DGI-Blog

All posts by Clemens Weins

DGI-Newsletter Nr. 55 – Januar 2014

By | Allgemein, Ankündigung, DGI-Newsletter | No Comments

Mit großen Schritten eilt das Jahr wieder voran. Nach kurzer Verschnaufpause zum Jahreswechsel sind wir nun wieder für Sie da. 2014 wird erneut ein spannendes und inhaltsreiches Jahr für die DGI! So möchten wir Ihnen besonders unsere 3. DGI-Konferenz am 8. und 9. Mai in Frankfurt am Main ans Herz legen. Es erwartet Sie, wie schon bei der 2. DGI-Konferenz im März 2012 in Düsseldorf, ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm mit vielen Impulsen für Ihre Arbeit, hochkarätigen Referenten und guten Möglichkeiten zum Netzwerken. Zur Konferenz findet auch die DGI Mitgliederversammlung 2014 statt, die den Präsidenten, Schatzmeister und Vorstand gemäß unserer Satzung wählen wird. Eine erfolgreiche Veranstaltung wünschen wir auch unserem Altpräsidenten Arnoud de Kemp, der bereits zur 9. APE-Tagung Ende Januar in Berlin lädt. Auch 2014 erhalten DGI-Mitgliedern bei einer Teilnahme attraktive Sonderkonditionen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns ein erfolgreiches Jahr 2014!

Beste Grüße
Ihr Dr. Luzian Weisel

Read More

DGI-Präsidentschaftskandidat 2014 vorgestellt

By | Ankündigung, DGI, Künstliche Intelligenz | No Comments

Reinhard Karger, Unternehmenssprecher beim DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz), wird sich bei der Mitgliederversammlung der DGI im Mai 2014 als Präsidentschaftskandidat zur Wahl stellen. Dies teilten der derzeitige Präsident Prof. Dr. Stefan Gradmann und er heute am Rande des DGI-Forums Wittenberg mit.

Zur Person:

alt

(Foto: André Mailänder)
Reinhard Karger, M.A. – studierte theoretische Linguistik in Wuppertal, arbeitete ab 1991 als Assistent am Lehrstuhl Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, seit 1993 bis heute für das DFKI in Saarbrücken.

Reinhard Karger war Projektmanager des weltgrößten Sprachtechnologieprojekts „Verbmobil: Multilinguale Verarbeitung von Spontansprache“ (1993-2000). Seit 2000 ist er Leiter Unternehmenskommunikation des DFKI; ab 2001 zusätzlich Leiter des Deutschen Demonstrationszentrums für Sprachtechnologie im DFKI, seit 2011 Unternehmenssprecher des DFKI.
http://www.dfki.de.

Weitere Informationen:
http://twitter.com/ReinhardKarger
http://www.facebook.com/reinhard.karger
http://www.xing.com/profile/Reinhard_Karger
http://www.google.com/profiles/reinhard.karger#about
https://plus.google.com/u/0/106414615439487544764/posts

Das Facebook gibt es nicht mehr.

By | Informationspraxis, Internet und Gesellschaft, Social Media | No Comments

Jede und jeder kann sich noch daran erinnern, warum man sich bei Facebook angemeldet hat. Aus einem einfachen Grund: einfach kommunizieren und einfach weltweit in Kontakt bleiben. Kein Adressbuch mehr pflegen, keine Gedanken darüber machen wie man Bilder, Texte und Videos teilen und kommentieren soll – einfach machen!

Bei mir ist es nun knapp 6 Jahre her. Und ja, Facebook hat meine Kommunikation vereinfacht, teilweise verbessert und neue Chancen eröffnet. Es gibt viele Geschichten, die ich erzählen könnte. Beispielsweise bin ich wegen Facebook für drei Wochen nach China geflogen.

Doch das Facebook gibt es heute nicht mehr. Wir sind auf dieses riesige umfangreiche Kommunikationsmonopol nicht mehr angewiesen. – Warum?

Der Grund ist recht einfach, nahezu banal: das Facebook wurde langsam aber stetig durch das Smartphone abgelöst.

Jetzt würde der eine oder andere fragen: Wieso das Smartphone? Gerade dieses wundervolle Gerät macht Facebook erst zu dem was es ist – Social Media in Reinform. Das ist richtig und gleichzeitig ist dies auch der Untergang von Facebook.

Facebook ist eine Plattform, die sich aus folgenden Elementen zusammensetzt: Weblog, Twitter, Wiki, Forum, Bild- und Videoplattform, Lokalisations-Plattform, Instant Messaging, E-Mail, Adressbuch, Kalender und Spiele.

Ein Smartphone ist eine Plattform in Hardware gegossen, die sich aus folgenden Elementen zusammensetzt: Weblog, Twitter, Wiki, Forum, Bild- und Videoplattform, Lokalisations-Plattform, Instant Messaging, E-Mail, Adressbuch, Kalender und Spiele.

Der Vorteil: der Nutzer fühlt sich selbständiger, er baut sich sein eigenes Facebook zusammen. Er installiert WhatsApp, um sich multimedial auszutauschen, nutzt sein E-Mail-Programm, seine Bilder-, Video- und Spiele-Apps aber auch hier und da die Facebook-App. Doch für was noch? Na, um gelegentlich ein Ereignis in Text, Bild oder Video gegossen an den Mainstream zu schicken. Wirklich kommuniziert wird woanders – einen Fingertipp entfernt, in einer anderen App.

Die Infrastruktur ist da, wir brauchen das Facebook nicht mehr, wir bauen es uns modular selbst zusammen, ohne kommunikative Streuverluste. Die Effizienz bleibt erhalten. Heute weiß ich, hätte mir mein selbstgewähltes Konglomerat aus Kommunikations-Apps vor Jahren zur Verfügung gestanden, wäre ich ebenfalls nach China geflogen. Ich würde heute schreiben – das Smartphone war der Heilsbringer.

Der Autor ist auch auf Facebook erreichbar: www.facebook.com/clemens.weins

Beiträge, die ins Herz der DGI treffen

By | Ankündigung, DGI | No Comments

Sie haben vermutlich die neueste Ausgabe 4 2013 der IWP erhalten:

http://www.degruyter.com/view/j/iwp.2013.64.issue-4/issue-files/iwp.2013.64.issue-4.xml
Neben den Fachbeiträgen fallen mir besonders das Editorial (Seite 173) von Prof. Gradmann „Warum ein neuer Name für die DGI? Und warum ausgerechnet dieser Name?“ sowie der Leserbrief unter Informationen (Seite 235) von Stefan Zillich „Informationsvermittlung?- Obsolet!“ auf.

Beide Beiträge treffen – so meine Einschätzung – ins Herz der DGI. Ich finde, sie wären es Wert, durch Sie auf dieser Liste oder vielleicht besser im DGI-Weblog http://blog.dgi-info.de/ kommentiert sowie diskutiert zu werden.

Luzian Weisel, Vizepräsident DGI

Kamingespräch DGI-Praxistage 2013: Von der Information zum Wissen. Was kreative Wissensarbeit heute leisten kann

By | Ankündigung, DGI, DGI-Praxistage | No Comments

Als Auftaktveranstaltung auf den DGI-Praxistagen (25. – 26. April) wurde über die Bedingungen, Leistungen und das Umfeld der modernen Wissensarbeiter diskutiert. In Kooperation mit der Gesellschaft für Wissensmanagement GfWM, die Thesen dazu veröffentlicht hat, wurden dabei die Menschen in den Fokus gerückt, und zwar die Wissensarbeiter selbst, aber auch deren Führungskräfte. Folgende Fragen wurden diskutiert: Vor welchen Herausforderungen stehen Wissensarbeiter heute? Welche Erwartungen an den Arbeitsmarkt und an Rahmenbedingungen in den Unternehmen haben Sie? Wie sieht Ihr Stellenwert heute aus und wie möchten sie geführt werden? Wie kann die Produktivität von Wissensarbeit gesteigert werden, ohne dass dabei der Wissensarbeiter selbst auf der Strecke bleibt?

Doch zuvor legte der Moderator Wert darauf, den Begriff Wissensmanagement allgemeinverständlich zu formulieren. Sie werden sehen, ein nicht sehr einfaches Unterfangen.

Kamingespräch DGI-Praxistage 2013: Von der Information zum Wissen. Was kreative Wissensarbeit heute leisten kann from DGI on Vimeo.

Moderation:
Michael Dreusicke [PAUX Technologies GmbH, Berlin]

Teilnehmer:
Günther Szogs [Leonardo, Glashütten] Ulrich Schmidt [EnBW AG, Karlsruhe] Dr. Stefan Rehm [büro pm&b – Dr. Rehm, Kiel] Stefan Zillich [freiberuflicher Information Professional, Frankfurt am Main] Prof. Sissi Closs [C-Topic Consulting GmbH, München]

Zurück zu mir: Reclaim Social Media!

By | Informationskompetenz, Informationspraxis, Internet and Society, Internet und Gesellschaft, Junge DGI, Mashups, Social Media | No Comments

Reclaim Social Media – wir wollen unsere Daten zurück. Sascha Lobo präsentierte bei einer etwas holprigen Präsentation auf der Re:publica in Berlin ein Projekt, das perfekt in die Zeit passt. Laut seiner Aussage, seine Idee – es sei ihm gegönnt. Er trifft auf jeden Fall den Puls der Zeit!

Die Idee ist konsequent und schwebt bereits seit mehreren Jahren im Raum. Endlich ein Mittel finden, um auf einfache Weise Herr zu werden, über die eigenen Daten. Sascha Lobo scheint es aufgrund seiner starken Reputation im Netz besonders wichtig gewesen zu sein. Er kam auf eine Idee, die viele haben, aber keiner umsetzt. Eine Plattform, auf der Herr Lobo seine Daten wieder vereint hat – aus allen Plattformen, auf denen er aktiv ist. Lobo hat gemacht, zusammen mit Felix Schwenzel. Das Ergebnis ist einfach und doch fantastisch umgesetzt: ein WordPress-Plugin. 

Ein ähnliche Idee, nur noch konsequenter hat es die Maloon GmbH umgesetzt. Social Media Hub  heißt das Drupal-Modul, mit dessen Hilfe man nicht nur in der Lage ist, die Social Media-Inhalte auf die eigene Plattform zu ziehen, sondern sowohl die Inhalte als auch die Kommentare von der eigenen Plattform in die Social Networks zu pushen: “Anschließend synchronisiert es die Kommentare Ihrer Follower zurück in Ihre sozialen Netzwerke, Webseite und Apps”, schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

Es geht einerseits um die eigene Kontrolle, andererseits um das Monitoring der eigenen Social Media-Aktivitäten. Freuen wir uns über diese Lösung und warten auf die nächste, noch konsequentere Lösung. Ideen gibt es – doch diese sind eher etwas für ein persönliches Gespräch.

Und zum Schluss eine Frage an Euch: Kennt ihr weitere Lösungen, wie die oben beschriebenen?

 

 

 

Die agile DGI – ein Club für Informationsphilosophen und -pragmatiker

By | Allgemein, Ankündigung, Bibliothek und Information, Bildungspolitik, Datenbanken, Dokumentation, HTML5, Industrie 4.0, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet and Society, Internet der Dienste, Internet der Dinge, Internet der Farben, Internet und Gesellschaft, Junge DGI, Künstliche Intelligenz, Linked (open) Data, Mashups, Netzpolitik, Presse, Projekte, Semantic Web, Smartphone-Apps, Social Media, Sprachtechnologie, Videos, W3C, Webstandardisierung | One Comment

Die Namensänderung der DGI hat für Furore gesorgt. Das kann ich verstehen, jedoch nur aus euphorisch positiven Gründen. Alle Gründe dagegen habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Alle Meinungen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, meist aus der Informationswissenschaft, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Information und Wissen ist zu flach im Vergleich zum alten Titel Informationswissenschaft und Informationspraxis.

Ich bin verblüfft, in diesem Falle als studierter Informationswissenschaftler. Tiefgehender und umfassender könnten die Begriffe Information und Wissen gar nicht sein. Zudem ist der neue Name der DGI konkreter als „Informationswissenschaft und -praxis“ und leitet einen Paradigmenwechsel ein, vom institutionellen Denken zum inhaltlichen Austausch.

Erlauben Sie mir einen kleinen Exkurs

Ich will kurz auf den Begriff der Informationswissenschaft eingehen. Denn, mal ehrlich, haben Sie auf die Frage, was denn Informationswissenschaft sei, einmal eine Antwort in einem Satz bekommen? Mein „Kurz“ ist wörtlich zu nehmen, da ich um diesen Begriff nicht herumschwafeln will – dabei werde ich diese wissenschaftliche Disziplin richtigerweise mit zwei weiteren Disziplinen umschreiben:

Die Informationswissenschaft ist die Soziologie der Informatik

Damit ist alles gesagt. Wir machen uns darüber Gedanken, inwiefern alte und neue Technologien sowie Methoden die Speicherung, Archivierung und Dokumentation von Inhalten fördern bzw. verhindern. Dahinter steckt ein Ziel: der erfolgreiche Fluss der Information. Der Mensch will wissen!

In der DGI sind viele Wissenschaften unter einem Dach: die Informationswissenschaft wie auch die Informatik, die geistige Quelle der Informationswissenschaft. Aber auch die Kommunikationswissenschaften dürfen wir nicht vergessen gleichwohl alle weiteren FH-Studiengänge zu diesem Thema bis hin zu den Medienwissenschaften und zur Soziologie.

Kommen wir zurück zu unserem neuen Namen: Deutsche Gesellschaft für Information & Wissen

Wissenschaftlich und praktisch ist es interessant, wie der Weg von der Information zum Wissen stattfindet. Welche technologischen Mittel stehen uns zur Verfügung? Welche menschlichen Fähigkeiten sind gefordert, Informationen zu bergen und zu befördern? Was verändert sich gesellschaftlich durch neue technologische Möglichkeiten, Informationen in unvorstellbaren, galaktischen Dimensionen fließen zu lassen? Was verstehen wir heute von Dokumentation? Welche dokumentarischen Methoden funktionieren heute noch? Welche sollten wir heute nur noch in Geschichtsbüchern nachlesen? .. so beschäftigen viele weiteren Fragen die Informationsphilosophen und -pragmatiker.

Die Wissenschaft und die Praxis

Das „Und“ ist der Prozess, der Übergang von Theorie zur Praxis. Die Unternehmer lösen bereits Probleme, die in der Informationswissenschaft als theoretische Ansätze wieder und wieder diskutiert werden. Die modernen IT-Unternehmen von heute haben ihre eigene Informationswissenschaft, machen sich intern Gedanken, was neue Technologien auslösen können und stellen sich sofort den praktischen Herausforderungen. Die Erarbeitung theoretischer Modelle und praktische Umsetzung passieren simultan, werden in agilen Prozessen stetig erneuert und angepasst.

Wofür steht nun die DGI? Sie steht für Inhalte nicht Institutionen

Die DGI ist weder Wissenschaft noch Praxis, die DGI ist das „Und“ zwischen Wissenschaft und Praxis. Die DGI steht für den agilen Prozess von Information zum Wissen. In der Gestaltung dieses agilen Prozesses haben alle ihre Daseinsberechtigung, die sich für die Faszination hingeben, Informationen fließen zu lassen und immer verstehen wollen, wie sie fließen. Menschen, die verstehen wollen, wie sich Gesellschaft durch neue Informationstechnologien verändert und auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern sind.

In dieser agilen DGI kann es sich nur um Inhalte, nicht um Institutionen drehen. Diese DGI beschäftigt sich mit Information und Wissen. Wir laden Sie ein, mitzumachen, Ihre Gedanken einzubringen, neu zu denken und innovativ zu handeln.

Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen.

Neuer Name: DGI – Deutsche Gesellschaft für Information & Wissen e.V.

By | Allgemein, Ankündigung, Bibliothek und Information, Bildungspolitik, Datenbanken, Dokumentation, HTML5, Industrie 4.0, Informationskompetenz, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Internet and Society, Internet der Dienste, Internet der Dinge, Internet der Farben, Internet und Gesellschaft, Junge DGI, Künstliche Intelligenz, Linked (open) Data, Mashups, Netzpolitik, Presse, Projekte, Semantic Web, Smartphone-Apps, Social Media, Sprachtechnologie, Videos, W3C, Webstandardisierung | No Comments

Wir haben aufgeräumt. Der neue Name ist nicht nur einfacher zu lesen, er spiegelt eindeutiger die Realität wider. Die Branche rund um die Informationswissenschaft und -praxis lässt sich nicht mehr mit einem Wort beschreiben – sie ist in der Hinsicht faserig geworden. Aber eine Faszination betrifft sie alle: Der Prozess von Information hin zum Wissen und zurück – sei es aus kommunikativer, aus technischer oder konzeptuell inhalticher Sicht.

Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. – DGI

steht für:

  1. Eine umfassende Kompetenz im Informationsbereich und in der Wissensaufbereitung
  2. Den professionellen Umgang mit Wissen als semantisch kontextualisierter Information
  3. Den nachhaltigen Umgang mit Informations- und Wissens-Ressourcen

Wir werden nun zeitnah die erforderlichen Schritte einleiten, um die entsprechende Eintragung im Vereinsregister vornehmen zu lassen, damit der neue Name auch rechtswirksam wird.

Übrigens, uns kontaktieren, um Mitglied zu werden, können Sie gleich hier:
http://blog.dgi-info.de/kontakt-mitgliedschaft/

Der Blick nach vorne – die Junge DGI ist da

By | Allgemein, Ankündigung, Junge DGI, Presse | No Comments

Ab heute ist es amtlich. Die Deutsche Gesellschaft für Information & Wissen stellt sich neu auf. Der neue Name zeigt eine klare Tendenz auf, Wissenschaft und Praxis zu vereinen. Der Blick ist nach vorne gerichtet – neu, jung, impulsiv soll es werden: die Gründung einer neuen, jungen Sparte war überfällig.

Die junge DGI steht für die Fördernung junger Information Professionals. Sie ist eine Arbeitsgruppe der DGI, die sich für die Belange ihrer jungen Mitglieder engagiert. Sie versteht sich als Netzwerk-Plattform, um Young Information Professionals (Y.IP) aus ganz Deutschland zusammenzubringen. Sie will frühe Einblicke in aktuelle Spitzenforschung gewähren, Berufsperspektiven aufzeigen, Nachwuchskräfte in Unternehmen platzieren und den Dialog zwischen jungen und etablierten DGI-Mitgliedern fördern.

Diese neue Initiative benötigt Unterstützung. Studenten, Auszubildende, aber auch Vertreter aus der Wirtschaft, in den Kreisen der DGI und außerhalb, können sich einbringen. Warum? Wir können hochqualifizierte Arbeitskräfte vermitteln, auf die Sie, liebe Wirtschaftsvertreter, schon immer gewartet haben.

Kontaktieren Sie uns:

Twitter: @JungeDGI
Facebook: tinyurl.com/jungeDGI-FB

E-Mail: j.dgi@dgi-info.de

 

DGI-Praxistage 25. bis 26. April 2013 in Frankfurt am Main

By | Ankündigung, Bibliothek und Information, Datenbanken, DGI-Praxistage, Dokumentation, HTML5, Informationspraxis, Linked (open) Data, Sprachtechnologie, W3C, Webstandardisierung | No Comments

Nach den erfolgreichen Praxistagen 2012 veranstaltet die DGI vom 25, bis 26. April 2013 ihre 3. DGI-Praxistage und zugleich ihre 65. Jahrestagung mit Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main. Im Fokus steht das Thema „Viel Information ist nicht genug: semantische Technologien in wissensbasierten Unternehmen“.

Längst sind erhebliche Teile des Unternehmenswissens und der -prozesse digitalisiert. Wissensarbeiter von heute müssen Lösungsmodelle für den Umgang mit „Big Data“ und die Auswertung dieser betrieblichen Datenmengen für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens finden und sich dabei veränderten Anforderungen flexibel anpassen können. Semantische Technologien sind Werkzeuge, um Struktur in die unstrukturierte Datenmenge zu bringen, Inhalte sinnvoll miteinander zu verbinden und gerade auf diese Anforderungen zu reagieren.

Welche Instrumente kann und sollte man einsetzen, welche Vorteile bringt dies und wo lauern Fallsticke? Die Teilnehmer erwartet im Gästehaus der Goethe Universität ein attraktives Programm, das viel Raum für Diskussionen und aktuelle Einblicke in die Praxis bietet:

  • Stefan Zillich berichtet über „Wissensarbeit in modernen Arbeitswelten: Ein Zukunftsbild”.
  • “Copyright Compliance in der digitalen Welt” betrachtet Joerg Weizendörfer (RightsDirect, München).
  • Clemens Weins, M.A. (Cocomore AG) spricht über die Notwendigkeit von internationalen Standards bei der Nutzung von „MultilingualWeb LT”.
  • „Die deutsche Fassung des Getty Art & Architectur Thesaurus” stellen Axel Ermert und Monika Hagedorn-Saupe (Staatliche Museen Berlin) vor.
  • Dr. Ulrich Wieneke (Roche Diagnostics GmbH) berichtet über Erfahrungen mit „Industriesemantik”.
  • „Vom semantischen Vorschlagswesen für intelligentes Business-Matching bis zur Rückverfolgbarkeit von Produkten zur Endverbrauchersicherheit” spannt Dr. Achim Steinacker (i-views) den Bogen.
  • Über „Wissensextraktion aus vorhandenen Quellen” berichtet Petra Hauschke (MIRA Consulting GmbH).
  • „Semantic Publishing” stellt Drs Johannes (Jan) Velterop (Academic Concept Knowledge Ltd. (AQnowledge)) aus Großbritannien in den Fokus.
  • Gleichfalls werden die „Probleme mit Linked (Open) Data” von Dr. Sören Auer (Leipzig School of Media) beleuchtet.

Eine gute Gelegenheit zum Netzwerken und weiteren Austausch bieten die Gesprächsrunde und das anschließende Get-together während unseres Kaminabends am 25. April (sehen Sie den Kaminabend des letzten Jahres). Das aktuelle Programm, Abstracts und Informationen zu den Referenten sowie die Anmeldung sind zu finden unter:

http://www.dgi-info.de/index.php/dgi-eigenveranstaltungen/dgi-praxistage/dgi-praxistage-2013/programm