DGI-Tipp des Tages: neue Open-Access-Zeitschrift: Young Information Scientist (YIS)

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Gerade entdeckt …

Der österreichische Verein zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI) – ein Zusammenschluss einer Reihe
österreichischer Informationsfachleute – hat 2016 die neue Open-Access-Zeitschrift »Young
Information Scientist (YIS)« ins Leben gerufen.

In der ersten Ausgabe ist gleich ein spannender Artikel zur Informationskompetenz erschienen. Auf diesen möchte ich Ihre Aufmerksamkeit lenken. Nachfolgend die Nennung von Titel, Autor, Abstrakt und Quelle …

HG, Ihr Luzian Weisel

 

Zitatanfang

Informationsvisualisierung am Beispiel des Begriffs Informationskompetenz: Eine szientometrische Untersuchung unter Verwendung von BibExcel und VOSviewer

Jaklitsch, Markus, Young Information Scientist, 2016, vol. 1. [Journal article (Unpaginated)]

Zielsetzung — Aufgrund der rasch wachsenden Anzahl an Publikationen zur Informationskompetenz ergibt sich eine zunehmende Notwendigkeit von Überblicksarbeiten. Dieser Betrag hat das Ziel, mittels Science Mapping einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu schaffen. Forschungsmethoden — Unter Verwendung von BibExcel und VOSviewer wurden 1589 wissenschaftliche Artikel analysiert und drei verschiedene Visualisierungen erstellt. Ergebnisse — Es gibt ein relativ großes internationales Autorennetzwerk, in welchem die meisten Hauptakteure miteinander in Verbindung stehen. Die wichtigsten Schwerpunkte sind: Vermittlung von Informationskompetenz im Hochschulbereich, Prozessmodelle zum Informationssuchverhalten, Phänomenographie und Informationskompetenz im beruflichen Umfeld. Schlussfolgerungen — Viele der Schwerpunkte wurden schon vereinzelt in Review-Artikeln genannt, aber noch nie via Science Mapping zusammen visualisiert. Somit ermöglicht diese Arbeit erstmalig ein »big picture« der Produktionslandschaft. Künftige Arbeiten könnten die Literatur mit anderen Science Mapping Tools bzw. Visualisierungstechniken untersuchen.

Quelle:  http://eprints.rclis.org/29670/

Zitatende

 

 

Erfolgreicher Start des 1. DGI-Stammtischs in Frankfurt

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Mitte Juni haben wir in und um die DGI nochmal richtig die Leitungen glühen lassen: per Mail, XING, Website, und Newsletter wollten wir möglichst viele Interessierte zu unserem ersten Frankfurter DGI-Stammtisch am 12.Juli 2016 erreichen und einladen.

Und Ihre zahlreichen Rückmeldungen waren sehr erfreulich, engagiert und unserem kleinen Vorhaben gegenüber wohl gesonnen – herzlichen Dank dafür!

Ein halbes Dutzend DGI-Mitglieder sind es dann geworden – sie haben den Abend des ersten Frankfurter DGI-Stammtischs mit ihren Gesprächen geprägt – trotz beginnender Sommerferien und hochsommerlichen Temperaturen ein vielversprechender Start in der Cucina delle Grazie am Frankfurter Domplatz.

Und die Diskussionsthemen waren so vielfältig, wie unsere Branche eben ist: Fragen der Digitalisierung trieben uns um, spannende Erfahrungen mit elektronischen Gadgets, die man dort trägt, wo früher einmal die Armbanduhr ihren Platz hatte, wurden geteilt, ein voll-analoges Facebook vorgestellt, das Berufsbild des Information Professionals von allen Seiten beleuchtet (gibt es denn eines ? – so die Kernfrage), die Entwicklung der INFOBASE als ehemaliger Fachmesse der Branche rekapituliert usw. usw.

Immer wieder kamen die Stammtisch-TeilnehmerInnen aber auch auf Image und Profil des Information Professional zurück – kein Wunder: die Gesellschaft braucht sie (vielleicht nötiger, denn je) – aber die Gesellschaft weiß nichts von ihnen (und damit von uns!).

Sieht nach einem echten Dilemma aus – wie könnten wir es auflösen? Es muss ein professionelles Marketing für die Branche aufgesetzt werden (so ein sehr erfahrener Teilnehmer), Zuspitzen des Berufsbildes (oder doch -bilder), Abgrenzung zu Nachbardisziplinen und v.a. Kommunikation nach außen.

Das könnte über die Darstellung von User Experiences geschehen – Success-Stories („Das ist ja wie Google!”), Business Cases usw.

Die Stammtisch-TeilnehmerInnen waren sich über vieles einig. Auch darüber, dass die DGI der richtige Ort dafür ist, das Berufsbild des Information Professional wieder auf den Punkt zu bringen und nach außen zu vermitteln. Warum nicht als Arbeits- oder Projektgruppe innerhalb der DGI?

Lassen Sie uns also weiter darüber diskutieren.

Wir freuen uns alle auf die zweite Ausgabe des Frankfurter DGI-Stammtischs – am Dienstag, den 9.8.2016, ab 18.00 Uhr in der Cucina delle Grazie am Domplatz zu Frankfurt – wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Herzlich Ihr Michael Borchardt

DGI unterstützt studentische Open Access Konferenz “ – alles offen?!” in Düsseldorf

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Eine Konferenz, organisiert von Studierenden für Studierende in Düsseldorf!:

</open.access> – alles offen?!

Wann:  

Dienstag, 19.07.2016     10-14 Uhr,

Wo:                           

Gebäude 24.53., Raum 01.81, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Aus der Ankündigung der Studierenden:

Frei zugängliches Wissen für jeden: Open Access.
Was ist das? Wie finde ich dieses freie Wissen?
Welche Tools und Wege können mir im Studium weiterhelfen? Welche Chancen bieten sich und worin liegen Vor- und Nachteile? Wenn dieses Thema dich interessiert, dann besuche unsere Konferenz!

Die Konferenz wird im Rahmen eines Seminars von Studierenden der HHU konzipiert und organisiert. Am 19.07. werden die Ergebnisse der Seminardiskussionen vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über das aktuelle Thema zu informieren und zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

DGI unterstützt open access Konferenz

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) unterstützt die Studierendenkonferenz. Neben dem gesponserten Catering werden bei der Konferenz Schatzmeisterin Sigrid Riedel  und Vizepräsident Dr. Luzian Weisel vertreten sein, um mit den Teilnehmern über aktuelle Meinungen zu Open Access zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Konferenz: http://openaccess.phil.hhu.de/

Studierende, vernetzt Euch! Werdet kostenlos Mitglied in der DGI

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Social Media ist nicht alles …
Nach vielfachen Wünschen kommen wir dem Vorschlag nach, Studierenden eine kostenlose Mitgliedschaft in der DGI einzuräumen.
Eine Mitgliedschaft kann viele Vorteile haben:
* Die DGI kennen lernen
* Neue Kontakte und Netzwerk aufbauen, die nach Studienabschluss/Jobwechsel Bestand haben
* Kontakte zu Kollegen und Praktikern
* Unterstützung bei der Suche nach Praktika
* Blick über den Tellerrand auf Themen, die in der Uni weniger vorkommen (bspw. DGI-Praxistage)
* Freikarten für Veranstaltungen
* Zugriff auf IWP
* und und und …
* gilt erstmal bis Dezember 2017 und kann nach Votum durch Mitgliederversammlung verlängert werden
Hier geht’s direkt zur Anmeldung: http://dgi-info.de/studierenden-mitgliedschaft/

DGI-Newsletter Nr. 69 – Juni/Juli 2016 ist online

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Der neue Juni/Juli DGI-Newsletter ist da. Bevor Sie in Ihren wohlverdienten Urlaub starten, haben wir zwei ganz spannende DGI-Praxisseminare für Sie im Angebot, die Sie mit intellektuellem Input über den Sommer bringen.

Lesen Sie dazu in der aktuellen Ausgabe:

  • DGI-Seminar: Bibliotheksstrukturen in Deutschland (Kurs am 4.7.16)
  • DGI-Praxisseminar zur schnelleren Internetrecherche (Kurs am 7.7.16)
  • DGI-Stammtisch für Infoprofis in Rhein-Main (12.07.16)
  • Nachlese DGI-Konferenz
  • Infos zu künftigen Veranstaltungen auf der Buchmesse, IT&Business, Praxistage

Sowie weiteres Wissenswertes rund um “Information & Wissen”. Viel Spass bei der Lektüre.

 

 

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Zukunft baut auf Erfahrung: Perspektiven vom Mundaneum bis heute

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Bericht von der DGI-Konferenz, 19. und 20. Mai 2016 in Frankfurt am Main von Elgin Helen Jakisch

Eine spannende DGI-Konferenz liegt hinter uns. Die Referenten ermöglichten hochinteressante Einblicke in ihre jeweiligen Erfahrungen und nahmen Bezug zu ihrer Geschichte und den Herausforderungen der Gegenwart. Viele Methoden haben mit der Digitalisierung Schritt gehalten. Viele der Ansätze waren zwar nicht neu, rückten aber die Stärken der „IuD-ler“ wieder mehr ins Bewusstsein. Wer ehrlich ist, bekennt, wie viel Arbeit wirklich gute Wissensorganisation bedeutet. Die DGI-Konferenz 2016 hat zur Konzentration auf diese wesentlichen Fragen einen guten Beitrag geleistet. Soweit so positiv. Doch allen Referenten und Teilnehmern wurde wieder einmal klar: der Nutzen des eigenen Tuns für Praxis und potentielle Kunden ist groß, muss jedoch erheblich besser kommuniziert werden. Der Auftrag lautet, sich als Infoprofi auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und damit deutlicher zu werben.

Reinhard Karger, Präsident der DGI, eröffnete die Tagung mit der Aufforderung, die Infoprofis sollten die Diskussion über gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Veränderungen zentral anführen. Wissensmanagement findet heute auf allen Ebenen stattErfahrungen sind ein Fundament, damit Informationskompetenz und -qualität nicht verschwinden. Karger diskutierte den Querschnitt seines in der IWP 2+3/2016 erschienenen Plädoyers über die Positionen der DGI.

Über Paul Otlets Visionen der Organisation des Weltwissens war von Prof. Dr. Frank Hartmann von der Bauhaus-Universität Weimar zu erfahren. Otlet wollte die Information aus den Büchern herausholen und die Fakten erschließen, in einer Zeit des Aufbruchs von Telegraphie, ersten globalen Denkens und Weltausstellungen. Denkt man die Vision zu Ende, ist die Wissensallmende logisch – Wissen sollte Gemeingut sein. Otlet wusste, dass vor der Information die Dokumentation steht und entwarf Ideen zur Vernetzung des Wissens – lange vor Google. Doch geriet Otlet in Vergessenheit, weil er nicht über seine Visionen kommuniziert hatte?

Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Universität Würzburg, referierte über das „RobotRecht“. Computer und Recht verzahnen sich, der Rechtsbegriff erweitert sich durch die Schnittstelle Maschine, Mensch und Netz. Der Mensch muss vor Folgen geschützt werden, die seiner Person oder der Gesellschaft schaden könnten, selbst wenn die Begeisterung über neue Wege der Datengenerierung und Vernetzung die Auswirkungen verschleiern.

Hauke Janssen von der Dokumentation des Magazins „Der Spiegel“ erläuterte das Fact-Checking und die Tätigkeiten der Informationsarbeiter seit Gründung der Zeitschrift. Hier ist eine ganze Abteilung mit der Verifikation aller Fakten in Artikeln beschäftigt – ein höchster Anspruch an Informationsqualität, unter dem Druck medialer Aufmerksamkeit in Echtzeit und permanenter interner Lobbyarbeit für die Dokumentation.

Lobby, Kommunikation über den Nutzen, gesellschaftliche Debatten – all dies setzte sich in der Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Reinhard Karger, Prof. Dr. Günther Neher (FH-Potsdam), Dr. Rafael Ball (ETH Zürich) und Dr. Hauke Janssen und unter reger Beteiligung des Publikums fort. Thema „Informationswissenschaft zwischen Krise und Renaissance“ – „Wege aus der Defensive“. Die Schließung des Studiengangs in Düsseldorf und das Urteil des Leibniz-Senats über die ZBMED stimmen nicht gerade optimistisch. Das Thema spielt in deutschen Medien jedoch keine Rolle, obwohl das anders sein sollte. Das Dilemma ist Uneinigkeit der Community in der eigenen Ausrichtung und mangelnde Kommunikation über den Nutzen des Berufsbildes mit fehlender Lobbyarbeit in der Politik. Fazit: das Eigenmarketing ist „verstaubt“, die Bekanntheit des Infoprofis schlecht. Dennoch finden Absolventen Jobs, vielleicht, weil sie ihren Beruf als „Kommunikationsoptionfür universelle Methoden begreifen- denn der Bedarf nach Ordnung des Wissens ist seit Otlet gleich geblieben.

Tag zwei startete mit der Präsentation der Neuausrichtung des IuD-Studiengangs an der FH-Potsdam, von Prof. Dr. Rolf Däßler, der betonte, dass IuD heute im Sinne von Datenmanagement verstanden werden muss. Ein Schwerpunt bildet die mathematischen Grundlagen – wichtig für jede Statistik. Viel Praxis, Werkstatt und Projektarbeit soll die Studenten fit für den Job machen. Danach präsentierten sich vier Studenten mit drei Projekt-, bzw. Masterarbeiten und stellten Ihre Ergebnisse und den Nutzen vor.

Prof. Dr. Marc Rittberger vom DIPF Frankfurt widmete sich den Erfahrungen der Logfileanalyse. Nichts in der webbasierten Welt geht ohne Tracking für die Webseitengestaltung und die Platzierung von Inhalten. Dabei ist das Verständnis über Nutzerverhalten genauso wichtig wie Quantitäten. Die Anpassung an mobile Geräte hat dem Thema erneut Schub gegeben.

Auch Prof. Dr. Ulrike Spree von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fragte nach den Erfahrungen guter und schlechter Wissensorganisation in den letzten 20 Jahren. Ihr Fokus lag auf Inhaltserschließung und Wissenspräsentation. Die Wissensarbeiter heute tun immer noch zu viel in Handarbeit. Nutzerverhalten wird auch hier nur bei kommerziellen Produkten systematisch, aber sonst viel zu wenig in Betracht gezogen. „Theorie und Praxis arbeiten immer noch nicht gut zusammen“, so ihr Fazit.

Babette Bolle von STN stellte die Funktionalitäten der neuen high-performance-Plattform für die Patentsuche vor. „Wenn man Gutes bewahren will muss man Veränderungen zulassen“, so Babette Bolle und erläuterte den Wandel von der Expertenplattform hin zur intuitiven Selbstrecherche.

Was tun für die Zukunft Medizininformation? Dr. Helge Knüttel, Rechercheur und Fachreferent für Medizin an der UB Regensburg, stellt die hochwertige Informationsversorgung in der Medizin durch den möglichen Wegfall vom Literaturservice DIMDI und der ZBMED in Frage und befürwortete die Sicherung von Know-How in öffentlicher und zentraler Hand. Aus seiner Sicht wäre das für die Gesundheitsversorgung die bessere Entscheidung.

Ulrich Herb von der UB Saarbrücken widmete sich zum Schluss der Kommerzialisierung von Open Access. Aus seiner Sicht ist das Versprechen der Gemeinnützigkeit oder Wissensallmende nur halbherzig umgesetzt. Denn wieder einmal generieren Verlage die Gewinne und die Kosten wurden verlagert und zunehmend intransparent. Die Preise werden mit wachsender Nachfrage nach Open Access steigen – das ist die Marktlogik.

Nähere Infos:

Programm und Folien der Präsentationen finden Sie auf den Seiten des Veranstaltungskalenders.

Langfassungen der Vorträge erscheinen in den folgenden Ausgaben der IWP.

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2019), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/

DGI-Newsletter Nr. 68 – April 2016

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Guten Tag,

nun ist es wieder soweit: Der neue DGI-Newsletter Nr. 68 – April 2016 ist online!

Wir freuen uns, daß wir Sie wieder auf eine Reihe von spannenden Terminen hinweisen dürfen. Ganz besonders am Herzen liegt uns natürlich die 4. DGI-Konferenz “Erfahrung reloaded – Vom Mundaneum zum Web of Everything” in Frankfurt am Main. Dazu freuen wir uns, Ihnen im Mai gleich zwei DGI-Praxisseminare zu den Themen “Social Media für Medien- und Informationsfachleute” und “Finger weg vom Risiko – Urheberrecht in Unternehmen” anbieten zu können.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre, die Spaß und Lust auf mehr “Information und Wissen” macht.

mit den besten Grüßen,

Ihre Newsletter-Redaktion

DGI-Newsletter Nr. 68 – April 2016

 

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Verbände als Instrument gegen den fortschreitenden Bedeutungsverlust der Infoprofis?

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Bestimmte Entwicklungen in der Branche der Information Professionals sind besorgniserregend: Stellen in den Unternehmen werden nicht mehr neu besetzt; Abteilungen werden aufgelöst; die Anbieter der Premiumquellen adressieren ihre Nutzungsverträge auch direkt an die Kunden der Infoprofis (sprich: die Berater, Analysten und Fachleute in den Unternehmen); Rechercheservices aus Osteuropa und Asien tragen ihre Leistungen unter Preis gezielt an die europäischen Unternehmen heran. Und offenbar schaffen es die auf sich gestellten Information Professionals in den Unternehmen kaum, die eigenen Entscheider mit den richtigen Argumenten pro „lokal aufgestellte Informationsdienstleister“ zu erreichen.

Doch wie erreicht man die Entscheider in den Unternehmen mit den richtigen Argumenten? Könnten … nein: Sollten sich in so einer Situation relevante Verbände für die Interessen der InfoProfis in Deutschland einsetzen? Es geht um Interessenbündelung, Interessenvertretung, Aufklärung, Marketing, gezielte Ansprache. – KONKRET: Welcher Verband informiert eine relevante Öffentlichkeit und die Entscheider in den Unternehmen über die besonderen Qualitäten lokaler und unternehmensinterner Information Professionals in Deutschland? (1)

Wie denken Sie als TeilnehmerIn und BeobachterIn der DGI darüber?
– Ich freue mich auf Austausch und Diskussion in diesem Forum.

(Stefan Zillich ist seit 1998 im Informationsgeschäft tätig und heute selbständiger Information Professional und Berater für Unternehmen und Organisationen; Workshops und Vorlesungen zu den Themen Information Handling, Recherche und Informationskompetenz stz-info.de)


(1) Diese Frage und weitere Beobachtungen zur aktuellen Situation der Infoprofis fasse ich in einem Beitrag im Open Password Pushdienst zusammen (Die InfoPros im Wettbewerb mit qualifizierten Endnutzern und fernöstlichen Anbietern, 06. April 2016). Das Ganze als Antwort auf eine Analyse im gleichen Medium, in der die genannten Aspekte ausgeblendet wurden (22. Februar 2016: Strategien gegen den fortschreitenden Bedeutungsverlust.

 

GfWM newsletter 2/2016

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GfWM newsletter 2016 Titel

NEU: interaktive Übersicht – mit einem Klick zum Beitrag
Unsere neue Rubrik „GfWM regional“ kommt an: In dieser Ausgabe berichten GfWM-Mitglieder über ihre Aktivitäten vor Ort in Berlin, Sachsen und Österreich.

Zum Download als PDF
Homepage GfWM newsletter & gfwm THEMEN
Homepage Gesellschaft für Wissensmanagement e. V.

Weitere Inhalte in der aktuellen Ausgabe:
– Teilnahme der GfWM am Experten-Fachdialog zu Arbeiten 4.0 im BMAS
– Zukunftsworkshop Kompetenzmanagement zum Konzept des „Transversalen Kompetenzmanagements“
– GfWM + DGQ veröffentlichen „Handlungsleitfaden für Qualitätsmanagement-Verantwortliche“
– Halbzeitkonferenz Arbeiten 4.0 – Auf dem Weg vom Grünbuch zum Weißbuch
– Die KnowTech wird in den Big Data Summit überführt
Beachten Sie auch unsere aktuelle Terminauswahl.

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Autor/innen und Redaktion wünschen eine interessante Lektüre und freuen sich auf Ihre Rückmeldungen und Hinweise.
Kontakt newsletter/at/gfwm.de