DGI-Blog

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DGI-Tipp des Tages: Job-Futuromat – Kann ein Roboter meinen Job machen?

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Sehr geehrte Mitlesende,

die folgende Seite hat im Zuge der vergangenen ARD- Themenwoche Furore gemacht:

http://job-futuromat.ard.de/

Gibt es hier etwa Aussagen zu den Informationsberufen?

Geben Sie hier einmal  „Bibliothekar/in“ ein, oder den „Fachangestellte/r für Medien …“, oder  den „Informations-Broker“ oder „Medizinische/r Dokumentar/in“ …

Oh Schreck! – K/ein Grund zum nachdenklich werden?

Besser sieht es dagegen aus bei „Informationswissenschaftler/in“, „Buchwissenschaftler/in oder „Business-Development-Manager/in“ …

 

DGI-Hinweis: 7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF), Kiel, 18. und 19.11.2016

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Gerne leite ich die nachfolgende Ankündigung von Frau Dr. Weller weiter …

7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF) – Beitragseinreichungen bis 15.10.2016

Ankündigung für den diesjährigen Studentischen Workshop informationswissenschaftlicher Forschung (SWiF).

SWIF findet diesmal am 18. und 19.11.2016 an der ZBW Leibniz-Informationszentrum in Kiel statt (siehe auch www.swif2016.jimdo.com).

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass sich Studierende aus verschiedenen Hochschulen kennenlernen können, um sich zum einen über allgemeine Aspekte des Studiums auszutauschen und zum anderen fachlich über eigene Interessensgebiete zu diskutieren.

Der fachliche Austausch basiert dabei vor allem auf Vorträgen zu studentischen Forschungsarbeiten mit anschließender Diskussion im Plenum. Zur Präsentation eignen sich alle studentischen Forschungsarbeiten, beispielsweise Ergebnisse aus Bachelor- oder anderen Abschlussarbeiten oder aus Projekten (Team- und Forschungsprojekte, usw.).

Interessierte Studierende der Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft und verwandter Fächer sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Thema um eine Teilnahme zu bewerben. Hierzu sollte ein kurzes Abstract bis zum 15.10.2016 bei den Organisatoren eingereicht werden (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite).

Natürlich sind auch betreuende ProfessorInnen / DozentInnen herzlich eingeladen, Ihre Studerende zum Workshop zu begleiten.

Wir hoffen, dass wir es auch im 7. Jahr von SWiF schaffen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und den Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße aus Kiel, Köln und Hamburg

Isabella Peters, Katrin Weller und Dirk Lewandowski

Dr. Katrin Weller

GESIS Leibniz Institute for the Social Sciences

Dept. Computational Social Science

Unter Sachsenhausen 6-8

D-50667 Köln

Germany

E-Mail: katrin.weller@gesis.org

Twitter: @kwelle

Web: http://katrinweller.net

DGI-Tipp des Tages: Thomson Reuters prognostiziert die Nobelpreisträger für 2016

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Alle Jahre wieder – ja ist denn schon Weihnachten?

Nein, aber die Bekanntgabe der Nobelpreise steht bevor. Und wie jedes Jahr – Thomson Reuters wagt die Vorhersage der Preisträger:

Web of Science Predicts 2016 Nobel Prize Winners

Detection of Gravitational Waves Generated from Black Holes and Cancer Immunotherapy Research among Laureate-Worthy Discoveries.

Thomson Reuters prognostiert auf der Basis von Web of Science im Vorfeld die aussichtsreichsten Kandidaten – auf der Basis der viel zitierten, für das jeweilige Forschungsfeld maßgeblichen Veröffentlichungen. Die seit 2002 jährlich erscheinende Citation Laureates-Studie hat bereits 39 Nobelpreisgewinner richtig vorhergesagt.

Ja, und wie sieht denn die Trefferquote in diesem Jahr wohl aus?

Wie alle Jahre wieder: es wir spannend und wir bleiben neugierig.

Ihr Luzian Weisel

20.09.2016: Bundesforschungsministerium startet Open Access-Strategie …

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Wanka:

„Freier Zugang zu Wissen ist ein Sprungbrett für die gesellschaftliche Entwicklung“

Nichts weniger als ein Paradigmenwechsel, welcher heute früh vom BMBF bekannt gemacht wurde!

Im Einzelnen heißt es:

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sagte bei der heutigen Vorstellung der Strategie:

„Wichtig ist mir, dass die Ergebnisse von Forschung, die mit Steuergeld gefördert wurde, für die Allgemeinheit unentgeltlich verfügbar werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse können heute leichter publik gemacht werden. Die digitalen Medien ermöglichen dies und wir müssen es schaffen, dass diese Chancen stärker ergriffen werden.“

Eine zentrale Maßnahme der neuen BMBF-Strategie ist die Einführung einer Open Access-Klausel für alle durch das BMBF geförderten Projekte. Wissenschaftliche Artikel aus vom BMBF geförderten Projekten sollen entweder gleich unter einem Open Access-Modell publiziert oder nach Ablauf einer Embargofrist in einen geeigneten Dokumentenserver eingestellt werden können. Die Forscherinnen und Forscher bleiben dabei frei in ihrer Wahl, ob und in welcher Zeitschrift sie veröffentlichen wollen. 

Außerdem wird das BMBF die Länder, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer Nationalen Kompetenz- und Vernetzungsstelle beim Ausbau ihrer Open Access-Aktivitäten unterstützen.

Der volle Wortlaut finden Sie in der BMBF Pressemitteilung 109/2016,

mit Verweis auf das Papier  „Open Access in Deutschland – Die Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung“

 

Erfahrung trifft Neugier: Rückblick auf die studentische Konferenz „open.access – alles offen?!“ in Düsseldorf

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Sehr geehrte Interessierte der Informations-Community,

die DGI engagiert sich stärker bei den Lernenden, Lehrenden und Forschenden in den Hochschuleinrichtungen für den Informationsnachwuchs. Davon haben Sie vielleicht schon gehört.

Es begann vor den Sommerferien mit der Kampagne Studierende vernetzt Euch!.

Es folgte die Unterstützung einer Veranstaltung an der Abteilung für Informationswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf.

Hierzu mein kurzer Bericht:

Die Konferenz </open.access> – alles offen?! wurde im Rahmen eines Seminars von Studierenden der HHU konzipiert, organisiert und von Frau Tamara Heck, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung, geleitet. Am 19.07. wurden zwischen 10-14 Uhr die Ergebnisse der Seminardiskussionen vorgestellt, die im Laufe des Sommersemesters erarbeitet wurden. Die Teilnahme war für Gäste kostenfrei.

„Frei zugängliches Wissen für jeden: Open Access – Was ist das? – Wie finde ich dieses freie Wissen? – Welche Auswirkungen hat Open Access auf Studierende, Wissenschaftler. Bibliotheken, Verlage und die Gesellschaft? – Welche Tools und Wege können mir im Studium weiterhelfen? – Welche Chancen bieten sich und worin liegen Vor- und Nachteile?“

Diese und weitere Fragen wurden von den Studierenden in Kurzreferaten vor- und zur Diskussion gestellt.

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Bild 1. Seminarteilnehmende und Gäste

Beim Abschlusspodium (Bild 2) beeindruckten die Studierenden mit ihrem erarbeiteten Wissen. Sie argumentierten jeweils in den Rollen eines Verlegers, Bibliothekars, Forscher, Studierenden sowie eines Bürgers. Ein Lerneffekt der Runde: „es gibt keine einfachen Lösungen, wir müssen kontinuierlich im Gespräch bleiben!“

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Bild 2. Teilnehmende des Abschlusspodiums

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) unterstützte die Studierendenkonferenz. Neben dem gesponserten Catering waren bei der Konferenz Schatzmeisterin Sigrid Riedel, Vorstand WTI-Frankfurt,  und Vizepräsident Dr. Luzian Weisel, FIZ Karlsruhe, vertreten. Gefragt bei den Studierenden war die Praxis-Erfahrung der beiden Firmenvertreter – die in ihrer Informationsarbeit mit den oben genannten „OA-Markteilnehmern“ regelmäßig und seit vielen Jahren zu tun haben. Im Gegenzug nahmen sie aktuelle Informationen zu Open Access, zu Kollaborationswerkzeugen, zu MOOCs und speziell zur Online-Plattform Sci-Hub mit, die Millionen Fachartikel illegal im Netz verfügbar macht.

Besten Dank, sehr geehrte Frau Heck, für dieses innovative Format und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch!

An dieser Stelle mein Aufruf an andere Ausbildungsstandorte: falls Sie als Studierende oder Lehrende innovative Formate haben und sich eine Unterstützung durch den Verband der Informationsfachleute Deutschlands wünschen – bitte nehmen Sie mit mir  über die DGI-Geschäftsstelle Kontakt auf.

Weitere Informationen zur Konferenz unter http://openaccess.phil.hhu.de/ bzw. demnächst in der Zeitschrift Information in Wissenschaft und Praxis (IWP).

Mit den besten Grüßen

Ihr Luzian Weisel

Vizepräsident DGI

DGI-Tipp des Tages: Wikipedia feiert 15-jähriges Bestehen und die Kritik ist so heftig wie nie!

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Schon ein wenig älter, dieser Beitrag der Leibniz-Gemeinschaft zum Leibniz-Jahr 2016, aber unbedingt lesenswert.

Beste Grüße

Ihr Luzian Weisel, Karlsruhe

 

Ausgeschwärmt?

25.05.2016

Wikipedia feiert 15-jähriges Bestehen und die Kritik ist so heftig wie nie: rüde Umgangsformen, massiver Autorenschwund, mangelnde Qualität. Leibniz-Forscher messen den IQ des Wiki-Schwarms und planen kollektives Forschen unabhängig von Wikipedia

Mehr unter: http://www.bestewelten.de/welten/thema/ausgeschwaermt/

 

DGI-Tipp des Tages: Neue Datenräume kreativ nutzen – Ideenwettbewerb zum Nationalen IT-Gipfel 2016

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Ich finde,

eine spannende Gelegenheit speziell für Studierende, Graduierende und Young Professionals aus dem Informationsbereich.

Abendliche Grüße aus Karlsruhe

Luzian Weisel

 

Neue Datenräume kreativ nutzen – Ideenwettbewerb zum Nationalen IT-Gipfel 2016

Ideenwettbewerb „Neue Datenräume kreativ nutzen“

Im Rahmen des Nationalen IT Gipfels 2016 richtet die Arbeitsgruppe „Intelligente und effiziente Nutzung von Open Data in Wissenschaft/Forschung und Wirtschaft“, die zur IT-Gipfel-Plattform „Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft“ gehört, einen Ideenwettbewerb „Neue Datenräume kreativ nutzen“ aus.

Gesucht werden Skizzen für neuartige Dienste auf der Basis tatsächlich oder perspektivisch verfügbarer Daten.

Teilnehmen können Studierende, Doktoranden und Postdocs deutscher Bildungs- und Forschungseinrichtungen ebenso wie bereits aktive Gründerinnen und Gründer.

Informationen dazu findet man auf dieser Seite, über die auch die Einreichung der Skizzen (bis 30.09.2016) möglich ist.

DGI-TIPP des Tages: Stupid Patent Of The Month: Elsevier Patents Online Peer Review

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Ja, gibt es denn sowas:

Elsevier hat sich den Peer Review Prozess patentieren lassen!

Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, oder etwa doch?

Schauen Sie selbst:

hier der Auszug aus dem Kommentar der beiden  Blogger Elliot Harmon and Daniel Nazer von heute:

Stupid Patent Of The Month: Elsevier Patents Online Peer Review

from the my-peers-think-this-is-stupid dept

„On August 30, 2016, the Patent Office issued U.S. Patent No. 9,430,468, titled; „Online peer review and method.“ The owner of this patent is none other than Elsevier, the giant academic publisher. When it first applied for the patent, Elsevier sought very broad claims that could have covered a wide range of online peer review. Fortunately, by the time the patent actually issued, its claims had been narrowed significantly. So, as a practical matter, the patent will be difficult to enforce. But we still think the patent is stupid, invalid, and an indictment of the system.“

 

Ist das eine Reaktion des Verlages auf die Open Access Entwicklungen? Konkret, auf den den sog. „Elsevier Boykott“? Die beiden Blogger analysieren das Verhalten von Elsevier: sie vermuten, Elsevier will die Kontrolle über das Publikationsverhalten von Wiisenschaftlern intensivieren. In diesem Zusammenhang vermuten sie eine neue Strategie von Elsevier:

„if you can’t control the content anymore, then assert control over the infrastructures of scholarly publishing itself“.

Ein Vertreter von Elsevier merkt an:

„There is no need for concern regarding the patent. It’s simply meant to protect our own proprietary waterfall system from being copied.“

Die beiden Blogger aber kontern:

„Elsevier’s patent would face a significant challenge under Alice v CLS Bank, where the Supreme Court ruled that abstract ideas do not become eligible for a patent simply because they are implemented on a generic computer. To our dismay, the Patent Office did not even raise Alice v CLS Bank even though that case was handed down more than two years before this patent issued. Elsevier’s patent is another illustration of why we still need fundamental patent reform.“

Meine Empfehlung: sehr lesenswert:

Der Originaltext der beiden Blogger mit dem Originalpatent und der Schemazeichnung für den patentierten Peer Review Prozess.

Der eben zitiert Beitrag  Alice v CLS zu „Alice“ und „bad software patents“ erschienen am 20.06.2016 in der „Electronic Frontier Foundation“.

HG

Ihr Luzian Weisel

 

 

DGI-Tipp des Tages: Beiersdorf: Scientific Information Professional/Patent Analyst (w/m)

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Nicht mehr ganz neu, aber noch immer aktuell und sehr geeignet für Informationsfachleute:

 

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Scientific Information Professional/Patent Analyst (w/m)

STANDORT HAMBURG

Care for skin – Care for People

Seit über 130 Jahren stehen unsere Verbraucher und unsere Mitarbeiter weltweit im Mittelpunkt unseres Handelns. Täglich sorgen unsere international führenden Marken wie NIVEA, Eucerin und Hansaplast dafür, dass sich mehr als 500 Millionen Konsumenten in über 200 Ländern wohl in ihrer Haut fühlen. Werden Sie Teil einer Unternehmenskultur, die Ihnen vom ersten Tag viel Verantwortung in einem Arbeitsumfeld mit höchsten technologischen Standards bietet. Gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft gemeinsam mit führenden Experten für Hautpflege in engagierten, innovativen Teams, denn bei uns wird Zusammenarbeit großgeschrieben. Nur so können wir unser Ziel erreichen: schon heute die beste Hautpflege von morgen zu erforschen und zu entwickeln.

IHRE AUFGABEN

  • Eigenständige Durchführung von wissenschaftlichen Recherchen auf den Gebieten der Kosmetik, Dermatologie und Verpackungen
  • Analysen von Patentportfolios (White-Spot-Analyse, Ermittlung von Wettbewerbstrends, Innovationsfindung)
  • Support interner Kunden bezüglich Eigenrecherchen und Datenbanken
  • Betreuung und Weiterentwicklung von kundenspezifischen Informationssystemen
  • Ständige Weiterbildung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Recherche und Analyse

Die Stelle wird nach Tarif bezahlt.

IHRE VORAUSSETZUNGEN

  • Interdisziplinäre Ausrichtung: Studium der Chemie/Pharmazie/Medizin oder Verpackungstechnik mit guten Kenntnissen aus der jeweils anderen Disziplin und erster Berufserfahrung
  • Einschlägige Berufserfahrung oder eine Zusatzausbildung im informationswissenschaftlichen Bereich (Recherchetechniken, Suchsprachen, Quellen, Anbieter)
  • Mindestens Basiswissen zu Schutzrechten
  • Fähigkeit, sich schnell in neue Fragestellungen einzuarbeiten und relevante Inhalte zu identifizieren
  • Sicheres Auftreten gegenüber internen Kunden und externen Kooperationspartnern (Team-, Kontakt- und Kooperationsfähigkeit)
  • Gute EDV-Kenntnisse, insbesondere MS Office
  • Sehr gutes Englisch und gutes Französisch, mindestens gute Grundkenntnisse in Deutsch sowie die Bereitschaft, diese ggf. auszubauen

Quelle:

http://www.jobvector.de/jobs-stellenangebote/chemie/informationstechnik-nachrichtentechnik/scientific-information-professional-patent-analyst-w-m-79166.html