Category Archives: Informationswissenschaft

Die neue Ausgabe der IWP 68 (2017) Heft 1

By | DGI, DGI-Veranstaltungen, Informationswissenschaft | No Comments

Hier geht es zur wieder sehr lesenswerten und allerneuesten

Ausgabe von Information – Wissenschaft & Praxis, 2017, Heft 1:

Aus den Table of Contents:
* Berichte von Referenten der DGI-Praxistage
* Informationsmanager auf dem Arbeitsmarkt
* Interessante Rezensionen zu Urheberrecht und Wissenschaftskommunikation
* geplante Veranstaltungen
Wissenswertes aus der DGI, u.a.:
* Gemeinschaftsstand der DGI auf dem Bibliothekartag 2017 in Frankfurt/Main
* DGI-Mitgliederversammlung 2017
* Kandidieren Sie für die DGI-Vorstandswahl
* Befragung von DGI-Mitgliedern zur beruflichen Weiterbildung in der Informationswissenschaft
* DGI-Forum Wittenberg – ab jetzt anmelden!
* DGI-Mitglieder stellen sich vor
und und und…
(Ein Hinweis von der IWP-Redaktion. Die Empfänger der Mailingliste haben die ausführlichen Hinweise von Frau Ockenfeld am 5.3.2017 bereits erhalten).

Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft bewillligt!

By | Bibliothek und Information, Dokumentation, Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Projekte | No Comments

Diese nicht mehr ganz taufrische, aber sehr erfreuliche Nachricht von Dr. Thomas Stäcker, Wolfenbüttel, dass „die DFG der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Leipzig die Einrichtung eines Fachinformationsdienstes (FID) für Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft bewilligt hat“ begeistert die Vorstandsmitglieder der DGI. Und weiter heißt es „Der FID steht in der Tradition des früheren SSG b2i, wird aber nach Maßgabe der neuen Richtlinien andere Akzente setzen.“

So hat sich der gemeinsame Einsatz  für den FID mit unserer Ausbildungssektion KIBA – stellvertretend sei hier die Vorsitzende Frau Prof. Schade von der HAW Hamburg genannt – gelohnt, für unsere Communities eine Anlaufstelle in der Bildung und für die Forschung zu bieten.

Näheres hierzu finden Sie unter: http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg60151.html

BG Ihr Luzian Weisel

IWP 5/6 2016 ist nun online

By | Allgemein, Ankündigung, CeBIT, DGI, Industrie 4.0, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet der Dienste, Internet und Gesellschaft | No Comments
Liebe DGI-Mitglieder,
nun ist es wieder soweit: Das letzte IWP-Heft für das Jahr 2016 ist online verfügbar. Die Druckexemplare werden Ende des Monats ausgeliefert. Einen unentgeltlichen Zugang zu allen Volltexten der Online-Ausgabe erhalten Sie als Mitglied der DGI über den Mitgliederbereich der DGI-Website.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre IWP-Redaktion

Was Sie in der aktuellen Ausgabe lesen können, zeigt Ihnen der unten aufgeführte Überblick. Die Redaktion freut sich auf Ihre Reaktionen und auf Ihre Themenvorschläge und Beiträge.

Read More

Adressbüros, Fragämter und Intelligenz-Comptoirs – zur Geschichte der ersten Suchmaschinen

By | Allgemein, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Suchmaschinen | 2 Comments

Adressbüros, Fragämter und Intelligenz-Comptoirs – zur Geschichte der ersten Suchmaschinen

Des Sonntags soll der Mensch ja eigentlich ruhen und sich erbaulichen Gegenständen widmen. Aber was soll er machen, wenn das Erbauliche so schön mit seiner Alltagsbeschäftigung zusammenfällt wie in den aktuellen „Zwischentönen“ des Deutschlandfunks, einem kurzweiligen Interview-Format am Sonntagnachmittag?

In der Sendung vom 6. November 2016 interviewt Michael Langer seinen Studiogast, den Wiener Historiker Anton Tantner.

Der hat nicht nur sehr abwechslungsreiche Musik mit ins Kölner Studio gebracht, sondern berichtet auch sehr anschaulich und bildhaft über sein im vergangenen Jahr bei Wagenbach erschienenes Buch „Die ersten Suchmaschinen: Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs.“

Sein Faible für Registrierungs- und Identifizierungstechniken, die Beschäftigung mit der Geschichte der Hausnummern, mit französischen Theoretikern wie Michel Foucault und Gilles Deleuze fallen zusammen mit einer breit angelegten Musikauswahl von Gisela May, den Sex Pistols, Fehlfarben, Stimmgewitter bis hin zu Velvet Underground.

Die komplette Sendung mit Musikauswahl lässt sich nachhören bis zum 13. November 2016 – anschliessend als reines Interview.

Zur Mediathek

DGI-Hinweis: 7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF), Kiel, 18. und 19.11.2016

By | Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Junge DGI, Nachwuchsförderung | No Comments

Gerne leite ich die nachfolgende Ankündigung von Frau Dr. Weller weiter …

7. Studentischer Workshop für informationswissenschaftliche Forschung (SWiF) – Beitragseinreichungen bis 15.10.2016

Ankündigung für den diesjährigen Studentischen Workshop informationswissenschaftlicher Forschung (SWiF).

SWIF findet diesmal am 18. und 19.11.2016 an der ZBW Leibniz-Informationszentrum in Kiel statt (siehe auch www.swif2016.jimdo.com).

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass sich Studierende aus verschiedenen Hochschulen kennenlernen können, um sich zum einen über allgemeine Aspekte des Studiums auszutauschen und zum anderen fachlich über eigene Interessensgebiete zu diskutieren.

Der fachliche Austausch basiert dabei vor allem auf Vorträgen zu studentischen Forschungsarbeiten mit anschließender Diskussion im Plenum. Zur Präsentation eignen sich alle studentischen Forschungsarbeiten, beispielsweise Ergebnisse aus Bachelor- oder anderen Abschlussarbeiten oder aus Projekten (Team- und Forschungsprojekte, usw.).

Interessierte Studierende der Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft und verwandter Fächer sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Thema um eine Teilnahme zu bewerben. Hierzu sollte ein kurzes Abstract bis zum 15.10.2016 bei den Organisatoren eingereicht werden (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite).

Natürlich sind auch betreuende ProfessorInnen / DozentInnen herzlich eingeladen, Ihre Studerende zum Workshop zu begleiten.

Wir hoffen, dass wir es auch im 7. Jahr von SWiF schaffen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und den Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße aus Kiel, Köln und Hamburg

Isabella Peters, Katrin Weller und Dirk Lewandowski

Dr. Katrin Weller

GESIS Leibniz Institute for the Social Sciences

Dept. Computational Social Science

Unter Sachsenhausen 6-8

D-50667 Köln

Germany

E-Mail: katrin.weller@gesis.org

Twitter: @kwelle

Web: http://katrinweller.net

Erfahrung trifft Neugier: Rückblick auf die studentische Konferenz „open.access – alles offen?!“ in Düsseldorf

By | Allgemein, DGI, Informationskompetenz, Informationswissenschaft, Junge DGI, Nachwuchsförderung, Projekte | No Comments

Sehr geehrte Interessierte der Informations-Community,

die DGI engagiert sich stärker bei den Lernenden, Lehrenden und Forschenden in den Hochschuleinrichtungen für den Informationsnachwuchs. Davon haben Sie vielleicht schon gehört.

Es begann vor den Sommerferien mit der Kampagne Studierende vernetzt Euch!.

Es folgte die Unterstützung einer Veranstaltung an der Abteilung für Informationswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf.

Hierzu mein kurzer Bericht:

Die Konferenz </open.access> – alles offen?! wurde im Rahmen eines Seminars von Studierenden der HHU konzipiert, organisiert und von Frau Tamara Heck, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung, geleitet. Am 19.07. wurden zwischen 10-14 Uhr die Ergebnisse der Seminardiskussionen vorgestellt, die im Laufe des Sommersemesters erarbeitet wurden. Die Teilnahme war für Gäste kostenfrei.

„Frei zugängliches Wissen für jeden: Open Access – Was ist das? – Wie finde ich dieses freie Wissen? – Welche Auswirkungen hat Open Access auf Studierende, Wissenschaftler. Bibliotheken, Verlage und die Gesellschaft? – Welche Tools und Wege können mir im Studium weiterhelfen? – Welche Chancen bieten sich und worin liegen Vor- und Nachteile?“

Diese und weitere Fragen wurden von den Studierenden in Kurzreferaten vor- und zur Diskussion gestellt.

img_0057

Bild 1. Seminarteilnehmende und Gäste

Beim Abschlusspodium (Bild 2) beeindruckten die Studierenden mit ihrem erarbeiteten Wissen. Sie argumentierten jeweils in den Rollen eines Verlegers, Bibliothekars, Forscher, Studierenden sowie eines Bürgers. Ein Lerneffekt der Runde: „es gibt keine einfachen Lösungen, wir müssen kontinuierlich im Gespräch bleiben!“

img_20160719_131614_hdr

Bild 2. Teilnehmende des Abschlusspodiums

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) unterstützte die Studierendenkonferenz. Neben dem gesponserten Catering waren bei der Konferenz Schatzmeisterin Sigrid Riedel, Vorstand WTI-Frankfurt,  und Vizepräsident Dr. Luzian Weisel, FIZ Karlsruhe, vertreten. Gefragt bei den Studierenden war die Praxis-Erfahrung der beiden Firmenvertreter – die in ihrer Informationsarbeit mit den oben genannten „OA-Markteilnehmern“ regelmäßig und seit vielen Jahren zu tun haben. Im Gegenzug nahmen sie aktuelle Informationen zu Open Access, zu Kollaborationswerkzeugen, zu MOOCs und speziell zur Online-Plattform Sci-Hub mit, die Millionen Fachartikel illegal im Netz verfügbar macht.

Besten Dank, sehr geehrte Frau Heck, für dieses innovative Format und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch!

An dieser Stelle mein Aufruf an andere Ausbildungsstandorte: falls Sie als Studierende oder Lehrende innovative Formate haben und sich eine Unterstützung durch den Verband der Informationsfachleute Deutschlands wünschen – bitte nehmen Sie mit mir  über die DGI-Geschäftsstelle Kontakt auf.

Weitere Informationen zur Konferenz unter http://openaccess.phil.hhu.de/ bzw. demnächst in der Zeitschrift Information in Wissenschaft und Praxis (IWP).

Mit den besten Grüßen

Ihr Luzian Weisel

Vizepräsident DGI

DGI-Praxistage in Vorbereitung… 10./11.11.16: Predictive Analytics

By | Ankündigung, Datenbanken, DGI, DGI-Praxistage, DGI-Veranstaltungen, Informationswissenschaft | No Comments

Predictive Analytics – Vorhersagbares will man bestätigt wissen und Unvorhergesehenes nicht übersehen. Die Erfahrung von Experten kann durch die Nutzung großer Datenmengen und durch neue technische Möglichkeiten ergänzt werden. Wie genau, das wollen wir herausfinden.

Die Vorbereitungen für die DGI-Praxistage laufen auf Hochtouren. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis 15.09., die Werbetrommel tönt durch die Netzwerke, die Referenten senden nach und nach ihre Abstracts und die Veranstaltung nimmt langsam Formen an.

Wir (das Programmkomitee, bestehend aus Isabell Held, Barbara Reißland, Matthias Knapp, Luzian Weisel, Clemens Weins, Holger Koch, Christian Hempel) freuen uns auf eine neue Praxistagung – wieder mit einem Big Data Thema. Selbst wenn einem Zweifel kommen mögen, ob PA noch ein Infoprofi-Thema ist oder vielleicht schon zu technisch abgehoben, dem sei versichert, dass das Programmkomitee versucht hat, genau hier die Schnittstellen zu finden, die es ermöglicht, ein Verständnis über das Thema und seine Einsatzmöglichkeiten zu bekommen, ohne technisch überfordert zu werden. Infoprofis, als Kenner ihres Kontextes, sollen Potentiale der Analysemethoden kennen lernen und Bezüge zu ihrem Umfeld herstellen. Wie bereits im letztes Jahr soll Gelegenheit bestehen, einem Trendthema auf die Finger und hinter die Kulissen zu schauen – mittels Workshops, Diskussionsabend und Vorträgen und direktem Kontakt zu Anbietern.

Die DGI-Praxistage widmen sich gewohnt pragmatisch den Tools und ihren Einsatzgebieten, Branchen, Hoffnungen und Methoden. Dabei soll klar werden, welche Schwierigkeiten zu überwinden sind und welche tatsächlichen Erfahrungen man bereits dabei gemacht hat.

Die Tagung startet wieder mit Workshops am 10.11.2016 u.a. mit Expert Systems und Tableau und einem Workshop für studentische Neumitglieder.

Das Kamingespräch mit dem anschließenden Get-together am Abend wird sich mit den Potentialen von Big Data auseinandersetzen. Einführen in die Diskussion mit Melanie Siegel von der Hochschule Darmstadt und Tobias Flath von PWC wird die Keynote von Dr. Sven Schmeier vom DFKI, moderiert von Reinhard Karger, Präsident der DGI.

Am 11.11.2016 starten die Vorträge. Potentiale von Predictive Analytics und die Rolle der Infoprofis wird Dr. Thomas Keil vom SAS Institute beschäftigen. Ihm folgt Tobias Flath von PWC mit Sicht der Unternehmensberatungen auf das Thema. Nicolas Verstegen von StatSoft wird Praxisbeispiele dieses führenden Anbieters vorstellen, ebenso wie Stefan Geißler von Expert Systems, früher Temis. Anschließend folgen 5-Minuten-Slots einiger teilnehmender Anbieter.

Nachmittags hören wir über ein Projekt von Studenten der Hochschule Darmstadt zum Opinion Mining über Twitter-Daten von Politikern, betreut von Melanie Siegel. Dann folgt Dr. Ralf Hennemann von Genios mit einem Vortrag über die Auswertung externer Daten und Dr. Torsten Hartmann von Avantgarde Labs mit einem Überblick über Predictive Analytics-Methoden von Open Data und Texten.

Wenn Sie schonmal da waren und es Ihnen gefallen hat, kommen Sie wieder. Wenn Sie es bisher noch nicht waren, seien Sie diesmal dabei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gute Gespräche.

Programm und Anmeldung: http://dgi-info.de/events/dgi-praxistage-2016/

Neues vom Vorstand: eine heiter bis wolkige Präsenzsitzung

By | Ankündigung, DGI, DGI-Veranstaltungen, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet und Gesellschaft, Junge DGI, Vorstandsblog | No Comments

Die Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat per Telefonkonferenz statt. In 60-90 Minuten abends lassen sich viele Themen nicht ausreichend diskutieren. Deshalb tagen wir mindestens einmal im Jahr „face to face“, wo wir uns in einer sogenannten Präsenzsitzung einen ganzen Arbeitstag lang über aktuelle Fragestellungen, Strategien und ToDos austauschen. Wie schon nach dem letzten Treffen wollen wir die Tradition fortsetzen, und im DGI-Blog darüber berichten.

Diesen Sommer waren wir am 29. Juli bei WTI Frankfurt zu Gast (vielen Dank an unsere Gastgeber!) – diesmal nicht bei 37 Grad im Schatten, sondern bei einem heiter bis wolkigen Sommertag im aufstrebenden Frankfurter Ostend, nahe dem neuen EZB-Gebäude.

Die Themen u.a.: Strategische Ziele, studentische Mitglieder, Homepage, Aktivitäten, Zukunft der IWP

Wir werden oft angesprochen, wofür genau die DGI heute steht. Der digitale Wandel stellt uns vor besondere Herausforderungen, das Profil der DGI und ihrer Mitglieder erneut zu schärfen, in der Mediengesellschaft alte Kulturtechniken und Neugier wieder zu erwecken.

Was ist das Spektrum?

  • Förderung von Informationskompetenz – unser gesellschaftspolitisches Anliegen
  • Informationsnutzung in Wissenschaft und Industrie
  • Entwicklungen der Informationsdienstleister und Internetriesen

Mit dabei

  • Gestalten von Wissensquellen
  • Anwendung und Kontext, Inhalt und Kunde
  • Informationsdienstleistungen zwischen IT und Kunde
  • Internet als Betriebssystem
  • Weiterentwicklung der Datenwirtschaft und Wissensgesellschaft
  • Datensouveränität
  • Dialog über Industrie 4.0, Zukunft der Arbeit
  • rechtliche Aspekte bei der Datennutzung

Finden Sie sich wieder? Sind Sie noch kein Mitglied? Dann geht es hier zur Anmeldung.

Diese Themen sollen sich in den Veranstaltungen und in der IWP widerspiegeln. Aber auch durch unsere Vernetzung in allen sozialen Medien und der Homepage, wollen wir die Sichtbarkeit der Themen der DGI und ihrer Mitglieder weiter erhöhen und Sie zur aktiven Teilnahme auf Twitter, in Xing, Facebook, Blog, Mailingliste aufrufen.

Apropos Homepage – ist es Ihnen schon aufgefallen? Die Seiten werden gerade aktualisiert und erhalten eine bessere Übersichtlichkeit. Den DGI-Blog finden Sie jetzt unter „Aktuelles“. Work in Progress. Wenn Sie Feedback haben – jederzeit an mail@dgi-info.de.

Unsere neu gewonnenen studentischen Mitglieder, zumindest die, die sich schon zahlreich angemeldet haben, wollen wir ebenfalls herzlich begrüßen und durch Teilnahme an Veranstaltungen und Workshops zur Mitarbeit motivieren. Vielleicht schon auf dem Buchmesse-Event der DGI. Da geht es um „Publishing Trends of the Future“ und wir fragen, „What do students need to learn/know about publishing (copyrights, re-usage, metrics, IF …)? Who educates them?“ – oder bei den nächsten Praxistagen. Ein Vortrag über ein studentisches Projekt der Hochschule Darmstadt ist schon geplant. Wir sind offen für Vorschläge aus den Reihen der Studierenden, was Projekte, Praktika, Themen oder Veranstaltungswünsche angeht.

Ein Thema in der Runde und auf dem letzten Stammtisch war das Profil und die Positionierung der Information Professionals. Vielleicht gibt es Ideen, wie wir die Sichtbarkeit der „Informationstätigen“ stärken und verbessern können. Die DGI möchte das gerne unterstützen. Auf jeden Fall ein Thema, an dem wir dranbleiben – nicht nur auf dem nächsten Stammtisch am 9.8.2016 in Frankfurt.

  • Zukunft braucht Herkunft
  • Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort – wer hat’s erfunden?
  • „Nie waren wir so wertvoll wie heute“ 🙂

Die nächsten Vorstandswahlen stehen 2017 an. Wir überlegen noch, in welchem Rahmen und zu welchem Termin wir dazu einladen werden. Eins steht fest, in diesen Umbruchzeiten gibt es viele neue Herausforderungen. Einige Vorstandsmitglieder werden voraussichtlich nicht wieder kandidieren. Haben Sie Vorschläge oder Interesse, die Arbeit des seit über 65 Jahren bestehenden Vereins mitzugestalten?

Es muss ja nicht gleich Vorstand sein – aber Ideenlieferanten, Organisationstalente, Themenfinder und Arbeitsgruppenfans sind immer willkommen, ihr Feedback einzubringen. Zögern Sie nicht, sich bei persönlichen oder zufälligen Begegnungen, auf der Mitglieder-Mailingliste, in der Xing-Gruppe oder über den Facebook-Account zu artikulieren.

Save the dates:
09.08.16, ab 18 Uhr: DGI Stammtisch in Frankfurt, Cucina della Grazie am Dom
21.10.2016: Frankfurter Buchmesse: Publishing Trends of the Future – Consequences for Research Outputs and Measures of Impact
10.-11.11.2016: 6. DGI-Praxistage: Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose?

Save the references:

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2016), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/

DGI unterstützt studentische Open Access Konferenz „ – alles offen?!“ in Düsseldorf

By | Allgemein, Ankündigung, Informationswissenschaft, Linked (open) Data | No Comments

Eine Konferenz, organisiert von Studierenden für Studierende in Düsseldorf!:

</open.access> – alles offen?!

Wann:  

Dienstag, 19.07.2016     10-14 Uhr,

Wo:                           

Gebäude 24.53., Raum 01.81, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Aus der Ankündigung der Studierenden:

Frei zugängliches Wissen für jeden: Open Access.
Was ist das? Wie finde ich dieses freie Wissen?
Welche Tools und Wege können mir im Studium weiterhelfen? Welche Chancen bieten sich und worin liegen Vor- und Nachteile? Wenn dieses Thema dich interessiert, dann besuche unsere Konferenz!

Die Konferenz wird im Rahmen eines Seminars von Studierenden der HHU konzipiert und organisiert. Am 19.07. werden die Ergebnisse der Seminardiskussionen vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über das aktuelle Thema zu informieren und zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

DGI unterstützt open access Konferenz

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) unterstützt die Studierendenkonferenz. Neben dem gesponserten Catering werden bei der Konferenz Schatzmeisterin Sigrid Riedel  und Vizepräsident Dr. Luzian Weisel vertreten sein, um mit den Teilnehmern über aktuelle Meinungen zu Open Access zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Konferenz: http://openaccess.phil.hhu.de/

Zukunft baut auf Erfahrung: Perspektiven vom Mundaneum bis heute

By | Datenbanken, DGI-Veranstaltungen, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet und Gesellschaft, Künstliche Intelligenz, Presse | No Comments

Bericht von der DGI-Konferenz, 19. und 20. Mai 2016 in Frankfurt am Main von Elgin Helen Jakisch

Eine spannende DGI-Konferenz liegt hinter uns. Die Referenten ermöglichten hochinteressante Einblicke in ihre jeweiligen Erfahrungen und nahmen Bezug zu ihrer Geschichte und den Herausforderungen der Gegenwart. Viele Methoden haben mit der Digitalisierung Schritt gehalten. Viele der Ansätze waren zwar nicht neu, rückten aber die Stärken der „IuD-ler“ wieder mehr ins Bewusstsein. Wer ehrlich ist, bekennt, wie viel Arbeit wirklich gute Wissensorganisation bedeutet. Die DGI-Konferenz 2016 hat zur Konzentration auf diese wesentlichen Fragen einen guten Beitrag geleistet. Soweit so positiv. Doch allen Referenten und Teilnehmern wurde wieder einmal klar: der Nutzen des eigenen Tuns für Praxis und potentielle Kunden ist groß, muss jedoch erheblich besser kommuniziert werden. Der Auftrag lautet, sich als Infoprofi auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und damit deutlicher zu werben.

Reinhard Karger, Präsident der DGI, eröffnete die Tagung mit der Aufforderung, die Infoprofis sollten die Diskussion über gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Veränderungen zentral anführen. Wissensmanagement findet heute auf allen Ebenen stattErfahrungen sind ein Fundament, damit Informationskompetenz und -qualität nicht verschwinden. Karger diskutierte den Querschnitt seines in der IWP 2+3/2016 erschienenen Plädoyers über die Positionen der DGI.

Über Paul Otlets Visionen der Organisation des Weltwissens war von Prof. Dr. Frank Hartmann von der Bauhaus-Universität Weimar zu erfahren. Otlet wollte die Information aus den Büchern herausholen und die Fakten erschließen, in einer Zeit des Aufbruchs von Telegraphie, ersten globalen Denkens und Weltausstellungen. Denkt man die Vision zu Ende, ist die Wissensallmende logisch – Wissen sollte Gemeingut sein. Otlet wusste, dass vor der Information die Dokumentation steht und entwarf Ideen zur Vernetzung des Wissens – lange vor Google. Doch geriet Otlet in Vergessenheit, weil er nicht über seine Visionen kommuniziert hatte?

Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Universität Würzburg, referierte über das „RobotRecht“. Computer und Recht verzahnen sich, der Rechtsbegriff erweitert sich durch die Schnittstelle Maschine, Mensch und Netz. Der Mensch muss vor Folgen geschützt werden, die seiner Person oder der Gesellschaft schaden könnten, selbst wenn die Begeisterung über neue Wege der Datengenerierung und Vernetzung die Auswirkungen verschleiern.

Hauke Janssen von der Dokumentation des Magazins „Der Spiegel“ erläuterte das Fact-Checking und die Tätigkeiten der Informationsarbeiter seit Gründung der Zeitschrift. Hier ist eine ganze Abteilung mit der Verifikation aller Fakten in Artikeln beschäftigt – ein höchster Anspruch an Informationsqualität, unter dem Druck medialer Aufmerksamkeit in Echtzeit und permanenter interner Lobbyarbeit für die Dokumentation.

Lobby, Kommunikation über den Nutzen, gesellschaftliche Debatten – all dies setzte sich in der Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Reinhard Karger, Prof. Dr. Günther Neher (FH-Potsdam), Dr. Rafael Ball (ETH Zürich) und Dr. Hauke Janssen und unter reger Beteiligung des Publikums fort. Thema „Informationswissenschaft zwischen Krise und Renaissance“ – „Wege aus der Defensive“. Die Schließung des Studiengangs in Düsseldorf und das Urteil des Leibniz-Senats über die ZBMED stimmen nicht gerade optimistisch. Das Thema spielt in deutschen Medien jedoch keine Rolle, obwohl das anders sein sollte. Das Dilemma ist Uneinigkeit der Community in der eigenen Ausrichtung und mangelnde Kommunikation über den Nutzen des Berufsbildes mit fehlender Lobbyarbeit in der Politik. Fazit: das Eigenmarketing ist „verstaubt“, die Bekanntheit des Infoprofis schlecht. Dennoch finden Absolventen Jobs, vielleicht, weil sie ihren Beruf als „Kommunikationsoptionfür universelle Methoden begreifen- denn der Bedarf nach Ordnung des Wissens ist seit Otlet gleich geblieben.

Tag zwei startete mit der Präsentation der Neuausrichtung des IuD-Studiengangs an der FH-Potsdam, von Prof. Dr. Rolf Däßler, der betonte, dass IuD heute im Sinne von Datenmanagement verstanden werden muss. Ein Schwerpunt bildet die mathematischen Grundlagen – wichtig für jede Statistik. Viel Praxis, Werkstatt und Projektarbeit soll die Studenten fit für den Job machen. Danach präsentierten sich vier Studenten mit drei Projekt-, bzw. Masterarbeiten und stellten Ihre Ergebnisse und den Nutzen vor.

Prof. Dr. Marc Rittberger vom DIPF Frankfurt widmete sich den Erfahrungen der Logfileanalyse. Nichts in der webbasierten Welt geht ohne Tracking für die Webseitengestaltung und die Platzierung von Inhalten. Dabei ist das Verständnis über Nutzerverhalten genauso wichtig wie Quantitäten. Die Anpassung an mobile Geräte hat dem Thema erneut Schub gegeben.

Auch Prof. Dr. Ulrike Spree von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fragte nach den Erfahrungen guter und schlechter Wissensorganisation in den letzten 20 Jahren. Ihr Fokus lag auf Inhaltserschließung und Wissenspräsentation. Die Wissensarbeiter heute tun immer noch zu viel in Handarbeit. Nutzerverhalten wird auch hier nur bei kommerziellen Produkten systematisch, aber sonst viel zu wenig in Betracht gezogen. „Theorie und Praxis arbeiten immer noch nicht gut zusammen“, so ihr Fazit.

Babette Bolle von STN stellte die Funktionalitäten der neuen high-performance-Plattform für die Patentsuche vor. „Wenn man Gutes bewahren will muss man Veränderungen zulassen“, so Babette Bolle und erläuterte den Wandel von der Expertenplattform hin zur intuitiven Selbstrecherche.

Was tun für die Zukunft Medizininformation? Dr. Helge Knüttel, Rechercheur und Fachreferent für Medizin an der UB Regensburg, stellt die hochwertige Informationsversorgung in der Medizin durch den möglichen Wegfall vom Literaturservice DIMDI und der ZBMED in Frage und befürwortete die Sicherung von Know-How in öffentlicher und zentraler Hand. Aus seiner Sicht wäre das für die Gesundheitsversorgung die bessere Entscheidung.

Ulrich Herb von der UB Saarbrücken widmete sich zum Schluss der Kommerzialisierung von Open Access. Aus seiner Sicht ist das Versprechen der Gemeinnützigkeit oder Wissensallmende nur halbherzig umgesetzt. Denn wieder einmal generieren Verlage die Gewinne und die Kosten wurden verlagert und zunehmend intransparent. Die Preise werden mit wachsender Nachfrage nach Open Access steigen – das ist die Marktlogik.

Nähere Infos:

Programm und Folien der Präsentationen finden Sie auf den Seiten des Veranstaltungskalenders.

Langfassungen der Vorträge erscheinen in den folgenden Ausgaben der IWP.

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2019), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/