DGI-Blog

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Die neue Ausgabe der IWP 68 (2017) Heft 1

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Hier geht es zur wieder sehr lesenswerten und allerneuesten

Ausgabe von Information – Wissenschaft & Praxis, 2017, Heft 1:

Aus den Table of Contents:
* Berichte von Referenten der DGI-Praxistage
* Informationsmanager auf dem Arbeitsmarkt
* Interessante Rezensionen zu Urheberrecht und Wissenschaftskommunikation
* geplante Veranstaltungen
Wissenswertes aus der DGI, u.a.:
* Gemeinschaftsstand der DGI auf dem Bibliothekartag 2017 in Frankfurt/Main
* DGI-Mitgliederversammlung 2017
* Kandidieren Sie für die DGI-Vorstandswahl
* Befragung von DGI-Mitgliedern zur beruflichen Weiterbildung in der Informationswissenschaft
* DGI-Forum Wittenberg – ab jetzt anmelden!
* DGI-Mitglieder stellen sich vor
und und und…
(Ein Hinweis von der IWP-Redaktion. Die Empfänger der Mailingliste haben die ausführlichen Hinweise von Frau Ockenfeld am 5.3.2017 bereits erhalten).

Die DGI in 2017: Brief des Präsidenten Reinhard Karger – Angebote, Veranstaltungen, Impulse

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Liebe DGI-lerinnen und DGI-ler,

das Jahr ist jung, aber einiges ist schon passiert und die Welt ist in globaler Aufregung. Da können wir an vielen Stellen wenig tun, aber wo es auch immer geht, wollen wir alle unsere Expertise und Energie einbringen und Angebote formulieren für mehr Informationskompetenz, Beiträge leisten für mehr Informationsqualität. Social Bot und Fake News kreieren gesellschaftliche Probleme. Die DGI kann das nicht ändern, aber wir wollen darüber sprechen und im Diskurs etwas erreichen. Deshalb erweitern wir unsere Angebote und laden Studenten, Auszubildende und Startups mit kostenlosen DGI-Mitgliedschaften ein:
https://dgi-info.de/studierenden-mitgliedschaft/
https://dgi-info.de/kostenlose-mitgliedschaften-fuer-startups/

Kandidieren Sie für die DGI-Vorstandswahl 2017:
Bei der DGI-Mitgliederversammlung 2017 während des Bibliothekartags (30. Mai bis 2. Juni 2017, Frankfurt am Main) wird der Vorstand der DGI satzungsgemäß neu gewählt. Wir bitten Sie darum, Kandidatenvorschläge einzureichen. Senden Sie uns am besten Ihre Wahlvorschläge (Name mit vorgeschlagenem Vorstandsamt) formlos per Email an mail@dgi-info.de

Vielleicht möchten Sie selbst kandidieren? Wir freuen uns! Für ein Vorstandsamt in der DGI kommen Sie in Frage, wenn Sie gerne im Team arbeiten, etwas Zeit erübrigen können, verlässlich sind und unsere Fachgesellschaft nach vorne bringen möchten. Das gilt auch, wenn Sie sich bisher in der DGI noch nicht aktiv eingebracht haben.

Hier nur einige Hinweise auf weitere Veranstaltungen mit DGI-Präsenz, DGI-Beteiligung oder als DGI-Event:
CeBIT 2017, 20. bis 24. März 2017 in Hannover, Future Talk, Halle 6, A54
http://www.cebit.de/de/news/artikel/future-talk-no-limits-forschungscluster-in-halle-6-36463.xhtml

Bibliothekartag 2017, 30. Mai bis 2. Juni 2017 in Frankfurt am Main: DGI-Gemeinschaftsstand. Der Kongress steht unter dem Motto: „Menschen – Medien – Märkte“. Der Bibliothekartag findet in drei Gebäuden der Messe Frankfurt statt: dem Congress Center, dem Saal Panaroma im angrenzenden Gebäude ‚Forum‘ und der Halle 5.1
http://bibliothekartag2017.de/
Die jährliche DGI-Mitgliederversammlung findet im Rahmen des Bibliothekartages statt. Das genaue Datum steht derzeit noch nicht fest.

Im Reformationsjahr treffen wir uns in der Lutherstadt Wittenberg zum DGI-Forum Wittenberg 2017:
“Am Anfang war das Wort – wer aber hat heute das Sagen?” Sprache, Wahrheit und Datensouveränität in modernen Kommunikationswelten, 7. -9. September 2017, Wittenberg
https://dgi-info.de/events/dgi-forum-wittenberg-2017/

Der DGI-Stammtisch in Frankfurt findet auch 2017 wieder an jedem zweiten Dienstag des Monats statt. Beginn jeweils um 18.00 Uhr im Restaurant „Cucina della Grazie“ im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main. DGI-Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich möglichst vorab an, damit wir reservieren können: michael.borchardt@retailconsult.de, 0177-214 3576 oder bei mail@dgi-info.de

Vielleicht wollen Sie auch in weiteren Städten einen DGI-Stammtisch einrichten oder auf einen bestehenden DGI-Stammtisch hinweisen. Das wäre hervorragend! Bitte informieren Sie doch die DGI-Geschäftsstelle, so dass Marianne Arndt Ihre Einladungen unterstützen kann:
Marianne Arndt
Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI)
Windmühlstraße 3
60329 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0)69 430313
E-Mail: arndt@dgi-info.de

Als Fachgesellschaft lebt die DGI nicht nur von den Beiträgen, sondern auch von dem Engagement der Mitglieder. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Impuls: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Ob auf dem DGI-Blog, bei DGI-Veranstaltungen oder den DGI-Social Media Aktivitäten via Xing, Twitter oder Facebook (URLs s.u).

Vielleicht wollen Sie einen Artikel in der IWP veröffentlichen. Bitte wenden Sie sich dazu an Dr. Margarita Reibel-Felten: reibel-felten@dgi-info.de
https://dgi-info.de/wissenschaft-praxis/zeitschrift-information-wissenschaft-und-praxis-iwp/

Was bringt 2017 sonst noch? Das werden wir erst erleben. Fakt ist: Die Arbeitschancen, die Jobangebote sind reichhaltig, siehe die Mails über:
DGI-NEWS@LISTSERV.DFN.DE
oder die Ausschreibungen unter
https://dgi-info.de/die-dgi/stellenangebote/

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und glückliches, ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2017!

Herzliche Grüße und ich freue mich auf den Dialog!

Reinhard Karger

Präsident der DGI

Unternehmenssprecher,

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

URL: http://www.dgi-info.de
Blog: http://blog.dgi-info.de/
XING: https://www.xing.com/net/pric09051x/dgi
Twitter: https://twitter.com/DGIInfo
Facebook: https://www.facebook.com/DGI-Deutsche-Gesellschaft-für-Information-und-Wissen-eV-133492006684341/

 

 

DGI-Praxistage 2016 – erfolgreich beendet

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Letzten Donnerstag und Freitag fanden die 6. DGI-Praxistage “Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose?” statt. Wir wollten mit Experten im Gästehaus der Goethe-Universität Frankfurt einen der derzeit wichtigsten Big-Data-Trends beleuchten.

Im Vorfeld konnten wir, wie schon 2015, drei Workshops anbieten: Stephan Geißler von Expert System Deutschland GmbH präsentierte: „Wissen aus Dokumenten industriell nutzbar machen – Einführung in die semantische Informationsextraktion mit dem Cogito Studio“ . Alexander Loth von Tableau Germany GmbH erklärte uns: “Why is Predictive Analytics essential for your Data Strategy” und Clemens Weins, kuehlhaus AG bot für die studierende Neumitglieder der DGI  das in diesen Tagen ungemein brisante Thema Wie Online Marketing politische Öffentlichkeit beeinflusst!“ an.

Alle Workshops waren gut besucht und haben viel Spaß gemacht – wir werden dieses Format auch in Zukunft beibehalten.

Am Abend bot die Keynote: „Predictive Analysis – gestern, heute, morgen“ von Dr. Sven Schmeier, DFKI GmbH eine unterhaltsame historisch orientierte Einführung ins Thema und zugleich die Vorlage für ein lebhaftes Kamingespräch unter der Moderation unseres DGI-Präsidenten Herrn Karger. Danach konnte man sich bei einem ausgezeichnetem Abendessen und Getränken in schönem Ambiente dem Networking widmen.

Der Freitag stand mit den Vorträgen von Dr. Thomas Keil, SAS Institute GmbH, Nicolas Verstegen, StatSoft, Alexander Häußer, PwC Deutschland, Joachim Lackner,, Thomas Gabriel, KNIME.com AG, Prof. Dr. Melanie SiegelHochschule Darmstadt, Ralf Hennemann, GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH und Torsten Hartmann, Avantgarde Labs GmbH  ganz unter dem Motto Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose? Als Orakel der Gegenwart bieten Predictive Analytics in vielen Bereichen verlässliche Antworten auf drängende Fragen, sei es im Vertrieb, in der Produktion, der Qualitätskontrolle oder der Medizin. Ein wichtiges Thema dabei: unstrukturierte Daten strukturieren und auf dieser Basis eine Zukunftsprognose formulieren. Dies ist eine große Herausforderung, denn noch gelingt das nicht fehlerfrei: Praktisches Beispiel, das uns die ganzen Praxistage aufgrund der Aktualität verfolgte: Die US-Wahl 2016.

Wir bedanken uns bei allen Rednern für ihre inspirierenden, kurzweiligen und zukunftsorientierten Vorträge und bei allen Teilnehmern für die anregenden Diskussionen!

Ganz besonders aber möchten wir unseren Sponsoren danken: Tableau Germany GmbH, GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH und Expert System Deutschland GmbH

Alle weiteren Informationen und das Programmheft mit Abstracts finden Sie auf der Veranstaltungsseite (Link)

Die DGI auf der Buchmesse: gehört den Self-Publishing Mechanics die Zukunft?

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Auf der diesjährigen Buchmesse diskutierte die DGI „Publishing Trends of the Future“ – zusammen mit Wissenschaftsverlagen, Verwertungsgesellschaften, Hochschulen und Startups. Hier eine kleine Zusammenfassung für alle, die nicht dabei waren.

Was sind die Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene? Wie wird man Forschungsergebnisse und den Impact Faktor der eigener Publikationen in Zukunft messen? Auf welche Weise wird sich dies auf die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auswirken und was bedeutet das für den Nachwuchs, diejenigen, die heute studieren? Sind sie auf diese Veränderungen vorbereitet, was bringen sie ein und inwieweit werden sie von ihren Hochschulen heute dabei unterstützt?

Um diese Fragen ging es vor etwa 50 Zuhörern in der „Digital Zone“ der Frankfurter Buchmesse. In Kooperation mit dem P-D-R (Pharma Documentation Ring) und dem PAID (Pharma Arbeitskreis Information & Dokumentation) in Halle 4.2, dem Hot Spot Professional & Scientific Information hörten wir vier Kurzvorträge und eine anschließende Paneldiskussion. Mit dabei waren Roheena Anand von RSC, Kate Livingstone von Wiley, Kate Alzapiedi von RightsDirect, Melanie Siegel und Johannes Graupe, Hochschule Darmstadt und Phil Jones von der Digital Sciences Group.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit organisiert sich neu. Teilen und Weiterleiten von Content in wissenschaftlichen und sozialen Netzwerken gehört zum Alltag. Open Access, Open Data, Open Standards-Entwicklungen verstärken sich und werden eine Zunahme an Konkurrenz über die Vergabe von Mitteln für die öffentlich geförderte Forschung auslösen. Deshalb müssen Verlage mehr Daten zur Unterstützung dieser Prozesse bereitstellen. Auch besteht Nachholbedarf, mehr Content zu vernetzen und interagieren zu lassen. Software hat alle Geschäftsmodelle verändert. Große Akteure, wie Google, Amazon und Apple drängen ins Verlagsgeschäft. Sie investieren Geld und Software und kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden genau. Der gesamte Publikationsprozess wird nicht mehr mit der Veröffentlichung des Werkes auf dem Markt enden, sondern bis ans Ende der Rezeptionskette und damit der digitalen Interaktion zwischen Rezipienten und Autoren reichen.

Aus Sicht der Rechteinhaber und Contentnutzer braucht es einfachere und globale Lösungen, Lizenzen für die Nutzung zu erwerben. Bei der Recherche und Auswertung von Publikationen wird es eine Zunahme der Nutzung von Big Data-Tools geben. Hier müsse von den Hochschulen mehr Wissen über Urheberrechte vermittelt werden.

Aus Sicht der Hochschulen findet die Recherchen nach Publikationen und eine Datennutzung mehr und mehr außerhalb der Bibliothek statt. Inzwischen gibt es eine Erwartungshaltung, dass Content komplett digital zur Verfügung stehen sollte, bspw. für Textmining. Traditionelle Publikationsformate brauchen zu viel Zeit für die Veröffentlichung und für die Rezeption. Interessanterweise wünschen sich Millennials Datenschutz, Transparenz über die Nutzung von Daten von Drittanbietern und Providern. Urheberrechte seien noch immer schwer zu verstehen, vor allem was man nutzen dürfe und was nicht. Die Informationsqualität und Vertrauenswürdigkeit ist auch für den Nachwuchs ein wichtiges Thema.

Das Panel war sich einig, dass die Veränderungen schnell auf uns zukommen. Nutzung, Zugriff und Herstellung von Content werden bequemer und sollten im Einklang mit Datenschutz und Urheberrechten stehen.

Künstliche Intelligenz könnte eine Lösung für viele der angesprochenen Bedürfnisse sein, so fasste Reinhard Karger, Präsident der DGI die Diskussion zusammen. Es gäbe zu wenige Debatten darüber in der akademischen Welt. Er glaubte auch nicht, dass die Verlagswelt auf diese Veränderungen vorbereitet sei. Der Fokus läge in der Zukunft auf Semantik. Wenn „Self-Publishing Mechanics“ die Zukunft gehört, hat dies Einfluss auf alles, was wir bis jetzt kennen.

Nähere Infos:
Programm der Veranstaltung 21.01.2016: http://dgi-info.de

Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene: am 21.10. ist die DGI auf der Buchmesse

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Was sind die Zukunftstrends der wissenschaftlichen Verlagsszene? Wie wird man Forschungsergebnisse und den Impact Faktor der eigener Publikationen in Zukunft messen? Auf welche Weise wird sich dies auf die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auswirken und was bedeutet das für den Nachwuchs, diejenigen, die heute studieren? Sind sie auf diese Veränderungen vorbereitet, was bringen sie ein und inwieweit werden sie von ihren Hochschulen heute dabei unterstützt?
Gerne möchten wir Sie zu unserer DGI-Veranstaltung auf der Buchmesse einladen. In Zusammenarbeit mit dem P-D-R (Pharma Documentation Ring) und PAID (Pharma Arbeitskreis Information und Dokumentation) wird wie auch im Vorjahr eine gemeinsame Veranstaltung und Podiumsdiskussion in der für die Infobranche und wissenschaftlichen Verlage wichtigen Halle 4.2 im Hot Spot angeboten.
Auch für Studierende, angehende FAMIS und an einer Neu- oder Schnuppermitgliedschaft Interessierte könnte die Veranstaltung anregende Impulse liefern. Kommen Sie vorbei, treffen Sie DGI-Mitglieder (auch vom Vorstand sind einige da), nehmen Sie Platz, gönnen Sie sich eine Verschnaufpause und folgen Sie den spannenden Beiträgen, einer britisch humorvollen Moderation von Andrew Clark (UCB Pharma) und einer Panel-Diskussion zum Thema.

Publishing Trends of the Future – consequences for research outputs and measures of impact
21.10.2016 | 13:00-15:00
Hot Spot Professional & Scientific Information, Halle 4.2
Partners: DGI, PAID, P-D-R

Eingeladen sind Vertreter von Verlagen (Royal Society of Chemistry, Wiley), Verwertungsgesellschaften (RightsDirect), Hochschulangehörige und Studenten (Hochschule Darmstadt) und Softwareentwickler (Digital Sciences). Sie werden miteinander die Konsequenzen der heraufziehenden digitalen Veränderungen und Zukunftstrends der Verlage und ihrer Dienstleistungen und Produkte diskutieren. Die Closing Notes resümiert Reinhard Karger, Präsident der DGI.
Nähere Infos auch im Veranstaltungskalender DGI:
https://dgi-info.de/events/frankfurter-buchmesse-2016/

DGI-Praxistage in Vorbereitung… 10./11.11.16: Predictive Analytics

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Predictive Analytics – Vorhersagbares will man bestätigt wissen und Unvorhergesehenes nicht übersehen. Die Erfahrung von Experten kann durch die Nutzung großer Datenmengen und durch neue technische Möglichkeiten ergänzt werden. Wie genau, das wollen wir herausfinden.

Die Vorbereitungen für die DGI-Praxistage laufen auf Hochtouren. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis 15.09., die Werbetrommel tönt durch die Netzwerke, die Referenten senden nach und nach ihre Abstracts und die Veranstaltung nimmt langsam Formen an.

Wir (das Programmkomitee, bestehend aus Isabell Held, Barbara Reißland, Matthias Knapp, Luzian Weisel, Clemens Weins, Holger Koch, Christian Hempel) freuen uns auf eine neue Praxistagung – wieder mit einem Big Data Thema. Selbst wenn einem Zweifel kommen mögen, ob PA noch ein Infoprofi-Thema ist oder vielleicht schon zu technisch abgehoben, dem sei versichert, dass das Programmkomitee versucht hat, genau hier die Schnittstellen zu finden, die es ermöglicht, ein Verständnis über das Thema und seine Einsatzmöglichkeiten zu bekommen, ohne technisch überfordert zu werden. Infoprofis, als Kenner ihres Kontextes, sollen Potentiale der Analysemethoden kennen lernen und Bezüge zu ihrem Umfeld herstellen. Wie bereits im letztes Jahr soll Gelegenheit bestehen, einem Trendthema auf die Finger und hinter die Kulissen zu schauen – mittels Workshops, Diskussionsabend und Vorträgen und direktem Kontakt zu Anbietern.

Die DGI-Praxistage widmen sich gewohnt pragmatisch den Tools und ihren Einsatzgebieten, Branchen, Hoffnungen und Methoden. Dabei soll klar werden, welche Schwierigkeiten zu überwinden sind und welche tatsächlichen Erfahrungen man bereits dabei gemacht hat.

Die Tagung startet wieder mit Workshops am 10.11.2016 u.a. mit Expert Systems und Tableau und einem Workshop für studentische Neumitglieder.

Das Kamingespräch mit dem anschließenden Get-together am Abend wird sich mit den Potentialen von Big Data auseinandersetzen. Einführen in die Diskussion mit Melanie Siegel von der Hochschule Darmstadt und Tobias Flath von PWC wird die Keynote von Dr. Sven Schmeier vom DFKI, moderiert von Reinhard Karger, Präsident der DGI.

Am 11.11.2016 starten die Vorträge. Potentiale von Predictive Analytics und die Rolle der Infoprofis wird Dr. Thomas Keil vom SAS Institute beschäftigen. Ihm folgt Tobias Flath von PWC mit Sicht der Unternehmensberatungen auf das Thema. Nicolas Verstegen von StatSoft wird Praxisbeispiele dieses führenden Anbieters vorstellen, ebenso wie Stefan Geißler von Expert Systems, früher Temis. Anschließend folgen 5-Minuten-Slots einiger teilnehmender Anbieter.

Nachmittags hören wir über ein Projekt von Studenten der Hochschule Darmstadt zum Opinion Mining über Twitter-Daten von Politikern, betreut von Melanie Siegel. Dann folgt Dr. Ralf Hennemann von Genios mit einem Vortrag über die Auswertung externer Daten und Dr. Torsten Hartmann von Avantgarde Labs mit einem Überblick über Predictive Analytics-Methoden von Open Data und Texten.

Wenn Sie schonmal da waren und es Ihnen gefallen hat, kommen Sie wieder. Wenn Sie es bisher noch nicht waren, seien Sie diesmal dabei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gute Gespräche.

Programm und Anmeldung: https://dgi-info.de/events/dgi-praxistage-2016/

Neues vom Vorstand: eine heiter bis wolkige Präsenzsitzung

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Die Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat per Telefonkonferenz statt. In 60-90 Minuten abends lassen sich viele Themen nicht ausreichend diskutieren. Deshalb tagen wir mindestens einmal im Jahr “face to face”, wo wir uns in einer sogenannten Präsenzsitzung einen ganzen Arbeitstag lang über aktuelle Fragestellungen, Strategien und ToDos austauschen. Wie schon nach dem letzten Treffen wollen wir die Tradition fortsetzen, und im DGI-Blog darüber berichten.

Diesen Sommer waren wir am 29. Juli bei WTI Frankfurt zu Gast (vielen Dank an unsere Gastgeber!) – diesmal nicht bei 37 Grad im Schatten, sondern bei einem heiter bis wolkigen Sommertag im aufstrebenden Frankfurter Ostend, nahe dem neuen EZB-Gebäude.

Die Themen u.a.: Strategische Ziele, studentische Mitglieder, Homepage, Aktivitäten, Zukunft der IWP

Wir werden oft angesprochen, wofür genau die DGI heute steht. Der digitale Wandel stellt uns vor besondere Herausforderungen, das Profil der DGI und ihrer Mitglieder erneut zu schärfen, in der Mediengesellschaft alte Kulturtechniken und Neugier wieder zu erwecken.

Was ist das Spektrum?

  • Förderung von Informationskompetenz – unser gesellschaftspolitisches Anliegen
  • Informationsnutzung in Wissenschaft und Industrie
  • Entwicklungen der Informationsdienstleister und Internetriesen

Mit dabei

  • Gestalten von Wissensquellen
  • Anwendung und Kontext, Inhalt und Kunde
  • Informationsdienstleistungen zwischen IT und Kunde
  • Internet als Betriebssystem
  • Weiterentwicklung der Datenwirtschaft und Wissensgesellschaft
  • Datensouveränität
  • Dialog über Industrie 4.0, Zukunft der Arbeit
  • rechtliche Aspekte bei der Datennutzung

Finden Sie sich wieder? Sind Sie noch kein Mitglied? Dann geht es hier zur Anmeldung.

Diese Themen sollen sich in den Veranstaltungen und in der IWP widerspiegeln. Aber auch durch unsere Vernetzung in allen sozialen Medien und der Homepage, wollen wir die Sichtbarkeit der Themen der DGI und ihrer Mitglieder weiter erhöhen und Sie zur aktiven Teilnahme auf Twitter, in Xing, Facebook, Blog, Mailingliste aufrufen.

Apropos Homepage – ist es Ihnen schon aufgefallen? Die Seiten werden gerade aktualisiert und erhalten eine bessere Übersichtlichkeit. Den DGI-Blog finden Sie jetzt unter „Aktuelles“. Work in Progress. Wenn Sie Feedback haben – jederzeit an mail@dgi-info.de.

Unsere neu gewonnenen studentischen Mitglieder, zumindest die, die sich schon zahlreich angemeldet haben, wollen wir ebenfalls herzlich begrüßen und durch Teilnahme an Veranstaltungen und Workshops zur Mitarbeit motivieren. Vielleicht schon auf dem Buchmesse-Event der DGI. Da geht es um „Publishing Trends of the Future“ und wir fragen, „What do students need to learn/know about publishing (copyrights, re-usage, metrics, IF …)? Who educates them?“ – oder bei den nächsten Praxistagen. Ein Vortrag über ein studentisches Projekt der Hochschule Darmstadt ist schon geplant. Wir sind offen für Vorschläge aus den Reihen der Studierenden, was Projekte, Praktika, Themen oder Veranstaltungswünsche angeht.

Ein Thema in der Runde und auf dem letzten Stammtisch war das Profil und die Positionierung der Information Professionals. Vielleicht gibt es Ideen, wie wir die Sichtbarkeit der „Informationstätigen“ stärken und verbessern können. Die DGI möchte das gerne unterstützen. Auf jeden Fall ein Thema, an dem wir dranbleiben – nicht nur auf dem nächsten Stammtisch am 9.8.2016 in Frankfurt.

  • Zukunft braucht Herkunft
  • Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort – wer hat’s erfunden?
  • „Nie waren wir so wertvoll wie heute“ 🙂

Die nächsten Vorstandswahlen stehen 2017 an. Wir überlegen noch, in welchem Rahmen und zu welchem Termin wir dazu einladen werden. Eins steht fest, in diesen Umbruchzeiten gibt es viele neue Herausforderungen. Einige Vorstandsmitglieder werden voraussichtlich nicht wieder kandidieren. Haben Sie Vorschläge oder Interesse, die Arbeit des seit über 65 Jahren bestehenden Vereins mitzugestalten?

Es muss ja nicht gleich Vorstand sein – aber Ideenlieferanten, Organisationstalente, Themenfinder und Arbeitsgruppenfans sind immer willkommen, ihr Feedback einzubringen. Zögern Sie nicht, sich bei persönlichen oder zufälligen Begegnungen, auf der Mitglieder-Mailingliste, in der Xing-Gruppe oder über den Facebook-Account zu artikulieren.

Save the dates:
09.08.16, ab 18 Uhr: DGI Stammtisch in Frankfurt, Cucina della Grazie am Dom
21.10.2016: Frankfurter Buchmesse: Publishing Trends of the Future – Consequences for Research Outputs and Measures of Impact
10.-11.11.2016: 6. DGI-Praxistage: Predictive Analytics – Blick in die Glaskugel oder glasklare Prognose?

Save the references:

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2016), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/

Erfolgreicher Start des 1. DGI-Stammtischs in Frankfurt

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Mitte Juni haben wir in und um die DGI nochmal richtig die Leitungen glühen lassen: per Mail, XING, Website, und Newsletter wollten wir möglichst viele Interessierte zu unserem ersten Frankfurter DGI-Stammtisch am 12.Juli 2016 erreichen und einladen.

Und Ihre zahlreichen Rückmeldungen waren sehr erfreulich, engagiert und unserem kleinen Vorhaben gegenüber wohl gesonnen – herzlichen Dank dafür!

Ein halbes Dutzend DGI-Mitglieder sind es dann geworden – sie haben den Abend des ersten Frankfurter DGI-Stammtischs mit ihren Gesprächen geprägt – trotz beginnender Sommerferien und hochsommerlichen Temperaturen ein vielversprechender Start in der Cucina delle Grazie am Frankfurter Domplatz.

Und die Diskussionsthemen waren so vielfältig, wie unsere Branche eben ist: Fragen der Digitalisierung trieben uns um, spannende Erfahrungen mit elektronischen Gadgets, die man dort trägt, wo früher einmal die Armbanduhr ihren Platz hatte, wurden geteilt, ein voll-analoges Facebook vorgestellt, das Berufsbild des Information Professionals von allen Seiten beleuchtet (gibt es denn eines ? – so die Kernfrage), die Entwicklung der INFOBASE als ehemaliger Fachmesse der Branche rekapituliert usw. usw.

Immer wieder kamen die Stammtisch-TeilnehmerInnen aber auch auf Image und Profil des Information Professional zurück – kein Wunder: die Gesellschaft braucht sie (vielleicht nötiger, denn je) – aber die Gesellschaft weiß nichts von ihnen (und damit von uns!).

Sieht nach einem echten Dilemma aus – wie könnten wir es auflösen? Es muss ein professionelles Marketing für die Branche aufgesetzt werden (so ein sehr erfahrener Teilnehmer), Zuspitzen des Berufsbildes (oder doch -bilder), Abgrenzung zu Nachbardisziplinen und v.a. Kommunikation nach außen.

Das könnte über die Darstellung von User Experiences geschehen – Success-Stories („Das ist ja wie Google!”), Business Cases usw.

Die Stammtisch-TeilnehmerInnen waren sich über vieles einig. Auch darüber, dass die DGI der richtige Ort dafür ist, das Berufsbild des Information Professional wieder auf den Punkt zu bringen und nach außen zu vermitteln. Warum nicht als Arbeits- oder Projektgruppe innerhalb der DGI?

Lassen Sie uns also weiter darüber diskutieren.

Wir freuen uns alle auf die zweite Ausgabe des Frankfurter DGI-Stammtischs – am Dienstag, den 9.8.2016, ab 18.00 Uhr in der Cucina delle Grazie am Domplatz zu Frankfurt – wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Herzlich Ihr Michael Borchardt

Zukunft baut auf Erfahrung: Perspektiven vom Mundaneum bis heute

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Bericht von der DGI-Konferenz, 19. und 20. Mai 2016 in Frankfurt am Main von Elgin Helen Jakisch

Eine spannende DGI-Konferenz liegt hinter uns. Die Referenten ermöglichten hochinteressante Einblicke in ihre jeweiligen Erfahrungen und nahmen Bezug zu ihrer Geschichte und den Herausforderungen der Gegenwart. Viele Methoden haben mit der Digitalisierung Schritt gehalten. Viele der Ansätze waren zwar nicht neu, rückten aber die Stärken der „IuD-ler“ wieder mehr ins Bewusstsein. Wer ehrlich ist, bekennt, wie viel Arbeit wirklich gute Wissensorganisation bedeutet. Die DGI-Konferenz 2016 hat zur Konzentration auf diese wesentlichen Fragen einen guten Beitrag geleistet. Soweit so positiv. Doch allen Referenten und Teilnehmern wurde wieder einmal klar: der Nutzen des eigenen Tuns für Praxis und potentielle Kunden ist groß, muss jedoch erheblich besser kommuniziert werden. Der Auftrag lautet, sich als Infoprofi auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und damit deutlicher zu werben.

Reinhard Karger, Präsident der DGI, eröffnete die Tagung mit der Aufforderung, die Infoprofis sollten die Diskussion über gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Veränderungen zentral anführen. Wissensmanagement findet heute auf allen Ebenen stattErfahrungen sind ein Fundament, damit Informationskompetenz und -qualität nicht verschwinden. Karger diskutierte den Querschnitt seines in der IWP 2+3/2016 erschienenen Plädoyers über die Positionen der DGI.

Über Paul Otlets Visionen der Organisation des Weltwissens war von Prof. Dr. Frank Hartmann von der Bauhaus-Universität Weimar zu erfahren. Otlet wollte die Information aus den Büchern herausholen und die Fakten erschließen, in einer Zeit des Aufbruchs von Telegraphie, ersten globalen Denkens und Weltausstellungen. Denkt man die Vision zu Ende, ist die Wissensallmende logisch – Wissen sollte Gemeingut sein. Otlet wusste, dass vor der Information die Dokumentation steht und entwarf Ideen zur Vernetzung des Wissens – lange vor Google. Doch geriet Otlet in Vergessenheit, weil er nicht über seine Visionen kommuniziert hatte?

Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Universität Würzburg, referierte über das „RobotRecht“. Computer und Recht verzahnen sich, der Rechtsbegriff erweitert sich durch die Schnittstelle Maschine, Mensch und Netz. Der Mensch muss vor Folgen geschützt werden, die seiner Person oder der Gesellschaft schaden könnten, selbst wenn die Begeisterung über neue Wege der Datengenerierung und Vernetzung die Auswirkungen verschleiern.

Hauke Janssen von der Dokumentation des Magazins „Der Spiegel“ erläuterte das Fact-Checking und die Tätigkeiten der Informationsarbeiter seit Gründung der Zeitschrift. Hier ist eine ganze Abteilung mit der Verifikation aller Fakten in Artikeln beschäftigt – ein höchster Anspruch an Informationsqualität, unter dem Druck medialer Aufmerksamkeit in Echtzeit und permanenter interner Lobbyarbeit für die Dokumentation.

Lobby, Kommunikation über den Nutzen, gesellschaftliche Debatten – all dies setzte sich in der Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Reinhard Karger, Prof. Dr. Günther Neher (FH-Potsdam), Dr. Rafael Ball (ETH Zürich) und Dr. Hauke Janssen und unter reger Beteiligung des Publikums fort. Thema „Informationswissenschaft zwischen Krise und Renaissance“ – „Wege aus der Defensive“. Die Schließung des Studiengangs in Düsseldorf und das Urteil des Leibniz-Senats über die ZBMED stimmen nicht gerade optimistisch. Das Thema spielt in deutschen Medien jedoch keine Rolle, obwohl das anders sein sollte. Das Dilemma ist Uneinigkeit der Community in der eigenen Ausrichtung und mangelnde Kommunikation über den Nutzen des Berufsbildes mit fehlender Lobbyarbeit in der Politik. Fazit: das Eigenmarketing ist „verstaubt“, die Bekanntheit des Infoprofis schlecht. Dennoch finden Absolventen Jobs, vielleicht, weil sie ihren Beruf als „Kommunikationsoptionfür universelle Methoden begreifen- denn der Bedarf nach Ordnung des Wissens ist seit Otlet gleich geblieben.

Tag zwei startete mit der Präsentation der Neuausrichtung des IuD-Studiengangs an der FH-Potsdam, von Prof. Dr. Rolf Däßler, der betonte, dass IuD heute im Sinne von Datenmanagement verstanden werden muss. Ein Schwerpunt bildet die mathematischen Grundlagen – wichtig für jede Statistik. Viel Praxis, Werkstatt und Projektarbeit soll die Studenten fit für den Job machen. Danach präsentierten sich vier Studenten mit drei Projekt-, bzw. Masterarbeiten und stellten Ihre Ergebnisse und den Nutzen vor.

Prof. Dr. Marc Rittberger vom DIPF Frankfurt widmete sich den Erfahrungen der Logfileanalyse. Nichts in der webbasierten Welt geht ohne Tracking für die Webseitengestaltung und die Platzierung von Inhalten. Dabei ist das Verständnis über Nutzerverhalten genauso wichtig wie Quantitäten. Die Anpassung an mobile Geräte hat dem Thema erneut Schub gegeben.

Auch Prof. Dr. Ulrike Spree von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fragte nach den Erfahrungen guter und schlechter Wissensorganisation in den letzten 20 Jahren. Ihr Fokus lag auf Inhaltserschließung und Wissenspräsentation. Die Wissensarbeiter heute tun immer noch zu viel in Handarbeit. Nutzerverhalten wird auch hier nur bei kommerziellen Produkten systematisch, aber sonst viel zu wenig in Betracht gezogen. „Theorie und Praxis arbeiten immer noch nicht gut zusammen“, so ihr Fazit.

Babette Bolle von STN stellte die Funktionalitäten der neuen high-performance-Plattform für die Patentsuche vor. „Wenn man Gutes bewahren will muss man Veränderungen zulassen“, so Babette Bolle und erläuterte den Wandel von der Expertenplattform hin zur intuitiven Selbstrecherche.

Was tun für die Zukunft Medizininformation? Dr. Helge Knüttel, Rechercheur und Fachreferent für Medizin an der UB Regensburg, stellt die hochwertige Informationsversorgung in der Medizin durch den möglichen Wegfall vom Literaturservice DIMDI und der ZBMED in Frage und befürwortete die Sicherung von Know-How in öffentlicher und zentraler Hand. Aus seiner Sicht wäre das für die Gesundheitsversorgung die bessere Entscheidung.

Ulrich Herb von der UB Saarbrücken widmete sich zum Schluss der Kommerzialisierung von Open Access. Aus seiner Sicht ist das Versprechen der Gemeinnützigkeit oder Wissensallmende nur halbherzig umgesetzt. Denn wieder einmal generieren Verlage die Gewinne und die Kosten wurden verlagert und zunehmend intransparent. Die Preise werden mit wachsender Nachfrage nach Open Access steigen – das ist die Marktlogik.

Nähere Infos:

Programm und Folien der Präsentationen finden Sie auf den Seiten des Veranstaltungskalenders.

Langfassungen der Vorträge erscheinen in den folgenden Ausgaben der IWP.

Karger, Reinhard: Perspektiven und Positionen der DGI: ein Plädoyer. – In: IWP, 2-3 (2016), S. 101, s.a. DOI: 10.1515/iwp-2016-0023

Karger, Reinhard: Informationskompetenz fördern: digitale Urteilsfähigkeit. – In: IHK-Wirtschaftsforum, 4 (2019), S. 41, s.a. http://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/ihk-wirtschaftsforum/

DGI-Runder Tisch: eine gelungene Veranstaltung

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Vielen Dank allen Teilnehmer des Runden Tisches, der gestern in Frankfurt am Main in den Räumen der IHK stattfand. Wir wollten den Austausch mit unseren Firmen-Mitgliedern und Freunden intensivieren. Die Erwartungen der Teilnehmer waren vielfältig: wie kann man die DGI interessanter machen für Firmen; wie kann man die nachfolgende Generation mitnehmen und begeistern; wie kann die Ecosphäre aussehen, um eine Brücke schlagen zu können zwischen Forschung und Praxis. Man versteht die DGI als Plattform für Kooperationen.  Es sei spürbar, dass neue Wege beschritten werden. Diese Neuorientierung möchte man begleiten und aktiv mitgestalten.

“Das war interessant und es freut mich zu sehen dass die DGI in die richtige Richtung geht.”

Der Tag war geprägt von lebendigen Diskussionen. Als Ergebnis haben wir vielfältige Ideen mit nach Hause genommen, die nun umgesetzt werden müssen.

Einig waren sich alle: wir sehen uns im Februar 2017 zum nächsten Runden Tisch wieder.