DGI-Blog

Open Data – private Erinnerungen: Eine Woche im September 2001

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Die Diskussion um „Open Data“ konzentriert sich in vielen Zusammenhängen auf die wirtschaftlichen Chancen von Information und die möglichen Geschäftsmodelle, die entwickelt werden, die sich ergeben könnten, wenn Daten, die von der öffentlichen Hand erhoben bzw. produziert werden, auch öffentlich zugänglich sind. Open Data heißt aber auch, dass jeder Teilhabe eröffnen kann an Daten, Meinungen oder Medien, die persönlich oder privat sind. Dass jeder die vielfältigen und mehrkanaligen Angebote des Webs nutzen kann, um neue Perspektiven anzubieten.

Früher Morgen, New York, 11. September 2001

Anlass für das private Projekt „Eine Woche im September 2001“ sind Fotos von New York, die ich im September 2001 gemacht habe, in der Zeit 08.-16.09.2001, insgesamt 200 Aufnahmen. Alle Aufnahmen sind analog entstanden, wurden gescannt und 2011 das erste Mal im Rahmen einer Ausstellung öffentlich gezeigt. Zufällige Zeitzeugenschaft beinhaltet die Aufgabe des angemessenen persönlichen Umgangs mit den eigenen Erfahrungen und privaten Zeugnissen. Das gilt in besonderer Weise für Form und Zeitpunkt einer möglichen Veröffentlichung. Es ist mir eine Verpflichtung diese Fotos frei zugänglich zu machen, diese Bilder zu veröffentlichen – mehrkanalig, multimedial und nicht-kommerziell und 10 Jahre erschienen als der richtige Abstand. Read More

Der 50. GfWM Newsletter (4/2012) ist online

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Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) hat diesen Monat ihren Jubiläums-Newsletter veröffentlicht. Auf ihrer Website schreiben sie:

Wir sind 50! … und freuen uns, Ihnen diese besondere Ausgabe des GfWM newsletters vorzustellen. Aus dem Inhalt dieser Ausgabe: Beim Frankfurter Stammtisch wurde über Business Intelligence und Information Design diskutiert. … Die Hochschule Hannover führt einen Lessons Learned Workshop durch. … Und lesen Sie, wer eigentlich die Menschen sind, die in Wikis mitmachen.

Ausserdem in unserer Jubiläumsausgabe:
Aus 50 veröffentlichten Newsletter-Ausgaben seit 2004 haben wir für Sie Hinweise zu aussergewöhnlichen Beiträgen und Highlights gesammelt. … Eine weitere Besonderheit in dieser Jubiläumsausgabe: Unseren Interviewpartnern stellten wir auch die Frage, was ihnen mit Blick auf das Thema Wissensmanagement nicht bzw. gut gefallen habe. Herausgekommen ist eine Sammlung interessanter und mitunter überraschender Aussagen.

Für die 50. Ausgabe des GfWM newsletters wünschen wir Ihnen eine spannende Lektüre. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Quelle: http://gfwm.de/node/1298

Aufmerksamer Blick zurück!?

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Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die damit einhergehende Demonstrationsfreiheit wird in Deutschland grundrechtlich geschützt. Damit verbunden ist die Möglichkeit, sich öffentlich und friedlich unter freiem Himmel zu versammeln und dabei gemeinsam private oder öffentliche Angelegenheiten zu erörtern, Informationen auszutauschen, Meinungen vorzustellen. Ein Grundrecht, das als eine wichtige Rahmenbedingung für die Ausübung der Tätigkeiten von Information Professionals einzuschätzen ist. Umso erstaunlicher die Vorgänge, die man Mitte Mai 2012 während der Blockupy-Veranstaltungen in Frankfurt am Main, dem Sitz der DGI-Geschäftsstelle, beobachten konnte.  Read More

W3C HTML5 Tage – 10./11. September in Berlin @Xinnovations

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W3C HTML5 Tage in Berlin – 10. bis 11. September

Humboldt Universität zu Berlin, Juristische Fakultät
Hörsaal 213 und Seminarraum 144, Unter den Linden 9, D-10117 Berlin

Mit HTML5 verändert sich das in nahezu alle Branchen ausgebreitete World Wide Web: Von der Automobilindustrie zu Verlagen über Logistik, Kommunikation und Entertainment. Noch nie war es für Web-Entwicklern leichter, multimediale Inhalte im WWW zu verbreiten, intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen zu entwickeln.

HTML5-Experte Michael Smith kommt nach Deutschland

Das W3C Büro Deutschland/Österreich veranstaltet am 10. und 11. September im Rahmen der Xinnovations die W3C HTML5 Tage in Berlin. Michael Smith (Twitter @html5) ist der HTML5-Verantwortliche des W3C und wird als Sprecher und Kontaktperson in Berlin sein. Sie werden über die neuesten HTML5-Entwicklungen, verwandte Technologien und derzeitigeMeinungen zu HTML hören. Das W3C will mit diesem Event eine Plattform für die Web-Industrie zur Verfügung stellen, um bestehende HTML5-Entwicklungen zu präsentieren, Ideen zu teilen und weitere Bedürfnisse um HTML5 zu diskutieren. Dabei ist es dem W3C sehr wichtig, Meinungen über den derzeitigen Stand der HTML5-Technologie zu hören und sich über weitere Strategien zur Zukunft und Weiterentwicklung von HTML5 auszutauschen.

W3C verlost 10 Konferenztickets an HTML5-Entwickler

Wollen Sie am 11. September vor Mike Smith einen 5-Minuten-Pitch über ihre HTML5-Entwicklungen halten? Gerne!
Bewerben Sie sich bis zum 05. September für Ihren Pitch und erhalten sie ein Xinnovations-Konferenzticket.

Video zur Podiumsdiskussion: Zukunft der Informationswissenschaft

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Video zur Podiumsdiskussion: Zukunft der Informationswissenschaft, DGI auf Vimeo.

Moderation: Wolfgang G. Stock [Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf] Teilnehmer: Willi Bredemeier [Password], Stefan Gradmann [DGI], Christian Schlögl [Uni Graz], Marlies Ockenfeld [IWP], Hans-Christoph Hobohm [FH Potsdam]

Zu Beginn der Podiumsdiskussion stellte der Moderator zunächst die Themen und Fragen vor, um die es in der Diskussion primär gehen sollte:

  1. Stand der Informationswissenschaft in deutschsprachigen Ländern: Gibt es Unterschiede zu anderen Ländern? Wo liegen unsere Stärken und Schwächen? Welche Hindernisse und Chancen gibt es?
  2. Stand der Informationspraxis in deutschsprachigen Ländern: Was unterscheidet die heutige Informationspraxis von der Dokumentation? Welche Kompetenzen müssen Informationspraktiker beherrschen?
  3. Wie ist das Verhältnis von Informationswissenschaft und Informationspraxis zur Web Science und zu Social Media?

Mehr unter http://blogfarm.phil-fak.uni-duesseldorf.de/dgi2012/podiumsdiskussion-zukunft-der-informationswissenschaft/

 

Dort sein, wo die Nutzer sind, dort sein, wo die Nutzer sind…

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Kennen Sie das auch? Sie halten einen Vortrag und wundern sich, dass am Ende sich die Zuhörer im Wesentlichen nur an die aufwändig gestaltete PowerPoint und die behutsam eingestreuten Scherze zur Auflockerung des inhaltsschweren Vortrags erinnern können. Und sind wir ehrlich zu uns. An was erinnern wir uns selber bei gehörten Vorträgen nach einem Jahr, ohne auf unsere Aufzeichnungen zurückzugreifen? Meist bleibt uns der Eindruck des Referenten. War er kompetent, umgänglich, humorvoll oder war seine Krawatte so ausgefallen damit sie in die ewigen Jagdgründe unseres Gedächtnisses eingeht. Ein Weg, dem zu begegnen, ist sich schon fast mantraartig zu wiederholen und die Kernbotschaft des Vortrags immer wieder und wieder ins Gedächtnis der Zuhörer zu schreiben. Read More

Das Zukunftsprojekt Schule und digitale Gesellschaft

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Die digitale Gegenwart verlangt die Einarbeitung der Kenntnis vom Internet und der Orientierung in der digitalisierten Gesellschaft in den Kanon der Allgemeinbildung.

Die drei Themenkreise sind: Die sichere Gewinnung von Information aus dem Netz, die Bedingungen der digitalen Gesellschaft mit Fokus auf Technik, Recht, Wirtschaft und Politik, sowie die kontinuierliche, wertende Betrachtung der Folgen der Digitalisierung aller Lebensbereiche.

Es muss ein alle Schulformen, Fächer und Altersstufen einschließendes, „mitwachsendes“, verteiltes Curriculum geschaffen werden. Ziel ist die Gewinnung technikbegeisterter Lehrkräfte, die nach dem vorgeschlagenen Konzept Unterrichtsbeiträge erarbeiten, anwenden und im Kollegenkreis dauerhaft als Ansprechpartner fungieren.

Diese Lehrer müssen für die Bewältigung der neuen Aufgaben zeitanteilig freigestellt werden. Zusätzlich können moderierte Selbstlernzentren in Schulen geschaffen werden, in denen PC-Cluster zur Anwendung und Weiterentwick-lung der neuen Lehre vorgehalten werden.

Durch Schülerbeteiligung mit AGs kann die Verankerung der neuen Lehre im täglichen Schulbetrieb vertieft werden. Der Einschluss der neuen Gegeben-heiten in die Allgemeinbildung hilft, unterschiedliche Zugangsqualitäten junger Menschen zur digitalen Gesellschaft anzugleichen.

Dieses Projekt wurde eingereicht beim Wettbewerb des BMBF

Ideen für die Bildungsrepublik 2012

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Geht doch …!

By | Internet and Society, Internet und Gesellschaft, Netzpolitik | One Comment

Ich führte heute ein ermutigendes Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten der CSU und Mitglied der Bundestags-Enquete Internet und Gesellschaft.

Erstes Thema: Medienkompetenz vs. Informationskompetenz. Wieder einmal, nachdem gerade gestern die „Handlungsempfehlungen“ der Projektgruppe Bildung und Forschung der Enquete veröffentlicht wurden, in denen Informationskompetenz nicht ein einziges mal genannt ist und dafür Medienkompetenz sowie andere zusammengesetzte Wörter mit „Medien-„Anteilen umso massiver. Wir sind uns schnell einig, dass dies wahrscheinlich daran liegt, dass Menschen gerne das Neue in Begriffen des Alten fassen. Vor dem Digitalen gab es unterschiedliche Medien mit je eigenen, charakteristischen Formaten, die jedoch zunehmend in dem einen neuen digitalen Medium aufgehen – wir emulieren nur eine Zeitlang noch diese medienspezifischen Formate im Netz. Es ist also wichtig, den Begriff Informationskompetenz weiter zu thematisieren – und die DGI wird dabei von meinem Gesprächspartner als kompetenter Partner gesehen.

Zweites Thema: Read More

Wider das Schönsprech-Web – wie wir wieder Wahrheit wagen

By | Internet and Society, Internet der Farben, Internet und Gesellschaft, Mashups, Netzpolitik, Smartphone-Apps, Social Media | No Comments

Ein grauenhafter Vortrag, unglaublich langweilig, und die Konferenz ist ehrlich gesagt ein Witz, schlecht obendrein. Genau das würde ich jetzt zu meinem Besten geben, weil es die von mir empfundene Wahrheit ist. Also warum nicht einfach tun:

Ich sitze also bei einer Konferenz im Vortrag, habe mein Smartphone in der Hand und entscheide mich endlich einmal die Wahrheit zu sagen. Egal, ob ich eine repräsentative Rolle einnehme, egal, auch wenn ich im Namen meines Arbeitgebers dort bin, egal, ob in zwei Jahren noch irgendjemand meinen Namen mit einer schlechten Konferenz in Verbindung bringt und egal, ob ich danach mit den Organisatoren dieser Konferenz alle Freundschaft gekündigt habe. Ich tue es! Read More

Ein Blog für Wissenschaft und Praxis

By | Allgemein, Ankündigung, Bibliothek und Information, Datenbanken, Dokumentation, Industrie 4.0, Informationswissenschaft, Internet and Society, Internet der Dienste, Internet der Dinge, Internet und Gesellschaft, Künstliche Intelligenz, Presse, Semantic Web, Sprachtechnologie, W3C, Webstandardisierung | No Comments

Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Praxis ist bekannt für ihr kompetentes Experten-Netzwerk aus der Informations- und Webbranche. Dieser Blog soll Autoren auf dem Gebiet der Informationswissenschaft und -praxis sowie dem großen Feld der Webforschung zu Wort kommen lassen. Es werden aktuelle Themen, aber auch historisch gewachsene Problemstellungen erörtert und diskutiert werden. Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen.