesetzt. Denn wieder einmal generieren Verlage die Gewinne und die Kosten wurden verlagert und zunehmend intransparent. Die Preise werden mit wachsender Nachfrage nach Open Access steigen – das ist die Marktlogik.

Nähere Infos:

Programm und Folien der Präsentationen finden Sie auf den Seiten des Veranstaltungskalenders.

Langfassungen der Vorträge erscheinen in den folgenden Ausgaben der IWP.

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2019), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/

GfWM newsletter 2/2016

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GfWM newsletter 2016 Titel

NEU: interaktive Übersicht – mit einem Klick zum Beitrag
Unsere neue Rubrik „GfWM regional“ kommt an: In dieser Ausgabe berichten GfWM-Mitglieder über ihre Aktivitäten vor Ort in Berlin, Sachsen und Österreich.

Zum Download als PDF
Homepage GfWM newsletter & gfwm THEMEN
Homepage Gesellschaft für Wissensmanagement e. V.

Weitere Inhalte in der aktuellen Ausgabe:
– Teilnahme der GfWM am Experten-Fachdialog zu Arbeiten 4.0 im BMAS
– Zukunftsworkshop Kompetenzmanagement zum Konzept des „Transversalen Kompetenzmanagements“
– GfWM + DGQ veröffentlichen „Handlungsleitfaden für Qualitätsmanagement-Verantwortliche“
– Halbzeitkonferenz Arbeiten 4.0 – Auf dem Weg vom Grünbuch zum Weißbuch
– Die KnowTech wird in den Big Data Summit überführt
Beachten Sie auch unsere aktuelle Terminauswahl.

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Autor/innen und Redaktion wünschen eine interessante Lektüre und freuen sich auf Ihre Rückmeldungen und Hinweise.
Kontakt newsletter/at/gfwm.de

DGI-Runder Tisch: eine gelungene Veranstaltung

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Vielen Dank allen Teilnehmer des Runden Tisches, der gestern in Frankfurt am Main in den Räumen der IHK stattfand. Wir wollten den Austausch mit unseren Firmen-Mitgliedern und Freunden intensivieren. Die Erwartungen der Teilnehmer waren vielfältig: wie kann man die DGI interessanter machen für Firmen; wie kann man die nachfolgende Generation mitnehmen und begeistern; wie kann die Ecosphäre aussehen, um eine Brücke schlagen zu können zwischen Forschung und Praxis. Man versteht die DGI als Plattform für Kooperationen.  Es sei spürbar, dass neue Wege beschritten werden. Diese Neuorientierung möchte man begleiten und aktiv mitgestalten.

“Das war interessant und es freut mich zu sehen dass die DGI in die richtige Richtung geht.”

Der Tag war geprägt von lebendigen Diskussionen. Als Ergebnis haben wir vielfältige Ideen mit nach Hause genommen, die nun umgesetzt werden müssen.

Einig waren sich alle: wir sehen uns im Februar 2017 zum nächsten Runden Tisch wieder.

Neues Design und neue Inhalte: GfWM newsletter 1/2016

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GfWM newsletter 1 16 frontpStefan Zillich (Redakteur und Herausgeber des GfWM newsletters): „Mit Ausgabe 1 im neuen Jahr wurde für den GfWM newsletter ein neues Design entwickelt. Ausserdem haben wir die neue Rubrik „GfWM regional“ eröffnet, in der regelmäßig über hochinteressante Vor-Ort-Aktivitäten der GfWM berichtet wird, über Veranstaltungen, Inhalte und Entwicklungen in den Regionen.“

In der aktuellen Ausgabe des GfWM newsletters der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. finden Sie u.a. diese Berichte und Hinweise:
– Knowledge Management meets SEMANTiCS
– Erfolgreiche Kooperation zwischen DGQ und GfWM
NEUE RUBRIK GfWM regional
– Bericht vom GfWM-RegionalkoordinatorInnen-Treffen
– Regionalgruppe Österreich: Diskussion –  Flüchtlinge und das Instrument der Wissensbilanz
– GfWM Österreich vor Ort: voestalpine AG
– Hinweise und Fachliteratur
– ausgewählte aktuelle Termine für 2016

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Autor/innen und Redaktion wünschen eine interessante Lektüre und freuen sich auf Ihre Rückmeldungen und Hinweise.

Kontakt: newsletter/at/gfwm.de

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Dezember 2015: GfWM newsletter 6

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In der aktuellen Ausgabe des GfWM newsletters der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. finden Sie u.a. diese Berichte und Hinweise:
– Fünf Unternehmen als  „Exzellente Wissensorganisation“ ausgezeichnet
– KnowTech 2015 in Hanau
– 9. IT-Gipfel in Berlin mit über 1.000 Teilnehmern
– Transformationsprozesse  in der Öffentlichen Verwaltung
Aktuelle Hinweise und die Termine für 2016.

Download als PDF

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!
Für die Redaktion
Stefan Zillich

Homepage GfWM newsletter & gfwm THEMEN

Informationskompetenz ist integraler Bestandteil des neuen Bildungsplanes 2016 in Baden-Württemberg!

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Informationskompetenz ist jetzt integraler Bestandteil des neuen Bildungsplanes 2016 für die Schulfächer in Baden-Württemberg!

Damit ist eines der zentralen gesellschaftspolitischen Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI e. V.) in der Zukunft von Schule und Unterricht  – im Süden der Republik – angekommen!

Vor über 400 Gästen aus Schulen, Hochschulen, Verwaltungen, Verbänden erläuterte Herr Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport, Grundsätzliches zur Medienbildung in den neuen Bildungsplänen. Weitere Referenten aus der pädagogischen Hochschulforschung, dem Städtetag und vom Landesmedienzentrum (LMZ) Baden-Württemberg beleuchteten Medienbildung aus unterschiedlichen Perspektiven. In 5 Praxisforen gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke und Anregungen für ihre pädagogische Tätigkeit. Während ausgiebiger Pausen bestand Gelegenheit für das Networking und zur Meinungsbildung über Medienbildung.

Auf Einladung von Herrn Kraft, Direktor des LMZ Baden-Württemberg, und für die DGI nahmen Christa Rahner-Göhring, Infobrokerin, Mitglied der Medienakademie Baden-Württemberg, und ich am Kongress „Medienbildung in der Schule“ http://www.lmz-bw.de/kongress in Stuttgart teil.

Mit der „Leitperspektive Medienbildung“ im neuen Bildungsplan wird diese für alle Fächer und Klassenstufen verbindlich. Am Beispiel des Bildungsplanes für das Fach Deutsch am Gymnasium ist der Stellenwert der altersgemäßen Förderung von Informationskompetenz sichtbar: http://www.lmz-bw.de/bp2016/deutsch-gymnasium.html.

Wie findet die „Leitperspektive Medienbildung“  nun in die Schule, den Unterricht und die Haltung der Informationskompetenz in die Köpfe der Lehrer und Schüler?

Bei dieser großen Herausforderung sehe ich die Chance für das Angebot und den Abruf der Informations-Kompetenz der DGI-Informationsexperten  – zur Unterstützung  der zahlreichen kommenden Aktivitäten z. B. in der Lehrerweiterbildung.

So gilt es alleine im gymnasialen Bereich rund 27.000 Lehrkräfte an 446 öffentlichen und privaten Gymnasien Baden-Württembergs (Quelle: PhV-BW) fortzubilden.

Aber das Beispiel von Baden-Württemberg sollte Schule in weiteren Bundesländern machen.

Aktuelle Fortschritte sind hier aus Sachsen-Anhalt bekannt. Hier ist unser Mitglied Prof. Dr. Matthias Ballod von der Universität Halle führend eingebunden.

 

Mit der „Leitperspektive Medienbildung“ werden für Baden-Württemberg zentrale Forderungen der Denkschrift der DGI zur Förderung der Informationskompetenz im Bildungssektor” von 2008 und des gemeinsamen Positionspapiers  von Bibliothek und Information Deutschland (BID) aus 2011 „Medien- und Informationskompetenz  – immer mit Bibliotheken und Informationseinrichtungen!“ aufgenommen.

Ich würde mich freuen, wenn diese erfreuliche Botschaft auch in andere (Bundes-) Ländern weitertragen wird und sich die Experten für Informationskompetenz und Medienbildung der DGI bei Hearings von Entscheidungs-gremien etc. zur Verfügung stellen.

 

Mein Dank gilt an dieser Stelle auch der Unterstützung durch den politischen Bereich. Namentlich seien hier die MdL Herr Alexander Salomon und Herr Johannes Stober für Baden-Württemberg, die beiden MdB Frau Saskia Esken und Herr Sven Volmering, sowie der jetzige Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und ehemalige Staatssekretär im Kultusministerium BW Dr. Frank Mentrup genannt.

 

Hintergrundinformationen zur Fachgruppe “Bildung und Informationskompetenz” der DGI sowie die Chronik der Aktivitäten finden Sie unter:

https://dgi-info.de/wissenschaft-praxis/dgi-fachgruppen/ikb/

https://dgi-info.de/wp-content/uploads/2015/03/Bericht-Fachgruppe-2014.pdf

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Luzian Weisel

Vizepräsident DGI