Monthly Archives: Oktober 2015

Jubiläumsausgabe: gfwm THEMEN 10

By | Allgemein | No Comments

gfwm THEMEN 10 Titel

Seit 2011 wird gfwm THEMEN vom Redaktionsteam des GfWM newsletters für die Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) (gfwm.de) und eine interessierte Öffentlichkeit entwickelt und herausgegeben. In der gerade veröffentlichten Jubiläumsausgabe 10 stellen die Autoren sechs wesentliche Fragen zum Thema Information und Wissen.

Stefan Zillich, Herausgeber und Redakteur der gfwm THEMEN: „Die mitunter überraschenden Antworten weichen manches Mal von bekannten Vorgehensweisen ab. Und regen an zu Auseinandersetzung, Nachdenken und Dialog.“

Mit den Inhalten der Jubiläumsausgabe laden Autoren und Redaktion die Leserschaft ein zu einer spannenden und aufschlussreichen Lektüre über relevante Fragen aus dem Bereich Informations- und Wissensmanagement.

Die hochwertig gestaltete Publikation wird hier kostenfrei zum Download angeboten:

Zum Download als PDF (29 Seiten)

Für Ideen zu fachlichen Beiträgen können sich Interessenten jederzeit direkt an das Redaktionsteam wenden.

Kontakt: themen |at| gfwm.de

 

Informationskompetenz ist integraler Bestandteil des neuen Bildungsplanes 2016 in Baden-Württemberg!

By | Allgemein, Bildungspolitik, Informationskompetenz, Internet und Gesellschaft, Presse | No Comments

Informationskompetenz ist jetzt integraler Bestandteil des neuen Bildungsplanes 2016 für die Schulfächer in Baden-Württemberg!

Damit ist eines der zentralen gesellschaftspolitischen Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI e. V.) in der Zukunft von Schule und Unterricht  – im Süden der Republik – angekommen!

Vor über 400 Gästen aus Schulen, Hochschulen, Verwaltungen, Verbänden erläuterte Herr Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport, Grundsätzliches zur Medienbildung in den neuen Bildungsplänen. Weitere Referenten aus der pädagogischen Hochschulforschung, dem Städtetag und vom Landesmedienzentrum (LMZ) Baden-Württemberg beleuchteten Medienbildung aus unterschiedlichen Perspektiven. In 5 Praxisforen gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke und Anregungen für ihre pädagogische Tätigkeit. Während ausgiebiger Pausen bestand Gelegenheit für das Networking und zur Meinungsbildung über Medienbildung.

Auf Einladung von Herrn Kraft, Direktor des LMZ Baden-Württemberg, und für die DGI nahmen Christa Rahner-Göhring, Infobrokerin, Mitglied der Medienakademie Baden-Württemberg, und ich am Kongress „Medienbildung in der Schule“ http://www.lmz-bw.de/kongress in Stuttgart teil.

Mit der „Leitperspektive Medienbildung“ im neuen Bildungsplan wird diese für alle Fächer und Klassenstufen verbindlich. Am Beispiel des Bildungsplanes für das Fach Deutsch am Gymnasium ist der Stellenwert der altersgemäßen Förderung von Informationskompetenz sichtbar: http://www.lmz-bw.de/bp2016/deutsch-gymnasium.html.

Wie findet die „Leitperspektive Medienbildung“  nun in die Schule, den Unterricht und die Haltung der Informationskompetenz in die Köpfe der Lehrer und Schüler?

Bei dieser großen Herausforderung sehe ich die Chance für das Angebot und den Abruf der Informations-Kompetenz der DGI-Informationsexperten  – zur Unterstützung  der zahlreichen kommenden Aktivitäten z. B. in der Lehrerweiterbildung.

So gilt es alleine im gymnasialen Bereich rund 27.000 Lehrkräfte an 446 öffentlichen und privaten Gymnasien Baden-Württembergs (Quelle: PhV-BW) fortzubilden.

Aber das Beispiel von Baden-Württemberg sollte Schule in weiteren Bundesländern machen.

Aktuelle Fortschritte sind hier aus Sachsen-Anhalt bekannt. Hier ist unser Mitglied Prof. Dr. Matthias Ballod von der Universität Halle führend eingebunden.

 

Mit der „Leitperspektive Medienbildung“ werden für Baden-Württemberg zentrale Forderungen der Denkschrift der DGI zur Förderung der Informationskompetenz im Bildungssektor“ von 2008 und des gemeinsamen Positionspapiers  von Bibliothek und Information Deutschland (BID) aus 2011 „Medien- und Informationskompetenz  – immer mit Bibliotheken und Informationseinrichtungen!“ aufgenommen.

Ich würde mich freuen, wenn diese erfreuliche Botschaft auch in andere (Bundes-) Ländern weitertragen wird und sich die Experten für Informationskompetenz und Medienbildung der DGI bei Hearings von Entscheidungs-gremien etc. zur Verfügung stellen.

 

Mein Dank gilt an dieser Stelle auch der Unterstützung durch den politischen Bereich. Namentlich seien hier die MdL Herr Alexander Salomon und Herr Johannes Stober für Baden-Württemberg, die beiden MdB Frau Saskia Esken und Herr Sven Volmering, sowie der jetzige Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und ehemalige Staatssekretär im Kultusministerium BW Dr. Frank Mentrup genannt.

 

Hintergrundinformationen zur Fachgruppe Bildung und Informationskompetenz“ der DGI sowie die Chronik der Aktivitäten finden Sie unter:

http://dgi-info.de/wissenschaft-praxis/dgi-fachgruppen/ikb/

http://dgi-info.de/wp-content/uploads/2015/03/Bericht-Fachgruppe-2014.pdf

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Luzian Weisel

Vizepräsident DGI

Pre-Conference Workshop: Informationsvisualisierung mit Tableau

By | Ankündigung, DGI, DGI-Praxistage, DGI-Veranstaltungen, Informationspraxis | No Comments

Pre-Conference Workshop – Informationsvisualisierung leicht gemacht

Die 5. DGI-Praxistage stehen im Zeichen der Informationsvisualisierung. Interaktive Karten, Dashboards, Cockpits … Bilder veranschaulichen komplexe Sachverhalte und transportieren Botschaften. Sie machen Zahlen unter Umständen verständlicher als es bloße Texte tun könnten.

Die DGI-Praxistage am 12. und 13. November 2015 stehen im Zeichen der „Visualisierung“ aus verschiedenen Blickwinkeln, Branchen und Disziplinen. Dies soll mit einem Überblick über Tools und Methoden sowie durch Erfahrungen von Referenten aus der Praxis vorgestellt werden.

Im Vorfeld bieten wir dieses Jahr erstmalig Workshops von Temis und Tableau an.

14:00-15:30   TEMIS: Thesaurus-Verwaltung, -Erweiterung, -Einsatz und -Evaluierung mit Luxid WebStudio (weitere Informationen in Kürze)

16:00-17:00   TABLEAU: Informationsvisualisierung leicht gemacht. Wie Sie mit Daten Geschichten erzählen

ANMELDUNG

(Bitte beachten Sie: der Link führt zum Anmeldeformular für die gesamte Tagung; die Anmeldung für die Workshops finden Sie auf der 2. Seite)

Fragen? Kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle.

Steilvorlagen oder Querpässe? Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept

By | Allgemein, Informationspraxis | One Comment

Willi Bredemeier, Michael Klems und der „Arbeitskreis Informationsvermittlung“ luden wieder zum Stell-Dich-Ein der Infobroker-Szene auf der diesjährigen Buchmesse.

Ein paar persönliche Eindrücke von Elgin Helen Jakisch

Unter dem Motto „Mastering the Winds of Change“ wollten die Organisatoren der „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ die etwa 100 Teilnehmer, vorwiegend aus der Privatwirtschaft, auf windige Zeiten einstellen. Der „Wind of Change“ hatte bereits über die Buchmesse gefegt. Erheblich weniger Aussteller als in den Vorjahren wurden auf erheblich weniger Hallen verteilt – die Szene rückt zusammen. Wie schon in vorigen Veranstaltungen, wurde auf die Kundenzentrierung und die Wichtigkeit von ständiger Kommunikation mit dem Management auf Augenhöhe hingewiesen – als Schlüsselkompetenzen in Zeiten des digitalen Wandels.

Die Teilnehmer der Steilvorlagen erwartete ein interessantes Programm: ein Fußballstratege, neues zum Kompetenzprofil für Infoprofis und drei Success Stories aus dem Unternehmensalltag. Die Präsentationen waren gut, inhaltlich informativ und in ihrer Argumentation anregend.

Urs Siegenthaler, der (noch) Chefscout der Nationalelf und im Second Life Unternehmensberater, empfahl, das sich Infoprofis neue Räume suchen sollten, gemeint sind vermutlich Tätigkeitsfelder. Tätig sein und darin gut, sollte seiner Ansicht nach für den Erfolg ausreichen. Ähnlich wie beim Fußball, wo es um Strategie, Taktik und Team geht, müssten Stellungswechsel her, um neue Perspektiven im Spiel zu finden, wenn sich sonst kein Erfolg einstellt.

Genau das bräuchte die Szene dringend. Pfeift den Unternehmen und den dort tätigen Infoprofis der „Wind of Change“ in Form von Stellen- und Budgetkürzungen schon seit Jahren entgegen, so braucht es zusätzliche Kompetenzen, um sich warm anzuziehen. Anna Knoll hatte die wesentlichen Kompetenzen aus Stichproben von Stellenanzeigen skizziert: Kommunikationsfähigkeit, IT-kenntnisse und analytische Fähigkeiten im Bezug auf Informationsquellen und Problemlösung. Es wird mehr verlangt, aber wird auch mehr bezahlt? Das wurde leider nicht weiter thematisiert.

Die Inhalte der „Success Stories“ erlaubten selten gewährte Einblicke in Best Practices von drei Infocentern aus großen Unternehmen. Die Referenten zeigten Beispiele für guten, gelungenen Service. Die dargestellten Erfahrungen dürften für schätzungsweise ein Drittel der Steilvorlagen-Teilnehmer aus dem Unternehmensumfeld nichts Neues gewesen sein. Galt es doch eher, anhand der Praxisbeispiele Orientierung und Bestätigung für das eigene Handeln zu finden. Das Erbringen eines guten Services klingt erfolgversprechend, hier steht der Kunde auch im Mittelpunkt der Betrachtung.

Leider wurde ein kausaler Zusammenhang zwischen den eigenen Aktivitäten und einer damit verbundenen Garantie für den Verbleib im Unternehmen hergestellt, der aber nicht konkret belegt werden konnte. Dass ein guter Service ausreichend „Steilvorlage“ bietet, um nicht abgebaut zu werden, ist zu vielleicht zu einfach gedacht. Denn heute reicht z.B. ein „VW-Skandal“ aus, um für einen dann kurzerhand entschlossenen Konzernumbau zu sorgen. Und Manager, zu denen man gute Kontakte gepflegt hat, sind dann möglicherweise nicht mehr präsent. Ereignisse in Unternehmen sind dynamisch und korrelativ. Sicher wissen das auch die Referenten.

Wichtig wäre zu vermitteln, wie man sein Bestes gibt, und (trotzdem) mit Veränderungen umgeht, die man nicht beeinflussen kann. Die Existenzberechtigung entscheidet sich am Ende womöglich ganz woanders. Natürlich wünschen wir uns alle, optimalen Lösungen zu finden, die den Fortbestand unserer Arbeitsplätze sichern. Wichtig wären darüber hinaus „Impulse“, die uns helfen, die zitierten „neue Räume“ in Zukunft auch tatsächlich finden zu können. Wo werden in Zukunft unsere Spielfelder liegen? Für die selbständigen Infoprofis (sie waren mit etwa 5% im Auditorium unterrepräsentiert), die der „Wind of Change“ schon längst aus den Unternehmen herausgefegt hatte, gaben die Steilvorlagen eher wenig neue Impulse. Sie haben sich schon längst neue Räume gesucht und können ohne aktiven Kundenkontakt gar nicht überleben.

Der Arbeitskreis richtet sich bei der Gestaltung des Programms im Moment noch an den Etablierten der Szene aus. Etwa ein Viertel der Teilnehmer waren bekannte Info-Dienstleister, Provider und Sponsoren. Immerhin waren zu einem guten Drittel auch Studierende vor Ort. Leider erfuhren Sie, dass die Großindustrie eher Experten (Wissenschaftler, Ingenieure u.ä.) als Generalisten einstellt und diese mit „InfoProfi-Kompetenzen“ nachträglich ausstattet.

Die Steilvorlagen sind zu einem gut besuchten Treffen der Szene geworden. Man geht auch hin, um Kontakte zu pflegen. Sie bieten ein willkommenes „Kaminfeuer“, an dem man sich gemeinsam im „Wind of Change“ wärmen kann. Wenn („die Zwei“) Organisatoren es für das nächste Jahr schaffen, Redner wie Siegenthaler einzuladen, die „Out Of the Box“ denken und lohnenswerte Impulse für die InfoPros vermitteln, können sie weiteres Feuer entfachen.

Nähere Infos zu den Steilvorlagen, Programm und Bilder auf dem Infobroker-Blog http://www.infobroker.de/blog/, sicher in aller Ausführlichkeit in der/den nächsten Pushdiensten oder Password-Ausgabe/n und auf Twitter #infopro15.

2015_fbm_steilvorlagen

Sympathisch selbstironisch: Willi Bredemeier und Michael Klems, die Organisatoren der Steilvorlagen. (Bild: Elgin Helen Jakisch)

Buchmesse 2015: The Next Generation Information Management

By | Allgemein, DGI, DGI-Veranstaltungen, Informationspraxis, Informationswissenschaft, Junge DGI, Presse | No Comments

Am Freitag, 16. Oktober 2015 war die DGI (Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen) in Zusammenarbeit mit dem PAID und P-D-R Gastgeber einer Hot Spot Session während der Frankfurter Buchmesse. Unter dem Titel „The Next Generation Information Management“ hatten über 60 Information Professionals und Anbieter die Gelegenheit zu einem fachübergreifenden Austausch über die Zukunft und die Rollen, die sie einnehmen können und müssen. Die Veranstaltung wurde von Rights Direct gesponsert.

Lesen Sie hier mehr:

ENGLISCH   |   DEUTSCH

DGI-Panel discussion at Frankfurt Bookfair 2015

GfWM newsletter 5 / 2015 im Oktober 2015

By | Allgemein, Internet und Gesellschaft, Presse | No Comments

NL Logo

Im gerade veröffentlichten Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) berichten Redaktion und Autoren über aktuelle Aktivitäten des Vereins. Im Sonderteil dieser Ausgabe: relevante Termine 2015 und 2016.

Zum Download GfWM newsletter 5 2015 als PDF

Kontakt: newsletter@gfwm.de

Homepage GfWM newsletter & gfwm THEMEN: http://www.gfwm.de/interaktiv/newsletter-themen/