DGI-Blog

Web-Sommersemester 2020

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Deutschland, deine Digitalisierung und Einsamkeit

Ich habe COVID-19 zu Beginn nicht ernst genommen. Ein Virus in China, dachte ich, was geht mich das an? Als politisch interessierter Mensch, ging es zwar nicht völlig an mir vorbei. Aber eigentlich war ich eher mit der Situation auf den griechischen Inseln beschäftigt. Selbst als in Italien erste Fälle bekannt wurden, war ich zunächst wenig besorgt. Was wohl viel über meine Bildung im medizinischen Bereich aussagt. Erst als auch Deutschland Maßnahmen ergriff, wurde auch mir bewusst, wie gefährlich das Virus ist. Eine dieser Maßnahmen war es, die Hochschulen zu schließen. Wie die Lehre im Sommersemester 2020 stattdessen abgehalten werden könnte, war bis kurz vor dessen Beginn nicht klar. Unter den Studierenden wurde vermutet, das Semester werde wahrscheinlich online sein. Das wurde schließlich per E-Mail bestätigt. Viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen, die nicht aus Hessen kamen, hatten Glück. Wären doch noch Präsenzveranstaltungen angekündigt worden, hätten Sie kaum eine Möglichkeit gehabt, dabei zu sein.

Zoom, Jitsi, Skype

Die Lösung für das Sommersemester 2020 – Konferenzprogramme. Wir nutzten vor allem Zoom für Vorlesungen und Seminare. Die Studierenden saßen vor ihren Rechnern, sahen und hörten den Dozierenden zu. Neben Zoom probierten wir Jitsi und Skype aus. Beide funktionierten mäßig (und bei mir gar nicht).

Um an Konferenzen teilzunehmen, bedarf es nicht wirklich viel. Möglichkeiten zu hören und zu sprechen, ein PC, der mindestens dem eingesetzten Konferenzprogramm genügt, und eine ausreichende Bandbreite des Internets. Mit Geld lassen sich die ersten beiden Punkte erfüllen, auf die heimische Internetverbindung hat man allerdings nur begrenzten Einfluss.

Deutschland, Entwicklungsland

Deutschland gilt in Sachen Digitalisierung als Nachzügler. Probleme gibt es viele. Zum Beispiel der Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen Breitbandanschlüssen laut Statista. Von Spitzenreitern wie Südkorea (82,8%) oder Schweden (71,2%) ist Deutschland mit 4,1 Prozent weit entfernt. Aber selbst den OECD-Durchschnitt von 28 Prozent unterbietet Deutschland deutlich. Laut Handelsblatt liegt Deutschland nur knapp über dem EU weiten Durchschnitt im Bereich der digitalen Wirtschaft.

Holprige Anfänge

So begann nun also unser digitales Abenteuer. Die Dozierenden gingen unterschiedlich mit der Situation um. Vom schlichten Hochladen von Aufträgen mit wenig Kontakt (und Rückmeldungen) bis hin zu täglichen gemeinsamen Konferenzen war alles dabei. Dass nicht alles reibungslos ablaufen würde, war zu erwarten und auch verständlich. Natürlich hatten wir Studierende Verständnis für die Lehrenden und die Hochschule. Trotzdem war einigen Dozierenden anzumerken, wie wenig sie sich auf das Online-Semester einließen. Bei inhaltlichen oder organisatorischen Problemen war es allerdings möglich, sich an die Hochschule zu wenden.

Von Moodle bis zu Rocketchat

Neben Face-to-Face-Programmen war das Moodle-System der Hochschule wichtiger Gefährte. Immerhin wurden darüber nahezu sämtliche Aufgaben verteilt, Vorträge hochgeladen, Abgaben bearbeitet, Ankündigungen kommuniziert und so weiter.

Moodle ist weder elegant noch übermäßig benutzerfreundlich, wenngleich es in beiden Punkten noch besser abschneidet als das QIS (Hochschul-Informationssystem) der Hochschule. Aber beide erfüllen ihren Zweck. Darüber hinaus stieg natürlich auch die Bedeutung des hochschulinternen E-Mail-Systems. Roundcube, so sein Name, wirkt vergleichsweise modern. Für sich genommen ist es auch kein schlechtes Mail-Programm. Allerdings können einzelne, wichtige E-Mails, sehr schnell verloren gehen. Das liegt vor allem daran, dass alle Mails exakt gleich aussehen. Egal, ob diese vom Dekan persönlich sind oder ein weiterer Studierender um die Teilnahme an einer Umfrage bittet. Das führt schnell dazu, dass wichtige Mails übersehen werden. Darüber hinaus war es für mich schlicht nicht möglich, meine privaten Mail-Anbieter mit dem der Hochschule zu verbinden. Wessen Schuld das ist, meine, die der Hochschule oder des von mir genutzten Anbieters, ist unklar.

Einzelne Lehrende griffen außerdem auf Discord, Rocketchat und Slack zurück, um mit den Studierenden zu kommunizieren. Zumindest in meinem Studiengang, blieb das eine Ausnahme.

(Un-)Willkommene Ablenkung

Jeder Studierende, ob ehemalig oder nicht, kennt die Gefahr bei längeren Seminaren abzuschweifen. Unterhaltungen mit den links oder rechts Sitzenden, Social Media, oder dieses Reiseziel, zu dem man schon immer mal wollte. Das fällt während eines Online-Seminars nicht weg. Vor allem, weil keine Lehrenden überprüfen können, was man hinter dem Bildschirm macht. Gleichzeitig ist mehrstündiger Frontalunterricht vor dem Bildschirm sehr anstrengend, noch mehr als während einer Präsenzveranstaltung. Sich also kurz eine Auszeit nehmen zu können, aber zumindest mit einem Ohr weiterhin zuzuhören, ist durchaus angenehm.

Vermutlich waren viele während des Online-Semesters öfter abgelenkt als sonst. Doch um wie viel mehr, lässt sich nicht sagen. Zumindest ist in diesem Semester, soweit ich es weiß, niemand durchgefallen. Im Gegenteil, der Durchschnitt meines Studienganges war insgesamt gut.

Mehr Zeit, weniger Zeit

Niemand muss während eines Semester ohne Präsenzveranstaltung mit dem Zug, Bus, Auto oder anderen Verkehrsmitteln (zu Fuß gar) zur Hochschule gelangen. Das bedeutet vor und nach den Seminaren mehr Zeit. Mehr Zeit, sich den Stoff anzusehen, sich die eigenen Notizen durchzulesen oder die gerade gesehene Präsentation noch einmal in aller Ruhe anzuschauen. Bedeutet das mehr Freizeit? Für mich schon. Allerdings musste ich nie besonders viel lernen. Wer dieses Glück nicht hat, dessen Freizeit dürfte sich kaum verlängert haben.

Online-Semester bedeutet Einsamkeit

Morgens aus dem Bett quälen, aber doch nicht so wirklich, weil es nur bis zum Schreibtisch geht. Vielleicht etwas frühstücken, sich ein kleines bisschen vorzeigbar machen, um gleich nicht allzu wild auszusehen. Wer weiß, womöglich bittet die Dozentin oder der Dozent darum, die Face-Cam anzuschalten. Mehrere Stunden sitzt nun jeder vor dem Laptop oder PC. Wer mit der Technik Probleme hatte, womöglich gar vor dem Handy. Die Lehrenden reden über ein Thema, während ihre Präsentation auf dem Bildschirm zu sehen ist. Hin und wieder werden Fragen gestellt.

Mit etwas Glück gibt es eine Gruppenaufgabe. Das heißt, ein paar Studierende starten eine eigene Konferenz und bearbeiten etwas gemeinsam. Diese Zusammenarbeit erlaubt es dann auch, sich einmal mit ein paar Menschen zwanglos auszutauschen, zu lachen und etwas zu erzählen.

Ein komplettes Semester online stattfinden zu lassen bedeutet nämlich vor allem, nicht viel unter Menschen zu kommen.

Bisher soll ein Kurs im Wintersemester 2020/21 in Präsenz stattfinden, natürlich unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Ich freue mich darauf, egal welches Thema.

Daniel Schmeer

DGI-Praxistage erfolgreich online

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Erfolgreiche Premiere: DGI-Praxistage 2020 als Web-Konferenz

30.10.2020 Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen (DGI) e. V. hat heute erstmalig und erfolgreich die DGI-Praxistage als eintägige Web-Konferenz durchgeführt. Unter dem Motto „Alles, was Recht ist! – Wege durch den Paragrafendschungel für Information Professionals“ wurden für die über 80 angemeldeten Teilnehmer*innen praxisnahe juristische Fragen zum Umgang mit Information durchleuchtet.

Sechs Vorträge erfahrener Expertinnen und Experten wurden in drei moderierten Online-Sessions vom Kuratorenteam der Praxistage 2020 präsentiert. Im Fokus: relevante rechtliche Aspekte beim Umgang mit digitaler Information.

Den Start machte Prof. Dr. Caroline Volkmann. Sie lehrt Informationsrecht an der Hochschule Darmstadt und gab ein praxisnahes Update über aktuelle Entwicklungen beim Urheberrecht im digitalen EU-Binnenmarkt. Dr. Katrin Lehnert archiviert historische Dokumente für das Digitale Deutsche Frauenarchiv und informierte in ihrem Beitrag über Rechtsfragen bei der digitalen Archivierung von Bildern und Texten aus sozialen Bewegungen. Prof. Dr. Peter Preuss lehrt Wirtschaftsinformatik an der FOM – Hochschule für Ökonomie und Management und wies in seinem Vortrag auf wichtige Fragen zur Vereinbarkeit von Blockchain-Technologien und Datenschutz-Grundverordnung hin. In ihrem darauf folgenden Beitrag fasste Annika Selzer (Rechtswissenschaftlerin am Fraunhofer SIT) Änderungen und Entwicklungen bei der Nutzung von Cloud-Computing-Services nach zwei Jahren DSGVO zusammen. Die dritte Session der Veranstaltung startete mit dem Beitrag von Prof. Dr. Franziska Boehm (Bereichsleiterin für Immaterialgüterrechte in verteilten Informationsinfrastrukturen bei FIZ Karlsruhe). Sie stellte relevante Blickwinkel der beteiligten Nutzer*innen vor, die digitale Forschungsdaten erzeugen und anwenden. Zum Abschluss der Web-Konferenz informierte Dr. Till Kreutzer (Rechtsanwalt bei iRights.Law) über aktuelle Entwicklungen zu Schutzrechten beim Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Nach ihren Beiträgen gingen die Referent*innen auf Fragen und Hinweise der Teilnehmer*innen ein, moderiert vom Praxistage-Kuratorenteam.

„Wir haben das Ziel der Veranstaltung erreicht, nämlich den Austausch anzuregen über aktuelle und künftige Entwicklungen der Rechtsbereiche, mit denen wir im Berufsalltag zu tun haben.“ … so fassen die Mitglieder des Kuratorenteams Elgin Jakisch, Barbara Reißland und Stefan Zillich ihre Eindrücke nach der Veranstaltung zusammen.

Der erfolgreiche Verlauf und zahlreiche positive Rückmeldungen der Teilnehmer*innen bestätigen: die Online-Premiere der DGI-Praxistage ist gut gelungen – Fachleute, Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis tauschten sich  aus zu hochqualifizierten und relevanten Inhalten, die in der Online-Konferenz vorgestellt wurden.

Die Präsentationen werden nach Freigabe durch die Referent*innen auf der Website der Veranstaltung zur Verfügung gestellt (https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-programm/). Die Veranstaltung wurde nicht aufgezeichnet.

Kontakt zum Kuratorenteam: praxistage2020@dgi-info.de

DGI-Newsletter 96 – Oktober 2020

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Guten Tag,

der Oktober ist angebrochen. Viele Bäume sind kahl und die Tage werden dunkler. Doch dafür gibt es zuhause warmen Tee und bald werden die ersten Plätzchen gebacken. Auch die DGI hat ein besonderes Plätzchen für Sie, die Praxistage am 30. Oktober! In diesem Newsletter erhalten Sie ein kurzes Update und den direkten Link zur Anmeldung für die Web-Konferenz.
Dazu gibt es auch noch einige Seminare der DGI aus der zweiten Hälfte des Oktobers und im November zu erwähnen. Natürlich finden alle Veranstaltungen online statt.

Bleiben Sie gesund und guten Mutes.

Mit den besten Grüßen,
Ihre Newsletter-Redaktion

Jetzt anmelden: DGI-Praxistage 2020 online #dgipt20

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Um am Puls der Zeit zu bleiben, beschäftigen sich Information Professionals fortlaufend auch mit informationsrechtlichen Fragen. Die ersten Online-DGI-Praxistage am 30. Oktober 2020 greifen dazu gezielt Rechtsfragen aus dem Arbeitsalltag der Information Professionals auf – aktuell, praxisnah und spartenübergreifend.

Unter dem Motto „Alles, was Recht ist!“ berichten erfahrene Expertinnen und Experten in sechs anschaulichen Beiträgen über juristische Fragen beim Umgang mit Information:

  • Prof. Dr. Caroline Volkmann, Hochschule Darmstadt, geht der Frage nach, von welchen aktuellen Entwicklungen beim Urheberrecht im digitalen EU-Binnenmarkt wir wissen sollten.
  • Dr. Katrin Lehnert, Digitales Deutsches Frauenarchiv, zeigt Rechtsfragen auf, die wir bei der Digitalisierung von Bildern und Texten sozialer Bewegungen beachten müssen.
  • Prof. Dr. Peter Preuss, FOM – Hochschule für Ökonomie und Management, erklärt, warum beim Einsatz von Blockchain die DSGVO im Widerspruch zu den Betroffenenrechten durch die irreversible Speicherung von Daten stehen kann.
  • Annika Selzer, Fraunhofer SIT, fasst zusammen, was sich nach zwei Jahren DSGVO bei der Nutzung von Cloud-Computing-Services verändert hat.
  • Prof. Dr. Franziska Boehm, FIZ Karlsruhe, informiert darüber, welche Rechtsgebiete wir im Bereich Open Science bei der Nutzung digitaler Forschungsdaten im Blick behalten müssen.
  • Dr. Till Kreutzer, iRights.Law, klärt, ob KI selbst geistiges Eigentum hervorbringen kann, das den Schutz durch das Urheber-, Marken- oder Patentrecht genießt.

Melden Sie sich jetzt direkt an und seien Sie online mit dabei am 30. Oktober 2020 von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Anmeldung: https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-anmeldung/.

Programm und alle Infos zur Veranstaltung: https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-programm/

Information – Wissenschaft & Praxis 2020 | Band 71 | Heft 5–6 ist online

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Guten Tag,
die Ausgabe5-6/2020 der IWP ist nun online. DGI-Mitglieder haben über den Mitgliederbereich unserer Website freien Zugriff darauf. Bei Zugriffsschwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter mail@dgi-info.de
Es ist diesmal ein Themenheft zu Lehre und Forschung des Schweizer Instituts für Informationswissenschaft an der Fachhochschule Graubünden, wo die Informationswissenschaft nach wie vor anerkannt und nachgefragt ist, nicht zuletzt dank der Innovationsfreudigkeit der dort Verantwortlichen. Zugang zur Online-Version erhalten Sie über den Mitgliederbereich der DGI-Website. Die Druckausgabe wird voraussichtlich Ende Oktober ausgeliefert.

Und das erwartet Sie im einzelnen:

Themenheft: Schweizer Institut für Informationswissenschaft (SII) der FH Graubünden
Editorial
Ingo Barkow
Das Schweizer Institut für Informationswissenschaft (SII), S. 265

 

Studiengang
Bernard Bekavac
Der Bachelor of Science in Information Science, S. 267

Armando Schär
Digital Business Management – eine neue Studienrichtung im Bachelor of Science in Information Science, S. 273

Wolfgang Semar
Master of Science in Business Administration – Major Information and Data Management, S. 275

Ivo Macek
Weiterbildung am SII – Eine fast dreißigjährige Erfolgsgeschichte, S. 279

 

Bibliothek
Karsten Schuldt
Zur Nutzung des Raumes in Wissenschaftlichen Bibliotheken. Eine systematische Auswertung von Studien aus den Jahren 2009 bis 2019, S. 283

 

Medizinischer Bibliothekar
Gerhard Bissels und Irma Klerings
Auf dem Weg zum ersten Postgraduiertenkurs für Medical & Health Librarianship, S. 289

 

Datenmanagement
Alexandra Weissgerber und Niklaus Stettler
Einsatz von Linked Data in Archivinformationssystemen – Chancen und Herausforderungen, S. 293

Vera Husfeldt, David Schiller und Sharon Alt
Das erweiterte Potenzial von Bildungsdaten, S.298

 

Langzeitarchivierung
Michel J. Pfeiffer
Wie digitalisiert man Bilder mit Blick auf die digitale Langzeitarchivierung?, S.303

 

Informationsverhalten
Philipp Liebrenz
Das Usability Lab am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, S. 313

Urs Dahinden und Sharon Alt
„Geld ist nicht alles“ – Motive des Datenteilens in den USA und der Schweiz, S. 316

 

Datenanalyse
Albert Weichselbraun, Philipp Kuntschik und Sandro Hörler
Optimierung von Unternehmensbewertungen durch automatisierte Wissensidentifikation, -extraktion und -integration, S. 321

Heiko Rölke und Marco Schmid
Allergiedaten Analysieren. SOSALL als Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im DAViS-Zentrum, S. 32

Simulation
Ralf-Peter Mundani
Numerische Simulation – von der Formel zum bunten Bild. Oder wie Computer helfen, physikalische Phänomene besser zu verstehen und vorherzusagen, S. 331

 

Informationen
COVID-19: Umfrage der Uni Hildesheim zum Informationsverhalten im deutschsprachigen Raum, S. 336

FIZ Karlsruhe forscht zur Erkennung von versteckten mathematischen Plagiaten, S. 336

Social Media: Jeder zweite Jugendliche unterstützt Corona-Kampagnen, S. 337

Verbrechen der Gestapo werden digital sichtbar, S. 337

Digitalisierung im Bildungsbereich zu wenig genutzt, S. 338

GfdS rät von Gendersternchen ab, S. 338

Unsichere Router, S. 339

Infografiken verdecken den Blick aufs Wesentliche, S. 340

 

Buchbesprechung

Vesna Steyer und Bernd W. J. Lorenz
Hermann Rösch, Jürgen Seefeldt, Konrad Umlauf: Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland. Eine Einführung, S. 341

 

Tagungsbericht
Joachim Griesbaum, Daphné Çetta, Johanna Zellmer und Hanna Mitera
Informationskompetenz und Demokratie (IDE): Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen in der politischen Meinungsbildung. Digitale Abschlusstagung des Projekts vom 18. bis 20. Juni 2020, S. 343

 

Nachrichten
Normen frei zugänglich machen, S. 347

Mediale Darstellung von KI spiegelt Vorurteile, S. 347

Leitfaden: Rechtlich sichere Anmelde-Formulare, S. 347

Stellungnahmen zur Urheberrechtsreform, S. 347

Steuer-Leitfaden für Influencer und Blogger geplant, S. 348

Smartphones verschlechtern Prüfungsnoten, S. 348

Stuttgarter SharePointForum 2020, S. 348

Lesetipp Knowledge Graphs, S. 348

Neuauflage Prüfungshandbuch FaMI-Ausbildung, S. 349

Erinnerung: Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2020, S. 349

h_da Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation 2020, S. 349

Zukunft der APE-Konferenz gesichert, S. 350

ISI 2021 Call for Papers, S. 350

 

Aus der DGI
Web-Konferenz DGI-Praxistage 2020 #dgipt20: das volle Programm, S. 351

„Alles, was Recht ist! Wege durch den Paragrafendschungel für Information Professionals, S. 351

DGI-Mitgliederversammlung 2020, S. 352

Aktuelles aus dem Arbeitskreis Terminologie und Sprachfragen der DGI (AKTS), S. 352

Aktualisierung aller Kontaktdaten von DGI-Mitgliedern, S. 352

Bescheinigungen für ermäßigte Beiträge, S. 353

DGI-Praxisseminare – Herbst/Winter 2020, S. 353

 

Terminkalender, S. 354

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns über Reaktionen.
Viele Grüße
Redaktion IWP
iwp_redaktion@dgi-info.de
https://www.degruyter.com/iwp

DGI-Newsletter 95 – September 2020

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Guten Tag,

die Corona-Pandemie beeinflusst noch immer unser aller Leben. Um den Corona-Maßnahmen gerecht zu werden finden alle Veranstaltungen der DGI deshalb online statt. In den kommenden Monaten bieten wir einige Weiterbildungsseminare an. Einige davon sind zweistufig, Sie können das Basis-, das Fortgeschrittenen-Modul oder beide besuchen. Ganz besonders freuen wir uns auf die:

DGI-Praxistage am 30. Oktober

Dabei wird es unter anderem um Blockchain, die DSGVO, den Datenschutz und, ob KI selbst geistiges Eigentum hervorbringen kann, gehen. Wir freuen uns auf Ihr Dazuschalten. Darüber hinaus können wir von einigen weiteren Veranstaltungen berichten. Bis dahin, alles Gute und bleiben Sie gesund!

Mit den besten Grüßen,

Ihre Newsletter-Redaktion

DGI-Praxistage 2020 – Sie können sich ab sofort anmelden!

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DGI-Praxistage 2020: Anmeldung freigeschaltet

„Alles, was Recht ist! – Wege durch den Paragrafendschungel für Information Professionals“ … die Web-Konferenz DGI-Praxistage 2020 startet am 30.10.2020 um 10.00 Uhr. Ab sofort können Sie sich online für Ihre kostenfreie Teilnahme anmelden (https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-anmeldung/).

Das Kuratorenteam hat das Format der DGI-Praxistage angesichts der aktuellen Lage durch COVID-19 gezielt weiterentwickelt. Für die sechs Vorträge in drei moderierten Online-Sessions konnten wir erfahrene Expertinnen und Experten gewinnen, die über relevante und mitunter ungewöhnliche Fragen berichten werden. Im Fokus: der praktische Umgang mit Information.

  • Welche aktuellen Entwicklungen beim Urheberrecht im digitalen EU-Binnenmarkt sollten Sie kennen?
  • Welche Rechtsfragen sind zu klären, bevor Bilder und Texte sozialer Bewegungen digital archiviert werden dürfen?
  • Blockchain: kennen Sie sich aus mit den Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten zur irreversiblen Speicherung von Dokumenten?
  • Was hat sich nach zwei Jahren DSGVO geändert bei der Nutzung von Cloud-Computing-Services?
  • Welche Rechtsfragen müssen wir im Blick behalten, bevor wir digitale Forschungsdaten nutzen?
  • Bringt KI selbst geistiges Eigentum hervor, das den Schutz durch das Urheber-, Marken- oder Patentrecht genießen kann?

Das vollständige Programm sowie Informationen über die Referent*innen und ihre Beiträge finden Sie auf der Website der DGI-Praxistage https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-programm/.

Wir freuen uns darauf, Sie bei der Web-Konferenz DGI-Praxistage 2020 begrüßen zu können!

Das Kuratorenteam
Elgin Jakisch, Barbara Reißland und Stefan Zillich
Kontakt: praxistage2020@dgi-info.de

DGI-Praxistage 2020 online #dgipt20: das volle Programm

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Alles, was Recht ist! – unter diesem Motto werden die DGI-Praxistage am 30. Oktober als Web-Konferenz stattfinden. Das Programm steht.

Wir freuen uns auf sechs Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen, die konkrete, juristische Fragestellungen zum Umgang mit Recht und Information diskutieren werden:

Prof. Dr. Caroline Volkmann lehrt Informationsrecht an der Hochschule Darmstadt. Von welchen aktuellen Entwicklungen beim Urheberrecht im digitalen EU-Binnenmarkt sollten wir wissen?

Dr. Katrin Lehnert archiviert historische Dokumente für das Digitale Deutsche Frauenarchiv. Welche Rechtsfragen müssen wir klären, bevor wir Bilder und Texte sozialer Bewegungen für ein Archiv digitalisieren?

Prof. Dr. Peter Preuss lehrt Wirtschaftsinformatik an der FOM – Hochschule für Ökonomie und Management. Steht beim Einsatz von Blockchain durch die irreversible Speicherung von Daten die Datenschutzgrundverordnung im Widerspruch zu den Betroffenenrechten?

Annika Selzer ist Rechtswissenschaftlerin am Fraunhofer SIT. Was hat sich nach zwei Jahren DSGVO verändert bei der Nutzung von Cloud-Computing-Services?

Prof. Dr. Franziska Boehm ist Bereichsleiterin für Immaterialgüterrechte in verteilten Informationsinfrastrukturen bei FIZ Karlsruhe. Welche Rechtsgebiete müssen wir bei Open Science im Blick behalten, wenn wir digitale Forschungsdaten nutzen?

Dr. Till Kreutzer ist Rechtsanwalt bei iRights.Law. Bringt KI selbst geistiges Eigentum hervor, das den Schutz durch das Urheber-, Marken- oder Patentrecht genießen kann?

Besuchen Sie die DGI-Webseite mit dem aktuellen Programm und allen Informationen zur Veranstaltung: https://dgi-info.de/dgi-praxistage-2020-programm/

Mai 2020: gfwm newsletter Q2/2020 veröffentlicht

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In der aktuellen Ausgabe lesen Sie unter anderem
– der neu gewählte Vorstand der GfWM stellt sich vor
– GfWM-Regional Frankfurt-RheinMain – Rück- und Ausblick
– das Kurzinterview mit Luzian Weisel, Vizepräsident der DGI: „Herr Weisel, wie steht’s mit den Kompetenzen beim Umgang mit Information?“
– Bericht über das 23. Internationale Rechtsinformatik Symposion 2020
– Studienhinweis: Folgen der aktuellen Corona-Situation
– Leseempfehlung: Wilhelm Hanisch “Die Corona-Krise als Wissens- und Systemkrise”

Jetzt online lesen https://www.gfwm.de/gfwm-newsletter-2020q2/

DGI-Praxistage 2020 gehen Online

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Die Corona-Pandemie hat auch die Organisation der Praxistage 2020 durcheinander gewirbelt. Die Ungewissheit darüber, wie die Situation im Oktober aussehen könnte, und ob eine Präsenzveranstaltung durchführbar wäre, hat der DGI-Vorstand und das Kuratorenteam dazu veranlasst, neu zu denken und nach Alternativen zu suchen.

Wir werden die DGI-Praxistag am 30.10.2020 virtuell im Format einer Onlinekonferenz durchführen und laden alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Das Thema „Recht und Information“ wird gerade angesichts aktueller Entwicklungen eine noch wesentlichere Rolle in der digitalen und sich zunehmend digitalisierenden Arbeitspraxis der Information Professionals spielen. Auch darauf wollen wir in der Onlinekonferenz eingehen und Neuigkeiten, Erfahrungen und Know-how präsentieren.

Wir als Kuratorenteam sehen trotz der besonderen aktuellen Situation mit Neugier und Optimismus auf die fachlichen Inhalte der Praxistage 2020 in einem neuen Veranstaltungsformat. Wir freuen uns, wenn Sie am 30. Oktober dabei sind!

Wir halten Sie gern über die virutellen Kanäle und den DGI-Praxistage-2020-Webseiten auf dem Laufenden.

Beiben Sie gesund!

Das Kuratorenteam Elgin Jakisch, Barbara Reissland und Stefan Zillich