DGI-Tipp des Tages: Job-Futuromat – Kann ein Roboter meinen Job machen?

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Sehr geehrte Mitlesende,

die folgende Seite hat im Zuge der vergangenen ARD- Themenwoche Furore gemacht:

http://job-futuromat.ard.de/

Gibt es hier etwa Aussagen zu den Informationsberufen?

Geben Sie hier einmal  „Bibliothekar/in“ ein, oder den „Fachangestellte/r für Medien …“, oder  den „Informations-Broker“ oder „Medizinische/r Dokumentar/in“ …

Oh Schreck! – K/ein Grund zum nachdenklich werden?

Besser sieht es dagegen aus bei „Informationswissenschaftler/in“, „Buchwissenschaftler/in oder „Business-Development-Manager/in“ …

 

Laudatio für den Land der Ideen Bundessieger Wirtschaft 2016

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Laudatio für den Land der Ideen Bundessieger 2016 in der Kategorie Wirtschaft

Frankfurt, Deutsche Bank, Taunusanlage 12, 10.11.2016
Laudator: Reinhard Karger, M.A.
Präsident, Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen, DGI
Unternehmenssprecher, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI und Mitglied der Land der Ideen Jury

Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen: „BURGER CARE – Roter Teppich für neue Mitarbeiter

Liebes Preisträger-Team der Burger Gruppe, der SBS-Feintechnik GmbH,
herzliche Glückwünsche auch im Namen der gesamten Jury an Sie, den Land der Ideen Bundessieger 2016 in der Kategorie Wirtschaft mit Ihrem Projekt “BURGER CARE – Roter Teppich für neue Mitarbeiter”.

Sehr geehrte Damen und Herren,
selten finden sich Begriffe wie „Kuckucksuhr“ und „Innovation“ in einem Satz. Heute schon. Read More

IWP 5/6 2016 ist nun online

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Liebe DGI-Mitglieder,
nun ist es wieder soweit: Das letzte IWP-Heft für das Jahr 2016 ist online verfügbar. Die Druckexemplare werden Ende des Monats ausgeliefert. Einen unentgeltlichen Zugang zu allen Volltexten der Online-Ausgabe erhalten Sie als Mitglied der DGI über den Mitgliederbereich der DGI-Website.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre IWP-Redaktion

Was Sie in der aktuellen Ausgabe lesen können, zeigt Ihnen der unten aufgeführte Überblick. Die Redaktion freut sich auf Ihre Reaktionen und auf Ihre Themenvorschläge und Beiträge.

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Die DGI auf der Buchmesse: gehört den Self-Publishing Mechanics die Zukunft?

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Auf der diesjährigen Buchmesse diskutierte die DGI „Publishing Trends of the Future“ – zusammen mit Wissenschaftsverlagen, Verwertungsgesellschaften, Hochschulen und Startups. Hier eine kleine Zusammenfassung für alle, die nicht dabei waren.

Was sind die Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene? Wie wird man Forschungsergebnisse und den Impact Faktor der eigener Publikationen in Zukunft messen? Auf welche Weise wird sich dies auf die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auswirken und was bedeutet das für den Nachwuchs, diejenigen, die heute studieren? Sind sie auf diese Veränderungen vorbereitet, was bringen sie ein und inwieweit werden sie von ihren Hochschulen heute dabei unterstützt?

Um diese Fragen ging es vor etwa 50 Zuhörern in der „Digital Zone“ der Frankfurter Buchmesse. In Kooperation mit dem P-D-R (Pharma Documentation Ring) und dem PAID (Pharma Arbeitskreis Information & Dokumentation) in Halle 4.2, dem Hot Spot Professional & Scientific Information hörten wir vier Kurzvorträge und eine anschließende Paneldiskussion. Mit dabei waren Roheena Anand von RSC, Kate Livingstone von Wiley, Kate Alzapiedi von RightsDirect, Melanie Siegel und Johannes Graupe, Hochschule Darmstadt und Phil Jones von der Digital Sciences Group.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit organisiert sich neu. Teilen und Weiterleiten von Content in wissenschaftlichen und sozialen Netzwerken gehört zum Alltag. Open Access, Open Data, Open Standards-Entwicklungen verstärken sich und werden eine Zunahme an Konkurrenz über die Vergabe von Mitteln für die öffentlich geförderte Forschung auslösen. Deshalb müssen Verlage mehr Daten zur Unterstützung dieser Prozesse bereitstellen. Auch besteht Nachholbedarf, mehr Content zu vernetzen und interagieren zu lassen. Software hat alle Geschäftsmodelle verändert. Große Akteure, wie Google, Amazon und Apple drängen ins Verlagsgeschäft. Sie investieren Geld und Software und kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden genau. Der gesamte Publikationsprozess wird nicht mehr mit der Veröffentlichung des Werkes auf dem Markt enden, sondern bis ans Ende der Rezeptionskette und damit der digitalen Interaktion zwischen Rezipienten und Autoren reichen.

Aus Sicht der Rechteinhaber und Contentnutzer braucht es einfachere und globale Lösungen, Lizenzen für die Nutzung zu erwerben. Bei der Recherche und Auswertung von Publikationen wird es eine Zunahme der Nutzung von Big Data-Tools geben. Hier müsse von den Hochschulen mehr Wissen über Urheberrechte vermittelt werden.

Aus Sicht der Hochschulen findet die Recherchen nach Publikationen und eine Datennutzung mehr und mehr außerhalb der Bibliothek statt. Inzwischen gibt es eine Erwartungshaltung, dass Content komplett digital zur Verfügung stehen sollte, bspw. für Textmining. Traditionelle Publikationsformate brauchen zu viel Zeit für die Veröffentlichung und für die Rezeption. Interessanterweise wünschen sich Millennials Datenschutz, Transparenz über die Nutzung von Daten von Drittanbietern und Providern. Urheberrechte seien noch immer schwer zu verstehen, vor allem was man nutzen dürfe und was nicht. Die Informationsqualität und Vertrauenswürdigkeit ist auch für den Nachwuchs ein wichtiges Thema.

Das Panel war sich einig, dass die Veränderungen schnell auf uns zukommen. Nutzung, Zugriff und Herstellung von Content werden bequemer und sollten im Einklang mit Datenschutz und Urheberrechten stehen.

Künstliche Intelligenz könnte eine Lösung für viele der angesprochenen Bedürfnisse sein, so fasste Reinhard Karger, Präsident der DGI die Diskussion zusammen. Es gäbe zu wenige Debatten darüber in der akademischen Welt. Er glaubte auch nicht, dass die Verlagswelt auf diese Veränderungen vorbereitet sei. Der Fokus läge in der Zukunft auf Semantik. Wenn „Self-Publishing Mechanics“ die Zukunft gehört, hat dies Einfluss auf alles, was wir bis jetzt kennen.

Nähere Infos:
Programm der Veranstaltung 21.01.2016: http://dgi-info.de

Adressbüros, Fragämter und Intelligenz-Comptoirs – zur Geschichte der ersten Suchmaschinen

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Adressbüros, Fragämter und Intelligenz-Comptoirs – zur Geschichte der ersten Suchmaschinen

Des Sonntags soll der Mensch ja eigentlich ruhen und sich erbaulichen Gegenständen widmen. Aber was soll er machen, wenn das Erbauliche so schön mit seiner Alltagsbeschäftigung zusammenfällt wie in den aktuellen „Zwischentönen“ des Deutschlandfunks, einem kurzweiligen Interview-Format am Sonntagnachmittag?

In der Sendung vom 6. November 2016 interviewt Michael Langer seinen Studiogast, den Wiener Historiker Anton Tantner.

Der hat nicht nur sehr abwechslungsreiche Musik mit ins Kölner Studio gebracht, sondern berichtet auch sehr anschaulich und bildhaft über sein im vergangenen Jahr bei Wagenbach erschienenes Buch „Die ersten Suchmaschinen: Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs.“

Sein Faible für Registrierungs- und Identifizierungstechniken, die Beschäftigung mit der Geschichte der Hausnummern, mit französischen Theoretikern wie Michel Foucault und Gilles Deleuze fallen zusammen mit einer breit angelegten Musikauswahl von Gisela May, den Sex Pistols, Fehlfarben, Stimmgewitter bis hin zu Velvet Underground.

Die komplette Sendung mit Musikauswahl lässt sich nachhören bis zum 13. November 2016 – anschliessend als reines Interview.

Zur Mediathek

DGI-Newsletter 71 – November 2016 online!

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Der neue DGI-Newsletter für den November ist online. Besonders liegen uns natürlich die DGI-Praxistage am Herzen, die am 10. und 11. November 2016 in Frankfurt am Main unter dem Motto „Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose?“ stattfinden. Weitere Themen sind:

  • DGI-Stammtisch
  • Anmeldung zum DGI-Lehrgang Informationsassistent/in 2017
  • DGI-Gemeinschaftsstand auf dem 106. Bibliothekartag 2017 in Frankfurt am Main
  • 11. Ausgabe der gfwm Themen mit dem Schwerpunkt Ignoranz
  • Ermäßigte Teilnahmegebühren für DGI-Mitglieder bei der APE 2017
  • und noch vieles mehr!

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

mit den besten Grüßen,

Ihre Newsletter Redaktion

Tipp des Tages: arte-Dokumentation „Schichtwechsel, die Roboter übernehmen“

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Eine sehr sehenswerte Dokumentation zur Zukunft der Arbeit und Industrie 4.0, aktuell zu sehen in der Kurzfassung bei der ARD-Themenwoche und in der Langfassung auf der arte Mediathek, noch zu sehen bis zum 12.12.2016:

Schichtwechsel, die Roboter übernehmen (Langfassung arte)

http://www.arte.tv/guide/de/055859-000-A/schichtwechsel-die-roboter-ubernehmen?country=DE

oder hier die kürzere Fassung von der ARD

http://www.ard.de/home/themenwoche/Schichtwechsel_die_Roboter_uebernehmen_ARD_Themenwoche/3577346/index.html

Wir stehen vor eine industriellen Revolution, die nicht nur die Automatisierung der Arbeit weiter vorantreibt und Menschen durch Maschinen ersetzt. Die Dokumentation zeigt eindrücklich, dass mit dem Wandel auch ein Umdenken stattfinden muss, wie wir uns Menschen sehen, unsere Gesellschaft gestalten wollen. Man darf das Thema nicht nur technisch oder renditeorientiert begreifen, auch wenn das im Augenblick nahe liegt. Den Wert, den der Mensch mit seinen kreativen und empathischen Fähigkeiten besitzt, könnte vielleicht wieder steigen und wichtiger werden. Auch das wäre eine Chance. Momentan denken wir noch in den Gesetzmäßigkeiten der „alten“ industriellen Welt.

In Minute 12 sagt man das Ende des Bibliothekars voraus, in Minute 24 hören wir, dass der Clickworker um die 10 EUR Stundenlohn bekommt und ganze Branchen, die bisher noch Wissensarbeiter beschäftigen, von Algorithmen abgelöst werden. Wie schnell und wie umfassend die Veränderungen sein werden, ist noch nicht zu sagen. Sind wir darauf vorbereitet und beschäftigen wir uns genug damit? Deshalb der Tipp des Tages.

Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene: am 21.10. ist die DGI auf der Buchmesse

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Was sind die Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene? Wie wird man Forschungsergebnisse und den Impact Faktor der eigener Publikationen in Zukunft messen? Auf welche Weise wird sich dies auf die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auswirken und was bedeutet das für den Nachwuchs, diejenigen, die heute studieren? Sind sie auf diese Veränderungen vorbereitet, was bringen sie ein und inwieweit werden sie von ihren Hochschulen heute dabei unterstützt?
Gerne möchten wir Sie zu unserer DGI-Veranstaltung auf der Buchmesse einladen. In Zusammenarbeit mit dem P-D-R (Pharma Documentation Ring) und PAID (Pharma Arbeitskreis Information und Dokumentation) wird wie auch im Vorjahr eine gemeinsame Veranstaltung und Podiumsdiskussion in der für die Infobranche und wissenschaftlichen Verlage wichtigen Halle 4.2 im Hot Spot angeboten.
Auch für Studierende, angehende FAMIS und an einer Neu- oder Schnuppermitgliedschaft Interessierte könnte die Veranstaltung anregende Impulse liefern. Kommen Sie vorbei, treffen Sie DGI-Mitglieder (auch vom Vorstand sind einige da), nehmen Sie Platz, gönnen Sie sich eine Verschnaufpause und folgen Sie den spannenden Beiträgen, einer britisch humorvollen Moderation von Andrew Clark (UCB Pharma) und einer Panel-Diskussion zum Thema.

Publishing Trends of the Future – consequences for research outputs and measures of impact
21.10.2016 | 13:00-15:00
Hot Spot Professional & Scientific Information, Halle 4.2
Partners: DGI, PAID, P-D-R

Eingeladen sind Vertreter von Verlagen (Royal Society of Chemistry, Wiley), Verwertungsgesellschaften (RightsDirect), Hochschulangehörige und Studenten (Hochschule Darmstadt) und Softwareentwickler (Digital Sciences). Sie werden miteinander die Konsequenzen der heraufziehenden digitalen Veränderungen und Zukunftstrends der Verlage und ihrer Dienstleistungen und Produkte diskutieren. Die Closing Notes resümiert Reinhard Karger, Präsident der DGI.
Nähere Infos auch im Veranstaltungskalender DGI:
http://dgi-info.de/events/frankfurter-buchmesse-2016/

Putting a Price on Insight: was die Leistungen von Infoprofis wert sind!

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Bericht von der Library Lecture und Weiterbildung mit Mary Ellen Bates,

veranstaltet von der Initiative Fortbildung e.V. in Berlin, 21.-23.09.2016

 

Messen Sie mal den monetären Wert einer Erkenntnis, die mit Hilfe Ihrer Dienstleistung zustande kam! Gar nicht so einfach. Viele, die im Service, in der Kommunikation, Marketing, PR oder Social Media-Bereich tätig sind, tun sich ebenfalls schwer damit, konkrete Auswirkungen oder gar die Rendite ihres Tuns zu veranschaulichen.

Information Professionals, Bibliothekare, Wissensarbeiter geht es nicht anders. Diejenigen, die für ihre internen oder externen Kunden Informationen recherchieren, aufbereiten und zugänglich machen, können den ROI (Return of Investment) als Gegenleistung für ihr Tun oft schwer sichtbar machen und artikulieren. Wann waren nach einer tagelangen Recherche die Informationen für den Kunden wertvoll, wann nicht? Wird am Ende nur monetär vergütet, was messbar ist?

Mary Ellen Bates ist eine beratende Information Professional, Autorin mehrerer Fachbücher und auf nationalen und internationalen Konferenzen eine stark nachgefragte Referentin. Sie ist eine absolute Expertin und Koryphäe auf dem Gebiet, Klienten den Nutzen ihrer Dienstleistungen deutlich zu machen und Bibliothekare auf der ganzen Welt mit ihrem Wissen und ihrer über 35jährigen Erfahrungen zu unterstützen. Mit ihrem amerikanischen Ansatz, Library Services unternehmerisch zu denken, kann sie für die Kollegen im „deutschen Markt“ wertvolle Impulse liefern.

Dank der guten Beziehungen zur Initiative Fortbildung e.V. und ihrer Geschäftsführerin Evelin Morgenstern kommt Mary Ellen Bates im Schnitt alle 2-3 Jahre immer wieder gerne nach Berlin. So auch dieses Jahr, Ende September. Der schon lange im Voraus angekündigte Termin für diese Weiterbildung unter dem Titel „Raising the Bar: New Librarian Skills for Today’s World“ war alsbald ausgebucht. Wenn „MEB“ kommt, muss man schnell sein. Am Vortag gab es kurzfristig ein Zusatzangebot, die Library Lecture in der TUB unter dem Titel „Putting a Price on Insight: Finding, Measuring and Communicating the Value of Information Services“, die Auszüge aus der zweitägigen Fortbildung enthielt.

Investigative Infoprofis

Amerikanische Bibliothekare sind schon immer mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre Leistungen zu rechtfertigen und gehen damit positiv, kreativ und professionell um. Die Kommunikation über die eigenen Tätigkeiten ist selbstverständlicher und man versucht mit Hilfe von Zahlenwerten die eigenen Dienstleistungen zählbar und sichtbar zu machen. Mary Ellen Bates‘ Ansatz geht noch einen Schritt weiter. Sie interessiert, was beim Kunden passiert, wenn er die Dienstleistung in Anspruch nimmt.

Den ROI zu messen kann man auf viele Arten tun. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das „Wie“ und „Warum“, nicht nur das, was geschieht. Es reicht nicht, die Downloads eines E-Journals zu zählen. Wer hat die Artikel gelesen und welchen Nutzen konnte er daraus ziehen? Wichtig ist, die Nutzergruppe und den Kontext der Verwendung bestimmter Informationsservices zu verstehen. Erst dann entsteht ein Gesamtbild über den Impact des eigenen Tuns – den Wert. Infoprofis müssen dabei wie Detektive vorgehen.

Face to face has always impact“

Der konkrete Beitrag, den Informationsdienstleistungen für Kunden, Zielgruppen, und Fans der Services liefern, ist möglicherweise gar nicht so schwer zu finden. Mary Ellen Bates schlägt vor, Forschungs- oder Geschäftserfolgen, Patentanmeldungen oder Publikationen der eigenen Kundschaft in Beziehung zu den erbrachten Informationsdienstleistungen zu setzen. Noch besser, dies mit Hilfe zielgerichteter Kommunikation mit dem Kunden herauszufinden. Erfolgsgeschichten zählen ebenso zum ROI wie nackte Zahlen. „Ask them“, ermutigt uns „MEB“ und meint keine umfangreichen Befragungen sondern Konversationsgelegenheiten „by the way“ und „face to face“, die oftmals wertvolle Insights der Kunden und ihrer Erfahrungen für die eigene Strategie enthalten können. „You can’t translate all into numbers“, bringt es Mary Ellen Bates auf den Punkt, denn dabei geht der Kontext verloren.

Google takes your search as suggestion“

Die Konkurrenz von Google braucht man absolut nicht zu fürchten. Im Gegenteil. Google ist da und geht nicht mehr weg. Der Kunde googelt, bevor er anruft. Das muss man als Infoprofi wissen. Sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von Google & Co auseinander zu setzen, sollte Infoprofis nicht schwer fallen. Bates rät, dass der fachliche Blick die Chance bietet, Googles Strategien zu durchschauen und dem Kunden alternative Rechercheangebote mit guten, qualitativ hochwertigen Fachinformationsdatenbanken zu veranschaulichen. Nach dem Motto „ich verstehe Dich, dass Du googelst, aber hier gibt es noch was besseres“.

Gleiches gilt für Social Media-Plattformen (Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn u.a.) Sie sind alle nicht für die Recherche von Informationen gedacht, sondern für andere Zwecke, haben aber Suchfunktionen und Ergebnisdarstellungen, die ausprobiert werden sollten. Gerade wenn es um Trends, Expertensuchen, Veranstaltungen oder sonstige Informationen geht, die im internet-öffentlichen Kontext passieren und nicht unmittelbar in Publikationen zu finden sind, hat man eine hilfreiche Quelle. So war denn auch ein Teil der Fortbildung ganz den Funktionalitäten, Stärken und Schwächen von Suchmaschinen und Social Media-Tools gewidmet.

Tue weiter gutes und rede endlich darüber

Marketing ist und bleibt ein Dauerthema. Das geht genau so wenig weg wie Google. Die Herausforderung, einen erklärungsbedürftigen Beruf zu haben, kennt jeder Infoprofi, sei er nun angestellt oder freiberuflich tätig. Kunden und Auftraggeber verlangen nach objektivierbaren Werten, die Dienstleistungen untermauern. Information Professionals sperren sich oftmals noch gegen eine proaktive Darstellung der eigenen Dienstleistungen mit geeigneten Maßnahmen. Warum eigentlich? Auch wenn die eigenen Dienstleistungen als schwer erklärbar oder vermittelbar empfunden werden, so darf man gerade nicht nachlassen, das Gelingen und die Notwendigkeit stetig zu kommunizieren. Außer uns weiß es ja keiner besser. Mary Ellen Bates macht Mut, es auszuprobieren. „Wir müssen mehr Marketing machen. Dahinter stecken doch immer gute Absichten“, so eine Teilnehmerin. Am Ende wird man vielleicht sogar feststellen, dass es Spaß macht.

Die Fortbildung erlaubte einen äußerst pragmatischen und motivierenden Blick auf die Materie „Marketing für Informationsdienstleistungen“. Es gibt nicht viele Veranstaltungen zu dieser für Information Professionals immer wichtiger werdenden Thematik, die auch den Bezug zur Arbeitswelt der Infoprofis herstellen. Davon und von Mary Ellen Bates kann man viel lernen. Sie ist ein „Eye Opener“ und eine unterhaltsame, intelligente Referentin, die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpft. Hoffentlich gelingt es Evelin Morgenstern und ihren MitstreiterInnen aus der Initiative Fortbildung e.V. Mary Ellen Bates in zwei Jahren wieder nach Berlin zu holen. Ich bin dabei.

Nähere Infos:

Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V.: www.initiativefortbildung.de

Mary Ellen Bates Webseite: www.batesinfo.com mit weiteren guten Tipps und Extras: http://batesinfo.com/extras/index.html

Dow Jones White Paper: The True ROI of Digital Content / Mary Ellen Bates, June 2016: tinyurl.com/gkw527p

Association of Independent Information Professionals: www.aiip.com

 

DGI-Hinweis: 7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF), Kiel, 18. und 19.11.2016

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Gerne leite ich die nachfolgende Ankündigung von Frau Dr. Weller weiter …

7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF) – Beitragseinreichungen bis 15.10.2016

Ankündigung für den diesjährigen Studentischen Workshop informationswissenschaftlicher Forschung (SWiF).

SWIF findet diesmal am 18. und 19.11.2016 an der ZBW Leibniz-Informationszentrum in Kiel statt (siehe auch www.swif2016.jimdo.com).

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass sich Studierende aus verschiedenen Hochschulen kennenlernen können, um sich zum einen über allgemeine Aspekte des Studiums auszutauschen und zum anderen fachlich über eigene Interessensgebiete zu diskutieren.

Der fachliche Austausch basiert dabei vor allem auf Vorträgen zu studentischen Forschungsarbeiten mit anschließender Diskussion im Plenum. Zur Präsentation eignen sich alle studentischen Forschungsarbeiten, beispielsweise Ergebnisse aus Bachelor- oder anderen Abschlussarbeiten oder aus Projekten (Team- und Forschungsprojekte, usw.).

Interessierte Studierende der Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft und verwandter Fächer sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Thema um eine Teilnahme zu bewerben. Hierzu sollte ein kurzes Abstract bis zum 15.10.2016 bei den Organisatoren eingereicht werden (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite).

Natürlich sind auch betreuende ProfessorInnen / DozentInnen herzlich eingeladen, Ihre Studerende zum Workshop zu begleiten.

Wir hoffen, dass wir es auch im 7. Jahr von SWiF schaffen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und den Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße aus Kiel, Köln und Hamburg

Isabella Peters, Katrin Weller und Dirk Lewandowski

Dr. Katrin Weller

GESIS Leibniz Institute for the Social Sciences

Dept. Computational Social Science

Unter Sachsenhausen 6-8

D-50667 Köln

Germany

E-Mail: katrin.weller@gesis.org

Twitter: @kwelle

Web: http://katrinweller.net