Die nach Jahren geordnete Auflistung verzeichnet wichtige Ereignisse in der Geschichte unserer als Deutsche Gesellschaft für Dokumentation (DGD) gegründeten Fachgesellschaft von 1941 bzw. 1948 bis heute. Erwähnt werden auch einzelne Entwicklungen im Umfeld der Informationswissenschaft und-praxis, die Einfluss auf die DGD/DGI hatten. Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gerne entgegen. Bitte schreiben Sie an den Arbeitskreis Geschichte unter ockenfeld@dgi-info.de.

Das Jahr 2020

30. Oktober DGI-Praxistage „Alles, was Recht ist! – Wege durch den Paragrafendschungel für Information Professionals“ als Online-Konferenz

Das Jahr 2019

WTI-Frankfurt übernimmt die Produktion der Datenbank INFODATA als Teil ihrer Datenbank TEMIS.

Die DGI führt im Zeitraum vom 14. März bis 17. Mai einen insgesamt vierwöchigen Lehrgang Informationsassistenz in Frankfurt am Main durch. Einzelne Themen werden als Ein- oder Mehrtagesveranstaltungen organisiert

Die DGI beteiligt sich zusammen mit LexisNexis, FIZ Karlsruhe, TIB, ZB Med, der AMB und dem BAK vom 18. bis 20. März an einem Gemeinschaftsstand auf dem Bibliothekskongress 2019 in Leipzig

16. bis 18. September 4. DGI-Forum Wittenberg „KI macht Schule – Im Spannungsfeld von KI und Bildung“

Die DGI-Mitgliederversammlung findet im Anschluss an das DGI-Forum Wittenberg am 18. September in der Lutherstadt Wittenberg statt

16. bis 20. Oktober Gemeinschaftsstand mit dem b-i-t-verlag auf der Frankfurter Buchmesse.

Das Jahr 2018

Die DGI führt im Zeitraum 24. Februar bis 24. März einen insgesamt vierwöchigen Lehrgang Informationsassistenz in Frankfurt am Main durch. Einzelne Module wurden als Ein- oder Mehrtagesveranstaltungen ausgerichtet.

Die DGI beteiligt sich zusammen mit LexisNexis, FIZ Karlsruhe, TIB, ZB Med und dem BAK vom 12. bis 15. Juni an einem Gemeinschaftsstand auf dem Deutschen Bibliothekartag 2018 in Berlin

10. bis 14. Oktober Gemeinschaftsstand mit dem b-i-t-verlag auf der Frankfurter Buchmesse. Veranstaltung der „DGI-Fachgruppe Akademische Integrität“ am 12. Oktober „Was tun gegen Fake-Konferenzen und Raubverlage?“

Die DGI-Mitgliederversammlung findet während der DGI-Praxistage am 8. November in Frankfurt am Main statt.

8. und 9. November DGI-Praxistage „Der Algorithmus wo man mit muss. Wie KI und Mining-Technologien die Arbeitswelt der Information Professionals verändern.“

Das Informationszentrum für Informationswissenschaft und -praxis an der FH Potsdam stellt die Produktion der Datenbank INFODATA ein.

Das Jahr 2017

Dr. Margarita-Reibel-Felten übernimmt die Chefredaktion der IWP sowie ab April die Leitung der DGI-Geschäftsstelle, Marianne Arndt hat eine neue berufliche Herausforderung außerhalb der DGI angenommen

Die DGI führt im Zeitraum März und April einen insgesamt vierwöchigen Lehrgang für Informationsassistenten in Frankfurt am Main durch. Einzelne Module wurden als Ein- oder Mehrtagesveranstaltungen ausgerichtet

Die DGI beteiligt sich zusammen mit sechs Mitgliedern vom 30. Mai bis 2. Juni an einem Gemeinschaftsstand auf dem Deutschen Bibliothekartag 2017 in Frankfurt am Main

Die DGI-Mitgliederversammlung findet während des Deutschen Bibliothekartags am 1. Juni in Frankfurt am Main turnusgemäß mit Vorstandswahlen statt. Als Präsidentin wird Marlies Ockenfeld gewählt, als Schatzmeisterin Christine Eckenweber-Black, als weitere Vorstandsmitglieder Michael Borchardt, Axel Ermert, Barbara Müller-Heiden, Marga Schild, Nadine Walger und Dr. Luzian Weisel

3. DGI-Forum Wittenberg vom 7. bis 9. September in der Lutherstadt Wittenberg: „Am Anfang war das Wort – aber wer hat heute das Sagen? Sprache, Wahrheit und Datensouveränität in modernen Kommunikationswelten“

11. bis 15. Oktober Gemeinschaftsstand mit dem b-i-t-verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Die beiden DGI-Fachgruppen „Akademische Integrität“ und „Register – Indexing“ werden gegründet.

Das Jahr 2016

Die DGI führt im Zeitraum 22. Februar bis 29. April einen insgesamt vierwöchigen Lehrgang Informationsassistenz in Frankfurt am Main durch. Einzelne Module wurden als Ein- oder Mehrtagesveranstaltungen ausgerichtet

4. DGI-Konferenz vom 19. bis 20. Mai in Frankfurt am Main: „Erfahrung trifft Zukunft – Vom Mundaneum zum Web of Everything“

Die DGI-Mitgliederversammlung findet am 20. Mai im Anschluss an die DGI-Konferenz in Frankfurt am Main statt.

6. DGI-Praxistage vom 10. bis 11. November in Frankfurt am Main: „Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose?“

Das Jahr 2015

Die IWP erscheint weiter bei De Gruyter mit sechs Ausgaben, jetzt aber nur noch vier Heften pro Jahr

Die DGI-Mitgliederversammlung findet auf dem Mediencampus Dieburg im Anschluss an das 1. Symposium Informationswissenschaft der Hochschule Darmstadt statt. Peter Genth legt sein Amt als Schatzmeister nieder und erhält die Ehrenmitgliedschaft. Siegrid Riedel wird zur Schatzmeisterin gewählt.

2. DGI-Forum Wittenberg vom 24. bis 26. September in der Lutherstadt Wittenberg: True Fiction: Die Digitalisierung unseres Alltags

5. DGI-Praxistage vom 12. bis 13. November in Frankfurt am Main: „Visualisierung – Hype oder Trend? Potentiale für Information Professionals“

Das Jahr 2014

Die DGI hat einen neuen Namen: am 11. August 2014 wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung am 25.04.2013 der neue Name der DGI „Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V.“ eingetragen

Marianne Arndt übernimmt in Vertretung die Leitung der Geschäftsstelle während der Elternzeit von Margarita Reibel-Felten.

3. DGI-Konferenz vom 8. bis 9. Mai in Frankfurt am Main: „Informationsqualität und Wissensgenerierung“

Ordentliche Mitgliederversammlung am 9. Mal in Frankfurt am Main mit satzungsgemäßen Vorstandswahlen. Als Präsident wird Reinhard Karger gewählt, als Schatzmeister Peter Genth. Weiter werden gewählt Dr. Luzian Weisel, der in der anschließenden konstituierenden Sitzung erneut Vizepräsident wird, Prof. Dr. Stefan Gradmann, Elgin Helen Jackisch, Barbara Reißland, Matthias Staab und Clemens Weins.

4. DGI-Praxistage vom 20. bis 21. November in Frankfurt am Main: „Compliance in der Unternehmenspraxis“

Die DGI-Fachgruppe Compliance wird gegründet

Das Jahr 2013

3. DGI-Praxistage vom 25. bis 26. April in Frankfurt am Main: „Viel Information ist nicht genug: semantische Technologien in wissensbasierten Unternehmen“.

Ordentliche Mitgliederversammlung am 25. April in Frankfurt am Main.

Margarita Reibel-Felten übernimmt am 1. Mai die Leitung der Geschäftsstelle. Nadja Strein verlässt die DGI Ende April, sie hat eine neue berufliche Herausforderung angenommen.

1. DGI-Forum Wittenberg vom 17. bis 19. Oktober in der Lutherstadt Wittenberg: „Entscheidungsfindung zwischen Information, Intuition und Manipulation“

Das Jahr 2012

Die IWP erscheint beim Verlag De Gruyter mit sechs Ausgaben im Jahr

Margarita Reibel-Felten wird Mitarbeiterin in der DGI-Geschäftsstelle

2. DGI-Konferenz vom 22. bis 23. März in Düsseldorf: Social Media und WebScience – Das Web als Lebensraum, zugleich 64. Jahrestagung mit Mitgliederversammlung am 23. März.

Gründung eines Arbeitskreise Strategie und Kommunikation; Einrichtung des DGI-Blogs

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 8. November in Frankfurt am Main. Michael Fanning erklärt seinen Rückzug aus dem Vorstand. Als neues Vorstandsmitglied wird Clemens Weins gewählt. In einem Workshop zur Zukunft der DGI wird zuvor über eine Umbenennung der DGI in Deutsche Gesellschaft für Information diskutiert. Außerdem soll die Gründung einer DGI-Jugendorganisation (Die Junge DGI) vorbereitet werden.

2. DGI-Praxistage vom 8. bis 9. November in Frankfurt am Main: „Faktor „i“ – Strategischer Umgang mit Informationen in Unternehmen“

Das Jahr 2011

Die IWP erscheint beim Verlag Dinges & Frick, wieder reduziert auf sechs Ausgaben im Jahr

1. DGI-Praxistage vom 7. bis 8. April in Karlsruhe: Information: gift or poison? Die Kompetenz entscheidet“

Ordentliche DGI-Mitgliederversammlung am 8. April in Karlsruhe

26. Oberhofer Kolloquium zur Praxis der Informationsvermittlung vom 10. bis 12. November in Barleben/Magdeburg: Web 3.0 – Wird es das Netz der Informationsspezialisten?

Das Jahr 2010

25. Oberhofer Kolloquium zur Praxis der Informationsvermittlung vom 22. bis 24. April in Barleben/Magdeburg: „Recherche im Google-Zeitalter – vollständig und präzise?! Die Notwendigkeit von Informationskompetenz“

DGI-Konferenz 2010 und 62. Jahrestagung der DGI vom 7. bis 9. Oktober in Frankfurt am Main: „Semantic Web und Linked Data“

Das Jahr 2009

61. Jahrestagung und 31. Online-Tagung der DGI vom 15. bis 17. Oktober in Frankfurt am Main: „Generation international – die Zukunft von Information, Wissenschaft und Profession“

Nadja Strein übernimmt am 1. April die Leitung der DGI-Geschäftsstelle

Das Jahr 2008

24. Oberhofer Kolloquium vom 10. bis 12. April in Barleben/Magdeburg: „Informationskompetenz 2.0 – Zukunft von qualifizierter Informationsvermittlung“

60. DGI-Jahrestagung und 30. DGI-Online-Tagung vom 15. bis 17. Oktober in Frankfurt am Main: „Verfügbarkeit von Informationen“

Am 4. September verstirbt die Leiterin der Geschäftsstelle Sylvia Otterbein

Das Jahr 2007

29. DGI-Online-Tagung und 59. DGI-Jahrestagung vom 10. bis 12. Oktober in Frankfurt am Main „Information in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft“

Sylvia Otterbein übernimmt am 1. September die Leitung der DGI-Geschäftsstelle

Das Jahr 2006

28. DGI-Online-Tagung und 58. DGI-Jahrestagung vom 4. bis 6. Oktober in Frankfurt am Main

Christine Fisch verlässt die DGI-Geschäftsstelle Ende April

Neuwahl des Vorstands im Sommer 2006 in Briefwahl. Gewählt werden Prof. Dr. Stephan Büttner, Karen Falke, Ulrich Kämper, Dr. Klaus Südekum, Dr. Luzian Weisel, Christiane Wolff. Nachrücker sind Sylwia Rolka, Sonja Weber, Steffen Elsner und Bärbel Mende.

Die DGI übernimmt die Schirmherrschaft über die Info|telligence auf der CeBIT als Nachfolgeveranstaltung der COMiNFO

Das Jahr 2005

Neuwahl des Geschäftsführenden Vorstands im Mai 2005: Vize-Präsidentin der DGI wird Anne Bein (Swets Information Services Frankfurt am Main)

Neugründung der Arbeitsgruppe Bildung und Informationskompetenz der DGI (in Nachfolge der früheren Gesellschaft Information Bildung)

COMiNFO 2005 als neues Forum auf der CeBIT im März in Hannover

23. Oberhofer Kolloquium zur Praxis der Informationsvermittlung vom 7. bis 9. April. in Gotha: Kommunikationskompetenz – Schlüssel in der Informationsvermittlung.

27. DGI-Online-Tagung mit Fachmesse comInfo vom 23. bis 25. Mai im Herman-Josef-Abs-Saal, Frankfurt am Main: „Leitbild Informationskompetenz. Positionen – Praxis – Perspektiven im europäischen Wissensmarkt“

Das Jahr 2004

Beitritt der DGI zum neuen Dachverband BID Bibliothek Information Deutschland e.V.

Neugründung der DGI-Arbeitsgruppe Geschichte des Informationswesens in Deutschland

2. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek vom 23. bis 26. März in Leipzig:
Information Macht Bildung

Die DGI tritt dem Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft bei

26. Online-Tagung der DGI mit Fachmesse comInfo vom 15. bis 17. Juni in Frankfurt am Main:
„Information Professional 2011. Allianzen ‑ Kooperationen ‑ Netzwerke“

DGI und Deutsche Messe AG Hannover schließen einen Kooperationsvertrag über die Integration der comInfo in die CeBIT ab 2005

Die DGI führt im Oktober und November einen Lehrgang für Informationsassistenten in Frankfurt am Main durch (zweimal zwei Wochen)

Das Jahr 2003

Neuwahlen des Vorstands und der OLBG im Herbst

Die IFLA Conference findet im August in Berlin statt; bei der Vorbereitung hat die DGI im nationalen Organisationskomitee mitgewirkt.

25. Online-Tagung der DGI mit Fachmesse comInfo vom 3. bis 5. Juni in Frankfurt am Main, Forum Messe Frankfurt: „Competence in Content“

In den erweiterten Vorstand wurden im November 2013 folgende Mitglieder gewählt: Steffen H. Elsner, Karen Falke, Ulrich Kämper, Sabine Palos, Dr. Karl Südekum und Dr. Luzian Weisel

In das Online-Komitee wurden im November 2013 folgende Mitglieder gewählt: Dr. Stephan Büttner, Heike D. Gruhl, Prof. Dr. Marc Rittberger, Prof. Dr. Ulrike Spree und Christiane Wolff

Das Jahr 2002

Auf der Online-Tagung im Juni wird Dr. Gabriele Beger (Zentral- und Landesbibliothek Berlin) zur ersten Präsidentin der DGI gewählt. Neue Vizepräsidenten werden Dieter Mewes (VDG Düsseldorf) und Prof. Dr. Ralph Schmidt (HAW Hamburg), Schatzmeister wird Dr. Steffen Dittrich (HTWK Leipzig).

Die Online-Tagung findet parallel zur neuen Fachmesse für Wissensmanagement COMiNFO 2002 statt, die erstmals als Nachfolgeveranstaltung der Infobase von der DGI im Palmengarten in Frankfurt am Main veranstaltet wird.

11. Fachkonferenz der KWID vom 21. bis 23. März in Heidelberg:
Competitive & Business Intelligence. Neue Konzepte, Methoden und Instrumente.

24. Online-Tagung der DGI und Fachmesse COMiNFO 2002 vom 3. bis 5. Juni in Frankfurt am Main:
Content in Context. Perspektiven der Informationsdienstleistung.

22. Oberhofer Kolloquium vom 26. bis 28. September in Gotha:
Wege zum Wissen ‑ die menschengerechte Information.

Das Jahr 2001

Christine Fisch übernimmt im August die Leitung der Geschäftsstelle. Ab November übernimmt Nancy Mrohs die Mitgliederverwaltung.

Erstmals finden die Online-Tagung und die Jahrestagung der DGI gemeinsam statt.

23. Online-Tagung und 53. Jahrestagung der DGI vom 8. bis 10. Mai in Frankfurt am Main: Information Research & Content Management. Orientierung, Ordnung und Organisation im Wissensmarkt.

IPSI wird ein Institut der Fraunhofer-Gesellschaft, das IZ für Informationswissenschaft und ‑praxis wird im Zuge dieser Maßnahme von der FH Potsdam übernommen.

Das Jahr 2000

52. Jahrestagung der DGI vom 20. bis 23. März in Leipzig: Information und Öffentlichkeit.

1. Gemeinsamer Kongress der BDB und der DGI

22. Online-Tagung der DGI vom 2. bis 4. Mai in Frankfurt am Main: Wissen in Aktion. Wege des Knowledge Managements.

21. Oberhofer Kolloquium vom 21. bis 23. September in Friedrichroda: Der Wissensvermittler – Leichtmatrose oder Steuermann? Wissensmanagement im Zeitalter der Netze.

Bei den Vorstandswahlen im November werden gewählt: Sabine Palos, Roland Berger & Partner, München, Ulrich Kämper, WIND GmbH, Wissenschaftlicher Informationsdienst, Köln, Hartmut Müller, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt am Main. Prof. Dr. Ralph Schmidt, haw Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Dr. Luzian Weisel, Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe, Reinhold Gokl, GENIOS Wirtschaftsdatenbanken, Frankfurt am Main

Christine Fisch übernimmt die Leitung der DGI-Geschäftsstelle.

Das Jahr 1999

Auf dem Dokumentartag wird Dr. Horst Neißer, StadtBibliothek Köln, zum Präsidenten der DGI gewählt. Weitere Mitglieder des GV sind Dr. Klaus-Steffen Dittrich, Hochschulbibliothek der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig – Vize-Präsident, Dr. Karl Südekum, Universitätsbibliothek Würzburg – Vize-Präsident, Prof. Dr. Robert Funk, Humboldt-Universität zu Berlin – Schatzmeister

10. Fachkonferenz der KWID vom 14. bis 16. April in Basel:
Informationsmanagement – Chancen ergreifen

21. Online-Tagung der DGI vom 18. bis 20. Mai in Frankfurt am Main:
Aufbruch ins Wissensmanagement

51. Jahrestagung der DGI vom 21. bis 23. September in Hamburg:
Information und Region

Das Jahr 1998

Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI).

20. Oberhofer Kolloquium vom 26. bis 28. März in Oberhof:
Human Relations in der Informationsvermittlung

20. Online-Tagung der DGD vom 5. bis 7. Mai in Frankfurt am Main:
Host Retrieval und Global Research

50. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 24. September in Bonn:
Information und Märkte

Das Jahr 1997

19. Online-Tagung der DGD vom 14. bis 16. Mai in Frankfurt am Main:
Die Zukunft der Recherche. Rechte, Ressourcen und Referenzen.

49. Deutscher Dokumentartag vom 24. bis 26. September in Regensburg:
Information und Dokumentation ‑ Qualität und Qualifikation

Gründung der „Arbeitsgruppe Dokumentationsassistenten/innen“ als Interessengemeinschaft aller Dokumentationsassistenten/innen in der DGD im Rahmen der Sitzung des Komitees Information und Qualifikation auf dem Dokumentartag

Das Komitee Praxis der innerbetrieblichen Informationsvermittlung ändert seinen Namen in Komitee Praxis der Inhouse Informationsvermittlung (KPI)

Das Jahr 1996

Auf dem Dokumentartag in Heidelberg wird Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard zum Präsidenten der DGD gewählt.

19. Oberhofer Kolloquium vom 18. bis 20. April in Oberhof:
Die Informationsvermittlungsstelle (IVS) im Wandel

18. Online-Tagung der DGD vom 21. bis 23. Mai in Frankfurt am Main:
Information ohne Grenzen – Wissensvermittlung im Zeitalter der Datennetze

48. Deutscher Dokumentartag vom 24. bis 26. September in Heidelberg:
Die digitale Dokumentation

Das Jahr 1995

17. Online-Tagung der DGD vom 16. bis 18. Mai in Frankfurt am Main:
Online und darüber hinaus … Tendenzen der Informationsvermittlung

47. Deutscher Dokumentartag vom 26. bis 28. September in Potsdam:
Zukunft durch Informationen

Das Jahr 1994

18. Oberhofer Kolloquium vom 20. bis 23. April in Oberhof: Informationsvermittlungsstellen als Kern des internen Informationsmanagements

16. Online-Tagung der DGD vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt am Main: Information und Medienvielfalt

46. Deutscher Dokumentartag vom 27. bis 30. September in Trier: Blick Europa! Informations- und Dokumentenmanagement

Das Jahr 1993

Auf dem Dokumentartag wird Arnoud de Kemp als Präsident der DGD wieder gewählt.

15. Online-Tagung der DGD vom 25. bis 27. Mai in Frankfurt am Main: Fachinformation im Spiegel der Konjunktur

45. Deutscher Dokumentartag vom 28. bis 30. September in Jena: Qualität und Information

Zum 1. Januar 1993 wird das Informationszentrum für Informationswissenschaft und –praxis von der FH Potsdam übernommen, Leitung Karen Franke.

Das Jahr 1992

14. Online-Tagung der DGD vom 27. bis 30. April in Frankfurt am Main

44. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 25. September in Berlin: Technik und Information. Markt, Medien und Methoden.

AKRIBIE – Arbeitskreis für Information Bielefeld / Ostwestfalen-Lippe e.V. wird am 27. Oktober 1992 in der Bibliothek des Instituts für Dokumentation und Information in der Sozialmedizin (IDIS) als rechtsfähiger Verein mit Sitz in Bielefeld gegründet.

Der Infotreff Ruhrgebiet wird gegründet.

Das Jahr 1991

13. Frühjahrstagung der OLBG vom 23. bis 25. April in Frankfurt am Main

43. Deutscher Dokumentartag vom 30. September bis 2. Oktober in Ulm:
Information und Dokumentation in den 90er Jahren: Neue Herausforderung, neue Technologie

Das Jahr 1990

Auf dem Dokumentartag wird Arnoud de Kemp zum Präsidenten der DGD gewählt.

12. Frühjahrstagung der OLBG vom 15. bis 17. Mai in Frankfurt am Main

42. Deutscher Dokumentartag vom 25. bis 27. September in Fulda: 1. Deutsch-Deutscher Dokumentartag

Der Hochschulverband für Informationswissenschaft (HI) wird im Oktober 1990 anlässlich des ersten internationalen Symposiums für Informationswissenschaft an der Universität Konstanz gegründet.

Das Jahr 1989

11. Frühjahrstagung der OLBG vom 9. bis 11. Mai in Frankfurt am Main

41. Deutscher Dokumentartag vom 4. bis 6. Oktober in Bremen:
Informationsmethoden: Neue Ansätze und Techniken

Das Jahr 1988

Die DGD diskutiert wieder über die Ausweitung ihres Tätigkeitsbereichs und eine damit verbundene Namensänderung.

10. Frühjahrstagung der OLBG vom 3. bis 5. Mai in Frankfurt am Main

40. Deutscher Dokumentartag vom 25. bis 27. September in Aachen: 40 Jahre DGD – Perspektive Information

Das Jahr 1987

Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Dürkheim wird Dr. Gerhard Kohnen zum Präsidenten der DGD gewählt.

Die Online-Frühjahrstagung wird erstmals in Verbindung mit der Infobase, einer Ausstellung der Messe Frankfurt, veranstaltet.

Gründung des Komitees „Wissensverarbeitung ‑ Künstliche Intelligenz und Informationswissenschaft“ (KWV). Das Komitee „Linguistische Datenverarbeitung“ (KLD) wird in das neue Gremium integriert.

Die Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) wird zum Jahresende aufgelöst. Ihre wesentlichen Aufgaben werden von den Nachfolgeeinrichtungen, der Gesellschaft für elektronische Medien mbH (GEM) und der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) fortgeführt, die dazu das Institut für Integrierte Informations- und Publikationssysteme (IPSI) in Darmstadt gründet.

9. Frühjahrstagung der OLBG vom 12. bis 14. Mai in Frankfurt am Main

39. Deutscher Dokumentartag vom 23. bis 25. September in Bad Dürkheim:
Von der Information zum Wissen – Vom Wissen zur Information: Traditionelle und moderne Informationssysteme für Wissenschaft und Praxis.

Das Jahr 1986

Die DGD führt die „Second International Conference on the Application of Micro-Computers in Information, Documentation and Libraries“ in Baden-Baden durch.

In der DGD entsteht das Komitee „Praxis der innerbetrieblichen Informationsvermittlung“ (KPI).

Prof. Canisius wird zum Schatzmeister der FID gewählt

Der „Stuttgarter Kreis für Dokumentation und Information (SKDI)“ wird durch den neugegründeten „Arbeitskreis für Information (AKI) Stuttgart“ ersetzt.

Vom 3. bis 5. Juni findet die 8. Frühjahrstagung der OLBG in Hofheim am Taunus statt.

38. Deutsche Dokumentartag vom 8. bis 10. Oktober in Freiburg / Breisgau:
Bedarfsorientierte Fachinformation: Methoden und Techniken am Arbeitsplatz

Auf dem Dokumentartag wird das Komitee Praxis der innerbetrieblichen Informationsvermittlung“ gegründet.

Das Jahr 1985

Die Bundesregierung beschließt das Fachinformationsprogramm 1985-1988.

7. Frühjahrstagung der OLBG vom 11. bis 13. März in Bad Soden am Taunus

37. Deutsche Dokumentartag vom 1. bis 4. Oktober in Nürnberg:
Fachinformation: Methodik – Management – Markt. Neue Entwicklungen, Berufe, Produkte.

Das Jahr 1984

Auf dem Deutschen Dokumentartag in Darmstadt konstituiert sich das Komitee „Politik, Recht, Wirtschaft, Verwaltung (PRWV)“ neu als Komitee „Fachinformation Wirtschaft und Gesellschaft“ (KFWG).

Gründung des „Münchner Arbeitskreises für Information und Dokumentation (MAID)“.

6. Frühjahrstagung der OLBG vom 8. bis 10. Mai in Neu-Isenburg

36. Deutscher Dokumentartag vom 9. bis 10. Oktober in Darmstadt:
Perspektiven der Fachinformation – Programme – Praxis ‑ Prognosen

Das Jahr 1983

Einsetzung des Btx-Anwenderclubs und des Gesprächskreises „Geschichte der Dokumentation“ als Gremien der DGD.

Am 9. Februar 1983 wird die Arbeitsgemeinschaft Fachinformation (AFI) e.V. als Nachfolgerin der Arbeitsgemeinschaft der Fachinformationszentren (AG FIZ) in Frankfurt am Main gegründet.

5. Frühjahrstagung der OLBG vom 26. bis 28. April in Neu-Isenburg

35. Deutscher Dokumentartag vom 3. bis 7. Oktober in Göttingen:
Fachinformation und Bildschirmtext

Das Jahr 1982

Das Komitee „Technische Kommunikation“ (KTK) veranstaltet in Frankfurt am Main den ersten in der Reihe seiner eigenen Workshops.

Auf dem Deutschen Dokumentartag in Travemünde beschließt die Mitgliederversammlung durch Änderung der Satzung eine umfassende Strukturreform der Gesellschaft. Nach der neugefassten Satzung gliedert sich der Vorstand nun in die Bereiche:
1. Informationswissenschaft
2. Informationspraxis
3. Aus- und Fortbildung
4. Außenbeziehungen
5. Regionale Aufgaben

Die Gremien der DGD ordnen sich den Vorstandsbereichen zu. Ziel der Strukturreform ist die Auflösung der Sektion Informationswissenschaft (SIW) mit ihren Arbeitsgruppen „Grundlagen der Informationswissenschaft“, „Ausbildung“, „Angewandte Informationswissenschaften“ und „Bibliometrie-Scientometrie“. Zwei dieser Arbeitsgruppen konstituieren sich als Komitee (Komitee Grundlagen und Methoden der Informationswissenschaft, Komitee Informetrie), während die Arbeitsgruppe „Ausbildung“ in einen eigenen Vorstandsbereich umgewandelt worden ist.

Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) legt einen Leistungsplan Fachinformation für die Planperiode 1982-1984 vor.

Am 22. März wird auf Initiative von Dr. Robert Fugmann die Fachgruppe „Chemie-Information“ bei der GDCh gegründet.

4. Frühjahrstagung der OLBG vom 25. bis 27. Mai in Neu-Isenburg.

34. Deutscher Dokumentartagung vom 27. bis 30. September in Lübeck-Travemünde:
Fachinformation im Zeitalter der Informationsindustrie

Das Jahr 1981

Die Kommission Wirtschaftlichkeit der Information und Dokumentation (KWID) in der DGD veranstaltet ihre erste Internationale Fachkonferenz in Garmisch-Partenkirchen. Die Fachkonferenzen finden seitdem alle zwei Jahre statt.

3. Frühjahrstagung der OLBG vom 27. bis 30. April in Stuttgart

33. Deutscher Dokumentartag vom 5. bis 8. Oktober in Mainz:
Klein Computer in Information und Dokumentation

Das Jahr 1980

Die Online-Benutzergruppe organisiert das „Erste deutsche Online-Informationstreffen“ in Köln. Weitere Tagungen folgen in jährlichem Abstand.

Die Mitgliederversammlung beschließt, den bisherigen Untertitel der DGD – „Vereinigung zur Förderung der Information und Dokumentation in Theorie und Praxis“ zu verändern. Der neue Namenszusatz lautet: „Vereinigung für Informationswissenschaft und –praxis“.

Gründung des „Nürnberger Arbeitskreises für Information und Dokumentation (NAID)“.

Die DGD stiftet den Erich-Pietsch-Preis. Der Preis soll für eine deutschsprachige Veröffentlichung verliehen werden, die einen wesentlichen und aktuellen Beitrag zur Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Informationswissenschaft oder der Informationspraxis leistet.

An der Universität Konstanz wird innerhalb der Fachgruppe Politikwissenschaft ein Lehrstuhl für Informationswissenschaft eingerichtet.

32. Deutscher Dokumentartag vom 29. September. bis 3. Oktober in Berlin:
IuD und Normung.

Das Jahr 1979

Die von der Mitgliederversammlung geforderte Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsführers für die DGD wird eingerichtet. Der Wissenschaftliche Sekretär der DGD leitet die Tätigkeit der Angestellten der Gesellschaft; er leistet Koordinierungs- und Organisationshilfe für die Aktivitäten der Gremien, unterstützt Präsidium und Vorstand bei der Durchführung ihrer Aufgaben und setzt ihre Beschlüsse um.

Beginn des Projekts „Internationale Aufgaben der DGD“ finanziert durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT). Das Projekt übernimmt die Aufgaben des Auslandssekretariats der DGD und der Arbeitsstelle für Terminologie und Sprachfragen (ATS), deren Arbeit mit dieser Übernahme beendet ist. Die Projektleitung liegt beim Wissenschaftlichen Sekretär der DGD.

Der bisher erschienene interne Newsletter der DGD wird ersetzt durch die Zeitschrift „Internationale Aufgaben der DGD“ mit dem Untertitel „Mitteilungen und Berichte“. Sie soll als Mitteilungsblatt der DGD zum einen über IuD-Aktivitäten im internationalen Bereich, insbesondere der DGD, berichten und zum anderen über die Tätigkeit der DGD und ihrer Gremien. Die Zeitschrift erscheint zehnmal pro Jahr (später achtmal).

In der DGD werden folgende Komitees gegründet: „Technische Kommunikation“ (KTK), „Linguistische Datenverarbeitung“ (KLD), „Politik, Recht, Wirtschaft, Verwaltung“ (PRWV).

Bei der ersten Zusammenkunft der Online-Benutzergruppe werden sechs regionale Benutzergruppen gegründet.

31. Deutscher Dokumentartag vom 1. bis 5. Oktober in Willingen / Hochsauerland:
Das IuD-Programm heute.

Gründung des „Münchner Arbeitskreises für Information und Dokumentation (MAID)“.

Das Jahr 1978

Auf dem 30. Dokumentartag in Frankfurt am Main wird Prof. Peter Canisius zum Präsidenten der DGD gewählt.

Die Tagung wird erstmals von einer ‑ zunächst noch kleinen ‑ Fachausstellung begleitet.

Auf dem Dokumentartag wird die Online-Benutzergruppe (OLBG) in der DGD gegründet. Aufgabe des Gremiums ist die Förderung des interaktiven Datenverkehrs über öffentliche Postleitungen zwischen Datenbanken und individuellen Benutzerstellen in der Wirtschaft, in Institutionen der öffentlichen Hand und im privaten Gewerbe.

Die OLBG hat ein eigenes Mitteilungsblatt „Online-Info“ (später OLBG-INFO), das viermal im Jahr erscheint

Gründung des „Arbeitskreises für Information (AKI) Frankfurt“.

Zwischen DGD und GID wird ein Vertrag geschlossen, der die Übernahme des Dokumentationszentrums für Informationswissenschaften (ZDOK) durch die GID als GID-Informationszentrum (GID-IZ) regelt.

Gründung des Fachinformationszentrums 16 (Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Kraftfahrtwesen, Maschinenbau) am 15. Dezember (Eintragung ins Handelsregister)

EURIM 3. Europäische Konferenz über die Beteiligung von Benutzern an der Gestaltung von Informationssystemen und Netzen in München.

Genehmigung des 2. Aktionsplanes (1978-1980) der Kommission der Europäischen Gemeinschaften im Bereich der wissenschaftlich-technischen Information und Dokumentation, der sich hauptsächlich mit der Implementierung von EURONET beschäftigt.

30. Deutscher Dokumentartag vom 2. bis 7. Oktober in Frankfurt am Main:
IuD und Verlagswesen. Finanzierung von IuD-Dienstleistungen.

Das Jahr 1977

Der Ausschuss für Patentdokumentation (APD) der DGD und das Deutsche Patentamt (DPA) veranstalten in Zusammenarbeit mit der World Intellectual Property Organization (WIPO) ein internationales Symposium für Patentinformation und -dokumentation.

Gründung der ersten Fachinformationszentren (FIZ):
FIZ 3 (Chemie)
FIZ 4 (Energie, Physik, Mathematik)

Gründung der Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) in Frankfurt am Main als Infrastruktureinrichtung auf dem Gebiet der wissenschaftlich-technischen Information mit vielfältigen Aufgaben am 6. Juni. Die Finanzierung erfolgt durch Bund und Länder. Unter dem Dach der GID werden die folgenden Infrastruktureinrichtungen in Zukunft vereint:
– Institut für Dokumentationswesen (IDW), Frankfurt am Main, mit Außenstelle Reprotechnik und Außenstelle in Washington
– Zentralstelle für maschinelle Dokumentation (ZMD), Frankfurt am Main
– Forschungsbereich Information und Dokumentation der Studiengruppe für Systemforschung (SfS), Heidelberg
– Abteilung Nichtnumerik (ANN) der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Darmstadt
– Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften der DGD (ZDOK), Frankfurt am Main (später GID-IZ)

In der DGD konstituiert sich die „Sektion Informationswissenschaft (SIW)“. Sie soll Anlaufstelle und Forum für Personen und Institutionen sein, die in der Informationswissenschaft tätig sind, und sie soll die Öffentlichkeit über die Informationswissenschaft und ihre Ergebnisse unterrichten.

Auflösung des Komitees „Betriebsinformation und -dokumentation (KBID)“

Auf Initiative von Paul Kaegbein, der die enge Verbindung zwischen Spezialbibliotheken und Dokumentation unterstützt, erhält der Berliner Arbeitskreis Information eine neue Satzung als Gremium von DGD, VDD und ASpB

Marlies Ockenfeld tritt zum 1. Januar 1977 in die Redaktion der nfd als Nachfolgerin von Heinz Marloth ein, Chefredakteur bleibt Dr. Hansjoachim Samulowitz

29. Deutscher Dokumentartag vom 3. bis 7. Oktober in Saarbrücken

Gründung der Gesellschaft für Klassifikation (GFK, ab 1979 als GfKl abgekürzt) als interdisziplinär zusammengesetzte, wissenschaftliche Gesellschaft.

Das Jahr 1976

Die Gesellschaft für medizinische Dokumentation und Statistik (GMDS) löst sich von der DGD und konstituiert sich als rechtlich selbständige Gesellschaft

Auflösung folgender Gremien: Ausschuß Elektrotechnik, Ausschuß Verkehr, Komitee Sozialwissenschaften.

Wiederwahl von Prof. Dr. Arntz zum Präsidenten der FID für weitere vier Amtsjahre.

28. Deutscher Dokumentartag vom 4. bis 7. Oktober in Münster / Westfalen: IuD-Programm der Bundesregierung. Umweltschutz und Dokumentation.

Das Jahr 1975

Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Kreuznach wird Dr. Helmut Möhring am 29. September zum Präsidenten der DGD gewählt. Zu weiteren Präsidiumsmitgliedern wurden gewählt: Dr. Walter Krumholz, Berlin (Schatzmeister); RD Ernst Lutterbeck, Bonn; Ltd. Oberpostdirektor Gerhard Zimmermann, Jugenheim; Ing. (grad.) Renate Brand, Köln.

Gründung des „Arbeitskreises für Information (AKI) Köln“.

Beginn der Planungsarbeit für die im Rahmen des IuD-Programms aufzubauenden 16 Fachinformationssysteme.

Erster Dreijahres-Aktionsplan Wissenschaftlich-Technischer Information und Dokumentation im Bereich der Kommission Europäischer Gemeinschaften.

27. Deutscher Dokumentartag vom 29. September bis 2. Oktober in Bad Kreuznach:
IuD in der Wirtschaft.

Das Jahr 1974

Am 17.12.1974 beschließt das Bundeskabinett das „Programm der Bundesregierung zur Förderung der Information und Dokumentation (IuD-Programm) 1974-1977“.
Die Verabschiedung dieses Programms, das unter engster Mitwirkung der DGD entstanden ist, markiert einen bedeutsamen Wendepunkt in der Entwicklung der Gesellschaft.

Ernst Lutterbeck schreibt dazu:
„Die zurückliegende Präsidiumsperiode war wohl die letzte, während der die DGD als Vorläufer und an Stelle der staatlichen Organe Aufgaben zu bewältigen hatte, für die eigentlich der Staat zuständig gewesen wäre. Diese Aufgaben haben weitgehend die Leistungsfähigkeit der DGD, insbesondere des Präsidiums, absorbiert. Mit dem Inkrafttreten des IuD-Programms, mit dem zügigen Aufbau der Fachinformationssysteme und besonders mit der (geplanten, die Red.) Gründung der Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) geht sowohl die Verantwortung für diese Aufgaben als auch ihre Durchführung auf staatliche oder vom Staat geschaffene Institutionen über.“ (Tätigkeitsbericht 1972-1975)

Für die DGD bedeutet dies in Zukunft die Konzentration auf andere Aufgaben.

Der Präsident der DGD lädt die Vorsitzenden aller Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationsverbände erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung auf dem Deutschen Dokumentartag ein. Aus dieser Initiative entwickelt sich der „ABD-Kreis“ durch den – angesichts gemeinsamer Probleme und Aufgaben – Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Fachverbänden der Bereiche Archiv, Bibliothek und Dokumentation verbessert werden sollen.

26. Deutscher Dokumentartag vom 7. bis 11. Oktober in Bonn-Bad Godesberg:
Bessere Verwaltung durch bessere Information. Staatliche Informationssysteme.

Das Jahr 1973

Die „Kommission Wirtschaftlichkeit der Information und Dokumentation (KWID)“ innerhalb der DGD wird als Nachfolgegremium des Komitees für Organisations- und Kostengrundlagen“ eingesetzt.

Klausurtagung des Vorstandes über die zukünftige Entwicklung der DGD.

25. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 26. Oktober in Frankfurt am Main

Das Jahr 1972

Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Dürkheim wird Ernst Lutterbeck, Regierungsdirektor im Bundesministerium des Inneren (BMI), zum Präsidenten der DGD gewählt (bis 1975).

Der langjährige Präsident der DGD, Prof. Arntz, wird zum Präsident der FID gewählt (Wiederwahl 1976).

Beim Verlag Dokumentation erscheint der erste Band der „DGD-Schriftenreihe“.

Zur Prüfung und Begutachtung von Projekten der öffentlichen Hand (Informationsbanken-System, Bundesförderungsprogramm) setzt der Vorstand ein Vorstandsreferat „Projekte der öffentlichen Hand“ ein.

Die DGD beschließt die Einberufung eines Fachbeirats Ausbildung.

Zweites Datenverarbeitungsprogramm der Bundesregierung.

Eröffnung der zweiten Schule für medizinische Dokumentationsassistenten in Gießen.

24. Deutscher Dokumentartag vom 23. bis 26. Oktober in Bad Dürkheim

Der Deutsche Verband Medizinischer Dokumentare e.V. (DVMD e.V.) wird im Jahr 1972 unter dem Namen ‚Verein Medizinischer Dokumentationsassistenten‘ gegründet.

Das Jahr 1971

Die DGD übernimmt die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der FID, in Klassifikations- und Normungsangelegenheiten gemeinsam mit dem DANN (seit 1975 DIN Deutsches Institut für Normung e.V.). Bis 1969 war die Nationale Mitgliedschaft vom DANN ausgeübt worden, 1970 vorübergehend vom Deutschen Komitee für Dokumentation (DKD). DGD und DANN beraten gemeinsam über Fragen der FID-Mitgliedschaft im Deutschen FID-Komitee (DFIDK). DGD-Mitglieder arbeiten aktiv mit in den Studienkomitees der FID und ihren Revisionskomitees für die Dezimalklassifikation.

In Bonn wird das DGD-Sekretariat Ausland eingerichtet.

Die „Bibliothek und Dokumentationsstelle“ der DGD wird in „Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften (ZDOK)“ umbenannt. Diese Einrichtung soll in größerem Umfang ausgebaut werden.

Die DGD löst den Ausschuss „Automation der Dokumentation“ auf; stattdessen wird, um der wachsenden Bedeutung der Datenverarbeitung in der Dokumentation stärker Rechnung zu tragen, ein Vorstandsreferat „Dokumentation mit EDV“ geschaffen.

Gründung des „Lindenfelser Kreises“, eines Arbeitskreises der Vertreter zentraler Dokumentationseinrichtungen, zu denen auch das ZDOK gehört. Der Lindenfelser Kreis trifft sich regelmäßig zu Klausurtagungen.

23. Deutscher Dokumentartag vom 18. bis 22. Oktober in Bad Herrenalb:
Linguistik und Dokumentation. Bundesförderungsprogramm IuD sowie Informationsbankensystem für die Bundesrepublik Deutschland.

Das Jahr 1970

Das Bundeskabinett beschließt die Einsetzung einer Kommission, die Vorschläge für die Planung und den Aufbau eines Informationsbankensystems der Bundesrepublik erarbeiten soll.

Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (BMBW) ordnet die Berufung einer Programm-Kommission an, die ein „Bundesprogramm Dokumentation und Information für Wissenschaft, Technik und Bildung“ erarbeiten soll. Dieses Programm weist auch der DGD wesentliche Aufgaben zu.

22. Deutscher Dokumentartag vom 12. bis 16. Oktober in Bad Reichenhall:
Informationsbedürfnisse in den Gesellschaftswissenschaften. Informatik und Informationswissenschaften.

Das Jahr 1969

Gründung der „Arbeitsstelle für Terminologie und Sprachfragen (ATS)“ in der DGD.

An der Freien Universität Berlin wird das Fach Dokumentation eigenständige Lehreinheit (ab 1970 Informations- und Dokumentationswissenschaft.

Eröffnung der ersten Schule für Medizinische Dokumentationsassistenten in Ulm.

Der GdT ruft zur Institutionalisierung einer nationalen Informations- und Dokumentationsstruktur auf und legt entsprechende Vorschläge vor.

21. Deutscher Dokumentartag vom 13. bis 17. Oktober in Darmstadt:
Beziehung von Kommunikation und Dokumentation. Informationssysteme in unterschiedlichen Bereichen.

Das Jahr 1968

Der „Hamburger Arbeitskreis für Dokumentation“ entsteht in Verbindung mit der DGD. Bei den regionalen Gremien, die sich im Bereich Dokumentation bilden, gehört die DGD zu den ideellen Trägern.

Erstmalige Bezeichnung der Jahrestagung als „Deutscher Dokumentartag“.

20. Jahrestagung der DGD vom 8. bis 11. Oktober in Bad Dürkheim Die Begriffe Dokumentation und Information und der Weg zur Informationswissenschaft, das Wesen der Informationssysteme (durch Kunz)

Das Jahr 1967

Gründung des „Lehrinstituts für Dokumentation (LID)“ in der DGD.

Gründung des Komitees „Betriebsdokumentation und –information“ in der DGD.

Erstes Datenverarbeitungsprogramm der Bundesregierung: Das Bundeskabinett verabschiedet ein Fünfjahres-Programm für die staatliche Förderung der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung. Dazu gehört auch eine Reihe von Dokumentationsprojekten.

19. Jahrestagung der DGD vom 10. bis 13. Oktober in Kiel Chemie-Dokumentation

Das Jahr 1966

Das Bundesministerium für Wissenschaftliche Forschung (BMWF) verkündet die „Leitsätze für eine nationale Dokumentations- und Informationspolitik im Bereich der Wissenschaft und Technik“ (Lechmann, 1967, S. 16-19).

Die Förderung der internationalen Aktivitäten in der DGD durch das BMWF beginnt. Die DGD vertritt im internationalen Bereich nicht mehr nur sich selbst, sondern die IuD-Interessen der Bundesrepublik Deutschland. Sie kann Beziehungen und Mitarbeit zu bzw. in zahlreichen internationalen Organisationen ausweiten.

18. Jahrestagung der DGD Lechmannsche Thesen zur Dokumentation und Information (Neustadt an der Weinstraße)

Das Jahr 1965

Gründung des DGD-Komitees „Thesaurusforschung“ (KTF).

17. Jahrestagung der DGD in Konstanz:
Nationale und Internationale Koordinierung von Dokumentation und Information.

Das Jahr 1964

Als Beiheft zu den „Nachrichten für Dokumentation“ bringt die DGD eine genehmigte deutsche Übersetzung des Weinberg-Berichts heraus und sorgt mit finanzieller Unterstützung des IDW für eine breite Streuung der Schrift bei maßgeblichen Stellen der öffentlichen Hand, der Verwaltung, der Industrie und der Wirtschaft.

Einrichtung eines Referats für Dokumentation im Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (BMWF). Auf der 16. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim erklärt Regierungsdirektor Dr. Heinz Lechmann vom Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (BMWF) die „Dokumentation und Information als Anliegen der Bundesrepublik Deutschland“ (Lechmann, 1964, S. 157)

Gründung der „Zentralstelle für Maschinelle Dokumentation (ZMD)“.

Einrichtung der ersten Lehrstühle für Medizinische Dokumentation und Statistik.

In Berlin konstituiert sich ein „Berliner Arbeitskreis (BAK)“ der DGD.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Ausbau der wissenschaftlichen Einrichtunge

16. Jahrestagung der DGD Schwerpunktthema ist Nationale und internationale Koordinierung von Dokumentation und Information (Konstanz)

Das Jahr 1963

In den USA erscheint der sogenannte Weinberg-Bericht, „Science, Government, and Information“. Der weithin beachtetet Bericht enthält eine sorgfältige Analyse und Stellungnahme zu akuten Grundproblemen der Dokumentation und Information.

15. Jahrestagung der DGD Schwerpunktthema ist Reprographie und Dokumentation (Köln)

Das Jahr 1962

Gründung der Bibliothek der DGD, aus der später das Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften (ZDOK) entsteht.

14. Jahrestagung der DGD Schwerpunktthema ist Ordnungssysteme und Dokumentation (Bad Dürkheim)

Das Jahr 1961

Auf der Jahrestagung wird Prof. Dr. Helmut Arntz zum 1. Vorsitzenden der DGD gewählt (bis 1972).

Gründung eines Ausschusses „Verkehr“ in der DGD. Seine Aufgabe ist es, die Arbeiten in der Dokumentation und Information sowie der Klassifikation in diesem Fachgebiet zu koordinieren

Auf Empfehlung des Arbeitsausschusses „Dokumentation“ im GdT wird das Institut für Dokumentationswesen (IDW) in der Max-Planck-Gesellschaft gegründet. Das IDW wird finanziert von Bund und Ländern; seine Aufgabe ist vor allem die Förderung von Dokumentationsvorhaben.

Gründung des Vereins Deutscher Dokumentare (VDD) als berufsständische Vereinigung.

13. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim:
Information und Forschung.

Das Jahr 1960

12. Jahrestagung der DGD Schwerpunktthema sind die inneren Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Dokumentation (Würzburg)

Das Jahr 1959

Die DGD veranstaltet in Frankfurt eine internationale Tagung zum Thema „Automatic Documentation in Action (ADIA)“.

Auf Anregung der DGD und unter Leitung ihres Vorsitzenden, Prof. Pietsch, wird im GdT ein Arbeitsausschuss „Dokumentation“ gegründet.

11. Jahrestagung der DGD Schwerpunktthema ist Information als Rohstoff (Berlin)

Das Jahr 1958

Die DGD wird assoziiertes Mitglied der Fédération Internationale de Documentation (FID). Die Interessen der Bundesrepublik Deutschland vertritt seit 1928 der Deutsche Normenausschuß (DANN) als nationales Mitglied in der FID.

10. Jahrestagung der DGD in Köln: 10 Jahre DGD. Das Dokument und seine rationelle Aufbereitung.

Auf Anregung von Prof. Pietsch konstituiert sich am 19. Mai in München der Ausschuss für Patentdokumentation der DGD

Gründung der Gesellschaft für Bibliothekswesen und Dokumentation des Landbaues (GBDL)

Das Jahr 1957

Im Anschluss an die Jahrestagung wird ein Ausschuss für Patentdokumentation gegründet (APD). Der APD führt in der Folge eigene Jahrestagungen durch (bis 1982).

Erste Lehrveranstaltungen über Informations- und Dokumentationswissenschaft an der FU Berlin.

Beginn der DGD-Jahreslehrgänge über Dokumentation in Frankfurt am Main im späteren Lehrinstitut für Dokumentation.

Das Kuratorium für Nachwuchsbildung führt den ersten Lehrgang für Dokumentation durch, der mit einer Prüfung abschließt. Dieses Ausbildungsangebot wird zu einer festen Einrichtung.

9. Jahrestagung der DGD in München. Schwerpunktthema ist die Patentdokumentation.

Das Jahr 1956

Die DGD setzt einen Ausschuss für rationelle Dokumentationstechnik ein zu Fragen der Wirtschaftlichkeit und des technischen Fortschritts. Außerdem bildet sich ein Arbeitsausschuss „Terminologie und Sprachfragen“, das spätere Komitee „Terminologie und Sprachfragen (KTS)“.

8. Jahrestagung in DGD in Bad Nauheim. Schwerpunktthema sind die nationalen Dokumentationseinrichtungen

Das Jahr 1955

Prof. Dr. Erich Pietsch wird zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt (bis 1961). Verkündung einer Satzung der DGD.

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema medizinische Dokumentation. (Diese Arbeitsgruppe entwickelt sich innerhalb der DGD bald zu einer eigenen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation und Statistik, der GMDS.)

7. Jahrestagung der DGD in Bad Homburg. Schwerpunktthema ist Klassifikation und Dokumentation

Das Jahr 1954

Einsetzung eines Kuratoriums für Nachwuchsbildung. Ein erster, zunächst noch kurzer Fachlehrgang wird in Darmstadt durchgeführt

Erste Fachtagung der DGD vom 22. bis 26. März an der TH Darmstadt, veranstaltet vom Ausschuss für Nachwuchsbildung.

Die DGD wird Mitglied im Deutschen Verband technisch-wissenschaftlicher Vereine und erhält so Zugang zum „Gemeinschaftsausschuß der Technik“ (GdT). Im GdT wirken neben den technisch-wissenschaftlichen Vereinen die Verbände der Wirtschaft und der Arbeitgeber, die berufsständischen Ingenieurorganisationen, die Arbeitnehmerorganisationen und die mit Fragen der Technik befassten Bundesministerien mit.

6. Jahrestagung der DGD. Schwerpunktthema ist die Definition der Dokumentation (Bad Brückenau)

Das Jahr 1953

Prof. Dr. Eppelsheimer verkündet vier Preisaufgaben für 1954/55 und setzt damit den Anfang für die Nachwuchsbildung in der DGD.

5. Jahrestagung der DGD in Goslar-Clausthal:
Ausbildung von Dokumentaren.

Das Jahr 1952

Gründung eines Arbeitsausschusses für Photographische Hilfsmittel und Vervielfältigungsverfahren, um eine engere Zusammenarbeit zwischen Benutzern und Herstellern in diesem Bereich einzuleiten.

4. Jahrestagung der DGD in Hamburg und Kiel:
Betriebswirtschaftliche Marktforschung und Dokumentation.

Das Jahr 1951

Prof. Dr. Hanns W. Eppelsheimer, der Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, wird zum 1. Vorsitzenden gewählt (bis 1955).

Gründung des Arbeitsausschusses „Mechanisierung der Dokumentation“. Dieser Arbeitsausschuss hält im Dezember desselben Jahres in Frankfurt seine erste größere Sondertagung ab.

Beschluss über Zusammenarbeit mit dem neugegründeten FID-Komitee für Automation und Dokumentation.

3. Jahrestagung der DGD in Stuttgart-Bad Canstatt:
Probleme der Dokumentation in den Geisteswissenschaften.

Das Jahr 1950

Das erste Heft der „Nachrichten für „Dokumentation in Technik und Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung“ erscheint. Der Untertitel lautet: „Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation und des Fachnormenausschusses“. Begründer und leitender Redakteur der Zeitschrift ist Hans-Karl Soeken, herausgegeben wird sie von der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation. „Nachrichten für Dokumentation“ ist die Nachfolgerin der Zeitschrift „Dokumentation und Arbeitstechnik“, die vor dem Zweiten Weltkrieg erschienen war.

2. Jahrestagung der DGD in Frankfurt am Main Schwerpunktthema ist Wissenschaft und Dokumentation

Das Jahr 1949

Gründung der „Nachrichten für Dokumentation“ als offizielles Mitteilungsblatt der DGD und wissenschaftliche Zeitschrift. Übernahme der Aufgaben einer Deutschen Zentralstelle für Fragen der Dokumentation im Rahmen der „Fédération Internationale de Documentation“ (FID).

1. Jahrestagung der DGD in Köln: Beziehungen zwischen Mikrophotographie und Dokumentation.

Das Jahr 1948

Neugründung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Köln. Die weitere Entwicklung des Dokumentationswesens in der Bundesrepublik Deutschland wird hauptsächlich von ihr getragen bzw. beeinflusst.

Die Gründungstagung findet im Dezember in Köln statt; sie erfolgt in Absprache mit dem Deutschen Normenausschuß, dem Verband der Bibliotheken von Nordrhein-Westfalen , der Arbeitsgemeinschaft der Technisch-Wissenschaftlichen Bibliotheken und dem Verband Deutscher Archivare. Die Tagung ist verbunden mit einer Ausstellung von Lesegeräten, Mikrofilmen und Mikrobüchern.

Vorbereitung und Leitung dieser ersten Veranstaltung der DGD liegen bei Bibliotheksdirektor i.R. Dr. Walter Schürmeyer. Er wird von den Teilnehmern zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt (bis 1951). Die Aufgaben der DGD werden als wissenschaftlich bezeichnet; damit ist der Rahmen für ihre zukünftige Arbeit bestimmt.

Die Vorträge der Tagung befassen sich im wesentlichen mit der Beziehung zwischen Mikrophotographie und Dokumentation.

Das Jahr 1944

Am 6.9. nachmittags Tagung der DGD im Gästehaus Wannsee Berlin zur Frage der Schnellauswertung und des Zentralnachweises für ausländische Literatur

Das Jahr 1942

In Salzburg findet die erste und einzige Arbeitstagung der Gesellschaft statt. Thema der Veranstaltung ist „Die Dokumentation und ihre Probleme“.

Das Jahr 1941

Gründung einer ersten Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Berlin.