Digitale Assistenz für Ingenieure, Forscher und andere Wissensarbeiter – Visualisierung ist nicht Alles, aber ohne Visualisierung …

Was macht einen guten Assistenten, eine gute Assistentin aus?

Sie sind gut organisiert, übernehmen Routineaufgaben, denken mit und vergessen nichts.

So jemanden wünscht sich jeder Kreative. Ingenieuren und Forschern können sie lästige und zeitraubende Recherchearbeiten abnehmen; Innovationsmanagern geben sie vielleicht den einen oder anderen Impuls, oder weisen sie auf relevante Veränderungen in Markt und Technologie hin.

Digitale Assistenten für Ingenieure, Forscher und eigentlich alle Wissensarbeiter stehen im Mittelpunkt dieses Vortrages. Wissensnetze und ihre Visualisierung spielen dabei eine wichtige Rolle. Hinter Stichworten wie digitales Gedächtnis, verteiltes Wissen zusammenführen, intelligente Recherche etc. steht vor allem ein Zweck: der Mitarbeiter soll sein wertvolles Wissen und seine Zeit so gezielt und wirkungsvoll wie möglich inhaltlich einsetzen können.

Wie kann zum Beispiel sein digitaler Innovationsassistent den FuE-Manager eines Automobilzulieferers dabei unterstützen, ein neues Technologiefeld schneller zu durchdringen? Schließlich gibt es Stimmen, die behaupten: „Demnächst wird sich der mächtige Kugellagerhersteller fühlen wie all die kleinen Buchhändler, die das Internet „verschluckt“ hat, falls seine Produkte aus 3D-Druckern kommen wie Harry Potter aus dem E-Book-Reader.“

 

Sigrid Riedel hat mit ihren Kollegen 2010 die MBO-Gruppe (Mitarbeiter Buy Out) ins Leben gerufen und somit den Grundstein für die Gründung der Mitarbeitergenossenschaft WTI-Frankfurt eG gelegt. Sie übernahm als ein Vorstandsmitglied von WTI die Verantwortung. Somit konnte WTI mit 30 Mitarbeitern sowie dem Vertrauen der Kunden die Geschäfte aufnehmen und die Versorgung der Industrie, Forschung und Lehre mit ingenieurwissenschaftlichen Informationen weiter fortführen.

Von besonderer Bedeutung für WTI war und ist die gute Zusammenarbeit mit der Technischen Informationsbibliothek Hannover. Erfolgreich wird zurzeit das gemeinsame Projekt zur Erstellung einer Ontologie Technik vorangetrieben und so die Kooperation weiter vertieft.

Die Vernetzung mit Kooperationspartnern war für Frau Riedel und WTI von Anfang an von vorrangiger Bedeutung. WTI entwickelt die Datenbestände und Tools für die Recherche und Analyse von Informationen stetig weiter. Dafür setzt WTI auch auf Kooperationen und strategische Partnerschaften mit starken Partnern wie der intelligent views , C21 Consulting, der Fraunhofer Gesellschaft und anderen Forschungsinstitutionen sowie mit führenden Fachverlagen.

C21 Consulting ist spezialisiert auf Innovations- und Technologiemanagement. Mit Signal Tracing, Technologie-Roadmapping und unter Einsatz hochentwickelter semantischer Verfahren sorgt C21 dafür, dass kein Industrieunternehmen der nächste „Fall Brockhaus“ werden muss. Dr. Rainer Vinkemeier ist Managing Partner bei C21.

Klaus Reichenberger ist Mitgründer und Geschäftsführer der intelligent views gmbh, wo er neben Vertrieb und Marketing den Bereich Knowledge Engineering verantwortet.

In den letzten Jahren hat Klaus Reichenberger ein Team von Knowledge Engineers aufgebaut, das einmalige Erfahrung in der praktischen Anwendung semantischer Graphdatenbanken versammelt: Von der semantischen Modellierung über die Konfiguration intelligenter Applikationen bis zur Verknüpfung von Ontologien mit Suchmaschinen, Text-Mining-Techniken und user generated semantics. Vor der Gründung von intelligent views forschte er bei der Fraunhofer Gesellschaft in den Bereichen Visualisierung und Semantik.