DGI-Blog

All posts by DGI-Redaktion

KnowledgeCamp 2021-Wissensmanagement ist das New Normal

By | Allgemein | No Comments

Mit dem Motto des KnowledgeCamp 2021 (#gkc21) am 18.-19. November 2021 geht der Blick in die Zukunft. So wie ein Mensch nicht nicht lernen kann, kann eine Organisation nicht nicht Wissen managen. Die Frage ist, wie gut, systematisch und zielgerichtet sie das tut. In Folge der globalen Pandemie wird sichtbar, welche Organisationen sich schnell auf geänderte Rahmenbedingungen einstellen können und welche mit dem organisationalen Lernen Schwierigkeiten haben.

Und eines ist gewiss: In der vernetzten Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts mit ihren VUCA-Rahmenbedingungen ist die Pandemie nur eine von vielen disruptiven Veränderungen, auf die wir uns vorbereiten müssen. Vor dem Hintergrund des neuen Wissensmanagement-Standards ISO 30401 soll daher gemeinsam beim KnowledgeCamp vom 18.–19. November 2021 reflektiert werden, welche Erfahrungen beim professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen im “New Normal” fest verankert und zum Standard gemacht werden sollen.

Das Format des KnowledgeCamp

Ein “klassisch” digitales Camp, wie es der Einen oder dem Anderen bereits von verschiedenen digitalen Open Space Formaten bekannt ist. Alle Teilnehmenden bekommen die Zugangsdaten und können sich damit an der Veranstaltung beteiligen. Gerade ist das Orga-Team dabei, das passende Tool zu bestimmen, damit die virtuelle Teilnahme reibungslos läuft und Spaß macht. Am grundsätzlichen Format Barcamp wird es keine Änderung geben. So gibt es die Möglichkeit, “auf einen Sprung” mit dabei zu sein und sich einfach für eine Session einzuwählen. Dringende Weihnachtsvorbereitungen gelten nicht mehr als Entschuldigung! Miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen. Das ist der große Mehrwert des Camps und der wird auch in diesem Jahr wieder im Fokus sein. Egal, ob es darum geht, auch digitale Rückzugsräume für spontanen Austausch zu schaffen oder beim Abendevent locker mit dem Bier anzustoßen.

Anmeldung

DGI-Mitglieder können für die Hälfte des regulären Preises am gkc21 teilnehmen!

IWP-Heft 2_3/2020 wieder online erreichbar

By | Allgemein | No Comments

Liebe DGI-Mitglieder, IWP-Leser und IWP-Autoren,

leider war einige Zeit die IWP-Ausgabe 2_3/2020 nicht mehr online auf der de Gruyter-Website erreichbar. Grund hierfür war der Launch einer neuen digitalen Plattform durch de Gruyter, die einen schnellen, stabilen und sicheren digitalen Zugriff auf die Verlagspublikationen (110.000 wissenschaftlichen Büchern und 800.000 Zeitschriftenartikeln) ermöglichen sollte. Dafür wurde nicht nur eine neue Website, sondern eine komplett neue digitale Infrastruktur in Zusammenarbeit mit dem Software-Beratungsunternehmen 67 Bricks erstellt. Dabei fielen Inhalte, darunter auch das IWP-Heft 2_3/2020, unter den Tisch. De Gruyter hat das Problem mittlerweile behoben. Alle bei deGruyter erschienen IWP-Heft sind wieder zugänglich.

Für weitere Informationen, was die neue de Gruyter-Plattform für Bibliotheken, Autoren und Endnutzer bedeutet, finden Sie unter
https://www.degruyter.com/cms/pages/faq-for-librarians
https://www.degruyter.com/cms/pages/faq-for-end-users
https://www.degruyter.com/cms/pages/faq-for-authors-and-editors

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mit den besten Grüßen,
Margarita Reibel-Felten

#dgipt20 Praxistage – Nachlese

By | Allgemein | No Comments

Guten Tag,

Gerne möchten wir Sie auf zwei Reportagen zu den ersten virtuellen DGI-Praxistagen 2020 hinweisen: Ein Bericht von Martina Kuth “Alles was Recht ist” bei b.i.t.-Online ( https://b-i-t-online.de/heft/2021-01-reportage-kuth) und einer von Marlies Ockenfeld in der aktuellen Ausgabe 1 (2021) der IWP “Maschinen haben keine Rechte”( https://www.degruyter.com/view/journals/iwp/iwp-overview.xml?recentIssue=true&%3Btab_body=latestIssueToc-78033&tab_body=latestIssueToc-79128).

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auf den Webseiten der Tagung: https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020/

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen,

Margarita Reibel-Felten

Information. Wissenschaft & Praxis 2021 | Band 72 | Heft 1 – online

By | Allgemein | No Comments

Guten Tag,

gerne möchten wir Sie auf das erste IWP-Heft des Jahrgangs 2021 hinweisen, das jetzt online für Sie zugänglich ist. Sie haben als DGI-Mitglied über den Mitgliederbereich unserer Website freien Zugriff darauf. Bei Zugriffsschwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter mail@dgi-info.de

Es ist diesmal ein Heft mit einem bunten Spektrum an aregenden Beiträgen und vier ausführlichen Berichten über Tagungen im Herbst 2020. Die Druckausgabe wird voraussichtlich im Februar ausgeliefert.

Und das erwartet Sie im einzelnen:

Information. Wissenschaft & Praxis 2021 | Band 72 | Heft 1

Hochschule

Gerhard Reichmann, Christian Schlögl und Stefan Thalmann
Das Institut für Informationswissenschaft an der Universität Graz: 1987 – 2020, S. 1

Wissensmanagement

Peter Heisig
Informationswissenschaft für Wissensmanager Was Wissensmanager von der informationswissenschaftlichen Forschung lernen können, S. 10

Informationskompetenz

Gerhard Reichmann, Klaus Ladner und Rostislav Staněk
Zur Wahlkompetenz von Studierenden. Eine empirische Studie im Hinblick auf Nationalratswahlen in Österreich, S. 19

New Comer Corner

Sophie März, Thomas Mandl und Stefan Dreisiebner
Informationsverhalten während Krisen. Mediennutzung, Zufriedenheit mit der Informationsversorgung und Umgang mit Fake News während der Covid-19-Pandemie im deutschsprachigen Raum, S. 31

Tagungsberichte

Marlies Ockenfeld
Maschinen haben keine Rechte- DGI-Praxistag am 30. Oktober 2020 als Web-Konferenz, S. 41

Elgin-Helen Jakisch
Nutzung unkonventioneller Datenquellen als Mehrwertstrategie. Onlinekonferenz Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg am 14. Oktober 2020, S. 49

Vivien Petras und Stefan Schmunk
Digitale Lehre in der Informationswissenschaft – Von der Pandemie bedingte Notwendigkeit zu Lessons Learned und Best-Practices. Bericht zu den Digitalen Workshops am 25. September und 2. Oktober 2020, S. 54

Marlies Ockenfeld
Ohne Dokumentation geht’s nicht. 5. Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation am 4. November 2020, S. 57

Personalien

In memoriam Prof. Dr. Emilia Currás 1927–2020, S. 61

Informationen

Online-Mitgliederversammlung des Deutschen Netzwerks der Indexer (DNI), S. 63

KI-Enquete legt Abschlussbericht vor, S. 63

Projekte zur Informationskompetenz in Berlin und Brandenburg, S. 65

Corona-Reisewarnungen stark nachgefragt, S. 65

Sprachliche Unterstützung durch maschinelle Übersetzung, S. 66

HR und BI als berufsbegleitende Studiengänge, S. 66

Rettungsaktion für Flash-Inhalte, S. 66

KI kennzeichnet Altersbeschränkung für Filme, S. 67

KI übertrifft Mensch bei Spracherkennung, S. 67

Wissensmanagement quo vadis?, S. 67

Kuratiertes Dossier zum GfWM KnowledgeCamp 2020, S. 67

Deutschland auf Platz drei im Nature Index, S. 68

Nachrichten

Reprints Desk bietet neuen Dokumentlieferdienst an, S. 69

Journalisten haben Presseauskunftsanspruch, S. 69

Handy-Verbot am Arbeitsplatz ist wenig sinnvoll, S. 69

TÜV-Verband fordert Regeln für Künstliche Intelligenz, S. 69

Lesespuren Thomas Manns online verfügbar, S. 70

Zoom verbessert Sicherheit, S. 70

Corona-Falschmeldungen enttarnen, S. 70

Bundeszentrale für Digitale Aufklärung, S. 71

Rechtskonformer Einsatz von Microsoft 365, S. 71

Lagebericht Bibliotheken 2020, S. 71

Informationsservice zbMATH Open Access, S. 71

Aus der DGI

DGI-Mitgliederversammlung online, S. 72

KIBA-Jahrestagung 2020, S. 72

DGI-Lehrgang Informationsassistenz 2021, S. 74

DGI-Praxisseminare 2021, S. 74

DGI-Forum Wittenberg, S. 75

DGI Mitglieder stellen sich vor: Walter Greulich, Publishing and more, S. 75

Terminkalender 2021
Marlies Ockenfeld
Viktoriaplatz 8
64293 Darmstadt
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns über Ihre Reaktionen oder Einreichungen für die kommenden Ausgaben Ihrer Fachzeitschrift.

Viele Grüße und auf Wiedersehen oder -hören bei den virtuellen Veranstaltungen der DGI!

Marlies Ockenfeld
Redaktion IWP
iwp_redaktion@dgi-info.de
http://www.degruyter.com/iwp

Web-Sommersemester 2020

By | Bildungspolitik, Internet and Society, Internet und Gesellschaft, Studium | No Comments

Deutschland, deine Digitalisierung und Einsamkeit

Ich habe COVID-19 zu Beginn nicht ernst genommen. Ein Virus in China, dachte ich, was geht mich das an? Als politisch interessierter Mensch, ging es zwar nicht völlig an mir vorbei. Aber eigentlich war ich eher mit der Situation auf den griechischen Inseln beschäftigt. Selbst als in Italien erste Fälle bekannt wurden, war ich zunächst wenig besorgt. Was wohl viel über meine Bildung im medizinischen Bereich aussagt. Erst als auch Deutschland Maßnahmen ergriff, wurde auch mir bewusst, wie gefährlich das Virus ist. Eine dieser Maßnahmen war es, die Hochschulen zu schließen. Wie die Lehre im Sommersemester 2020 stattdessen abgehalten werden könnte, war bis kurz vor dessen Beginn nicht klar. Unter den Studierenden wurde vermutet, das Semester werde wahrscheinlich online sein. Das wurde schließlich per E-Mail bestätigt. Viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen, die nicht aus Hessen kamen, hatten Glück. Wären doch noch Präsenzveranstaltungen angekündigt worden, hätten Sie kaum eine Möglichkeit gehabt, dabei zu sein.

Zoom, Jitsi, Skype

Die Lösung für das Sommersemester 2020 – Konferenzprogramme. Wir nutzten vor allem Zoom für Vorlesungen und Seminare. Die Studierenden saßen vor ihren Rechnern, sahen und hörten den Dozierenden zu. Neben Zoom probierten wir Jitsi und Skype aus. Beide funktionierten mäßig (und bei mir gar nicht).

Um an Konferenzen teilzunehmen, bedarf es nicht wirklich viel. Möglichkeiten zu hören und zu sprechen, ein PC, der mindestens dem eingesetzten Konferenzprogramm genügt, und eine ausreichende Bandbreite des Internets. Mit Geld lassen sich die ersten beiden Punkte erfüllen, auf die heimische Internetverbindung hat man allerdings nur begrenzten Einfluss.

Deutschland, Entwicklungsland

Deutschland gilt in Sachen Digitalisierung als Nachzügler. Probleme gibt es viele. Zum Beispiel der Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen Breitbandanschlüssen laut Statista. Von Spitzenreitern wie Südkorea (82,8%) oder Schweden (71,2%) ist Deutschland mit 4,1 Prozent weit entfernt. Aber selbst den OECD-Durchschnitt von 28 Prozent unterbietet Deutschland deutlich. Laut Handelsblatt liegt Deutschland nur knapp über dem EU weiten Durchschnitt im Bereich der digitalen Wirtschaft.

Holprige Anfänge

So begann nun also unser digitales Abenteuer. Die Dozierenden gingen unterschiedlich mit der Situation um. Vom schlichten Hochladen von Aufträgen mit wenig Kontakt (und Rückmeldungen) bis hin zu täglichen gemeinsamen Konferenzen war alles dabei. Dass nicht alles reibungslos ablaufen würde, war zu erwarten und auch verständlich. Natürlich hatten wir Studierende Verständnis für die Lehrenden und die Hochschule. Trotzdem war einigen Dozierenden anzumerken, wie wenig sie sich auf das Online-Semester einließen. Bei inhaltlichen oder organisatorischen Problemen war es allerdings möglich, sich an die Hochschule zu wenden.

Von Moodle bis zu Rocketchat

Neben Face-to-Face-Programmen war das Moodle-System der Hochschule wichtiger Gefährte. Immerhin wurden darüber nahezu sämtliche Aufgaben verteilt, Vorträge hochgeladen, Abgaben bearbeitet, Ankündigungen kommuniziert und so weiter.

Moodle ist weder elegant noch übermäßig benutzerfreundlich, wenngleich es in beiden Punkten noch besser abschneidet als das QIS (Hochschul-Informationssystem) der Hochschule. Aber beide erfüllen ihren Zweck. Darüber hinaus stieg natürlich auch die Bedeutung des hochschulinternen E-Mail-Systems. Roundcube, so sein Name, wirkt vergleichsweise modern. Für sich genommen ist es auch kein schlechtes Mail-Programm. Allerdings können einzelne, wichtige E-Mails, sehr schnell verloren gehen. Das liegt vor allem daran, dass alle Mails exakt gleich aussehen. Egal, ob diese vom Dekan persönlich sind oder ein weiterer Studierender um die Teilnahme an einer Umfrage bittet. Das führt schnell dazu, dass wichtige Mails übersehen werden. Darüber hinaus war es für mich schlicht nicht möglich, meine privaten Mail-Anbieter mit dem der Hochschule zu verbinden. Wessen Schuld das ist, meine, die der Hochschule oder des von mir genutzten Anbieters, ist unklar.

Einzelne Lehrende griffen außerdem auf Discord, Rocketchat und Slack zurück, um mit den Studierenden zu kommunizieren. Zumindest in meinem Studiengang, blieb das eine Ausnahme.

(Un-)Willkommene Ablenkung

Jeder Studierende, ob ehemalig oder nicht, kennt die Gefahr bei längeren Seminaren abzuschweifen. Unterhaltungen mit den links oder rechts Sitzenden, Social Media, oder dieses Reiseziel, zu dem man schon immer mal wollte. Das fällt während eines Online-Seminars nicht weg. Vor allem, weil keine Lehrenden überprüfen können, was man hinter dem Bildschirm macht. Gleichzeitig ist mehrstündiger Frontalunterricht vor dem Bildschirm sehr anstrengend, noch mehr als während einer Präsenzveranstaltung. Sich also kurz eine Auszeit nehmen zu können, aber zumindest mit einem Ohr weiterhin zuzuhören, ist durchaus angenehm.

Vermutlich waren viele während des Online-Semesters öfter abgelenkt als sonst. Doch um wie viel mehr, lässt sich nicht sagen. Zumindest ist in diesem Semester, soweit ich es weiß, niemand durchgefallen. Im Gegenteil, der Durchschnitt meines Studienganges war insgesamt gut.

Mehr Zeit, weniger Zeit

Niemand muss während eines Semester ohne Präsenzveranstaltung mit dem Zug, Bus, Auto oder anderen Verkehrsmitteln (zu Fuß gar) zur Hochschule gelangen. Das bedeutet vor und nach den Seminaren mehr Zeit. Mehr Zeit, sich den Stoff anzusehen, sich die eigenen Notizen durchzulesen oder die gerade gesehene Präsentation noch einmal in aller Ruhe anzuschauen. Bedeutet das mehr Freizeit? Für mich schon. Allerdings musste ich nie besonders viel lernen. Wer dieses Glück nicht hat, dessen Freizeit dürfte sich kaum verlängert haben.

Online-Semester bedeutet Einsamkeit

Morgens aus dem Bett quälen, aber doch nicht so wirklich, weil es nur bis zum Schreibtisch geht. Vielleicht etwas frühstücken, sich ein kleines bisschen vorzeigbar machen, um gleich nicht allzu wild auszusehen. Wer weiß, womöglich bittet die Dozentin oder der Dozent darum, die Face-Cam anzuschalten. Mehrere Stunden sitzt nun jeder vor dem Laptop oder PC. Wer mit der Technik Probleme hatte, womöglich gar vor dem Handy. Die Lehrenden reden über ein Thema, während ihre Präsentation auf dem Bildschirm zu sehen ist. Hin und wieder werden Fragen gestellt.

Mit etwas Glück gibt es eine Gruppenaufgabe. Das heißt, ein paar Studierende starten eine eigene Konferenz und bearbeiten etwas gemeinsam. Diese Zusammenarbeit erlaubt es dann auch, sich einmal mit ein paar Menschen zwanglos auszutauschen, zu lachen und etwas zu erzählen.

Ein komplettes Semester online stattfinden zu lassen bedeutet nämlich vor allem, nicht viel unter Menschen zu kommen.

Bisher soll ein Kurs im Wintersemester 2020/21 in Präsenz stattfinden, natürlich unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Ich freue mich darauf, egal welches Thema.

Daniel Schmeer

DGI-Praxistage 2020 online #dgipt20: das volle Programm

By | Ankündigung, DGI-Praxistage, DGI-Veranstaltungen | No Comments

Alles, was Recht ist! – unter diesem Motto werden die DGI-Praxistage am 30. Oktober als Web-Konferenz stattfinden. Das Programm steht.

Wir freuen uns auf sechs Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen, die konkrete, juristische Fragestellungen zum Umgang mit Recht und Information diskutieren werden:

Prof. Dr. Caroline Volkmann lehrt Informationsrecht an der Hochschule Darmstadt. Von welchen aktuellen Entwicklungen beim Urheberrecht im digitalen EU-Binnenmarkt sollten wir wissen?

Dr. Katrin Lehnert archiviert historische Dokumente für das Digitale Deutsche Frauenarchiv. Welche Rechtsfragen müssen wir klären, bevor wir Bilder und Texte sozialer Bewegungen für ein Archiv digitalisieren?

Prof. Dr. Peter Preuss lehrt Wirtschaftsinformatik an der FOM – Hochschule für Ökonomie und Management. Steht beim Einsatz von Blockchain durch die irreversible Speicherung von Daten die Datenschutzgrundverordnung im Widerspruch zu den Betroffenenrechten?

Annika Selzer ist Rechtswissenschaftlerin am Fraunhofer SIT. Was hat sich nach zwei Jahren DSGVO verändert bei der Nutzung von Cloud-Computing-Services?

Prof. Dr. Franziska Boehm ist Bereichsleiterin für Immaterialgüterrechte in verteilten Informationsinfrastrukturen bei FIZ Karlsruhe. Welche Rechtsgebiete müssen wir bei Open Science im Blick behalten, wenn wir digitale Forschungsdaten nutzen?

Dr. Till Kreutzer ist Rechtsanwalt bei iRights.Law. Bringt KI selbst geistiges Eigentum hervor, das den Schutz durch das Urheber-, Marken- oder Patentrecht genießen kann?

Besuchen Sie die DGI-Webseite mit dem aktuellen Programm und allen Informationen zur Veranstaltung: https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-programm/

DGI-Praxistage 2020 gehen Online

By | Ankündigung, DGI-Praxistage, DGI-Veranstaltungen, Informationspraxis | No Comments

Die Corona-Pandemie hat auch die Organisation der Praxistage 2020 durcheinander gewirbelt. Die Ungewissheit darüber, wie die Situation im Oktober aussehen könnte, und ob eine Präsenzveranstaltung durchführbar wäre, hat der DGI-Vorstand und das Kuratorenteam dazu veranlasst, neu zu denken und nach Alternativen zu suchen.

Wir werden die DGI-Praxistag am 30.10.2020 virtuell im Format einer Onlinekonferenz durchführen und laden alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Das Thema „Recht und Information“ wird gerade angesichts aktueller Entwicklungen eine noch wesentlichere Rolle in der digitalen und sich zunehmend digitalisierenden Arbeitspraxis der Information Professionals spielen. Auch darauf wollen wir in der Onlinekonferenz eingehen und Neuigkeiten, Erfahrungen und Know-how präsentieren.

Wir als Kuratorenteam sehen trotz der besonderen aktuellen Situation mit Neugier und Optimismus auf die fachlichen Inhalte der Praxistage 2020 in einem neuen Veranstaltungsformat. Wir freuen uns, wenn Sie am 30. Oktober dabei sind!

Wir halten Sie gern über die virutellen Kanäle und den DGI-Praxistage-2020-Webseiten auf dem Laufenden.

Beiben Sie gesund!

Das Kuratorenteam Elgin Jakisch, Barbara Reissland und Stefan Zillich

DGI-Praxistage 2020 in Vorbereitung

By | Ankündigung, Compliance, DGI-Praxistage, DGI-Veranstaltungen | No Comments

Liebe Leserinnen und Leser des DGI-Blogs,

die Vorbereitungen haben begonnen zu den DGI-Praxistagen 2020. Das Motto soll lauten: Alles was Recht ist! und wird sich rund um rechtliche Aspekte für die Praxis der Information Professionals drehen. Geplanter Termin ist der 29.-30. Oktober 2020 wieder in Frankfurt am Main.

Worum geht es?

Der Berufsalltag für Information Professionals findet heute am Rechner und im Netz statt. Der direkte Zugang zu Information und Inhalten wird zunehmend vereinfacht und verspricht die schier grenzenlose Nutzung von Plattformen und Daten. AGBs, Nutzungslizenzen und internationale Richtlinien regulieren diese Freiheit.

Bei den Praxistagen soll es in guter Tradition um den fachlichen Austausch von Best Practices aus dem Berufsalltag gehen. Wie ist der Stand der Dinge und welche juristischen Fragestellungen sind für den Alltag der Information Professionals relevant? Was tut sich beim Urheberrecht in digitalen Zeiten? Welche Veränderungen hat die DSGVO in über zwei Jahren nach ihrer Einführung mit sich gebracht? Wie kann man mit Bildrechten für die Nutzung auf Webseiten korrekt umgehen? Was muss man bei Open Science, der Nutzung von offenen Daten und Texten beachten? Wie hält man sich, seine Kollegen und seine Auftraggeber über “Dos and Dont’s“ auf dem Laufenden? Welche Erfahrungen und welches Know-how sind notwendig?

Bei den DGI-Praxistagen 2020 kommen Fachleute, Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis zu Wort. Im Fokus steht dabei nicht die konkrete Rechtsberatung für Einzelfälle, sondern die Diskussion zwischen Branchen und Disziplinen zu einem Thema, welches alle berührt. Das Ziel der DGI-Praxistage ist es, die Aufmerksamkeit für „alles was Recht ist“ und die fachliche Auseinandersetzung damit zu fördern.

Eingeladen sind alle, die sich über juristische Aspekte für die Praxis der Information Professionals informieren und austauschen wollen. Wenn Sie außerdem Vorschläge für fachliche Vorträge haben, können Sie sich gerne direkt an das Kuratorenteam der DGI-Praxistage 2020 wenden: praxistage2020@dgi-info.de.

Wir halten Sie gerne über alle Neuigkeiten und Entwicklungen zu dieser Veranstaltung auf dem Laufenden. Über die Informationskanäle der DGI erhalten Sie alle Updates.

Eine schöne Adventszeit wünschen das Kuratorenteam

Elgin Jakisch, Barbara Reissland und Stefan Zillich

KI in der Bildung = Didaktik statt Technik: Blogbeiträge zum DGI-Forum Wittenberg 2019

By | Bildungspolitik, DGI-Forum Wittenberg, DGI-Veranstaltungen, Informationskompetenz, Künstliche Intelligenz | No Comments

Die Beiträge von Prof. Dr. Matthias Ballod zum DGI-Forum Wittenberg 2019 sind auf dem Blog der Deutschdidaktik MLU online einsehbar.
Ebenso die Videos der Veranstaltung.

Den Blog der Deutschdidaktik MLU mit allen Beiträgen zum DGI-Forum und den Ergebnissen der Online-Umfrage von Mai 2019 finden Sie hier:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von deutschdidaktik.uni-halle.de zu laden.

Inhalt laden

Soviel sei verraten, es gibt ein eindeutiges Votum: Didaktik statt Technik.

Viel Spaß beim Lesen und Teilen der gewonnenen Erkenntnisse.

DGI-Newsletter 91 – Oktober 2019

By | Allgemein | No Comments

Guten Tag,

nun nimmt das Jahr zum Ende hin nochmal richtig Fahrt auf. Und die DGI auch! Wir bieten von Oktober bis Anfang Dezember 2019 ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm für Information Professionals an, um Sie alle fit zu machen für Ihren Berufsalltag.Vielleicht ist Ihr Weiterbildungsbudget zum Jahresende ohnehin noch nicht ausgeschöpft. Einzelne Themen werden in einem zweistufigen Seminaraufbau angeboten. So können, je nach Wissensstand entweder das Basis-Modul, das Fortgeschrittenen-Seminar oder beide besucht werden. Wir hoffen, es ist für alle etwas dabei und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen!

Mit den besten Grüßen,

Ihre Newsletter-Redaktion