Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Infrastruktur in Deutschland bis 2020

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Der Wissenschaftsrat hat im Juli eine Empfehlung herausgebracht, die auf einer Reihe von Vorstudien und u.a. den Ergebnissen der KII-Arbeitsgruppen beruht, damit im Wesentlichen eine Zusammenfassung eines mehrjährigen Prozesses der Neuplanung wissenschaftlicher Informationsinfrastrukturen darstellt.
Ich persönlich finde das Papier sehr unterstützenswert, weil es auch kenntnisreich die einschlägigen Diskussionen berücksichtigt. Viele zentrale Forderungen und Desiderate werden positiv aufgegriffen, u.a. auch die Relevanz des Themas Informationskompetenz. Auch strategisch ist das Papier auf der Höhe, weil es einerseits die hinderliche Bedeutung der Länderhoheit (Föderalismusreform) für die Finanzierung nationaler Koordination anspricht, andererseits aber auch Zentralisierungstendenzen durch einzelne Infrastruktur-Einrichtungen entgegenwirkt, wenn sie von der Sache her nicht berechtigt erscheinen. Letzteres kann man selbstverständlich auch aus anderer Perspektive bewerten.

Andererseits stellt sich natürlich die Frage, welche politischen Auswirkungen das Papier haben wird, das ja nur den Charakter einer Empfehlung hat und kein Förderprogramm ist. Die Autorität hinter dem Papier ist zwar mit dem Wissenschaftsrat, der darüber hinaus ja auch andere Konzepte unterschiedlicher staatlich gelenkter Planungsgruppen einbezieht, recht hoch angesiedelt, dennoch darf man bezweifeln, dass das alles umgesetzt wird. Von daher könnte eine qualifizierte Unterstützung oder ggf. kritische Präzisierung der Empfehlungen durch Fachverbände und Gesellschaften nicht schaden. Wenn es uns gelingt, dazu eine Diskussion innerhalb der DGI anzustoßen, wäre das natürlich prima.
Link zum Text: http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2359-12.pdf

Gutscheine für FaMI-Azubis zur Frankfurter Buchmesse

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Auch 2012 unterstütz die DGI die Frankfurter Buchmesse beim Verteilen von Gutscheinen.

Berufsschulen, Ausbildungseinrichtungen und Auszubildende des Ausbildungsberufs zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste können über die Mailadresse fami@dgi-info.de  Gutscheine anfordern. Alle sich in Ausbildung befindenden FaMIs und bei Gruppenfahrten auch deren Betreuer können die Aktion in Anspruch nehmen.

Die Frankfurter Buchmesse leistet hiermit einen tollen Beitrag zur Nachwuchsförderung. „In Zeiten, in denen Fachkräfte mit Informationskompetenz, Sachverstand und Methodenkenntnissen zur Bewältigung der tagtäglichen Informationsfluten an immer mehr Stellen benötigt werden, freuen wir uns sehr über diese Angebot. In der Halle 4.2 können sich junge Menschen über die unterschiedlichen Aufgabengebieten und Einsatzmöglichkeiten in Bibliotheken, Verlagen, bei Datenbankanbietern, IT-Unternehmen und vielen anderen potentiellen Arbeitgebern über Aufgaben und somit Berufe im Informationsbereich informieren. Nur auf der Frankfurter Buchmesse können auf engstem Raum so viele neue Produkte und Entwicklungen erlebt werden, ist es Möglich, sich über die gesamte Bandbreite des Fachinformationsmarkts gebündelt zu informieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.“ so DGI-Präsident Prof. Dr. Stefan Gradmann (Institut für Bibliotheks – und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin) Read More

Open Data – private Erinnerungen: Eine Woche im September 2001

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Die Diskussion um „Open Data“ konzentriert sich in vielen Zusammenhängen auf die wirtschaftlichen Chancen von Information und die möglichen Geschäftsmodelle, die entwickelt werden, die sich ergeben könnten, wenn Daten, die von der öffentlichen Hand erhoben bzw. produziert werden, auch öffentlich zugänglich sind. Open Data heißt aber auch, dass jeder Teilhabe eröffnen kann an Daten, Meinungen oder Medien, die persönlich oder privat sind. Dass jeder die vielfältigen und mehrkanaligen Angebote des Webs nutzen kann, um neue Perspektiven anzubieten.

Früher Morgen, New York, 11. September 2001

Anlass für das private Projekt „Eine Woche im September 2001“ sind Fotos von New York, die ich im September 2001 gemacht habe, in der Zeit 08.-16.09.2001, insgesamt 200 Aufnahmen. Alle Aufnahmen sind analog entstanden, wurden gescannt und 2011 das erste Mal im Rahmen einer Ausstellung öffentlich gezeigt. Zufällige Zeitzeugenschaft beinhaltet die Aufgabe des angemessenen persönlichen Umgangs mit den eigenen Erfahrungen und privaten Zeugnissen. Das gilt in besonderer Weise für Form und Zeitpunkt einer möglichen Veröffentlichung. Es ist mir eine Verpflichtung diese Fotos frei zugänglich zu machen, diese Bilder zu veröffentlichen – mehrkanalig, multimedial und nicht-kommerziell und 10 Jahre erschienen als der richtige Abstand. Read More

Der 50. GfWM Newsletter (4/2012) ist online

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Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) hat diesen Monat ihren Jubiläums-Newsletter veröffentlicht. Auf ihrer Website schreiben sie:

Wir sind 50! … und freuen uns, Ihnen diese besondere Ausgabe des GfWM newsletters vorzustellen. Aus dem Inhalt dieser Ausgabe: Beim Frankfurter Stammtisch wurde über Business Intelligence und Information Design diskutiert. … Die Hochschule Hannover führt einen Lessons Learned Workshop durch. … Und lesen Sie, wer eigentlich die Menschen sind, die in Wikis mitmachen.

Ausserdem in unserer Jubiläumsausgabe:
Aus 50 veröffentlichten Newsletter-Ausgaben seit 2004 haben wir für Sie Hinweise zu aussergewöhnlichen Beiträgen und Highlights gesammelt. … Eine weitere Besonderheit in dieser Jubiläumsausgabe: Unseren Interviewpartnern stellten wir auch die Frage, was ihnen mit Blick auf das Thema Wissensmanagement nicht bzw. gut gefallen habe. Herausgekommen ist eine Sammlung interessanter und mitunter überraschender Aussagen.

Für die 50. Ausgabe des GfWM newsletters wünschen wir Ihnen eine spannende Lektüre. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Quelle: http://gfwm.de/node/1298

Aufmerksamer Blick zurück!?

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Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die damit einhergehende Demonstrationsfreiheit wird in Deutschland grundrechtlich geschützt. Damit verbunden ist die Möglichkeit, sich öffentlich und friedlich unter freiem Himmel zu versammeln und dabei gemeinsam private oder öffentliche Angelegenheiten zu erörtern, Informationen auszutauschen, Meinungen vorzustellen. Ein Grundrecht, das als eine wichtige Rahmenbedingung für die Ausübung der Tätigkeiten von Information Professionals einzuschätzen ist. Umso erstaunlicher die Vorgänge, die man Mitte Mai 2012 während der Blockupy-Veranstaltungen in Frankfurt am Main, dem Sitz der DGI-Geschäftsstelle, beobachten konnte.  Read More

W3C HTML5 Tage – 10./11. September in Berlin @Xinnovations

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W3C HTML5 Tage in Berlin – 10. bis 11. September

Humboldt Universität zu Berlin, Juristische Fakultät
Hörsaal 213 und Seminarraum 144, Unter den Linden 9, D-10117 Berlin

Mit HTML5 verändert sich das in nahezu alle Branchen ausgebreitete World Wide Web: Von der Automobilindustrie zu Verlagen über Logistik, Kommunikation und Entertainment. Noch nie war es für Web-Entwicklern leichter, multimediale Inhalte im WWW zu verbreiten, intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen zu entwickeln.

HTML5-Experte Michael Smith kommt nach Deutschland

Das W3C Büro Deutschland/Österreich veranstaltet am 10. und 11. September im Rahmen der Xinnovations die W3C HTML5 Tage in Berlin. Michael Smith (Twitter @html5) ist der HTML5-Verantwortliche des W3C und wird als Sprecher und Kontaktperson in Berlin sein. Sie werden über die neuesten HTML5-Entwicklungen, verwandte Technologien und derzeitigeMeinungen zu HTML hören. Das W3C will mit diesem Event eine Plattform für die Web-Industrie zur Verfügung stellen, um bestehende HTML5-Entwicklungen zu präsentieren, Ideen zu teilen und weitere Bedürfnisse um HTML5 zu diskutieren. Dabei ist es dem W3C sehr wichtig, Meinungen über den derzeitigen Stand der HTML5-Technologie zu hören und sich über weitere Strategien zur Zukunft und Weiterentwicklung von HTML5 auszutauschen.

W3C verlost 10 Konferenztickets an HTML5-Entwickler

Wollen Sie am 11. September vor Mike Smith einen 5-Minuten-Pitch über ihre HTML5-Entwicklungen halten? Gerne!
Bewerben Sie sich bis zum 05. September für Ihren Pitch und erhalten sie ein Xinnovations-Konferenzticket.

2. DGI-Praxistage: „Huch, das ist ja schon draußen!“

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„Huch, das ist ja schon draußen!“ – Wirkungen des Virtuellen auf den Beruf des Informationsspezialisten.

Der heute bestätigte Fachvortrag von Frau Dr. Ruth Elsholz, PricewaterhouseCoopers AG, vervollständigt das Tagungsprogramm der 2. DGI-Praxistage, vom 8.-9. November 2012, in Frankfurt am Main.

Interessenten finden alle Vorträge, Kurzprofile der Referenten und bald auch Abstracts auf http://www.dgi-info.de/index.php/dgi-eigenveranstaltungen/dgi-praxistage/dgi-praxistage-2012/programm.

 

Als DGI-Mitglied können Sie sich den zweifachen Vorteil sichern:

wenn Sie bereits am 8. November am DGI-Workshop „Die DGI der Zukunft – Entwicklung unserer gemeinnützigen Fachgesellschaft“ teilnehmen, sparen Sie zusätzlich zur bereits deutlich vergünstigten Teilnahmegebühr weitere 40 €. Insgesamt also 150,00 € gegenüber dem regulären Tagungspreis.
Alles zu Anmeldung und Programm finden Sie unter http://www.dgi-info.de/index.php/dgi-eigenveranstaltungen/dgi-praxistage/dgi-praxistage-2012/anmeldung

 

Unser Dank geht an RightsDirect, die die Fachtagung als Goldsponsor unterstützen!

Video zur Podiumsdiskussion: Zukunft der Informationswissenschaft

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Video zur Podiumsdiskussion: Zukunft der Informationswissenschaft, DGI auf Vimeo.

Moderation: Wolfgang G. Stock [Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf] Teilnehmer: Willi Bredemeier [Password], Stefan Gradmann [DGI], Christian Schlögl [Uni Graz], Marlies Ockenfeld [IWP], Hans-Christoph Hobohm [FH Potsdam]

Zu Beginn der Podiumsdiskussion stellte der Moderator zunächst die Themen und Fragen vor, um die es in der Diskussion primär gehen sollte:

  1. Stand der Informationswissenschaft in deutschsprachigen Ländern: Gibt es Unterschiede zu anderen Ländern? Wo liegen unsere Stärken und Schwächen? Welche Hindernisse und Chancen gibt es?
  2. Stand der Informationspraxis in deutschsprachigen Ländern: Was unterscheidet die heutige Informationspraxis von der Dokumentation? Welche Kompetenzen müssen Informationspraktiker beherrschen?
  3. Wie ist das Verhältnis von Informationswissenschaft und Informationspraxis zur Web Science und zu Social Media?

Mehr unter http://blogfarm.phil-fak.uni-duesseldorf.de/dgi2012/podiumsdiskussion-zukunft-der-informationswissenschaft/

 

Dort sein, wo die Nutzer sind, dort sein, wo die Nutzer sind…

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Kennen Sie das auch? Sie halten einen Vortrag und wundern sich, dass am Ende sich die Zuhörer im Wesentlichen nur an die aufwändig gestaltete PowerPoint und die behutsam eingestreuten Scherze zur Auflockerung des inhaltsschweren Vortrags erinnern können. Und sind wir ehrlich zu uns. An was erinnern wir uns selber bei gehörten Vorträgen nach einem Jahr, ohne auf unsere Aufzeichnungen zurückzugreifen? Meist bleibt uns der Eindruck des Referenten. War er kompetent, umgänglich, humorvoll oder war seine Krawatte so ausgefallen damit sie in die ewigen Jagdgründe unseres Gedächtnisses eingeht. Ein Weg, dem zu begegnen, ist sich schon fast mantraartig zu wiederholen und die Kernbotschaft des Vortrags immer wieder und wieder ins Gedächtnis der Zuhörer zu schreiben. Read More

Das Zukunftsprojekt Schule und digitale Gesellschaft

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Die digitale Gegenwart verlangt die Einarbeitung der Kenntnis vom Internet und der Orientierung in der digitalisierten Gesellschaft in den Kanon der Allgemeinbildung.

Die drei Themenkreise sind: Die sichere Gewinnung von Information aus dem Netz, die Bedingungen der digitalen Gesellschaft mit Fokus auf Technik, Recht, Wirtschaft und Politik, sowie die kontinuierliche, wertende Betrachtung der Folgen der Digitalisierung aller Lebensbereiche.

Es muss ein alle Schulformen, Fächer und Altersstufen einschließendes, „mitwachsendes“, verteiltes Curriculum geschaffen werden. Ziel ist die Gewinnung technikbegeisterter Lehrkräfte, die nach dem vorgeschlagenen Konzept Unterrichtsbeiträge erarbeiten, anwenden und im Kollegenkreis dauerhaft als Ansprechpartner fungieren.

Diese Lehrer müssen für die Bewältigung der neuen Aufgaben zeitanteilig freigestellt werden. Zusätzlich können moderierte Selbstlernzentren in Schulen geschaffen werden, in denen PC-Cluster zur Anwendung und Weiterentwick-lung der neuen Lehre vorgehalten werden.

Durch Schülerbeteiligung mit AGs kann die Verankerung der neuen Lehre im täglichen Schulbetrieb vertieft werden. Der Einschluss der neuen Gegeben-heiten in die Allgemeinbildung hilft, unterschiedliche Zugangsqualitäten junger Menschen zur digitalen Gesellschaft anzugleichen.

Dieses Projekt wurde eingereicht beim Wettbewerb des BMBF

Ideen für die Bildungsrepublik 2012

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