DGI-Blog

Category Archives: Social Media

Informationskompetenz – neue Community of Practice in der DGI

By | Ankündigung, Bibliothek und Information, Bildungspolitik, Informationskompetenz, Internet und Gesellschaft, Nachwuchsförderung, Social Media | 3 Comments

Informationskompetenz – gibt es da nicht schon ganz viel?

Richtig. Informationskompetenz ist kein neues Thema und es existieren zahlreiche interessante und gut gemachte Initiativen und Angebote zu unterschiedlichen Aspekten und für verschiedene Zielgruppen. Auch der DGI-Arbeitskreis „Bildung und Informationskompetenz (IKB)“ hat hier bereits wichtige Impulse gesetzt, indem u.a. durch viel Engagement des Arbeitskreises das Thema in den Bildungsplan 2016 von Baden-Württemberg und anderen Bundesländern Einzug gehalten hat (weitere Infos hier).

Wozu dann eine CoP (Community of Practice) zu Informationskompetenz?

Durch die aktuelle Diskussion über den möglichen Einfluss von Fake News und postfaktischen Behauptungen auf individuelle Wahlentscheidungen sind Fragen der Informationskompetenz in jüngster Zeit wieder verstärkt in den Fokus der (öffentlichen) Wahrnehmung gerückt. Dabei liegt das Augenmerk auf Fähigkeiten zum Erkennen von falschen Informationen und ihren Quellen, zum kritischen Umgang mit (digitalen) Informationslieferanten aller Art und der Informationsbeschaffung, –nutzung und –wirkung im alltäglichen Leben.

Welchen Beitrag kann die DGI leisten? Dies soll zusammen mit anderen Interessierten herausgefunden und beantwortet werden.

Gibt es schon einen Plan?

Zunächst ist eine Analyse des bestehenden Angebots geplant, um Lücken zu ermitteln. Schwerpunkt ist die Vermittlung alltagsrelevanter Informationskompetenzen im Privat- und Berufsleben. In einem weiteren Schritt sollen konkrete Vorhaben zur Schließung der Lücken skizziert und Umsetzungsmöglichkeiten ergründet werden.

Die DGI lädt alle Interessierten herzlich ein, Teil der im Januar 2017 gegründeten CoP Informationskompetenz zu werden! Die CoP soll durch ihre Mitglieder getragen werden und von dort Impulse erhalten.

Jeder fachliche Input, jede kreative Idee ist willkommen und ausdrücklich erwünscht, um gegenseitig Inspirationen zu geben und gemeinsam Ideen und Konzepte zu entwickeln. Die CoP kann einen Raum für alle werden, die einen Beitrag zur Steigerung der Informationskompetenz innerhalb ihrer persönlichen Zielgruppe oder im Rahmen ihrer Interessen und Möglichkeiten leisten wollen.

Vom Artikel in der Tageszeitung über Projektideen für Schulen und Hochschulen bis hin zum umfassenden Weiterbildungsangebot für Berufstätige – denkbar ist alles! Arbeiten wir gemeinsam daran!

Interesse geweckt? Gibt es weitere Fragen?

Nehmen Sie Kontakt auf mit den Kollegen aus dem Arbeitskreis Informationskompetenz:

Sylvia Kullmann (sh.kullmann(at)outlook.de) oder Dr. Luzian Weisel, Vizepräsident der DGI (weisel(at)dgi-info.de)

  

Sharing, nicht Economy!

By | DGI, Internet and Society, Internet und Gesellschaft, Netzpolitik, Projekte, Sharing Economy, Social Media | No Comments

Von Reinhard Karger

Die Sharing Economy ist nicht nur ein Spleen vereinzelter Geschäftsmodelle wie Uber oder Airbnb. Sie hat Auswir­kungen auf die ganze Gesellschaft,

Teilen ist keine Erfindung der Neuzeit, das Gemeinschaftliche nicht neu. Die Allmende, der Dorfacker und dessen gemeinsame Ver­waltung und Nutzung waren über Jahrhun­derte üblich. Jetzt befinden wir uns in der „Sharing Economy“. Einige Angebote sind bemerkenswert erfolgreich. Die bekannte­ren sind Airbnb – die Vermittlung von priva­ten Übernachtungsmöglichkeiten – und Uber – die Vermittlung von privaten inner­städtischen Fahrten. Sie adressieren die Wurzeln der alternativen Szene, bieten sehr gute Services an, sind aber mutiert zu In­vestitionsobjekten mit erstaunlicher Markt­bewertung.

Mitfahrzentralen haben die gemein­schaftliche Mobilität unterstützt und die Fahrzeugauslastung verbessert, im Wesent­lichen zwischen Städten, nicht innerstäd­tisch. Sie blieben aber über 50 Jahre eine Nische, führten nie zu Massenprotesten und hatten nie eine Milliardenbewertung. Der Hauptunterschied zu Uber liegt in der Motivation des Fahrers und dem Anlass für die Fahrt: Bei der Mitfahrgelegenheit hatte der Fahrer ein Ziel, der Mitfahrer beteiligte sich an den Kosten. Darum geht es bei Uber nicht, denn Uber eröffnet seiner Website zufolge Fahrern neue Geschäftsmodelle, und auch Airbnb wirbt mit Verdienstmög­lichkeiten.

Damit agiert der Anbieter gewerblich, steht in Konkurrenz zu kommerziellen An­bietern und müsste folglich ein Gewerbe anmelden. Denn auch der Buchungskanal

Internet verändert nicht die gesetzlichen Regelungen der jeweiligen Dienstleistung. Es kann nicht sein, dass neue Anbieter die bestehenden Pflichten zum Beispiel für die Beherbergung oder den Transport von Per­sonen übergehen. Brandschutzverordnun­gen und Personenbeförderungsscheine sind entweder notwendig oder überflüssig.

Wenn die solidarische Seite des Teilens zu einem Geschäftsmodell mit einseitigen Pro­fiten und offensichtlichen Gewinnern mu­tiert und einige wenige globale Plattformen einen neuen Markt kommerziell abschöp­fen, gefährden sie den Erfolg eines gesell­schaftlich wichtigen Konzepts.

Aus dem Heft: Innovationsmanager | Heft 32 | Dezember 2014

Das Facebook gibt es nicht mehr.

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Jede und jeder kann sich noch daran erinnern, warum man sich bei Facebook angemeldet hat. Aus einem einfachen Grund: einfach kommunizieren und einfach weltweit in Kontakt bleiben. Kein Adressbuch mehr pflegen, keine Gedanken darüber machen wie man Bilder, Texte und Videos teilen und kommentieren soll – einfach machen!

Bei mir ist es nun knapp 6 Jahre her. Und ja, Facebook hat meine Kommunikation vereinfacht, teilweise verbessert und neue Chancen eröffnet. Es gibt viele Geschichten, die ich erzählen könnte. Beispielsweise bin ich wegen Facebook für drei Wochen nach China geflogen.

Doch das Facebook gibt es heute nicht mehr. Wir sind auf dieses riesige umfangreiche Kommunikationsmonopol nicht mehr angewiesen. – Warum?

Der Grund ist recht einfach, nahezu banal: das Facebook wurde langsam aber stetig durch das Smartphone abgelöst.

Jetzt würde der eine oder andere fragen: Wieso das Smartphone? Gerade dieses wundervolle Gerät macht Facebook erst zu dem was es ist – Social Media in Reinform. Das ist richtig und gleichzeitig ist dies auch der Untergang von Facebook.

Facebook ist eine Plattform, die sich aus folgenden Elementen zusammensetzt: Weblog, Twitter, Wiki, Forum, Bild- und Videoplattform, Lokalisations-Plattform, Instant Messaging, E-Mail, Adressbuch, Kalender und Spiele.

Ein Smartphone ist eine Plattform in Hardware gegossen, die sich aus folgenden Elementen zusammensetzt: Weblog, Twitter, Wiki, Forum, Bild- und Videoplattform, Lokalisations-Plattform, Instant Messaging, E-Mail, Adressbuch, Kalender und Spiele.

Der Vorteil: der Nutzer fühlt sich selbständiger, er baut sich sein eigenes Facebook zusammen. Er installiert WhatsApp, um sich multimedial auszutauschen, nutzt sein E-Mail-Programm, seine Bilder-, Video- und Spiele-Apps aber auch hier und da die Facebook-App. Doch für was noch? Na, um gelegentlich ein Ereignis in Text, Bild oder Video gegossen an den Mainstream zu schicken. Wirklich kommuniziert wird woanders – einen Fingertipp entfernt, in einer anderen App.

Die Infrastruktur ist da, wir brauchen das Facebook nicht mehr, wir bauen es uns modular selbst zusammen, ohne kommunikative Streuverluste. Die Effizienz bleibt erhalten. Heute weiß ich, hätte mir mein selbstgewähltes Konglomerat aus Kommunikations-Apps vor Jahren zur Verfügung gestanden, wäre ich ebenfalls nach China geflogen. Ich würde heute schreiben – das Smartphone war der Heilsbringer.

Der Autor ist auch auf Facebook erreichbar: www.facebook.com/clemens.weins

Zurück zu mir: Reclaim Social Media!

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Reclaim Social Media – wir wollen unsere Daten zurück. Sascha Lobo präsentierte bei einer etwas holprigen Präsentation auf der Re:publica in Berlin ein Projekt, das perfekt in die Zeit passt. Laut seiner Aussage, seine Idee – es sei ihm gegönnt. Er trifft auf jeden Fall den Puls der Zeit!

Die Idee ist konsequent und schwebt bereits seit mehreren Jahren im Raum. Endlich ein Mittel finden, um auf einfache Weise Herr zu werden, über die eigenen Daten. Sascha Lobo scheint es aufgrund seiner starken Reputation im Netz besonders wichtig gewesen zu sein. Er kam auf eine Idee, die viele haben, aber keiner umsetzt. Eine Plattform, auf der Herr Lobo seine Daten wieder vereint hat – aus allen Plattformen, auf denen er aktiv ist. Lobo hat gemacht, zusammen mit Felix Schwenzel. Das Ergebnis ist einfach und doch fantastisch umgesetzt: ein WordPress-Plugin. 

Ein ähnliche Idee, nur noch konsequenter hat es die Maloon GmbH umgesetzt. Social Media Hub  heißt das Drupal-Modul, mit dessen Hilfe man nicht nur in der Lage ist, die Social Media-Inhalte auf die eigene Plattform zu ziehen, sondern sowohl die Inhalte als auch die Kommentare von der eigenen Plattform in die Social Networks zu pushen: „Anschließend synchronisiert es die Kommentare Ihrer Follower zurück in Ihre sozialen Netzwerke, Webseite und Apps“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

Es geht einerseits um die eigene Kontrolle, andererseits um das Monitoring der eigenen Social Media-Aktivitäten. Freuen wir uns über diese Lösung und warten auf die nächste, noch konsequentere Lösung. Ideen gibt es – doch diese sind eher etwas für ein persönliches Gespräch.

Und zum Schluss eine Frage an Euch: Kennt ihr weitere Lösungen, wie die oben beschriebenen?

 

 

 

Die agile DGI – ein Club für Informationsphilosophen und -pragmatiker

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Die Namensänderung der DGI hat für Furore gesorgt. Das kann ich verstehen, jedoch nur aus euphorisch positiven Gründen. Alle Gründe dagegen habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Alle Meinungen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, meist aus der Informationswissenschaft, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Information und Wissen ist zu flach im Vergleich zum alten Titel Informationswissenschaft und Informationspraxis.

Ich bin verblüfft, in diesem Falle als studierter Informationswissenschaftler. Tiefgehender und umfassender könnten die Begriffe Information und Wissen gar nicht sein. Zudem ist der neue Name der DGI konkreter als „Informationswissenschaft und -praxis“ und leitet einen Paradigmenwechsel ein, vom institutionellen Denken zum inhaltlichen Austausch.

Erlauben Sie mir einen kleinen Exkurs

Ich will kurz auf den Begriff der Informationswissenschaft eingehen. Denn, mal ehrlich, haben Sie auf die Frage, was denn Informationswissenschaft sei, einmal eine Antwort in einem Satz bekommen? Mein „Kurz“ ist wörtlich zu nehmen, da ich um diesen Begriff nicht herumschwafeln will – dabei werde ich diese wissenschaftliche Disziplin richtigerweise mit zwei weiteren Disziplinen umschreiben:

Die Informationswissenschaft ist die Soziologie der Informatik

Damit ist alles gesagt. Wir machen uns darüber Gedanken, inwiefern alte und neue Technologien sowie Methoden die Speicherung, Archivierung und Dokumentation von Inhalten fördern bzw. verhindern. Dahinter steckt ein Ziel: der erfolgreiche Fluss der Information. Der Mensch will wissen!

In der DGI sind viele Wissenschaften unter einem Dach: die Informationswissenschaft wie auch die Informatik, die geistige Quelle der Informationswissenschaft. Aber auch die Kommunikationswissenschaften dürfen wir nicht vergessen gleichwohl alle weiteren FH-Studiengänge zu diesem Thema bis hin zu den Medienwissenschaften und zur Soziologie.

Kommen wir zurück zu unserem neuen Namen: Deutsche Gesellschaft für Information & Wissen

Wissenschaftlich und praktisch ist es interessant, wie der Weg von der Information zum Wissen stattfindet. Welche technologischen Mittel stehen uns zur Verfügung? Welche menschlichen Fähigkeiten sind gefordert, Informationen zu bergen und zu befördern? Was verändert sich gesellschaftlich durch neue technologische Möglichkeiten, Informationen in unvorstellbaren, galaktischen Dimensionen fließen zu lassen? Was verstehen wir heute von Dokumentation? Welche dokumentarischen Methoden funktionieren heute noch? Welche sollten wir heute nur noch in Geschichtsbüchern nachlesen? .. so beschäftigen viele weiteren Fragen die Informationsphilosophen und -pragmatiker.

Die Wissenschaft und die Praxis

Das „Und“ ist der Prozess, der Übergang von Theorie zur Praxis. Die Unternehmer lösen bereits Probleme, die in der Informationswissenschaft als theoretische Ansätze wieder und wieder diskutiert werden. Die modernen IT-Unternehmen von heute haben ihre eigene Informationswissenschaft, machen sich intern Gedanken, was neue Technologien auslösen können und stellen sich sofort den praktischen Herausforderungen. Die Erarbeitung theoretischer Modelle und praktische Umsetzung passieren simultan, werden in agilen Prozessen stetig erneuert und angepasst.

Wofür steht nun die DGI? Sie steht für Inhalte nicht Institutionen

Die DGI ist weder Wissenschaft noch Praxis, die DGI ist das „Und“ zwischen Wissenschaft und Praxis. Die DGI steht für den agilen Prozess von Information zum Wissen. In der Gestaltung dieses agilen Prozesses haben alle ihre Daseinsberechtigung, die sich für die Faszination hingeben, Informationen fließen zu lassen und immer verstehen wollen, wie sie fließen. Menschen, die verstehen wollen, wie sich Gesellschaft durch neue Informationstechnologien verändert und auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern sind.

In dieser agilen DGI kann es sich nur um Inhalte, nicht um Institutionen drehen. Diese DGI beschäftigt sich mit Information und Wissen. Wir laden Sie ein, mitzumachen, Ihre Gedanken einzubringen, neu zu denken und innovativ zu handeln.

Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen.

Neuer Name: DGI – Deutsche Gesellschaft für Information & Wissen e.V.

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Wir haben aufgeräumt. Der neue Name ist nicht nur einfacher zu lesen, er spiegelt eindeutiger die Realität wider. Die Branche rund um die Informationswissenschaft und -praxis lässt sich nicht mehr mit einem Wort beschreiben – sie ist in der Hinsicht faserig geworden. Aber eine Faszination betrifft sie alle: Der Prozess von Information hin zum Wissen und zurück – sei es aus kommunikativer, aus technischer oder konzeptuell inhalticher Sicht.

Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. – DGI

steht für:

  1. Eine umfassende Kompetenz im Informationsbereich und in der Wissensaufbereitung
  2. Den professionellen Umgang mit Wissen als semantisch kontextualisierter Information
  3. Den nachhaltigen Umgang mit Informations- und Wissens-Ressourcen

Wir werden nun zeitnah die erforderlichen Schritte einleiten, um die entsprechende Eintragung im Vereinsregister vornehmen zu lassen, damit der neue Name auch rechtswirksam wird.

Übrigens, uns kontaktieren, um Mitglied zu werden, können Sie gleich hier:
http://blog.dgi-info.de/kontakt-mitgliedschaft/

DGI Praxistage 2012 – Kamingespräch. Vom wertvollsten Gut zum nervtötenden Zeitfresser … Viel Information | Wenig Kompetenz

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DGI 2012 Kamingespräch: Vom wertvollsten Gut zum nervtötenden Zeitfresser … Viel Information | Wenig Kompetenz from DGI on Vimeo.

DGI 2012 Kamingespräch (Teil 2): Vom wertvollsten Gut zum nervtötenden Zeitfresser … Viel Information | Wenig Kompetenz from DGI on Vimeo.

Wir leben im Social Web, wir sind das Social Web. Jeder kann kommunizieren, über 20 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland sprechen für sich. Eine technologische Errungenschaft für unsere Gesellschaft! Eine individuelle Herausforderung für jeden Nutzer: Helfen uns die neuen Kommunikationswerkzeuge alte Probleme zu lösen oder schaffen sie auch neue? Wie gehen Unternehmen, Mitarbeiter und die Gesellschaft mit rechtlichen Fragen, mit den steigenden Anforderungen und der Informationsflut um? Ist das allumfassende Informationsangebot Chance oder Fluch? Welche Informations- und Medienkompetenzen werden benötigt? Werden diese schon ausreichend vermittelt und wenn ja, von wem? Was „kostet“ es, die neuen Optionen zu ignorieren?

GfWM THEMEN 4 / Januar 2013

By | Ankündigung, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet und Gesellschaft, Social Media | No Comments

Mit ihrer fachlichen Publikationen GfWM THEMEN stellt das Redaktionsteam der Gesellschaft für Wissensmanagement gleich zu Jahresbeginn vier hoch interessante Beiträge vor, die mitunter durchaus berechtigte, ja vielleicht sogar fordernde Fragen stellen:

  • Alumni-Netzwerke als Beitrag zum betrieblichen Wissensmanagement mittels Social Media , von Kai Fetzer, Prof. Dr. Alexander Mädche, Susanne Ransweiler
  • GfWM Diskussionspapier – Wissensarbeit in modernen Arbeitswelten: Ein Zukunftsbild, von Dr. Stefan Rehm, Georg Bremer, Stefan Zillich, Dr. Hein Reuter, Gabriele Vollmar
  • Komplexe Zusammenhänge sichtbar machen und bewerten – So funktioniert „Exzellente Wissensorganisation“, von Christian Keller
  • „Maybe Knowing II“ – some further aspects on cross-fertilization of knowledge and art, von Günther M. Szogs

Kostenfreier Download als PDF http://www.gfwm.de/files/GfWMTHEMEN4-Januar2013.pdf

Homepage http://www.gfwm.de/node/8

Innovation und die Kunst des Abwägens

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Kathrin Passig & Sascha Lobo: Internet – Segen oder Fluch

Kathrin Passig & Sascha Lobo: Internet – Segen oder Fluch

Kurzrezension

Innovation und die Kunst des Abwägens

Vielleicht etwas wortreich im Ausdruck, vielleicht etwas metropolhaft in der Wortwahl, aber lesenswert, dabei unterhaltsam, breit recherchiert, gespickt mit interessanten Zitaten, erhellenden Gedanken und Perspektiven aus 25 Jahrhunderten. Ganz bestimmt eine Empfehlung, ein exzellenter Debattenbeitrag und sein Geld wert!

Der Titel „Internet – Segen oder Fluch“ ist irreführend, fasst das Thema enger, als es Passig/Lobo erarbeitet haben und vorstellen: Das technologisch Neue, die verständliche Angst vor Veränderung und der gesellschaftliche Umgang damit. Die Anlässe haben sich über die Jahrhunderte geändert, aber auch das Internet ist keine Ausnahme. So steht von Anfang an zwischen den Zeilen ein wenig getarntes „Segen und Fluch“ und überdeckt möglicherweise den eigentlichen Beitrag von Passig/Lobo, ihr notwendiges Plädoyer pro Diskussionskultur:  Read More

Matching Points of Interest from Different Social Networking Sites

By | Datenbanken, Künstliche Intelligenz, Mashups, Social Media | No Comments

On September 25, we (Tatjana Scheffler, Rafael Schirru, and Paul Lehmann) had the chance to present our work about data integration for points of interest from different community Web sites at the 35th German Conference on Artificial Intelligence in Saarbrücken.

POI matching has become an important task for different systems such as map applications and location recommendation systems. In recent years, users have contributed valuable information about locations (points of interest, POIs) in community projects such as OpenStreetMap (OSM) as well as in commercial social networks like Yelp or its German variant, Qype. These platforms often provide different types of information for the same objects, for example ratings (Qype), check-ins (Facebook Places), descriptions, categories, etc. For researchers and application developers it is often necessary to merge these distinct representations of POIs in order to obtain rich and complete information about the associated locations. Unfortunately the records representing the POIs do not share a common identifier across platforms thus making their matching a difficult task. In our work we present an approach matching POIs from Qype and Facebook Places to their counterparts in OSM. The algorithm uses different similarity measures taking the geographic distance of POIs into account as well as the string similarity of selected metadata fields. An evaluation of our system has shown that our proposed approach achieves an accuracy of 79% for data integration with Qype and 64% with Facebook Places while at the same time reducing the number of false matches compared to two baseline algorithms.

Details about the approach can either be found in our paper or can be directly obtained from the authors.