DGI-Blog

dcif-Impuls-Veranstaltung am 24. Januar 2018 in Frankfurt

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Wie sieht es mit der Branche der Competitive/Market Intelligence Professionals in Deutschland nun wirklich aus? Wie viele Akteure gibt es? Wie sind sie organisiert in ihren Unternehmen? Welche Bedeutung wird ihrer Tätigkeit beigemessen? Welche Dienstleister gibt es in dieser Branche, und wie werden sie eingesetzt? Was birgt die Zukunft? Und schließlich, was erwarten die Akteure von einem bzw. ihrem Berufsverband, dem dcif e.V.? Diese und weitere Sachverhalte hat das dcif erstmalig in Kooperation mit der Fachhochschule Köln ermittelt. In zwei Bachelorarbeiten wurde mittels Einzelinterviews (Expertengesprächen) und einer Online Befragung in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein Branchenbild erarbeitet. Die Ergebnisse dieser Umfragen sollen nun vorgestellt werden, um daraus die „dcif Agenda 2018“ abzuleiten.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt 125,00 € zzgl. MwSt. (50,00 € zzgl. MwSt. für Studenten und Azubis. Für dcif-Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei!).
Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Konditionen finden Sie auf der dcif  Webseite.

Veranstaltung BAK Information „Die Deutsche Digitale Bibliothek – Potenziale, Strategie, Herausforderungen“ am 1. Februar 2018

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Veranstaltung BAK Information: „Die Deutsche Digitale Bibliothek – Potenziale, Strategie, Herausforderungen“, Vortrag von Frank Frischmuth, Astrid B. Müller

Die Deutsche Digitale Bibliothek hat das Ziel, die digitalen Bestände und Sammlungen der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aus ganz Deutschland online zugänglich zu machen, miteinander zu vernetzen und zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen.

Während der Aufbauphase konnte bereits einiges erreicht und umgesetzt werden. Heute sind fast 24 Millionen Objektnachweise über das DDB-Portal auffindbar – aus über 400 Einrichtungen, wie Archive, Bibliotheken, Museen, Mediatheken, Denkmalpflege und weitere Wissenseinrichtungen. Nun werden die Potenziale, aber auch Herausforderungen besser sichtbar, die entstehen, wenn heterogene Daten aus so unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und miteinander verknüpft werden.

Von den Anstrengungen zur Standardisierung der Datenformate, der Modernisierung der IT-Infrastruktur, der Schaffung neuer Anwendungs- und Nachnutzungsmöglichkeiten bis zur Sicherung der Finanzierung steht die DDB vor vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen bei der Umsetzung ihrer ambitionierten Ziele.

Der Vortrag will einige dieser Herausforderungen benennen und die geplanten bzw. bereits in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen vorstellen.

Frank Frischmuth ist Geschäftsführer Finanzen, Recht, Kommunikation der Deutschen Digitalen Bibliothek, Astrid B. Müller ist für den Bereich Kommunikation, Presse und Marketing zuständig. Beide arbeiten seit 2013 bei der Geschäftsstelle der Deutschen Digitalen Bibliothek, die an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz angesiedelt ist.

Vortrag und Diskussion finden am Donnerstag, den 1. Februar 2018 um 18:15 Uhr im Hörsaal 14 der Universitätsbibliothek der TU, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin (R/S/U Zoologischer Garten) statt.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, die sich ergebenden Fragen bei einem Snack und Getränken mit dem Vortragenden zu diskutieren.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich trotzdem telefonisch (030-755 183 66) oder per Mail (bak[at]ub.tu-berlin.de) an.

20 Jahre Anti-Korruptions-Konvention: „Großer Einfluss, zu wenig Verurteilungen“

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Ein interessanter Blog-Beitrag von Salvatore Saporito, Teamleiter Europa Risk & Compliance, seit 2003 bei der LexisNexis GmbH und Mitglied in der DGI Fachgruppe Compliance. Aber lesen Sie selbst:

„Die Anti-Korruptions-Konvention der Organisation für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wurde am 17. Dezember 1997 unterschrieben. Die Konvention fordert die Mitgliedstaaten dazu auf, Gesetze zu verfassen, die die Bestechung von ausländischen Amtsträgern für illegal erklären. Im Gespräch mit LexisNexis zieht der Vorsitzende der OECD-Anti-Korruptions-Abteilung, Patrick Moulette, Bilanz über die ersten 20 Jahre der Konvention…“

Link auf den Original-Beitrag.

Veranstaltungstipp: dcif-Impulsveranstaltung am 30. November 2017 in Mannheim

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Die nächste Impulsveranstaltung des dcif e.V. – Bundesverband für Markt- und Wettbewebsanalyse – findet am 30.11.2017 ab 13:45 Uhr im Dorint Kongresshotel Mannheim statt.

Die Themen sind:

– „Sustainability Intelligence – Warum Nachhaltigkeit und CI zwei Seiten derselben Medaille sind“ – präsentiert von Apu Gosalia, Vice President Sustainability (CSO) and Global Competitive Intelligence bei FUCHS PETROLUB SE

– Market Intelligence entlang des Innovationsprozesses in einem medizintechnischen Unternehmen – präsentiert von Ralf Eckert, Global Director Strategic Innovation, Leica Biosystems (LBS), Heidelberg, Germany

Weitere Informationen zum Programm, den Sprechern und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Kommentar zu „SOWIPORT-Daten – ein Opfer des OPEN ACCESS“

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Zeiten von Fake News in der Politik und im Alltagsleben sowie Betrug und Fälschung in der Wissenschaft ist es ein falsches Signal, eine Quelle mit belastbaren fachlich ausgewählten und erschlossenen Dokumenten aus den Sozialwissenschaften zu schließen und den Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen so zu erschweren. In diesem Sinne unterstützt der Vorstand der DGI die Aufforderung von Benno Homann  (http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62219.html) und Marcell Schorer (http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg62211.html) und appelliert an GESIS, sich dafür einzusetzen, die über SOWIPORT angebotenen Datenbanken über das neue Rechercheportal weiterhin zugänglich zu halten oder einen alternativen Zugangsweg zu eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Ockenfeld

Vorstand DGI

„… in jeden Quark begräbt er seine Nase“* – gfwm THEMEN 13 – Neugier

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THEMEN ist die hochwertig gestaltete Fachpublikation der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe: „Neugier“.

gfwm THEMEN 13 als PDF oder als Flippage online

Wann waren Sie das letzte Mal richtig neugierig auf etwas Ihnen Unbekanntes? „Neugier“ ist ein Konstrukt, das unterschiedlichste Bewertungen erfahren hat. Die AutorInnen dieser Ausgabe berichten mit Blick auf praxisnahe und auch ungewöhnliche Anlässe über Erfahrungen und oft überraschende Erkenntnisse, die sie mit der Methode „Neugier“ gemacht haben.

Die Beiträge dieser Ausgabe:
– Neugier als Leitmotiv anwenden … und aushalten
– Neugier – Wichtige Voraussetzung für die berufliche Leistung von Wissensarbeitern? von Nicolas Walter (TU Darmstadt)
– Informationseinrichtungen im Wandel. von Gabriela Lüthi-Esposito (Pädagogische Hochschule Bern – PHBern)
– Entwicklungskorridore des Wissens in der Digitalisierung. von Prof. Dr. Heidi Schuhbauer (TH Nürnberg Georg Simon Ohm)
– Curiosity as method. von Marie Jakobsgaard Ravn (Project manager and specialist consultant)
– Neugier auf unser digitales Erbe – Access denied. von Stefan Zillich (re:Quest Berlin+Frankfurt Main)

Ideen entwickeln, kommentieren, Kontakt zu Redaktion und Herausgeber
stefan.zillich@gfwm.de

* J.-W. Goethe, Faust I (Prolog im Himmel)

DGI-Newsletter Nr. 79 – November 2017

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Guten Tag,

damit wir uns nicht allzu sehr über das Grau in Grau ärgern, genießen wir lieber die Vorzüge der gemütlichen Jahreszeit und freuen uns auf den DGI-Newsletter Nr. 79 - November 2017 mit spannenden Terminen und interessanten Themen:

  • DGI-Stammtisch in Frankfurt am Main, heute Montag 13. November 2017
  •  DGI-Zertifikatslehrgang 2018, 1. Quartal 2018, Termine stehen fest
  • DGI-Gemeinschaftsstand - 107. Bibliothekartag 2018 in Berlin
  • Für DGI-Mitglieder: WTI-Vorteilsangebot
  • ZPID-Forschungsprojekt zu wissenschaftlich-kritischem Denken
  • dcif Impulsveranstaltung in Mannheim am  30. November 2017
  • Kostenfreies Webinar zu Cogito Studio Express am 30. November 2017
  • APE 2018 "Publishing 2020: Ramping up Relevance" 16. und 17. Januar 2018

3sat-Interview mit Vincent F. Hendricks – Leiter des „Instituts zur Erforschung von Filterblasen und Fake News“ in Kopenhagen

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Eine der zentralen Aufgaben der DGI, die Vermittlung von Informationskompetenz, steht auch ganz oben auf der Agenda des „Instituts zur Erforschung von Filterblasen und Fake News“. Professor Vincent F. Hendricks leitet diese weltweit einzigartige Einrichtung, die der Universität Kopenhagen angegliedert ist.

In einem spannenden Interview aus der SRF-Reihe „Sternstunde Philosophie“ skizziert er gegenüber seinem Gesprächspartner Wolfram Eilenberger, selbst promovierter Philosoph (und wahrscheinlich der einzige mit einer DFB-Trainerlizenz), die Themenvielfalt des Instituts.

Dabei erweist sich Hendricks nicht nur als profunder Kenner auch der abendländischen Philosophen, sondern führt immer wieder deren jeweilige Kernaussagen als Motivation und Beleg seines aktuellen Forschungsgegenstands an.

Natürlich werden Themen wie Facebook und dessen Bedeutung für die Ausbildung von Filterblasen, Fake News und Echokammern thematisiert; auch Funktion und Einfluss von Social Bots auf die Meinungsbildung der Bevölkerung erläutern die beiden Diskutanten.

Am Beispiel des letzten amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs und der Politik der amtierenden Trump-Administration werden die elementaren Gefahren von Fake News deutlich – Vincent F. Hendricks sieht denn auch „die Zukunft der Menschheit“ in Gefahr, sollten wir uns in unserem Informationsverhalten und in der Bewertung bzw. Einordnung der gewonnenen Informationen nicht deutlich von vorgefertigten manipulativen Schablonen emanzipieren.

SRF-Interview mit Vincent F. Hendricks und Wolfram Eilenberger, ausgestrahlt am 17.9.2017 auf 3sat

Biographisches zu Professor Vincent F. Hendricks und Wolfram Eilenberger

Studie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und des Beratungsunternehmens PAC – „Wissensarbeiter zu stark mit Routinearbeiten beschäftigt“

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Mannheim, 10.10.2017

Laut der aktuellen „Hays-Wissensarbeiterstudie 2017 (Wissensarbeit im digitalen Wandel. Neue Spannungs- und Handlungsfelder)“ wenden Wissensarbeiter mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit (36 Prozent) für Routinetätigkeiten auf. Wissensbasierte Tätigkeiten liegen gleichauf (36 Prozent) – für’s Knobeln an komplexen Problemen stehen demnach nur noch 29 Prozent der Gesamtarbeitszeit zur Verfügung. Dieses Verhältnis, das sich übrigens seit der letzten Erhebung im Jahre 2013 kaum verändert hat, sollte Anlass zur Optimierung der IT-Infrastrukturen in den Unternehmen geben. Unterstützt wird diese Massnahme von 54 Prozent der befragten Führungskräfte und sogar 60 Prozent der Wissensarbeiter.

Nach wie vor wird die Rolle der Wissensarbeiter in den Organisationen hoch geschätzt: Für 51 Prozent der befragten Führungskräfte haben Wissensarbeiter eine herausragende Bedeutung (2013: 57 Prozent). Dies sehen jedoch nur gut ein Drittel der befragten Wissensarbeiter selbst so (37 Prozent im Vergleich zu 49 Prozent in 2013).

Sollten diese Entwicklungen auf mangelhafte Unterstützung der Wissensarbeiter durch ihr Management hindeuten, wird auch klar, warum die Hälfte der Wissensarbeiter eher an ihren Themen, als am jeweiligen Unternehmen hängen (51 Prozent). Noch deutlicher wird dies bei der Wechselbereitschaft der Wissensarbeiter – 53 Prozent würden für eine fachliche Weiterentwicklung das Unternehmen wechseln.

85 Prozent der befragten Führungskräfte halten Wissensarbeiter für schwer ersetzbar – von diesen selbst schätzt das aber nur jeder Zweite so ein (51 Prozent).

Ein Fazit der Studie: Zur Vermeidung eines „Tunnelblicks“ sollten Wissensarbeiter die Möglichkeit bekommen, sich auch mit „anderen Inhalten zu beschäftigen“. Strategische Fähigkeiten und jene, sich in neue Frage- und Problemstellungen einzuarbeiten, seien „wichtige Kompetenzen“, so der Vorstand der Hays AG, Christoph Niewerth.

Insgesamt nahmen an der Online-Befragung 1.215 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum teil. 100 Prozent der Befragten hatten eine akademische Ausbildung – die Hälfte Führungskräfte und die andere Hälfte „Wissensarbeiter ohne Führungsverantwortung“.

Hays-Wissensarbeiterstudie 2017 / Wissensarbeiter zu stark mit Routinearbeiten beschäftigt / Maßnahmen zur Unterstützung der Wissensarbeit.

Quelle: „obs/Hays AG/©Hays 2017“

www.presseportal.de

Weitere Infos und Downloadmöglichkeit der Studie auf der Website der Hays AG