VERANSTALTUNG

4. DGI-Praxistage: Compliance in der Unternehmenspraxis

20.11.2014 - 21.11.2014 @ 15:00 - 17:00 -

Für die meisten Unternehmen ist es keine Option, sondern eine Verpflichtung: Compliance – die Einhaltung von Regeln, Kodizes, Grundsätzen durch entsprechende Maßnahmen im Unternehmen zu managen. Die Nicht-Einhaltung von Regeln kann teuer werden und die Reputation eines Unternehmens dadurch Schaden nehmen. Dabei ist es nicht immer einfach, alle Regeln zu kennen, die einen betreffen könnten.

Compliance stellt längst nicht mehr nur den Finanz- oder Versicherungssektor vor große Anforderungen, sondern betrifft auch die Pharmaunternehmen, ebenso wie die Automobilindustrie oder inzwischen sogar Mittelständler und KMUs. Unternehmen müssen daher in Methoden und Systeme investieren, um „compliant“ agieren zu können. Aktuelle Studien erwarten eine Zunahme der regulatorischen Bestimmungen für Unternehmen und damit eine Zunahme des Compliance-Budgets.

Wie aufwendig ist „Compliance“ für ein Unternehmen? Welche Bereiche sind betroffen? Wie wird das Thema in den Unternehmen und beim Management platziert? Welche Anwendungssysteme unterstützen die Bemühungen? Gibt es neben externen auch interne Richtlinien, die befolgt werden müssen? Wer übt die notwendige Kontrolle aus? Wie können Information Professionals entsprechende Maßnahmen unterstützen?

Dies sind nur einige der Fragen, die wir mit Ihnen auf den 4. DGI-Praxistagen 2014 beantworten wollen. Diskutieren Sie mit, berichten Sie über Ihre Erfahrungen und tauschen Sie sich mit Kollegen in einem angenehmen Ambiente aus.

Die 1-tägige Veranstaltung findet am 21. November 2014 im Gästehaus der Goethe-Universität in Frankfurt/M. statt.

Bereits am Abend vorher, dem 20. November, laden wir zum Kamingespräch, zur Diskussion und einem anschließenden Get-Together ein:

„Zauberwort Compliance – kommt jetzt die moralische Wende?“

Kapitalgesellschaften werden verpflichtet Kontrollmechanismen nachzuweisen, die gesetzliche und sonstige Regelverstöße transparent machen und verhindern. Überhaupt scheinen Transparenz, Whistleblowing und gesellschaftliche Verantwortung eine immer größere Rolle im wirtschaftlichen Geschehen zu spielen, und die Gesetzgebung scheint hier das Tempo vorzugeben. Gleichzeitig sind wir schutzlos dem Ausspähen unserer Daten ausgeliefert, sind auf Whistleblower auch auf der staatlichen Seite angewiesen, und müssen tatenlos zusehen, wie Politiker Wirtschaftspositionen zu ihren Gunsten oder am besten gleich selbst besetzen. Kann man hier wirklich von Fortschritten in der Vertrauenswürdigkeit von Politik und Unternehmen sprechen und wer bestimmt eigentlich die Ansprüche, nach denen sich Compliance und Governance richten müssen? Oder beginnt nun der große gesellschaftliche Wandel, mit Wirtschaftsethik für alle, und sind wir darauf vorbereitet?

Online-Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht verfügbar.